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Hechtangeln

28.09.2017 15:30 von Daniel Schulze

Hechtangeln

Hechtangeln - für viele Angler ist das Angeln auf Raubfische eine sehr spannende und reizvolle Angelegenheit. Vor allem der Hecht hat es vielen Petrijüngern angetan. Er fasziniert durch seine Lebensweise, seine Art Beute zu machen, seine blitzschnellen Attacken, mit denen er sich auf den Köder stürzt und durch die mitunter spektakulären Drills, die er liefert. Diesen Artikel haben wir deshalb dem Hechtfischen gewidmet und wollen damit einen Überblick über die Anforderungen geben, die an den Angler gestellt werden.


HechtangelnHechtangeln - welche Gewässer kommen dafür in Frage?

Viele Gewässer unserer Heimat werden von Hechten bewohnt und verfügen über passable bis sehr gute Bestände. Dies gilt vor allem für Vereinsgewässer, bei denen durch regelmäßige Besatzmaßnahmen in den letzten Jahren und Jahrzehnten dafür gesorgt wurde, dass immer genügend Hechte nachkommen. Aber nicht nur in Stillgewässern ist das Hechtangeln immer einen Versuch wert. Auch in zahlreichen Flüssen haben die Hechte in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt. Vor allem in den fließenden Gewässern, deren Wasser zunehmend klarer wird, findet ein Augenräuber wie der Hecht optimale Jagdbedingungen.


Hechtangeln - welche Jahreszeit eignet sich am besten?

Genau wie beim Angeln auf viele andere Zielfischarten, sind auch beim Hechtfischen Frühling und Herbst hocheffiziente Phasen. Im Frühling, wenn das Leben unter der Wasseroberfläche erwacht und viele Kleinfischschwärme umherziehen, ist es für einen genialen Räuber wie den Hecht ein Kinderspiel innerhalb kürzester Zeit jede Menge Beute zu machen. Entsprechend aktiv sind die Hechte zu dieser Zeit. Ebenso interessant ist der Herbst für das Hechtangeln. Wenn sich unter Wasser alles auf die kalte und undankbare Winterzeit einstellt schlagen sich auch die Hechte die Bäuche voll. Auch hier kann von einer sehr hohen Aktivität gesprochen werden, was dem Angler natürlich sehr entgegenkommt. Die Fische lassen sich in solchen Momenten mit vielen verschiedenen Methoden fangen. Aber auch der Winter stellt eine sehr interessante Periode für erfolgreiches Hechtangeln dar. Denn nur wenige Fischarten nehmen im Winter so kontinuierlich Nahrung auf, wie der Hecht.


Hechtangeln - welche Montagen sind erfolgreich?

Das Hechtfischen kann auf viele verschiedene Arten praktiziert werden. Sowohl aktive, als auch passive Angelmethoden sind lohnenswert und bieten Chancen auf tolle Fänge.


Hechtangeln - mit Pose

Beim Hechtangeln mit Pose wird der Köder im Mittelwasser oder kurz über Grund angeboten. Die Montage ist aufgebaut wie eine herkömmliche Posenmontage, so wie man sie aus anderen Angelbereichen kennt und besteht aus Stahlvorfach, Wirbel, Blei und Pose. Der Angler hat mit dieser Montage die Möglichkeit, seine Angelei auf den Aufenthaltsort der Futterfische anzupassen. Stehen die Futterfische flach, bietet man den Köder flach an. Steht das Futter tief, hängt auch der Köder tief. So kann man sicher gehen, dass man immer genau dort angelt, wo der Hecht gezielt Beute macht. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit auf einen Biss beim Hechtangeln erhöht.


Hechtangeln - mit Segelpose

Die Montage für das Hechtfischen mit Segelpose ist sehr ähnlich aufgebaut wie die normale Hechtmontage. Einzig die Pose wird durch eine Segelpose ersetzt. Eine Segelpose ist eine Pose, die statt einer normalen Antenne über ein kleines Segel verfügt. Dieses Segel bietet eine Angriffsfläche für den Wind, sodass dieser die Pose sozusagen vor sich her drücken kann. Dadurch entsteht bei richtiger Anwendung eine konstante Drift, die die Pose und natürlich auch den Köder über große Distanzen hinweg trägt. Die Chancen dabei früher oder später einen lauernden Hecht aufzuspüren ist sehr hoch. Deshalb zählt das Hechtangeln mit Segelpose zu den sehr effektiven Varianten.


Hechtangeln - auf Grund

Beim Hechtfischen auf Grund wird der Köder mit Hilfe einer simplen Laufbleimontage direkt auf dem Gewässergrund präsentiert. Gerade große Hechte erweisen sich oftmals als Sammler, die ihre Nahrung vom Boden aufnehmen und genau diesen Fischen kommt diese Methode sehr entgegen. Aufpassen sollte man jedoch an Gewässern mit großem Krebsbestand. Hier wird der Köder in Windeseile von den kleinen Plagegeistern zerlegt. Deshalb muss hier regelmäßig ein neuer Köder eingebracht werden.


Hechtangeln - Aktivangeln

Wer sein Hechtfischen aktiv gestalten möchte, der kann die Spinnrute schwingen. Blinker, Spinner, Wobbler, Jerkbaits, Shads und Gummifische sind Köder, die mit ihren Eigenschaften auf die Reize der Hechte anspielen und sie so aus der Reserve locken.

Gute Gummiköder zum Hechtangeln findest du hier: Gummifische


Hechtangeln - welche Köder verwendet man?

Neben den bereits erwähnten Ködern, die zum Spinnfischen verwendet werden können, greift man beim stationären Hechtfischen auf Naturköder zurück. Im Klartext bedeutet das, dass man Köderfische einsetzt. Diese dürfen in Deutschland nur tot verwendet werden, was den Fangchancen jedoch keinen Abbruch tut. Grundsätzlich funktionieren die Fischarten, die am meisten im beangelten Gewässer vertreten sind, am besten. Dazu gehören in den meisten Fällen Rotaugen, kleine Brassen, Döbel, Barsche und in Stücke geschnittene Aale. Wer beim Hechtangeln besondere Reize an die Raubfische aussenden möchte, kann jedoch auch auf Meeresfische wie Makrelen, Heringe und Stinte zurückgreifen.


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