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Angeln mit Futterkorb

20.01.2018 08:44 von Daniel Schulze

Angeln mit Futterkorb

Angeln mit Futterkorb - für den Fang von Friedfischen gibt es mehrere grundsätzliche Herangehensweisen. Man hat die Möglichkeit Friedfische mit Posenmontagen zu beangeln, oder ihnen beispielsweise den Köder am Grund des Gewässers anzubieten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Eine Methode zum Angeln auf Friedfische, die wir euch nicht vorenthalten möchten, ist das Angeln mit Futterkorb.


Angeln mit Futterkorb - was ist das?

Beim Angeln mit Futterkorb geht es, wie sich bereits an der Bezeichnung erahnen lässt, darum, dass mit einem Korb geangelt wird, der mit Futter gefüllt ist. Hört sich kompliziert an, ist es aber ganz und gar nicht. Es handelt sich um eine Montage, die aufgebaut ist, wie eine normale Grundmontage, die man beispielsweise für das Aalangeln verwendet. Mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht mit einem Blei, sondern mit einem Futterkorb dafür sorgt, dass die Montage auf Distanz und zum Boden des Gewässers gebracht werden kann und dort liegen bleibt. Diese Angeltechnik ist für das Angeln auf Friedfische wie beispielsweise Rotaugen, Brassen, Barben und Schleien gedacht. Wenn ein Biss erfolgt, erkennt der Angler dies über die zitternde Spitze. Diese wird bei der Köderaufnahme durch den Fisch in Schwingungen versetzt, die deutlich erkennbar sind.


Angeln mit FutterkorbAngeln mit Futterkorb - welche Ruten verwendet man dafür?

Als Ruten zum Angeln mit dem Futterkorb verwendet man Feederruten. Feederruten sind Angelruten, deren Spitze wesentlich sensibler ausfällt, als die von anderen Ruten-Typen. Diese Eigenschaft erleichtert dem Angler die Bisserkennung auch bei vorsichtig beißenden Fischen. Oftmals sind die Spitzen auch noch grell eingefärbt, damit es dem Angler leichter fällt, diese wahrzunehmen. Wenn man das Angeln mit Futterkorb nur auf kurze und mittlere Distanzen und in mittlerer bis langsamer Strömung ausüben möchte, genügen Ruten mit einer Länge von 240 bis 270 Zentimeter. Diese sollten über ein Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm verfügen. Beim beschriebenen Einsatzzweck genügen nämlich kleine bis mittlere Futterkörbe, diese lassen sich mit dem beschriebenen Wurfgewicht sicher ausbringen. Mit den angegebenen Rutenlängen ist das Erreichen der kurzen und mittleren Entfernung kein Problem. Für das Angeln mit Futterkorb auf große Distanzen, oder in harter Strömung, sollte man auf Ruten zurückgreifen, die zwischen 330 und 390 Zentimeter lang und mit einem Wurfgewicht von 150 bis 180 Gramm versehen sind. Mit diesen starken und langen Ruten lassen sich schwere Futterkörbe, die man in starker Strömung braucht, sicher werfen und auch auf die gewünschte Entfernung bringen. Kürzere Modelle kämen hier leicht an ihre Grenzen.

Gute Angelruten zum Feederangeln findest du hier: Feederruten

Angeln mit Futterkorb - welche Rollen verwendet man dafür?

Als Rollen kommen beim Angeln mit Futterkorb Modelle der Größe 2500 bis 4500 zum Einsatz. Für die kurzen und recht feinen Ruten kommen die Rollen der Größe 2500-3000 in Frage, bei den langen und recht groben Ruten, machen Rollen in Größen zwischen 3500 und 4500 Sinn.


Angeln mit Futterkorb - welche Futterkörbe verwendet man dafür?

Für die Auswahl des richtigen Korbgewichtes beim Angeln mit Futterkorb zählt die Grundregel: So leicht wie nötig, so schwer wie nötig. Denn je feiner man die einzelnen Komponenten der Montage hält, desto mehr Bisse wird man letztendlich bekommen. Dies wird bei Vergleichsfischen immer wieder deutlich. Wer im Stillgewässer oder im langsam strömenden Fluss angelt, der sollte Korbgewichte von 10 bis 30 Gramm auswählen und ist damit immer auf der richtigen Seite. Für das Fischen in starker Strömung machen Futterkörbchen, die mit 70 bis 90 Gramm Gewicht angegeben sind, durchaus Sinn. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Körbe vorne und hinten geöffnet sind. Nur so kann das Futter sich ohne Hindernisse aus dem Körbchen auswaschen, am Platz verteilen und Fische anlocken.


Angeln mit Futterkorb - welches Futter verwendet man dafür?

Als Füllung für die Körbchen beim Angeln mit Futterkorb verwendet man das Pulverfutter, welches auch von vielen Stippern dazu genutzt wird, Fische an den Platz zu locken. Man mischt es mit Wasser an, sodass es sich entweder zu Kugeln formen, oder eben in den Futterkorb pressen lässt. Am Grund angekommen, wäscht das Wasser den Korb leer. Dann muss der Angler nachlegen, Wurf um Wurf auf die selbe Stelle manövrieren und immer wieder Futter mit Hilfe des Futterkörbchens einbringen. Mit der Zeit entsteht ein Futterplatz und die Fische ziehen herbei. Als Köder am Haken dienen Maden, Würmer und Mais.


Angeln mit Futterkorb - welchen Rutenhalter verwendet man dafür?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausprobieren möchte, der sollte nicht vergessen einen entsprechenden Rutenhalter mitzunehmen. Dafür eignen sich einfache Erdspieße mit V-Auflage sehr gut. Noch besser ist es, wenn diese Rutenhalter noch in der Höhe verstellbar sind. Die Rute wird beim Angeln mit Futterkorb auf den beschriebenen Rutenhalter aufgelegt, die Schnur leicht gespannt und dann beginnt das Warten. Sobald ein Fisch sich am Köder vergreift, beginnt die Rutenspitze hektisch zu zucken und die Zeit für den Anhieb ist gekommen.


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