Telefon: +49 (0) 5171 / 5439992

Schleienköder

11.05.2018 11:23 von Daniel Schulze

Schleienköder

Schleienköder - es gibt wohl keinen Angler, der nicht in den Genuss kommen möchte, mindestens einmal in seinem Anglerleben eine schöne Schleie zu fangen. Angeltechniken gibt es für diesen Zielfisch viele. Wir möchten uns jedoch heute dem Thema Köder widmen und haben deshalb für euch die bekanntesten und effektivsten Schleienköder, sowie die wichtigsten, zugehörigen Informationen zusammengetragen.

Schleienköder - was sollte man verwenden?

Schleien kann man mit unterschiedlichen Ködern fangen. Die folgende Liste enthält vom Dosenmais, über die Dendrobenas und Tigernüsse, bis hin zu den Boilies alle Möglichkeiten, die dem Angler zur Verfügung stehen, wenn er sich zum Schleienangeln entscheidet.


SchleienköderSchleienköder - Dosenmais

Es gibt nur wenige Angelköder, die so bekannt sind wie der Dosenmais. Und dies hat seinen Grund. Er ist im Supermarkt für kleines Geld jederzeit erhältlich, lässt sich durch seine Konsistenz sehr gut auf den Angelhaken ziehen und sorgt durch seine süßen Aromen für viele Bisse. Auch Schleien mögen Dosenmais. Die besten Techniken, bei denen Dosenmais als Schleienköder zum Einsatz kommt, sind das Posenangeln und das Feedern. Auch zum Füttern lässt sich Dosenmais verwenden. Entweder man füttert die Körner so, wie sie aus der Dose kommen, oder man püriert sie mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse, die unter Wasser große, attraktive Wolken erzeugt. Diese Masse kann man entweder pur, oder in Kombination mit Grundfutter einsetzen.


Schleienköder - Maden

Auch auf Maden werden regelmäßig Schleien gefangen. Die kleinen Krabbler machen durch ihre Bewegungen unter Wasser auf sich Aufmerksam, ihre helle Färbung trägt ebenfalls ihren Teil zur Effektivität der Made als Schleienköder bei. Jeder Angelladen hat sie im Normalfall in seinem Sortiment. Auch mit Maden kann man einen Platz unter Futter und vor allem in Bewegung versetzen.


Schleienköder - Seidenraupen

Seidenraupen machen Schleien verrückt. Sie gehören zwar definitiv zu den Exoten in dieser Aufzählung, wer sie allerdings als Schleienköder zur Verfügung hat, darf auf gute Erfolge hoffen. Auch als Zutat für Boilies zeichnen sich Seidenraupen aus. Im gut sortierten Zoohandel kann man sie in Eimern erwerben. Ob man sie dann direkt als Hakenköder verwendet, oder zuerst Boilies daraus rollt und diese dann den Schleien anbietet, hängt von der Vorliebe des Anglers ab und von der Angeltechnik, die zum Fang der Schleien eingesetzt werden soll.


Schleienköder - Tauwürmer

Tauwürmer gehören zu den absoluten Klassikern für das Angeln auf Schleie. Sie sind, genau wie die Maden, in jedem Angelladen erhältlich. Auch hier halten sich die Preise in Grenzen, sodass sich der Angler nicht in finanzielle Verlegenheit bringt, wenn er regelmäßig mit Tauwurm auf Schleien angelt. Der Tauwurm wird am besten an Grundmontagen angeboten. Beim klassischen Grundangeln, oder beim Feedern macht er eine sehr gute Figur. Wer ihn per Posenmontage anbieten möchte, kann dafür auch kleine Stücke des Tauwurms verwenden. Diese lassen sich von den Schleien leichter aufnehmen. Die Fehlbissrate wird dadurch gesenkt.


Schleienköder - Dendrobenas

Bei Dendrobenas handelt es sich ebenfalls im Würmer, allerdings sind diese eine bis zwei Stufen kleiner als die Tauwürmer. Diese Würmer lassen sich sehr gut an Posenmontagen verwenden. Ebenfalls ist es möglich, die Dendrobenas in kleine Stücke zu zerteilen und diese dann dem Futter beizumischen, mit dem man den Angelplatz befüttert. Durch ihre Bewegungen und ihr Aroma steigern sie die Attraktivität des Angelplatzes enorm und machen ihn für die Schleien noch interessanter.

Schleienköder - Hartmais

Hartmais bekommt deshalb einen separaten Platz in dieser Auflistung, weil er sich in sehr vielen Punkten vom Dosenmais unterscheidet. Er besitzt eine harte Konsitenz und lässt sich dadurch nicht direkt auf den Angelhaken ziehen. Deshalb muss er am Haar angeboten werden. Besonders beim gezielten Angeln auf große Schleien findet diese Technik Anwendung.


Schleienköder - Tigernüsse

Tigernüsse sind gute Köder für Schleien. Sie müssen vor dem Einsatz am Wassser zunächst eingeweicht werden, bis sie richtig schön aufgequollen sind. Dem Wasser, in dem die Tigernüsse quellen, kann man Aromen beimischen. Dadurch sondern die Tigers beim späteren Angeln auf Schleien kontinuierlich Diftstoffe an ihre Umgebung ab, die von den Schleien wahrgenommen werden.


Schleienköder - Pellets

Pellets sind ein echter Allroundköder, wenig verwundelrich also, dass auch Schleien auf die aus Fischmehl gepressten Köder stehen. Für das Schleienangeln werden die Pellets, genau wie Tigernüsse und der Hartmais am Haar angeboten. Bezugsmöglichkeiten gibt es viele. Jeder gut sortierte Angelladen vertreibt Pellets und auch das Internet ist durchzogen mit preiswerten Angeboten für verschiedene Gebindegrößen.


Schleienköder - Boilies

Klar, dass auch die Boilies in unserer Auflistung nicht fehlen dürfen. Als Schleienköder verwendet man Boilies mit Durchmessern von 10 bis 16 Millimeter. Manche Angler schwören für das Schleienangeln auf süße Geschmacksrichtungen, andere setzen auf herbe und eher fischige Sorten. Letztendlich sind die Vorlieben der Schleien von Gewässer zu Gewässer jedoch ohnehin verschieden. Deshalb gilt es, die Geschmackssorte individuell am beangelten Gewässer abzustimmen.

Guten Angelruten zum Schleienangeln findest du hier: Matchrute


Vorheriger Blog
Angelstellen am Rhein
Versandkostenfreie Lieferungen innerhalb Deutschlands ab 50 EUR Warenwert gelten nur bei direktem Einkauf in unserem Webshop www.angeln-neptunmaster.de
Alle Preise inklusive MwSt. zzgl. Versandkosten - © 2009 Angeln-Neptunmaster - alle Rechte vorbehalten