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Wallermontage

29.06.2018 19:01 von Daniel Schulze

Wallermontage

Beim Wallerangeln führen viele Wege zum Glück. Deshalb steht jedem, der einen Wels fangen möchte, zunächst eine Auswahl mehrerer Montagen zur Verfügung. Die wesentlichen Unterschiede, sowie die typischen Einsatzgebiete der bekanntesten Montagen zum Welsangeln haben wir in diesem Artikel zusammengetragen und erläutern in den folgenden Zeilen, welche Feinheiten zu beachten sind.  Auch auf die Frage, welche Wallermontage denn die beste sei, haben wir eine eindeutige Antwort gefunden.


Die Wallermontagen sind ausgebrachtWallermontage - Unterwasserpose

Bei der Unterwasserposenmontage handelt es sich um eine Wallermontage, die sich sehr vielseitig einsetzen lässt. Sie kann sowohl mit, als auch ohne Boot ausgebracht werden. Dieser Umstand macht sie also auf alle Fälle für diejenigen interessant, die sich für ihre Welsangelei kein Boot kaufen möchten oder können, oder aber durch Gesetze dazu verpflichtet sind, ohne Boot auszukommen. Grundsätzlich eignet sich die Unterwasserposenmontage am besten für das Angeln in konstanter Strömung, weil sich die Montage durch den Strömungsdruck genauso entfalten kann, wie sie es soll. Vom Aufbau her erinnert diese Wallermontage an eine einfache Grundmontage, wie sie auch zum Aalangeln verwendet wird. Natürlich fallen die verwendeten Komponenten aber wesentlich stärker und robuster aus, damit der Angler dem Wels im Drill Paroli bieten kann. Die fertige Montage besteht aus einem frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel, aus einer Gummiperle, aus einem weiteren Wirbel, der ans Ende der Hauptschnur geknotet wird und aus einem Vorfach. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel wird entweder ein Blei, oder ein Stein, der mit einer Reißleine versehen ist, eingehängt. Wer ohne Boot auslegen möchte, greift selbstredend besser zum Blei, weil sich dieses am besten werfen lässt. Steine mit der Rute auszuwerfen sollte dringend vermieden werden. Auf dem Vorfach dieser Wallermontage ist ein Auftriebskörper, die sogenannte Unterwasserpose, angebracht. Dieser Auftriebskörper hat die Aufgabe den Köder etwas vom Grund des Gewässers anzuheben, um ihn so hervorzuheben. Er wird dadurch eher vom Wels wahrgenommen, was die Anzahl der Bisse erhöht.


Wallermontage - Boje

Das Angeln mit Boje funktioniert sehr gut in langsam fließenden und stehenden Gewässern. Zunächst wird ein großer Auftriebskörper mit Hilfe eines Seils und eines schweren Steingewichts im Gewässer am gewünschten Platz fixiert, sodass die Boje auf der Oberfläche schwimmt, aber nicht abtreiben kann. Diese Boje bekommt anschließend eine sogenannte Auslegerschnur, die so abgelängt wird, dass man sich genau über dem Bereich befindet, an dem später der Köder auf Tauchstation gehen soll. Am Ende der Auslegerschnur wird ein Ausleger fixiert, der dazu dient, dass die Auslegerschnur schnell vom Angler gefunden werden kann und nicht absinkt. Wenn dies alles vorbereitet ist, fehlt nur noch die eigentliche Montage. Zum Bojenangeln genügt eine einfache Posenmontage, bestehend aus Pose, Blei, Perle und Vorfach. Allerdings wird oberhalb der Pose noch ein Wirbel auf die Hauptschnur gezogen. Über diesen Wirbel und den Wirbel, der sich am Ausleger der Boje befindet, wird die Montage mit der Boje verbunden. Man schaltet dazu einfach ein je nach Anwendungsfall 0,30 bis 0,50 dickes und zehn Zentimeter langes Stück monofile Schnur zwischen die beiden Wirbel. Anschließend lässt man den Köder zu Wasser, fährt zurück um Angelplatz, stellt die Rute in den Rutenhalter und bringt die komplette Wallermontage auf Spannung. Die Schnur hebt sich dabei aus dem Wasser und wird dadurch resistent gegen Äste, Blätter, Kraut und anderes Treibgut. Währenddessen hängt der Köder genau an der Stelle, für die sich der Angler entschieden hat und hat nicht die Möglichkeit, sich von dort zu entfernen. Zum Einstellen der Tiefe dient die Pose, über deren Posenstift nach der Tiefen-Justierung ein halber Schlag mit der Hauptschnur gelegt werden sollte. Auf diese Art und Weise vermeidet man, dass die Hauptschnur beim Spannen dieser Wallermontage durch die Pose gezogen und die Tiefe verstellt wird. Die Bojenmontage ist eine sehr effektive Wallermontage, mit der in den letzten Jahren und Jahrzehnten bereits sehr viele Welse gefangen wurden.

Abspannen auf Waller

Das Abspannen läuft sehr ähnlich ab, wie das Angeln mit der Boje. Allerdings verzichtet man in diesem Fall gänzlich auf die Boje und fixiert den Ausleger stattdessen am gegenüberliegenden Fluss- oder Seeufer. Bäume, Sträucher und hervorstehende Äste bieten sich dazu bestens an. Ansonsten sind der Ablauf und die Vorgehensweise bei dieser Wallermontage identisch zum Angeln mit Boje. Dort wo Schiffe und Sportboote fahren sollte man allerdings auf den Einsatz dieser Wallermontage verzichten, weil sich durch die abgespannten Schnüre Gefahren für andere Wassersportler ergeben können.

 

Welche Montage ist die beste?

Die beste Wallermontage ist immer die, die am besten auf die zum Zeitpunkt des Angelns vorherrschenden Bedingungen abgestimmt ist. Außerdem sollte die Montage dem Platz, der befischt wird, angepasst werden. Die einzig wahre Wallermontage existiert also in dem Sinne nicht. Es liegt in der Hand des Anglers die Gegebenheiten einzuschätzen und die passende Entscheidung zu treffen.

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