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Welsbissanzeiger

13.07.2016 14:43 von Daniel Schulze

Welsbissanzeiger

Welsbissanzeiger - Pflichtuntensil für Welsangler. Da Welse zu den nachtaktiven Tieren gehören, findet die Angelei auf diese cleveren Raubfische größtenteils nachts statt. Um die Attacken und Bisse der Welse auch während der Schlafphasen zu registrieren, werden Welsbissanzeiger verwendet, die den Angler mit akustischen Signalen alarmieren, sobald es ernst wird.

Welsbissanzeiger - Warum werden sie benötigt?

WelsbissanzeigerWelsbissanzeiger - sie dienen dazu, den Welsangler auf einen Biss aufmerksam zu machen und ihn, wenn nötig, auch aus einer Tiefschlafphase zu wecken. Besonders bei längeren Angel-Trips, bei denen man hohen physischen Belastungen ausgesetzt ist, bewahren Welsbissanzeiger den Angler davor, dass er am Morgen hinter leer gezogenen Rollen aufwacht. Außerdem wird beim Welsangeln meist mit mehreren Ruten gleichzeitig geangelt, die nicht zwangsweise unmittelbar nebeneinander gestaffelt werden. Dadurch fällt es oftmals schwer, alle Ruten gleichzeitig zu beobachten und im Falle einer Attacke, rechtzeitig entsprechend zu reagieren. Die Welsbissanzeiger gewährleisten einen gewissen Überblick über das aktuelle Geschehen an jeder einzelnen Wallerrute und erlauben es dem Angler, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und den Anhieb zu setzen.

 

Welsbissanzeiger - Welche Arten gibt es?

Welsbissanzeiger - mittlerweile gibt es neben den seit Jahrzehnten etablierten, klassischen Glöckchen auch verschiedene elektronische Ausführungen, die teilweise mit Funkboxen ausgestattet sind. Diese elektrischen Lösungen stoßen in genau die Lücken, die die Bisserkennung des klassischen Glöckchens offen lässt. Eine gute Auswahl an Bissanzeigern zum Wallerangeln findet ihr hier: Waller Bissanzeiger

 

Welsbissanzeiger - Wie verwendet man sie und was zeigen sie an?

Welsbissanzeiger -  sie reagieren auf die unterschiedlichsten Arten von Bissen. Um zu verstehen, wie ein Glöckchen funktioniert, respektive, warum es bei manchen Bissen nicht funktioniert, sollte man zuerst seine Wirkungsweise durchleuchten. Der Ton der Glöcke wird über eine Kugel erzeugt, die sich im Inneren des Glocken-Körpers befindet und bewegt. Wird die Glocke nun Erschütterungen, oder ruckartigen Bewegungen ausgesetzt, schlägt die Kugel gegen die Wände des Glockenkörpers und erzeugt so das Geräusch. Im Normalfall äußert sich der Biss eines Welses durch mal mehr, mal weniger heftiges Ausschlagen der senkrecht gestellten Wallerrute. Vor allem das von vielen als "Anklingeln" bezeichnete Geräusch, welches dann entsteht, wenn der Wels den Köder stoßartig inhaliert, wird von einer Glocke deutlich angezeigt. Über die Anzeige von Erschütterungen lassen sich also viele Situationen absichern und sehr viele Biss-Varianten erkennen, aber eben nicht alle. Denn es gibt Bisse, die ohne Erschütterungen erfolgen. Es sind Bisse, bei denen die Rute langsam nach vorne gezogen wird. Es gibt keinen Schlag in die Rute und auch kein Anklingeln. Die Rutenspitze wird in einer langsamen und stetigen Bewegung nach vorne gezogen. Das Ganze geschieht derart langsam, dass die Kugel im Inneren des Glöckchens nicht hin und her geschleudert wird, sondern an der Wandung entlang rollt. Dabei erzeugt sie keinen Ton und genau in diesem Moment kann das Glöckchen seine Aufgabe als Welsbissanzeiger nicht erfüllen. Und genau hier setzen die elektronischen Bissanzeiger an. Sie werden beim Befestigen an der Angelrute auf eine bestimmte Stellung kalibriert. Verlässt die Rute diese Position, unabhängig davon ob ruckartig, schnell oder langsam, ertönt das Signal des Bissanzeigers und der Angler wird über die Geschehnisse informiert.

 

Welsbissanzeiger - Warum benötigt man eine Funkbox?

Welsbissanzeiger - für eine lückenlose Bissanzeige, unabhängig der äußeren Einflüsse, ist es sinnvoll eine Funkbox zu verwenden. Ist man beispielsweise gravierenden äußeren Einflüssen, wie Sturm oder Starkregen ausgesetzt, hat das eine eingeschränkte akustische Wahrnehmung zur Folge, was wiederum bedeutet, dass das Signal-Geräusch, der an den Ruten befestigten Welsbissanzeiger, nicht bis ins Zelt durchdringt. Gerade in verregneten Nächten, in denen der Regen pausenlos aufs Zelt prasselt, ist es deshalb ein großer Vorteil, wenn eine Funkbox auf dem Bivvy Table liegt und aufheult, sobald sich an den ausgelegten Montagen etwas tut.

 

Welsbissanzeiger - Wie kann man die Bisserkennung zusätzlich steigern?

Welsbissanzeiger - da viele Bisse in den Dunkelphasen erfolgen, ist es ratsam neben der akustischen Bisserkennung, auch die optische Wahrnehmung zu unterstützen. Denn nur dann, kann man ein vernommenes Geräusch auch wirklich einer Rute zuordnen und weiß, wohin der Fokus in den folgenden Sekunden und Minuten gerichtet werden sollte. Ein einfaches Knicklicht leistet genau für diesen Zweck gute Dienste. Es wird an der Spitze der Angelrute befestigt, sodass man deren Bewegung besser erkennen und den Biss auf diesen Weg besser einschätzen kann. Viele Glöckchen besitzen eine Aufnahme-Bohrung für Knicklichter. Die Befestigung des Leucht-Stäbchens in dieser Bohrung ist nicht nur kinderleicht, sie unterstützt auch die spätere Suche, wenn die Glocke nach einem entschlossenen Anhieb mal wieder im hohen Gras gelandet ist.

Eine ökologische und auf lange Sicht günstigere Alternative zu Knicklichtern, sind die von manchen Herstellern angebotenen Tiplights. Diese können an- und ausgeschaltet werden, sind dadurch dauerhaft verwendbar und produzieren gleichzeitig keinen Müll. Ist das Tiplight an der Rutenspitze installiert, leuchtet es grün. Erfolgt eine Aktion, beginnt es rot zu blinken, wodurch die Zuordnung des Signals vom Welsbissanzeiger leicht fällt.

 


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