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Kunstköder Forelle

02.01.2018 12:00 von Daniel Schulze

Kunstköder Forelle

Kunstköder Forelle - die Forelle gehört in Deutschland zu den beliebtesten Zielfischarten für Angler. Egal ob im kleinen bis mittleren Flusslauf, oder am Forellensee, die Salmoniden stehen bei vielen Anglern sehr hoch im Kurs. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Thema Kunstköder Forelle, zeigen auf, welche Köder-Typen es gibt und wo die Unterschiede liegen.


Kunstköder Forelle - welche Möglichkeiten gibt es?

Wer bei der Mission Kunstköder Forelle erfolgreich sein möchte, dem stehen sehr unterschiedliche Köderarten zur Auswahl. Jeder Köder hat seine ganz speziellen Eigenschaften.

Gute künstliche Köder zum Forellenangeln findest du hier: Kunstköder


Kunstköder Forelle - Blinker

Ein Blinker besteht aus einem, in den meisten Fällen stromlinienförmig beschaffenen Metallplättchen, welches jeweils am hinteren und vorderen Ende mit einem Sprengring versehen ist. Der hintere Sprengring dient als Adaption für den Drillingshaken, der vordere Sprengring für die Aufnahme des Wirbels, über den der Köder mit dem Vorfach verbunden wird. Die Form des Metallplättchens ist derart gewählt, dass sich der Köder beim Einkurbeln verführerisch unter Wasser bewegt. Blinker gibt es in sehr vielen verschiedenen Farben und Formen, sie geben optische Reize, sowie Druckwellen an ihre Umgebung ab.


Kunstköder ForelleKunstköder Forelle - Spinner

Der Spinner besitzt in Längsrichtung eine durchgehende Drahtachse. An dieser Achse ist ein Metallplättchen so festigt, dass es beim Führen unter Wasser um die genannte Achse rotiert. Optische Reize und Druckwellen unterscheiden sich von denen, die der Blinker erzeugt, die Lockwirkung ist aber auf ihre Art und Weise sehr reizvoll für Raubfische wie die Forelle. Ausgestattet sind Spinner in der Regel mit einem Drillingshaken.


Kunstköder Forelle - Wobbler

Ein Wobbler ist ein Kunstköder, der aus Balsaholz oder Kunststoff gefertigt wird. Er erinnert durch seine Form an typische Beutefische der anvisierten Raubfische. Im Normalfall sind Wobbler mit zwei Drillingen ausgestattet. Wobbler für Forellen fallen aber so klein aus, dass ab und an auf einen zweiten Drilling verzichtet wird, um die Laufeigenschaften so effektiv wie möglich zu halten. Für das Erreichen der gewünschten Tiefe ist ein Wobbler mit einer sogenannten Tauchschaufel ausgestattet, die je nach Neigungswinkel die Tiefe bestimmt. Unterschiedliche Farbdekors sorgen für Abwechslung im Köderangebot. Vom natürlich gefärbten Beutefischimitat bis hin zum grell lackierten Schock-Wobbler, ist alles erhältlich.


Kunstköder Forelle - Gummifisch & Jig

Kleine Gummiköder gehören ebenfalls zum potentiellen Repertoire des ambitionierten Forellenanglers. Unabhängig davon, ob die Formgebung eher einen Fisch imitiert, oder doch eher an einen Wurm mit Schwanzschaufel erinnert, machen diese weichen und sehr verlockend laufenden Köder eine gute Figur beim Projekt Kunstköder Forelle.


Kunstköder Forelle - Fliege

Auch Fliegen gehören zu den Kunstködern. Damit sind allerdings natürlich nicht die geflügelten Plagegeister gemeint, sondern deren künstliche Imitate. Sie werden mittels einer Fliegenrute entweder auf der Wasseroberfläche, oder etwas darunter eingesetzt und erzielen dort, je nach Jahreszeit, sehr gute Ergebnisse. Auch hier sind den Vorstellungen des Anglers keine Grenzen gesetzt. Ein geübter Fliegenwickler kann sich seine Fliege genauso detailliert und individuell herstellen, wie sie ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, vor dem geistigen Auge vorschwebt.


Kunstköder Forelle - Bienenmaden

Auch Bienenmaden kann man mittlerweile in künstlicher Form erwerben. Sie besitzen die Eigenschaft, länger am Haken zu halten, als ihre natürlichen, weichen "Artgenossen." Man kann künstliche Bienenmaden, sollten sie nach dem Angeln nicht beschädigt sein, problemlos mehrere Male einsetzen.


Kunstköder Forelle - welches Vorfach verwendet man?

Beim Kunstköderangeln auf Forellen ist ein Vorfach aus dünnem Fluorocarbon sehr gut. Dieses Material besitzt die Eigenschaft unter Wasser nur sehr schwer für die Fische erkennbar zu sein. Für Raubfische, die sich bei ihrer Jagd so auf ihre Augen verlassen wie die Forelle, ist dies natürlich eine gute Lösung.


Kunstköder Forelle - welche Gewässer eignen sich dafür?

Für das Angeln mit Kunstköder auf Forelle eignen sich sowohl Still- als auch Fließgewässer. Viele Vereine besetzen ihre Weiher- und Seeanlagen regelmäßig mit neuen Salmoniden und garantieren dem Angler eine dem Fangergebnis sehr zuträgliche Fischdichte. Besonders interessant ist das Angeln auf Forellen aber generell im Fluss. Denn dort bleiben oftmals Exemplare über mehrere Jahre zurück, entgehen den Haken der Angler eher als die Artgenossen im Weiher und wachsen dabei zu enormen Größen heran. Nicht selten kommt es vor, dass der kleine und unscheinbar erscheinende Gumpen im Bach große Forellen beherbergt. Wer sich also als Zielgewässer für das Projekt Kunstköder Forelle einen Bach aussucht, sollte bei jedem Wurf mit allem rechnen.


Kunstköder Forelle - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

An dieser Stelle sollte unbedingt nochmal jedem, der sich der Thematik Kunstköder Forelle annimmt, ans Herz gelegt werden, dass Abwechslung häufig den Unterschied ausmacht. Eine Forelle sieht im Lauf ihres Lebens viele Kunstköder, attackiert aber längst nicht jeden. Es gilt also flexibel zu bleiben, verschiedene Köder-Varianten zu testen und am Ball zu bleiben, um die Forelle am Ende des Tages dann doch noch per Kunstköder auf die Matte zu legen.


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