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21.09.2018 17:10

Angeln im Winter

Für viele Angler stellt der Winter eine Zeit dar, in der die Angelausrüstung gut eingepackt im Keller verharrt. Sie wartet dort darauf, dass die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen. Denn dann fällt meistens der Startschuss und eine neue Angel-Saison beginnt. Grund für die von vielen zelebrierte Winterpause sind die schlechten Fangaussichten, mit denen man das Projekt Angeln Winter angeht. Aber sind die Chancen wirklich so minimal? Wir glauben: nein!

Spinnangeln im WinterIst die Winterangelei überhaupt erfolgsversprechend?

Viele Angler zweifeln daran, dass man im Winter gezielt Fische fangen kann. Für sie ist es allein deshalb ausgeschlossen, weil davon ausgegangen wird, dass alle Fische die Nahrungsaufnahme im kalten Wasser einstellen. Zwischen komplettem Einstellen der Nahrungsaufnahme und einer reduzierten Nahrungsaufnahme existiert jedoch ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied. Genau diesen, kann der Angler für sich nutzen. Verschiedene Fischarten lassen sich auch im Winter überlisten.

Angeln Winter - auf Weißfische & Karpfen

Weißfische zählen sozusagen zu den Dauerbrennern unter den Fischen. Sie lassen sich auch dann noch fangen, wenn die Temperaturen des Wassers sehr weit gesunken sind. Maden und Pinkies sind ausgezeichnete Köder für das Projekt Angeln Winter. Wenn man es schafft sie im winterlichen Ruheplatz der Fische anzubieten, also dort, wo sehr viele Fische zusammenstehen, hat man große Chancen auf winterliche Fangerfolge. Kleine Futtermengen sind hier ratsam. Wenn man die Wörter Angeln Winter und Karpfen in einem Satz hört, glaubt man zunächst an einen Widerspruch in sich. Allerdings ist es tatsächlich möglich im Winter gezielt Karpfen zu fangen. Zugegeben, es gibt wesentlich bessere Perioden im Verlauf eines Jahres, aber mit der richtigen Strategie ist alles möglich. Wichtig ist es im Winter auf keinen Fall mit der Futtermenge zu übertreiben. Kleine Portionen genügen völlig, um die Aufmerksamkeit der Fische auf den Köder zu lenken und verhindern gleichzeitig, dass sich die Karpfen daran sättigen. Kleine, auffällige Köder bringen die Mission Angeln Winter ebenfalls auf die Erfolgsspur und sorgen für Karpfendrills bei eisigen Temperaturen.

Angeln auf Barsche, Zander & Hechte im Winter

Auch Barsche lassen sich eiskalt erwischen. Naturköder oder kleine, langsam geführte Kunstköder locken die Winter-Barsche aus ihrer Deckung und veranlassen sie zum Biss. Steganlagen, Spundwände oder verankerte Schiffe sind erstklassige Plätze für das Barschangeln im Winter. Das Angeln auf Zander im Winter ist wunderbar mit Kunstködern realisierbar. Diesen Fischen machen die niedrigen Temperaturen wesentlich weniger aus, als anderen Flossenträgern, weshalb der Winter keineswegs zu den schlechtesten Phasen des Jahres gehört. Auch winterliche Hochwasser sind ideal um den Zandern auf die Pelle zu rücken. Sie verharren dann meistens in Strömungsschatten und kleinen oder großen Rückdrehern, wo sie etwas Schutz vor der Strömung finden und dicht am Futterfisch stehen. Ein dort eingebrachter Kunstköder wird selten ignoriert. Hechte lassen sich im Winter sehr gut mit toten Köderfischen fangen, die man mit Grund- oder Posenmontagen anbietet. Die Posenmontage hat hier aber einige Vorteile auf ihrer Seite, da man mit ihr Stück für Stück des Gewässers absuchen kann, bis man einen am Standplatz verharrenden Hecht gefunden und zum Biss verleitet hat. Eine sehr spannende Angelei, die bei richtiger Durchführung für tolle Erlebnisse in der winterlichen Natur sorgen kann.

