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Karpfenköder Frühjahr

01.01.2017 09:46 von Daniel Schulze

Karpfenköder Frühjahr

Karpfenköder Frühjahr - wenn zwischen März und Mai die Natur aus ihrer Winterruhe erwacht, beginnt das Leben auch unter der Wasseroberfläche. Die Fische fahren allmählich ihren Stoffwechsel nach oben und beginnen damit, regelmäßig Nahrung aufzunehmen. Für Karpfenangler beginnt eine interessante Phase, in der mit dem richtigen Köder konstante Erfolge möglich sind.

Karpfenköder Frühjahr - was sollte man beachten?

Karpfenköder FrühjahrUm der Thematik "Karpfenköder Frühjahr" mit der richtigen Vorgehensweise entgegentreten zu können, sollte man sich zunächst mit den Rahmenbedingungen dieser Jahreszeit auseinandersetzen. Frühjahr bedeutet, dass die Wassertemperaturen einen Bereich erklimmen, ab dem die Karpfen mit regelmäßiger Nahrungsaufnahme beginnen. Diese Schwelle liegt bei etwa 10 Grad. Da der Stoffwechsel langsam hochfährt ist es wichtig, die Futtermengen klein zu halten, um die Fische nicht zu schnell zu sättigen. Das Futter selbst und die Köder müssen auf das Wasser und das Verhalten der Karpfen abgestimmt sein und auch der Ort, an dem der Köder abgelegt wird, erhält in dieser Phase besondere Relevanz.

Karpfenköder Frühjahr - wo sollte man sie ablegen?

Bevor man sich konkret mit Gedanken zu "Karpfenköder Frühjahr" beschäftigt, ist es absolut grundlegend sich zunächst den potentiellen Angelbereichen zuzuwenden. Denn liegt der Köder am falschen Platz, wird er, auch wenn er noch so gut ist, nichts fangen. Da die Fische tagsüber mit Vorliebe flache Areale mit Tiefen zwischen 0,5 und 2 Meter anschwimmen, weil dort die Sonne am ehesten das Wasser erwärmt, ist es sinnvoll genau diese Zonen mit Ködern zu bestücken. Ziehen sich die Karpfen nachts in tiefere Gefilde zurück, weil das Wasser in den Randbereichen nachts wieder schnell abkühlt, ist dort mit gesteigerten Fangaussichten zu rechnen. Auch Passagen, in denen die ersten Wasserpflanzen gedeihen, stellen gute Spots dar, weil die Karpfen dort mit natürlicher Nahrung rechnen können.

Karpfenköder Frühjahr - welche Eigenschaften sollte der Köder mitbringen?

Wegen der im Frühling noch meist recht geringen Wassertemperaturen ist es wichtig, dass der angebotene Köder Eigenschaften besitzt, die eine effektive Lockwirkung auch unter diesen Umständen zulassen.

Karpfenköder Frühjahr - Pellets

Bei der Auflistung zu "Karpfenköder Frühjahr" fallen Pellets leider raus, zumindest im zeitigen Frühling. Denn ist das Wasser zu kalt, schaffen es diese ölhaltigen Köder nicht, ihre vollen Reize zu entfalten. Die Lockstoffe werden nur sehr langsam ans Wasser abgegeben, wodurch die Lockwirkung stark geschmälert wird. Ihre Effektivität ist im Vergleich zum Restjahr unter diesen Umständen sehr gering.

Karpfenköder Frühjahr - Boilies

Boilies sind ein Ganzjahresköder. Allerdings sollte bei der Auswahl darauf geachtet werden, dass sie die vom Hersteller versprochene Wirkung auch im verhältnismäßig kalten Wasser entfalten können.Fängige Boilies findest du hier: Boilies

Karpfenköder Frühjahr - Partikel

Partikel eignen sich ebenfalls immer für den Fang von Karpfen. Eine als Hakenköder präsentierte Maiskette wird auch von Fischen mit geringer Stoffwechseltätigkeit inhaliert.

Karpfenköder Frühjahr - Maden

Neben dem Winter ist auch der Frühling eine der Top-Zeiten für den Einsatz von Maden beim Karpfenangeln. Die Ködergröße, die ein Bündel aus vier bis fünf Maden darstellt, ist neben den Bewegungsreizen der Hauptgrund dafür, warum sie gerne auch von Karpfen genommen werden, die gerade erst aus der Winterruhe erwacht sind.

Karpfenköder Frühjahr - Pop Up

Pop Up zählen definitiv auch zur Gruppe der, für den Anwendungsfall "Karpfenköder Frühjahr", zusammengetragenen Möglichkeiten. Vor allem grelle Farben wie Weiß oder Fluoro-Gelb spielen ihre optischen Reize im oftmals klaren Frühlingswasser aus.

 

Karpfenköder Frühjahr - welche Futtermengen sind angebracht?

Ist die Fragestellung "Karpfenköder Frühjahr" beantwortet, ist es für den Fangerfolg wichtig, den ausgewählten Happen mit Futter entsprechend in Szene zu setzen, um die Karpfen aufmerksam zu machen. Allerdings sollte man es mit der eingebrachten Futtermenge nicht übertreiben. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist der Stoffwechsel der Fische gerade dabei hochzufahren. Das heißt, er arbeitet noch nicht auf Höchstleistung und kann anfangs nur geringe Nahrungsmengen aufnehmen und umsetzen. Wer zu viel füttert, sättigt die Fische und begeht damit den größtmöglichen Fehler. Einige kleine Hände voll Futter am Spot genügen, um in dieser Zeit das gewünschte Ziel zu erreichen.

Karpfenköder Frühjahr - welches Futter eignet sich am besten?

Um den Hakenköder beim Karpfenfang im Frühjahr bestmöglich zu unterstützen, eignet sich vor allem Futter, dessen Bestandteile sich leicht verdauen lassen. Partikel wie Mais oder Weizen sind eine Bank. Aber auch geschrotetes Hanf regt die Verdauung der Fische an. Konditioniert man die Mengen richtig, gelingt es die Fische dauerhaft zu füttern, ohne dass ein Sättigungseffekt eintritt. Ebenfalls kann der Platz mit Hilfe von Grundfutter zusätzlich belebt werden. Mischt man das Futter nicht zu feucht an, flockt es im Wasser auf, erzielt eine große Lock- und eine geringe Sättigungswirkung. Am Platz eintreffende Karpfen finden lediglich den Hakenköder und einige wenige, mit der Hand dazu gefütterte Boilies oder Maiskörner vor. Der Fokus wird dadurch schnell auf den mit Haken versehenen Happen gelenkt und so dauert es meist nicht lange, bis der Bissanzeiger zum ersten Mal ertönt.

 

 

 


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