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Hechtköder

25.10.2017 20:00 von Daniel Schulze

Hechtköder

Hechtköder - er ist grün, besitzt einen torpedoförmigen Körper, verfügt über ein großes Maul mit scharfen Zähnen und seine Attacken erfolgen blitzschnell. Gemeint ist der Hecht. Ein Raubfisch, der auf sehr viele Angler einen großen Reiz ausübt. Diesen im Hinterhalt lauernden Räuber mit dem Köder aus seinem Versteck und zum Biss zu verleiten, beschert vielen Angelbegeisterten einen ganz besonderen Kick. Aber welche Hechtköder stehen überhaupt zur Verfügung? Genau dies möchten wir in diesem Artikel behandeln und die einzelnen Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, durchleuchten.


Hechtköder - worin unterscheiden sie sich?

Zunächst kann man festhalten, dass sich die Hechtköder grundsätzlich in zwei Kategorien gliedern. In Hechtköder für das Ansitzangeln, bei dem stationär an einer Stelle geangelt wird und in Hechtköder, die man zum aktiven Angeln benutzt. Das heißt, man führt die Köder aktiv, bleibt immer in Bewegung und sucht weitläufige Strecken, also große Wasserflächen ab.


Hechtköder - welche eignen sich zum Ansitzangeln?

Zum Ansitzangeln eignen sich als Hechtköder vor allem Köderfische, die in Deutschland tot angeboten werden müssen. Aber Köderfisch ist nicht gleich Köderfisch, auch hier gibt es einige Feinheiten zu beachten.


HechtköderHechtköder - Süßwasserfische

Zunächst kann man sich für die Auswahl der richtigen Köderfischart an den Fischbeständen im Zielgewässer orientieren. Sind beispielsweise viele Rotaugen und -federn vorhanden, machen sie sehr wahrscheinlich den größten Anteil der Nahrung des Hechtes aus. Kommen viele Barsche vor, stehen diese als Hechtnahrung hoch im Kurs. Wer also einen Überblick über die Vorkommensdichte einzelner Arten hat und diese dann gezielt einsetzt, kann davon ausgehen einen guten Köder anzubieten.


Hechtköder - Meeresfische

Unter Meeresfischen versteht man in Bezug auf das Hechtangeln Makrelen, Sardinen und Heringe. Diese Fischarten sind in passenden Größen in den Kühltheken von Supermärkten zu finden. Die Besonderheit dieser Köder ist der spezielle Geruch der sich entwickelt, wenn man sie ins Wasser einbringt. Sie riechen anders als die Futterfische, der der Hecht im Süßwasser erbeuten kann und genau das macht sie für die Hechte interessant. Besonders an stark beangelten Gewässern, an denen die Hechte mit allen Wassern gewaschen sind, kann ein Meeresfisch als Köder etwas völlig Unbekanntes darstellen und Hechte zum Biss überlisten, die alle anderen Köder verschmäht hätten.


Hechtköder - welche eignen sich zum Aktivangeln?

Für das Aktivangeln werden in den meisten Situationen künstliche Köder verwendet. Auch diese sogenannten Kunstköder unterscheiden sich in verschiedene Typen.


Hechtköder - Blinker

Ein Blinker besteht aus einer Metallplatte, aus einem Wirbel mit dem er an der Schnur fixiert werden kann und aus einem Drillingshaken. Das alles wird von stabilen Sprengringen zusammengehalten. Die Metallplatte des Blinkers ist so geformt, dass sie sich unter Wasser beim Einkurbeln verführerisch bewegt. Neben den optischen Reizen, die vom Blinker ausgehen sind es vor allem die Druckwellen, die Hechte aufmerksam werden lassen. Blinker gibt es, wie sämtliche andere Kunstköder, in sehr vielen verschiedenen Farben und Designs, sodass jeder Angler das findet, was er für seinen individuellen Zweck benötigt.

Gute Blinker zum Spinnfischen auf Hecht findest du hier: Blinker


Hechtköder - Spinner

Die Komponenten eines Spinners sind denen eines Blinkers recht ähnlich. Auch der Spinner verfügt über ein Metallplättchen, einen Drilling und eine Öse für das Fixieren an der Angelschnur. Der Unterschied zum Blinker besteht darin, dass er über eine durchgehende Achse verfügt, um die das Spinnerblatt während des Angelns rotiert und so die Reize erzeugt, die ein Hechtbait braucht.

Hechtköder - Wobbler

Wobbler sind Kunstköder die durch ihre Form an typische Beutefische eines Hechtes erinnern. Sie werden aus Kunststoff oder aus Balsaholz gefertigt. Ausgestattet sind Wobbler mit einem oder mehreren Drillingen und sie unterscheiden sich in ein- , zwei- und dreiteile Modelle. Je nach Teilung variiert das Laufverhalten des Wobblers. Außerdem besitzen Wobbler eine Tauchschaufel am vorderen Ende, diese reguliert in welcher Tiefe der Wobbler beim Einkurbeln läuft. Man spricht deshalb auch von tief- und flachlaufenden Wobblern.


Hechtköder - Jerkbaits

Jerkbaits erinnern durch ihr Aussehen im ersten Moment an Wobbler. Bei genauerer Betrachtung fällt aber auf, dass ihnen die Tauchschaufel fehlt. Sie werden vom Angler über die Rutenspitze geführt, die den Baits durch ruckartiges Anziehen Leben einhaucht. Die Jerkbaits taumeln dadurch durchs Wasser wie ein angeschlagener Fisch. Eine solche Gelegenheit lassen sich nur wenige Hechte entgehen.


Hechtköder - Gummifische

Bei Gummifischen ist der Name Programm. Hier besteht alles aus Gummi. In ihrer Form lehnen sich manche Gummifische an die typische Beute von Hechten an, andere zeichnen sich durch ein völlig ausgefallenes Erscheinungsbild aus. Auch was die Farbgebung angeht, bleiben bei Gummifischen keine Wünsche offen. Damit diese Köder beim Werfen auf Distanz gebracht werden können, werden sie mit einem Bleikopf kombiniert, in dem auch der Haken integriert ist. Geführt werden können Gummifische entweder wie Blinker oder Spinner, also durch einfaches Einkurbeln, oder vertikal unter der Rutenspitze. Diese Angelei bringt vor allem an Spundwänden, oder beim Angeln vom Boot regelmäßige Erfolge.


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