Gute Raubfischruten findest du hier: Angelruten

Wallerangeln im Winter

Auch den Waller würde man nicht sofort in eine enge Verbindung zum Thema Angeln Winter setzen. Jedoch ist es auch beim Angeln auf den Wels möglich im Winter Fänge zu erzielen. Wer stationär angeln möchte, sollte die Köder so dicht wie möglich an den ruhenden Welsen ablegen und auf einen Aggressionsbiss hoffen. Wesentlich effektiver ist es jedoch, die Waller aktiv mit dem Boot zu suchen und ihnen den Köder mit Vertikal-Montagen direkt vor dem Maul abzusetzen. Man angelt auf diese Art und Weise nicht nur näher am Wels, sondern sucht auch wesentlich größere Wasserflächen ab, was die Chance, einen Wels zu finden, der zuschnappt, stark erhöht.

Angeln Winter - auf Quappen

Bei der Quappe handelt es sich um eine Fischart, die wie gemacht für die Thematik Angeln Winter ist. Bei eisigen Temperaturen kann man sie vor allem nachts sehr gut fangen. Dies gelingt mit einfachen Grundmontagen, die mit Tauwürmern bestückt sind. Wichtig ist es allerdings zunächst Informationen einzuholen, ob das anvisierte Gewässer einen nennenswerten Quappen-Bestand aufweist. Ansonsten kann das nächtliche Ansitzen im Winter zur Hängepartie werden.

Was macht die Angelei im Winter so besonders?

Das Angeln im Winter ist nicht nur wegen seiner Fangmöglichkeiten so besonders. Auch der Umstand, dass man sich während der kompletten Zeit von einer winterlichen Ruhe umgeben fühlt, hebt das Ganze auf ein völlig anderes Niveau als während des restlichen Jahres. Man trifft kaum Menschen, keine Vögel zwitschern und das Wasser wirkt wie tot. Doch unter der Oberfläche ist einiges zu holen, wenn man weiß wie.

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14.09.2018 17:39

Angeln an der Elbe Hamburg

Hamburg ist eine der größten Städte Deutschlands. Diese Stadt ist bekannt für allerlei Sehenswürdigkeiten und für das bunte, abwechslungsreiche Treiben, dass in dieser Hansestadt vorherrscht. Was viele allerdings nicht wissen, dass zum Angeln an der Elbe Hamburg eine erstklassige Anlaufstelle ist. Es gibt hier jede Menge Möglichkeiten das Angeln auf unterschiedliche Art und Weise zu betreiben. Wie das im Detail aussieht und welche Fische ihr beim City-Angeln in Hamburg fangen könnt, lest ihr in den folgenden Zeilen.

Angeln an der ElbeWas macht das Angeln in Hamburg so besonders?

Wenn man für das Angeln an der Elbe Hamburg als Anlaufstelle auswählt, bedeutet das, dass man sich für ein Angeln vor einzigartigen Kulissen entscheidet. Mitten im regen Treiben der Großstadt, zwischen all den Fußgängern, Straßenbahnen, Fahrradfahrern und Touristen schwingt man seine Angelrute und versucht die Fische aus der Reserve zu locken, die sich im dichten Großstadtgewirr verstecken. Egal ob im hamburger Hafen, mitten in der Stadt, oder etwas außerhalb, wo es etwas ruhiger zugeht. Das Stadtangeln in und um Hamburg ist sehr speziell und abwechslungsreich, aber auch sehr interessant.

Angeln an der Elbe Hamburg - wie kann man dort angeln?

