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Zeilkarpfen

18.06.2013 18:23 von Daniel Schulze

Zeilkarpfen - Eine tolle Karpfenart

Zeilkarpfen - Merkmale, Nahrung, Verbreitung und Fortpflanzung

Zeilkarpfen - Der Zeilkarpfen ist bei Anglern ein beliebter Beutefisch, da er in der Regel einen ausgezeichneten Drill bietet. Außerdem ist er ein ausgezeichneter Speisefisch. Der Zeilkapfen ist eine Zuchtform des Wildkarpfens und stammt ursprünglich aus Asien. Heute ist der Zeilkarpfen auf der ganzen Welt verbreitet.

Der Zeilkarpfen und seine Merkmale

Der Zeilkarpfen hat eine hochrückige Form und einen gedrungenen Körper. Er zeichnet sich durch eine oder mehrere Reihen von Schuppen entlang der Rückenlinie aus. Der Rest des Körpers ist schuppenfrei. Die Anordnung der Schuppen ist das deutlichste Merkmal, dass den Zeilkarpfen von anderen Karpfen unterscheidet. Der Fisch verfügt über eine große Rückenflosse, eine deutlich gegabelte Schwanzflosse und über insgesamt vier Barteln. Von den Barteln sind zwei längere oben angeordnet und zwei kürzere befinden sich auf der Unterseite des Fisches. Der dunkle Rücken ist grau-braun gefärbt, während die Seiten ein helles Braun aufweisen, das nach unten hin in gelbliche Töne übergeht. Die paarigen Flossen und die Schwanzflosse sind in der Regel rötlich gefärbt. Der Zeilkarpfen hat ein endständiges, vorstülpbares Maul, das zahnlos ist. Er hat Schlundzähne, die in drei Reihen angeordnet sind. Die Zeilkarpfen sind durchschnittlich rund 50 Zantimeter lang und wiegen zwei bis drei Kilogramm. In seltenen Fällen können sie jedoch auch über einen Meter groß werden.

Verbreitung der Zeilkarpfen

Der Zeilkarpfen stammt wie alle Karpfenarten ursprünglich aus Asien und ist heute überall in Europa verbreitet. Er findet seinen Lebensraum in warmen Gewässern, die langsam fließend oder stehend sind. Dabei bevorzugt der Zeilkarpfen einen schlammigen Untergrund mit starkem Pflanzenbewuchs, wo er seine Nahrung findet. Der Zeilkarpfen ist tagsüber scheu und hält sich gern im tieferen Wasser oder in Verstecken auf. Er ist hauptsächlich nach Anbruch der Dämmerung aktiv. Er hält sich gerne in Altarmen und ruhigen Fluss Buchten auf und ist auch in Teichen anzufinden.

Nahungsaufnahme der Zeilkarpfen

Der Zeilkarpfen ernährt sich von Pflanzentrieben, aber auch von Würmern, Kleinkrebsen und ähnlichen Kleintieren, die er am dem Boden der Gewässer findet. Diese nimmt er durch Vorstülpen des Mauls auf. Der Zeilkarpfen frisst zuweilen auch kleine Fische, wie zum Beispiel Rotaugen. Das kommt hauptsächlich dann vor, wenn ihm Proteine fehlen.

Laichzeit und Entwicklung

Der Zeilkarpfen erreicht seine Geschlechtsreife im dritten bis fünften Lebensjahr. Je nach Wassertemperatur findet die Laichzeit der Zeilkarpfen zwischen Mai und Juli statt. Das Weibchen legt zwischen 100.000 und 300.000 Eier pro Kilo Körpergewicht ab. Die Eier werden vom Weibchen im flachen Wasser an die Unterseite der Blätter von Wasserpflanzen geklebt. Befindet sich die Wassertemperatur zwischen 15 und 20 Grad, so können sich die Eier innerhalb von drei bis fünf Tagen zu kleinen Fischen entwickeln. Nachdem sie sich zunächst vom Dottersack ernähren, stellen sie ihre Nahrung schnell auf Kleinplankton und dann auf die Organismen um, die sie am Boden finden. Allerdings sind die Überlebenschancen der kleinen Fische oft gering. Der Zeilkarpfen betreibt keine Brutpflege, so dass die frisch geschlüpften Fische ihren natürlichen Feinden schutzlos ausgesetzt sind. Hecht, Barsch und Zander gehören zu den hauptsächlichen Feinden der Jungfische. Erst ab einem Gewicht von etwa 10 Pfund hat der Karpfen kaum noch Feinde - mit Ausnahme der Waller.

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