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Karpfenangeln im Bach

01.03.2017 14:27 von Daniel Schulze

Karpfenangeln im Bach

Karpfenangeln im Bach - ein Bach ist ein sehr unüblicher Ort, um gezielt auf Karpfen zu angeln. Besondere Orte erfordern besondere Maßnahmen. Um welche es sich dabei handelt, erfahrt ihr in den folgenden Ausführungen.

 

Karpfenangeln im Bach - woran orientiert man sich?

Karpfenangeln im BachDas Karpfenangeln im Bach ist ein sehr spezielles Unterfangen. Zuerst ist es absolut grundlegend überhaupt einen Platz zu finden an dem realistische Chancen bestehen, auf einen Karpfen zu treffen. Dies kann im Vorfeld des Angelns einiges an Arbeit bedeuten. Denn viele Bäche sind großteils sehr flach und schnell fließend. Es geht für den Angler, der sich das Karpfenangeln im Bach zum Ziel gesetzt hat, darum, Spots zu finden die über eine längere Strecke etwas tiefer sind als der Rest. Dies müssen keine utopischen Tiefen sein. Wenn der Bach ansonsten zwischen 20 und 50 Zentimeter tief ist, reicht ein Teilstück mit 1,5 - 2 Meter Tiefe aus, um den Karpfen als Schutz bietender "Gumpen" zu dienen. Außerdem macht es Sinn, dass man vor dem Angeln recherchiert, ob es am Zielgewässer in der Vergangenheit Besatzmaßnahmen gab, über die Karpfen ins Gewässer gelangten. Manche Angelvereine tun dies. Hat mein ein Gewässer mit solch einem besetzten Bestand gefunden, stehen die Fangchancen natürlich gleich viel besser, als dort, wo man sich auf den wilden Bestand verlassen muss.

Karpfenangeln im Bach - welche Köder kommen zum Einsatz?

Nicht in jedem Bach wird auf Karpfen gefischt. Das hat zur Folge, dass die Fische mit Boilies nicht unbedingt vertraut sind. Deshalb ist es auch nicht zwingend so, dass der Boilie der beste Köder ist, um beim Karpfenangeln im Bach erfolgreich zu sein. Partikel, wie beispielsweise Hartmais, punkten hingegen an vielen Gewässern, an denen vorher nur wenige Angler unterwegs waren. Drei oder vier Körner, angeboten an der klassischen Haar-Montage sind ideal geeignet. Komischerweise gilt das Gleiche für Frolic. Zwar sollte man meinen, dass die Karpfen das Hundefutter genauso wenig kennen wie Boilies, aber erstaunlicherweise nehmen sie die Hundefutter-Ringe ohne großes Vorfüttern schnell auf. Wer ein Gewässer erwischt, welches seinen Bestand durch Besatzmaßnahmen erhalten hat, der kann auch auf Pellets zurückgreifen. Dieses Futter kennen sie Karpfen noch aus der Aufzucht, nehmen es deshalb gut an und verbinden keine Gefahr damit.

Gute Karpfenköder findet ihr hier: Karpfenköder

Karpfenangeln im Bach - was gibt's zum Gerät zu sagen?

Beim Thema "Gerät" für das Karpfenangeln am Bach, sollte man vor allem Augenmerk auf die Ruten legen. Natürlich ist es möglich, hier die langen Modelle, die man an zum weiten Werfen an Gewässern normaler Größe verwendet, einzusetzen. Wer es allerdings schon mal versucht hat, am oftmals dicht bewachsenen Flussufer, unter den überhängenden Ästen mit den Standard-Karpfenstecken zu fischen, der weiß, dass dies nicht optimal ist. Ruten mit einem Wurfgewicht zwischen 60 und 150 Gramm und einer Länge von 2,5 - 2,7 Meter eignen sich hier wesentlich besser. Dies müssen nicht zwingend spezielle Karpfenruten sein. Sie müssen lediglich den Drills Stand halten. Da man im Bach in der Regel nicht mit Großfischen in Kontakt gerät, werden dies die meisten gängigen Angelruten mit den genannten Eigenschaften schaffen.

Karpfenangeln im Bach - was sollte man beim Füttern beachten?

Die Futtermenge, die man beim Karpfenangeln im Bach einbringt, darf ruhig wesentlich kleiner ausfallen, als man es von Sessions an Flüssen und Seen gewohnt ist. Man sollte sich nämlich immer vor Augen führen, dass man im Normalfall, je nach Größe des eingepeilten Gumpens maximal vier bis acht Fische bedient. Fütter-Orgien sind hier also völlig fehl am Platz.

Karpfenangeln im Bach - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Die Fische, die man beim Karpfenangeln im Bach erwarten kann sind sicherlich keine Monster. Aber darum geht es auch nicht. Es geht vielmehr darum, in dieser, für Karpfenangler ungewöhnlichen Umgebung, einen Zielfisch zu haken und zu fangen. Ob dieser Fisch dann 800 Gramm, zwei, oder vier Kilogramm hat, ist völlig egal. Und mit ein bisschen Glück, ist ja vielleicht doch mal ein Fisch dabei, mit dem man unter den besagten Umständen niemals gerechnet hätte. Und genau das, macht das Karpfenangeln im Bach so spannend.

Karpfenangeln im Bach - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Wer sich einen Platz für das Karpfenangeln im Bach ausgemacht hat und diesen befischt, sollte auch bei der Frequenz seiner Ansitze die Größe des Gewässers berücksichtigen. Am Bach ist alles viel kleiner, man beangelt eine viel geringere Anzahl an Fischen und das auf einem viel engeren Raum. Der Befischungsdruck entwickelt sich dadurch viel schneller und die Fische reagieren wesentlich sensibler, als sonstwo. In Extremfällen ist es so, dass man immer die selben Fische beangelt, weil sie ihren jeweiligen Gumpen, der häufig flussauf und flussab durch sehr flaches Wasser eingegrenzt ist, nur bei Hochwasser verlassen. Es ist deshalb für das erfolgreiche und nachhaltige Karpfenangeln im Bach wichtig, dass man mehrere Spots auskundschaftet und diese abwechselnd beangelt. Nur so kann der Druck auf einem annehmbaren Level gehalten werden.

 


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