Die Möglichkeiten die man für das Projekt Angeln an der Elbe Hamburg hat, sind sehr vielfältig. Natürlich kann man den Fischen ganz klassisch vom Ufer aus nachstellen. Hier muss man unterscheiden, ob man sich eine bestimmte Stelle raussucht, um diese beim Ansitzangeln nach Fischen abzusuchen, oder ob man aktiv auf die Suche gehen möchte. Das Ansitzangeln wählt man vor allem dann, wenn man auf Friedfische aus ist. Aktiv auf die Suche nach Fischen geht man, wenn man es auf Raubfische abgesehen hat. Man sucht dabei sehr viele verschiedene Stellen ab, vergrößert dadurch die befischte Wasserfläche und erhöht auf diese Weise die Chance, den Köder an einem hungrigen Raubfisch vorbei zu führen.

Welche Angelstellen sind interessant?

Hamburgs Gewässer sind für ihre guten Bestände an Raubfischen bekannt. Diese Raubfische findet man überall dort, wo das Gewässer entweder natürlich entstandene, oder von Menschenhand erbaute Strukturen aufweist. Die Rede ist hier neben Spundwänden und Steganlagen vor allem von kleinen und großen Brücken, Brückenpfeilern und Betonvorsprüngen. Friedfischangler finden überall dort Fische, wo sich im Boden des Gewässers unterschiedliche Tiefenabstufungen befinden. An diesen sogenannten Abbruchkanten ziehen die Friedfische entlang, während sie auf der Suche nach Nahrung sind.

Auf welche Fischarten kann man in der Elbe angeln?

In der hamburger Elbe tummeln sich viele verschiedene Fischarten, dabei handelt es sich sowohl im Raub- als auch um Friedfische. Der Angler hat also die freie Auswahl, worauf er angeln möchte, wenn er sich zum Angeln in Hamburg entscheidet.

Angeln auf Aale in der Elbe

Aale kann man hier vor allem dort fangen, wo durch Bebauungsmaßnahmen große Mengen an Steinen, oder Betonklötzen ins Wasser gelangt sind. Zwischen diesen Steinen bilden sich Spalten und Nieschen, die die Aale als Unterstände verwenden. Hier ruhen sie im Schutz der Dunkelheit, bevor sie sich nachts auf Beutezug begeben. Fangen kann man die Aale mit Grundmontagen, als Köder dienen Tauwürmer oder Köderfische.

Zander, Barsche, Hechte & Rapfen - die Raubfische der Elbe

Für den Fang von Zandern, Barschen und Hechten sollte man Plätze aufsuchen, an denen sich die Räuber unterstellen oder unauffällig aufhalten können. Spundwände, Brückenpfeiler, Steganlagen, Markierungspfosten und Stege sind erstklassige Stellen für das Angeln auf Hecht, Barsch und Zander. Auch überall dort, wo sich viele Futterfische aufhalten, findet man das Raubfisch-Trio. Als Köder dienen Köderfische oder Kunstköder. Rapfen findet man entweder dort, wo das Wasser regelmäßig in Bewegung ist, zum Beispiel an Mündungen kleiner Zuflüsse, oder dort, wo sich die Futterfische sammeln. Die Rapfen machen sich dort durch lautstarke Raubgeräusche bemerkbar und sollten dann mit Kunstködern angeworfen werden. Sehr schnell geführte Kunstköder werden von Rapfen eher attackiert, als langsame Köder.

Angeln auf Karpfen und Grasfische sowie Friedfische ist ebenfalls erfolgsversprechend

Auch Karpfen und Grasfische können gefangen werden, wenn man sich zum Angeln an der Elbe Hamburg zum Ziel setzt. Hier sollte man etwas ruhigere und abgelegenere Orte aufsuchen und dort Partikel oder Boilies an der Haarmontage anbieten. Das Vorfüttern des Angelplatzes macht auch an der Elbe Sinn, da sich die Fische dann eher darauf einstellen, diese Bereiche regelmäßig aufzusuchen, als wenn man die Plätze nicht anfüttert. Auch Feederangler werden beim Angeln an der Elbe in Hamburg ihre Freude haben. Brassen lassen sich hier mit der Feederrute gezielt fangen und sorgen für spannende Drills am vergleichsweise leichten Angelgerät. Das Ganze funktioniert sowohl in der Stadt, als auch etwas außerhalb.

