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Rapfenköder

29.04.2018 19:02 von Daniel Schulze

Rapfenköder

Rapfenköder - Rapfen sind Raubfische, die dem Angler im Drill alles entgegensetzen, was ihre Kraftreserven hergeben. Aber bevor es zum Drill kommt, geht es für den Angler um die Entscheidung, welchen Rapfenköder er zum Angeln einsetzt? Wir möchten euch diese Entscheidung erleichtern und haben euch deshalb die potentiellen Köder für Rapfen aufgelistet und genau unter die Lupe genommen. Auch gehen wir darauf ein, an welchen Gewässern und Plätzen man die Rapfenköder unbedingt den Rapfen präsentieren sollte.


RapfenköderRapfenköder - in welchen Gewässern setzt man sie ein?

Wenn man Rapfen fangen möchte, sollte man sich an ein Fließgewässer begeben. Die Rapfen halten sich gerne im fließenden Wasser auf und fühlen sich dort wohl. Die Gewässergröße ist kein Indikator für das Vorkommen der Rapfen. Sie sind sowohl in kleineren Flüssen, als auch in großen Strömen vorhanden und können dort beangelt werden. Allerdings kommt es auch in manchen Stillgewässern immer wieder zu Rapfenfängen. Die Fische gelangen über die Flüsse, die die Seen speisen in die Stillgewässer und siedeln sich dort an. Deshalb kann die Präsentation von einem Rapfenköder auch unter Umständen in einem See zum Erfolg führen. Vor Beginn des Angelns, sollte man sich aber unbedingt darüber informieren, ob ein nennenswerter Bestand von Rapfen im entsprechenden Gewässer anzutreffen ist. Denn nur dann lohnt es sich, gezielt loszuziehen mit der Absicht einen Rapfen zu erbeuten.


Rapfenköder - an welchen Plätzen müssen sie landen?

Rapfen halten sich gerne dort auf, wo das Wasser so richtig in Bewegung kommt. Sehr gute Plätze für den Fang von Rapfen sind deshalb die Bereiche, die von einer konstanten und recht hohen Strömung durchzogen sind. Dazu gehören beispielsweise das Umfeld von Buhnen, Wehre, Turbinenausläufe an Staustufen, Bacheinläufe und Mündungsbereiche von Zuflüssen. Außerdem mögen es die Rapfen, ihre Beute bei der Jagd gegen Steine oder andere Strukturen, die sich im Wasser befinden, zu treiben, sie einzukesseln und dann zu erbeuten. Deshalb sind auch Steinpackungen und flache Kiesbänke sehr gut geeignet für das Angeln auf Rapfen. Genau hier sollten die Rapfenköder landen.


Rapfenköder - welche setzt man ein?

Da es sich bei Rapfen um Raubfische handelt, lassen sie sich sehr gut mit Ködern fangen, die ihre typischen Beutefische immitieren. Die Rede ist von Kunstködern. Typische Rapfenköder sind Spinner, Blinker, Wobbler und Gummifische. Jeder dieser Köder hat seine ganz speziellen Eigenschaften und wirkt mit unterschiedlichen Reizen auf die räuberischen Rapfen.


Rapfenköder - Spinner

Die Komponenten eines Spinners sind recht schnell aufgezählt. Der Spinner verfügt über ein Metallplättchen, einen Drilling und eine Öse für das Fixieren an der Angelschnur. All diese Komponenten sind befestigt an einer durchgehenden Drahtachse, um die das Metallplättchen rotiert und dadurch Druckwellen und optische Reize aussendet. Als Rapfenköder sind auch Spinner geeignet, bei denen das Spinnerblatt direkt auf der Drahtachse sitzt und nicht über eine Adapter-Komponente verbaut ist.


Rapfenköder - Blinker

Ein Blinker besteht aus einer Metallplatte, aus einem Wirbel, mit dem er an der Schnur fixiert werden kann und aus einem Drillingshaken. Das alles wird von stabilen Sprengringen zusammengehalten. Die Metallplatte des Blinkers ist so geformt, dass sie sich unter Wasser beim Einkurbeln verführerisch bewegt. Neben den optischen Reizen, die vom Blinker ausgehen, sind es vor allem die Druckwellen, die Rapfen aufmerksam werden lassen. Blinker gibt es, wie sämtliche andere Kunstköder, in sehr vielen verschiedenen Farben und Designs, sodass jeder Angler das findet, was er für seinen individuellen Zweck benötigt.

Tolle Rapfenblinker zum Spinnangeln findest du hier: Blinker


Rapfenköder - Wobbler

Wobbler sind Kunstköder, die durch ihre Form an typische Beutefische eines Rapfens erinnern. Sie werden aus Kunststoff oder aus Balsaholz gefertigt. Ausgestattet sind Wobbler mit einem oder mehreren Drillingen und sie unterscheiden sich in ein- , zwei- und dreiteile Modelle. Je nach Teilung variiert das Laufverhalten des Wobblers. Außerdem besitzen Wobbler eine Tauchschaufel am vorderen Ende, die reguliert in welcher Tiefe der Wobbler beim Einkurbeln läuft. Man spricht deshalb auch von tief- und flachlaufenden Wobblern.


Rapfenköder - Gummifische

Bei Gummifischen ist der Name Programm. Hier besteht alles aus Gummi. In ihrer Form lehnen sich manche Gummifische an die typische Beute von Rapfen an, andere zeichnen sich durch ein völlig ausgefallenes Erscheinungsbild aus. Auch was die Farbgebung angeht, bleiben bei Gummifischen keine Wünsche offen. Damit diese Köder beim Werfen auf Distanz gebracht werden können, werden sie mit einem Bleikopf kombiniert, in dem auch der Haken integriert ist. Geführt werden können Gummifische entweder wie Blinker oder Spinner, also durch einfaches Einkurbeln.


Rapfenköder - wie führt man sie beim Rapfenangeln?

Die Rapfenköder sollten in einem sehr hohen Tempo dicht unter der Oberfläche geführt werden. Rapfen mögen sehr schnell geführte Köder und jagen ihre Beute oftmals direkt in der Nähe der Oberfläche. Mit der genannten Vorgehensweise kommt man ihnen deshalb sehr entgegen und beeinflusst das Beißverhalten der Rapfen positiv.


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