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Brasse

15.08.2013 10:06 von Daniel Schulze

Brasse

Brasse - Ein Fisch aus der Familie der Cypriniden

Merkmale, Vorkommen, Nahrung und Fortpflanzung der Brasse

Brasse - Die Brasse gehört zur Familie der Karpfenfische und ist seit jeher einer der beliebtesten Zielfische beim Wettkampfangeln. Sie kommt in unseren Gewässern zahlreich vor und kann ein hohes Gewicht erreichen. Ihre Bedeutung als Nahrungsmittel erhält die Brasse hauptsächlich in Süddeutschland, wo sie geräuchert gerne gegessen wird.

Woran erkennt man die Brasse ?

Die Brasse ist schnell an ihrer charakteristischen silbrig schimmernden, blei-grauen Farbe zu erkennen. Mit zunehmendem Alter kann diese Farbe einen leichten Bronzeton annehmen. Auffallend ist auch der kleine Kopf, der auf einem hochrückigen, seitlich abgeflachten Körper sitzt. Entlang der Seitenlinie zeichnet sich die Brasse durch etwa 50 große Schuppen aus.


Die Güster ist der Brasse in vieler Hinsicht ähnlich. Es gibt jedoch einige Merkmale, an denen man die Brasse zweifelsfrei erkennen kann. So sind alle Flossen der Brasse immer dunkelgrau und nicht rötlich, wie bei der Güster. Außerdem reicht die Brustflosse der Brasse bis zum Ansatz der Bauchflosse. Die Schwanzflosse der Brasse ist besonders lang ausgeprägt. Zur Laichzeit weist der Fisch einen deutlich zu erkennenden Laichausschlag auf.
Die Brasse erreicht ein Alter von 15 bis 20 Jahren. Unter günstigen Bedingungen kann die Brasse bis zu 80 Zentimeter lang werden und ein Gewicht von bis zu 10 Kilo erreichen.

Vorkommen der Brasse

Die Brasse ist in Europa nördlich der Alpen zu Hause und wird im Osten bis zum Kaspischen Meer und dem Aralsee vorgefunden. Sie lebt in der sogenannten Brassenregion. Das sind ruhig fließende Gewässer, sowie Teiche und Seen, deren Grund vorzugsweise schlammig ist. Die Brasse ist der Leitfisch in der Brassenregion und lebt bodennah dicht am Ufer. Die Jungfische finden ihre Nahrung zwischen den Pflanzen in Ufernähe und halten sich hier den größten Teil des Tages auf. Die ausgewachsenen Fische leben tagsüber in Schwärmen im tieferen Wasser und kommen erst nach Einbruch der Dunkelheit in die Ufernähe. Auch in Talsperren und Baggerseen finden die Brassen einen idealen Lebensraum, wenn diese über einem starken Pflanzenbestand verfügen.

Brassenstraßen deuten auf den Aufenthaltsort der Fische

Die Brassen durchwühlen bei der Nahrungsaufnahme den Boden der Gewässer. Dazu benutzen sie ihr vorstülpbares Maul. Sie suchen nach Zuckmückenlarven, Schnecken und anderen Kleintieren, die im schlammigen Boden leben. Da der Futtervorrat an einem Ort recht schnell aufgebraucht ist, bewegen sie sich bei der Futtersuche ständig fort und es entstehen die Brassenstraßen. Während sie den Boden durchwühlen, steigen aus dem Sumpfgras kleine Bläschen an die Oberfläche, die auf den Standort der Fische hindeuten. So lohnt es sich für den Angler, die Wasseroberfläche zu beobachten und auf das Erscheinen dieser Bläschen zu achten.

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Grobkörniger Ausschlag zeigt Laichzeit an

Die Brasse wird in einem Alter von etwa vier Jahren geschlechtsreif. Ein grobkörniger Ausschlag bei den Männchen zeigt im Mai den Beginn der Laichzeit an, die sich bis in den Juni fortsetzt. Die Fische ziehen zu dieser Zeit in Schwärmen zum Ufer, wo die Männchen ein Revier ausbilden. In diesem Revier legen die Weibchen ihre Eier ab, die an Pflanzenstengeln angeklebt werden. Je nach Wassertemperatur schlüpfen die Larven nach drei bis zehn Tagen aus und heften sich dann ebenfalls an Pflanzen fest, wo sie verbleiben, bis ihr Dottersack aufgezehrt ist.

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