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05.05.2018 13:28

Angeln auf Döbel

Angeln auf Döbel - gezieltes Döbelangeln kann sehr interessant sein. Denn je größer die Döbel werden, desto vorsichtiger werden sie und ihr Misstrauen wächst. Nur weil man einen der zigarrenförmigen Schatten im Gewässer erspäht hat, heißt es deshalb noch lange nicht, dass man den Fisch auch fangen kann. In diesem Artikel gehen wir darauf ein, welche Köder und Methoden für das Angeln auf Döbel in Frage kommen und worauf es zu achten gilt, wenn man einen der wählerischen, vorsichtigen Dickköpfe aus der Reserve locken will.

 

Angeln auf Döbel - welche Köder verwendet man?

Als Köder kommen beim Angeln auf Döbel verschiedene Happen in Frage. Man kann Döbel mit Würmern, Maden, Heuschrecken, Spinnern, Blinker, Wobblern, Brot und sogar mit Kirschen fangen. Außerdem stehen Frühstücksfleisch und Leber sehr hoch im Kurs bei den Döbeln.

 

Angeln auf Döbel - welche Methoden kommen in Frage?

Welche Methode man für das Angeln auf Döbel verwendet, hängt davon ab, welchen Köder man den Döbeln präsentieren möchte. Die Angeltechniken sind ebenso vielfältig wie die Köderpalette, die für das Angeln auf Döbel zur Verfügung steht.

 

Angeln auf DöbelAngeln auf Döbel - wie angelt man mit Würmern und Maden?

Wer Döbel mit Würmern und Maden fangen möchte, der sollte versuchen diese Köder mit Hilfe einer Posenmontage anzubieten. Sehr gut eignen sich dazu Bereiche, in denen der Fluss eine gleichmäßige und konstante Strömung führt. Hier kann man die Würmer und Maden mit der Strömung abtreiben lassen, was dem Angler eine sehr natürliche Köderpräsentation verschafft. Über die Pose wird eingestellt, in welcher Wassertiefe der Köder den Fluss hinab treibt.

 

Gute Angelposen findest du hier: Posen

 

Angeln auf Döbel - wie angelt man mit Spinnern, Blinkern und Wobblern?

Spinner, Blinker und Wobbler sind Kunstköder. Das bedeutet, sie müssen durch den Angler in Bewegung versetzt werden, weil sie nur dann Reize aussenden, die einen Döbel zur Attacke verführen. Dazu sollte sich der Angler eine Spinnrute zulegen, die mit ihrem Wurfgewicht zu den Ködern passt, die zum Einsatz kommen. Am Wasser angekommen kann man die Döbel bei guten Wetter auf Sicht beangeln. Man bewegt sich dazu langsam am Ufer entlang, oder direkt durchs Wasser und beobachtet die Umgebung. Hat man einen Schatten erspät, handelt es sich in vielen Fällen um einen Döbel. Man überwirft diesen Schatten ein gutes Stück, um den Fisch nicht durch das Eintauchgeräusch des Köders zu verschrecken. Beim Angeln auf Döbel ist dies besonders wichtig. Dann führt man den Köder auf den anvisierten Raubfisch zu. Im besten Fall attackiert dieser den Köder sofort, oftmals bleiben die Bisse jedoch auch aus. Dann heißt es für den Angler am Ball zu bleiben, schon der nächste Schatten kann den erhofften Erfolg bedeuten.

 

Angeln auf Döbel - wie angelt man mit Brot?

