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Kunstköder für Zander

19.10.2017 16:32 von Daniel Schulze

Kunstköder für Zander

Kunstköder für Zander - wer ein Angelgeschäft betritt und sich in Richtung der Regale begibt, in denen die Kunstköder für Zander nebeneinander aufgereiht hängen, der wird schon von weitem von einer Vielzahl an Modellen, Farben und Formen übermannt. Man hat, wenn es um Kunstköder für Zander geht, die buchstäbliche Qual der Wahl und wenn man die Entwicklung der Köder-Industrie betrachtet, scheint kaum "Besserung" in Sicht zu sein. Um unseren Lesern einen kleinen, groben Überblick über einige Kunstköder für Zander zu geben, haben wir uns in diesem Artikel mit genau diesem Thema auseinandergesetzt.


Kunstköder für ZanderKunstköder für Zander - Gummifische

Wenn ich von Gummifischen rede, dann meine ich die Modelle mit stark ausgeprägter Schwanzschaufel. Dies möchte ich einleitend nochmals betonen, weil genau dieses Merkmal im weiteren Verlauf dieses Textes nochmal wichtig wird, respektive einen ausschalggebenden Unterschied zu einem anderen Kunstköder für Zander darstellt. Aber wie gesagt, dazu später mehr. Klassische Gummifische, die mit einer Schwanzschaufel ausgetattet sind können auf verschiedene Arten geführt werden. Entweder man kurbelt sie ohne Unterbrechungen durchs Wasser, oder man zupft sie so, dass der Köder mitsamt des Bleikopfes immer wieder angezogen und anschließend wieder auf den Boden absacken gelassen wird. Beides kann, je nach Situation, zum Erfolg führen. Was die beiden Varianten vereint ist der Umstand, dass die Schwanzschaufel egal bei welcher Führungsart stets große Druckwellen erzeugt und an die Umgebung abgibt. Das macht diesen Kunstköder für Zander zu einer nahezu unwiderstehlichen Verlockung.

Gute Gummiköder zum Spinnfischen findest du hier: Gummifische


Kunstköder für Zander - No Action Shads

Als No Action Shads werden Gummifische bezeichnet, die mit keiner Schwanzschaufel ausgestattet sind. Stattdessen laufen sie entweder spitz zusammen, oder das Schwanzende splittet sich in zwei Enden auf. Beide Versionen haben die Eigenschaft, dass sie auf den ersten Blick kaum Bewegungen erzeugen - zumindest für das menschliche Auge. Unter Wasser wird das Ganze von den Zandern aber als viel attraktiver empfunden, denn die sensiblen, meist sehr dünnen Schwanzenden erzeugen dort mehr Druckwellen, als gedacht. Damit dieser Kunstköder für Zander allerdings seine volle Lockwirkung entfalten kann, sollte man ihn nicht einfach durchs Wasser kurbeln. Das Schwanzende bietet dem Wasser beim einfachen Kurbeln nämlich nur sehr wenig Angriffsfläche und wird dadurch nicht ausreichend in Vibration versetzt. Viel besser ist es, den Köder über den Grund springen so lassen, da dies seinem effizienten Laufverhalten viel eher in die Karten spielt. Auch vertikal, entweder vom Boot, oder vom Ufer, beispielsweise an einer Spundwand, können No Action Shads sehr gut und fängig eingesetzt werden. Gerade in Zeiten, in denen die Zander sehr zickig sind und sich nur sehr zaghaft auf die Köder stürzen, sind No Action Shads einen Versuch wert. Ebenso, wenn man Spots befischt, an denen regelmäßig die Standard-Baits durchs Wasser gepeitscht werden. All diese beschriebenen, aus Gummi bestehenden Kunstköder für Zander gibt es sowohl als normale und als eingelegte, aromatisierte Varianten. Die Duftstoffe sollen müde Raubfische munter machen.

Kunstköder für Zander -Blinker

Blinker sind Kunstköder für Zander, deren Basis ein Stück speziell geformtes Stück Metall darstellt. Ob oberen Ende ist ein Öse, für das Anbinden der Schnur angebracht, am anderen Ende befindet sich ein Sprengring, der widerrum mit einem Drillingshaken ausgestattet ist. Zieht man den Blinker durchs Wasser, wird durch seine Form und den Wasserwiederstand das gewünschte Laufverhalten erzeugt. Dadurch entstehen für einen Raubfisch zum einem optische Reize, zum anderen Druckwellen, die ebenfalls wahrgenommen werden können. Beides macht den Köder für den Raubfisch interessant. Blinker werden vor allem dann gerne verwendet, wenn auf sehr große Distanzen geworfen werden muss, um in die Bereiche zu gelangen, wo man die Zander vermutet. Sie können in verschiedenen Tiefen geführt und dem Räuber präsentiert werden, was es möglich macht, die einzelnen Wasserschichten nach und nach abzusuchen, bis man die Fische gefunden hat. Mit Sicherheit hat der Blinker als Kunstköder für Zander in den letzten Jahren etwas an Ansehen verloren. Dennoch sollte er in jeder Box, in der Kunstköder für Zander mitgeführt werden, enthalten sein. Die verwendeten Gewichte, Größen und Farben der verwendeten Blinker hängen von Faktoren wie Wurfdistanz, Strömung, Aussehen und Größe der hauptsächlich vorkommenden Beutefische ab.


Kunstköder für Zander - Anpassung entscheidet

Mit Sicherheit haben wir in diesem Artikel nicht alle Kunstköder für Zander genannt, die der Markt hergibt. Unabhängig davon ist es jedoch wichtig, dass man bei der Köderauswahl immer auch seinem  persönlichen Bauchgefühl und seinem anglerischen Instinkt vertraut. Es ist wichtig, dass man sich vor Beginn des Angelns das Wasser genau ansieht, die Bedingungen prüft und sich daraus ableitet, welche Kunstköder für Zander in der, zum Zeitpunkt des Angelns, vorliegenden Situation am ehesten passen. Denn nur der Angler fängt beständig seine Fische, der sich am besten anpassen kann und nicht der, der die meisten Kunstköder mit ans Wasser trägt.


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