Das Angeln auf Döbel mit Brot erinnert stark an das Schwimmbrotangeln auf Karpfen. Zunächst geht es wieder darum, einen Platz ausfindig zu machen, wo sich mehrere Döbel oberflächennah aufhalten. Zehn Meter oberhalb dieser Stelle beginnt man nun damit, kleine Brotstücke zu füttern und zwar so, dass sie genau in der Spur den Fluss hinunter treiben, in der die Döbel verweilen. Wenn die Döbel damit beginnen die einzelnen Brotstücke einzusaugen, ist die Zeit gekommen, eines der Stücke mit einem Haken zu versehen und auf die Reise zu schicken. Der Moment, in dem der Döbel das Brot von der Oberfläche pflückt, ist an Spannung kaum zu überbieten. Die Montage besteht lediglich aus einem, an die monofile Hauptschnur geknoteten, Karpfenhaken der Größe acht bis zehn. Optional kann man die Montage noch um eine Wasserkugel ergänzen, um auf eine etwas größere Wurfreichweite zu kommen. Bei heiklen Fischen kann man ein Vorfach aus Fluorocarbon vorschalten. Dadurch ist die Schnur für den Döbel schwerer erkennbar.

 

Angeln auf Döbel - wie angelt man mit Kirschen?

Kirschenzeit ist Döbelzeit! Die Döbel mögen die roten Früchte, die im Frühsommer von so manchem Kirschbaum ins Gewässer fallen. Jetzt schlägt die Stunde des Kirschenanglers. Eine herkömmliche Posenmontage ist völlig ausreichend. Mit ihrer Hilfe wird die Kirsche in die Strömung gebracht und mit dem Fluss treiben gelassen. Es dauert meist nicht lange, bis die ersten Bisse erfolgen, da die Döbel in diesen Phasen sehr auf die fruchtigen Leckerbissen eingestellt sind. Wichtig ist allerdings, dass der Angler seinen Köder regelmäßig kontrolliert. Aufgrund der weichen Konsistenz der Kirschen, fallen diese gerne schnell vom Haken ab.

 

Angeln auf Döbel - wie angelt man mit Frühstücksfleisch und Leber?

Vor allem im Winter eignen sich Frühstücksfleisch und Hühnerleber hervorragend für das Angeln auf Döbel. Man serviert sie an einfachen Grundmontagen direkt an den Unterständen der Döbel. Wegen der weichen Konsistenz dieser beiden Köder sind regelmäßige Köderkontrollen ein absolutes Muss. Besonders nach halbherzigen Anfassern durch die Döbel sollten die Köder kontrolliert werden.

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20.01.2018 08:44

 

Angeln mit Futterkorb

Angeln mit Futterkorb - für den Fang von Friedfischen gibt es mehrere grundsätzliche Herangehensweisen. Man hat die Möglichkeit Friedfische mit Posenmontagen zu beangeln, oder ihnen beispielsweise den Köder am Grund des Gewässers anzubieten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Eine Methode zum Angeln auf Friedfische, die wir euch nicht vorenthalten möchten, ist das Angeln mit Futterkorb.

 

Angeln mit Futterkorb - was ist das?

Beim Angeln mit Futterkorb geht es, wie sich bereits an der Bezeichnung erahnen lässt, darum, dass mit einem Korb geangelt wird, der mit Futter gefüllt ist. Hört sich kompliziert an, ist es aber ganz und gar nicht. Es handelt sich um eine Montage, die aufgebaut ist, wie eine normale Grundmontage, die man beispielsweise für das Aalangeln verwendet. Mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht mit einem Blei, sondern mit einem Futterkorb dafür sorgt, dass die Montage auf Distanz und zum Boden des Gewässers gebracht werden kann und dort liegen bleibt. Diese Angeltechnik ist für das Angeln auf Friedfische wie beispielsweise Rotaugen, Brassen, Barben und Schleien gedacht. Wenn ein Biss erfolgt, erkennt der Angler dies über die zitternde Spitze. Diese wird bei der Köderaufnahme durch den Fisch in Schwingungen versetzt, die deutlich erkennbar sind.

 

Angeln mit FutterkorbAngeln mit Futterkorb - welche Ruten verwendet man dafür?

Als Ruten zum Angeln mit dem Futterkorb verwendet man Feederruten. Feederruten sind Angelruten, deren Spitze wesentlich sensibler ausfällt, als die von anderen Ruten-Typen. Diese Eigenschaft erleichtert dem Angler die Bisserkennung auch bei vorsichtig beißenden Fischen. Oftmals sind die Spitzen auch noch grell eingefärbt, damit es dem Angler leichter fällt, diese wahrzunehmen. Wenn man das Angeln mit Futterkorb nur auf kurze und mittlere Distanzen und in mittlerer bis langsamer Strömung ausüben möchte, genügen Ruten mit einer Länge von 240 bis 270 Zentimeter. Diese sollten über ein Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm verfügen. Beim beschriebenen Einsatzzweck genügen nämlich kleine bis mittlere Futterkörbe, diese lassen sich mit dem beschriebenen Wurfgewicht sicher ausbringen. Mit den angegebenen Rutenlängen ist das Erreichen der kurzen und mittleren Entfernung kein Problem. Für das Angeln mit Futterkorb auf große Distanzen, oder in harter Strömung, sollte man auf Ruten zurückgreifen, die zwischen 330 und 390 Zentimeter lang und mit einem Wurfgewicht von 150 bis 180 Gramm versehen sind. Mit diesen starken und langen Ruten lassen sich schwere Futterkörbe, die man in starker Strömung braucht, sicher werfen und auch auf die gewünschte Entfernung bringen. Kürzere Modelle kämen hier leicht an ihre Grenzen.

 

Gute Angelruten zum Feederangeln findest du hier: Feederruten

 

Angeln mit Futterkorb - welche Rollen verwendet man dafür?

Als Rollen kommen beim Angeln mit Futterkorb Modelle der Größe 2500 bis 4500 zum Einsatz. Für die kurzen und recht feinen Ruten kommen die Rollen der Größe 2500-3000 in Frage, bei den langen und recht groben Ruten, machen Rollen in Größen zwischen 3500 und 4500 Sinn.

 

Angeln mit Futterkorb - welche Futterkörbe verwendet man dafür?

Für die Auswahl des richtigen Korbgewichtes beim Angeln mit Futterkorb zählt die Grundregel: So leicht wie nötig, so schwer wie nötig. Denn je feiner man die einzelnen Komponenten der Montage hält, desto mehr Bisse wird man letztendlich bekommen. Dies wird bei Vergleichsfischen immer wieder deutlich. Wer im Stillgewässer oder im langsam strömenden Fluss angelt, der sollte Korbgewichte von 10 bis 30 Gramm auswählen und ist damit immer auf der richtigen Seite. Für das Fischen in starker Strömung machen Futterkörbchen, die mit 70 bis 90 Gramm Gewicht angegeben sind, durchaus Sinn. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Körbe vorne und hinten geöffnet sind. Nur so kann das Futter sich ohne Hindernisse aus dem Körbchen auswaschen, am Platz verteilen und Fische anlocken.

 

Angeln mit Futterkorb - welches Futter verwendet man dafür?

Als Füllung für die Körbchen beim Angeln mit Futterkorb verwendet man das Pulverfutter, welches auch von vielen Stippern dazu genutzt wird, Fische an den Platz zu locken. Man mischt es mit Wasser an, sodass es sich entweder zu Kugeln formen, oder eben in den Futterkorb pressen lässt. Am Grund angekommen, wäscht das Wasser den Korb leer. Dann muss der Angler nachlegen, Wurf um Wurf auf die selbe Stelle manövrieren und immer wieder Futter mit Hilfe des Futterkörbchens einbringen. Mit der Zeit entsteht ein Futterplatz und die Fische ziehen herbei. Als Köder am Haken dienen Maden, Würmer und Mais.

 

Angeln mit Futterkorb - welchen Rutenhalter verwendet man dafür?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausprobieren möchte, der sollte nicht vergessen einen entsprechenden Rutenhalter mitzunehmen. Dafür eignen sich einfache Erdspieße mit V-Auflage sehr gut. Noch besser ist es, wenn diese Rutenhalter noch in der Höhe verstellbar sind. Die Rute wird beim Angeln mit Futterkorb auf den beschriebenen Rutenhalter aufgelegt, die Schnur leicht gespannt und dann beginnt das Warten. Sobald ein Fisch sich am Köder vergreift, beginnt die Rutenspitze hektisch zu zucken und die Zeit für den Anhieb ist gekommen.

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19.09.2017 20:00

Angelmesse

Angelmesse - in den Monaten zwischen November und März sieht man nur sehr wenige Angler am Wasser. Grund dafür sind die widrigen Bedingungen mit Niederschlag und Kälte, die nicht nur dem Angler aufs Gemüt, sondern auch den Fischen auf die Beißlaune schlagen. Viele Angler verpacken deshalb ihre Ausrüstung über den Winter im Keller. Der Kontakt zur Leidenschaft wird in dieser Phase oftmals nur mit Angel-Videos und der Lektüre von Fachmagazinen gehalten. Es gibt aber auch noch eine weitere Möglichkeit, um im Winter ganz dicht am Geschehen und vor allem unter Gleichgesinnten zu sein: Die Angelmesse.

 

AngelmesseAngelmesse - wo findet sie statt?

Eine Angelmesse findet in der Regel immer dort statt, wo auch viel Wasser in der Nähe ist. Denn dort, wo es viel Wasser und unzählige Möglichkeiten zum Angeln gibt, ist meist die Angler-Dichte und damit die Anzahl potentieller Messebesucher in der Bevölkerung sehr hoch. Deshalb sind das Rhein-Main-Neckar-Gebiet, die Gegenden um Düsseldorf, Köln, Hamburg, Berlin und München oftmals Ziele der Messeveranstalter. Für das Ausrichten einer Messe werden große Hallen von den Veranstaltern gemietet. Dort werden dann bestimmte Bereiche abgegrenzt und für die Aussteller vorbereitet.

 

Angelmesse - auf welche Zielfische geht man dort ein?

Angelmesse ist nicht gleich Angelmesse. Es gibt Messen, bei denen sich alle Aussteller auf einen gewissen Zielfisch spezialisiert haben. So gibt es beispielsweise reine Wels- oder Karpfenmessen. Natürlich gibt es aber auch allgemeine Angelmessen, bei denen das Angebot sich mit unterschiedlichen Fischarten befasst.

 

Angelmesse - wer stellt dort aus?

Auf einer allgemeinen Angelmesse stellen Hersteller und Händler aus, die sich auf die unterschiedlichen Fischarten spezialisiert haben. Das heißt es ist egal, ob der Besucher gerne mit der Kopfrute auf Weißfische, mit der Spinnrute auf Barsche und Forellen, mit Köderfisch auf Hecht, Zander und Wels, oder mit Boilies auf Karpfen angelt - es kommt jeder auf seine Kosten. Hinzu kommt, dass auch häufig Bootsaussteller vor Ort sind, genau wie Spezialisten für Echolottechnik. Auch Aussteller für Funktions- und Outdoorbekleidnung sind auf einer Messe mittlerweile keine Seltenheit mehr. Denn schließlich kann nur derjenige vernünftig am Fisch bleiben, der von der richtigen Kleidung geschützt wird. Den Spruch mit dem schlechten Wetter und der schlechten Kleidung, möchte ich euch an dieser Stelle aber ersparen.

 

Angelmesse - wie läuft ein Messetag ab?

In der Regel startet eine Angelmesse zwischen acht und neun Uhr am Morgen und läuft bis in den späten Nachmittag. Sobald die Türen geöffnet werden, strömen die Messebesucher in die Halle und stürzen sich auf die angebotenen Waren. Innerhalb kürzester Zeit entsteht eine tolle Atmosphäre unter Gleichgesinnten. Es wird sich ausgetauscht, gegenseitig beraten, Meinungen geäußert und getestet. Zur Unterstützung der Messebesucher stehen an vielen Ständen Team- und Testangler verschiedener Hersteller. Sie verbringen einen Großteil ihrer Freizeit am und auf dem Wasser, verfügen deshalb über einen immensen Erfahrungsschatz, was Fangtechniken und -gerät angeht und stellen deshalb einen guten Ansprechpartner für interessierte Besucher dar. Im Verlauf des Tages wechseln sich diese Testangler dann mit Live-Vorträgen ab, die in extra dafür abgeschotteten und bestuhlten Räumlichkeiten stattfinden. Hier berichten die Experten über ihre Erlebnisse und Erfahrungen und untermalen diese gerne auch mit Power-Point-Präsentationen oder Video-Shows. Die Themen der Vorträge variieren sehr stark, sodass für jeden etwas interessantes dabei ist. Wer zwischendurch Lust hat, das angebotene Angelgerät auf Herz und Nieren zu testen, der kann sich an einem Drill-Simulator austoben. Diese Maschinen, die Drillsituationen mit vielen verschiedenen Fischarten, vom Barsch bis zum Thunfisch, recht realistisch simulieren, sind eigentlich auf fast jeder Angelmesse zu finden und sorgen dort für Spaß und Abwechslung. Für das leibliche Wohl der Besucher einer Angelmesse wird vom Veranstalter in der Regel auch gesorgt. Kalte und warme Speisen und die dazu passenden Getränke sind zumeist in ausreichend großer Menge vorhanden.

 

Angelmesse - wo liegen die Vorteile für den Besucher?

Die Vorteile für den Besucher einer Messe liegen, wenn man es in Zahlen bemessen möchte, beispielsweise in den Messepreisen, die an vielen Verkaufsständen angeboten werden. Es ist deshalb keine Seltenheit, dass man am Ende des Messetages mit einem echten Schnäppchen im Gepäck den Heimweg antritt. Aber nicht nur der finanzielle Aspekt spielt beim Besuch einer Angelmesse eine Rolle. Auch das Aufeinandertreffen mit Menschen, die die Leidenschaft teilen, die Gespräche, die sich daraus ergeben, die neu geknüpften Kontakte, das Treffen alter Bekannter und das Kennenlernen neuer Gesichter spielen eine wichtige Rolle für die Angler, die sich regelmäßig auf den Weg zu einer Angelmesse machen.

 

Angelmesse - welche Kosten kommen auf den Besucher zu?

Die Kosten, die für einen Messebesuch anfallen setzen sich aus den Anreisekosten und dem Eintrittspreis zusammen. Die Eintrittspreise liegen, je nach Messe bei etwa 5 bis 20 Euro. Dabei muss allerdings nochmal unterschieden werden in Messen, die nur an einem einzigen Tag stattfinden und in Messen, die sich über mehrere Messetage erstrecken.

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16.02.2013 15:42

Störangeln wird immer beliebter, da es vor allem jede Menge Spass macht. Aber wie angelt man am besten auf Stör werden sich viele von Euch sicherlich fragen und wir merken es auch bei den Fragen, die an uns diesbezüglich gestellt werden, dass die Verunsicherung der Angler beim Angeln auf das mystisch aussehende Wesen Stör groß ist und möchten daher in diesem Angelbericht übers Störangeln einmal die am häufigsten auftretenden Fragen aufgreifen und Euch erklären, wie das Störangeln richtig funktioniert. Nachfolgend möchte ich Euch zunächst beschreiben, wie wir beim Angeln auf Störe vorgehen. Angefangen bei der Vorbereitung der Angelstelle zum Störangeln, über geeignete Angelausrüstung für Stör, gute Köder zum Störangeln bis hin zu der Wahl der richtigen Angelstelle, da ich denke, dass unsere Erkenntnisse dabei bisher sehr gut waren wie unsere gefangenen Störe zeigen.

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