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Aalköder

29.05.2018 12:53 von Daniel Schulze

Aalköder

Aalköder - gerne wird in deutschen Gewässern auf Aal geangelt. Aale kämpfen heftig im Drill und schmecken, richtig zubereitet, hervorragend. Aber bevor man sie in der Küche verarbeiten kann, muss man sie zunächst erstmal fangen. Welche Köder dafür in Frage kommen, haben wir in der folgenden Abhandlung durchleuchtet und alles aufgezählt, worauf Aale stehen.


Aalköder - was kommt in Frage?

Da der Aal sich als Jäger und Sammler ernährt, weist er ein sehr breit gefächertes Beutespektrum auf. Es gibt unter Wasser also nur sehr wenig, was der Aal verschmäht. Für den Angler ist dieser Umstand natürlich günstig, denn dadurch hat er eine große Auswahl was den verwendeten Aalköder angeht. Die effizientesten Aalköder lauten wie folgt:


Aalköder - Tauwürmer

Zu einem Aalansitz gehören Tauwürmer einfach dazu. Sie lassen sich im Angelgeschäft um die Ecke besorgen und bei richtiger Handhabe über einen längeren Zeitraum hältern. Um sie dem Aal anzubieten gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Entweder man zieht den kompletten Tauwurm auf den Haken auf und durchsticht ihn mit dessen Spitze mehrmals, sodass eine Art Bündel entsteht. Oder man zerteilt den Wurm in mehrere, gleich lange Stücke und durchsticht diese in der Mitte, sodass die Enden auf jeder Seite gleich weit überstehen. Durch diese Art der Präsentation fällt es dem Aal schwer den präsentierten Aalköder aufzunehmen, ohne dabei auch die Hakenspitze zu inhalieren. Die Bissverwertung wird auf diese Art und Weise deutlich gesteigert. Für reibungsloses Angeln macht es darüber hinaus ebenfalls Sinn, bei der Verwendung von Würmern auf spezielle Aalhaken zurückzugreifen. Diese Haken sind auf ihrem Schenkel mit speziellen Widerhaken ausgestattet, die bewirken, dass der Wurm nicht so leicht von Haken rutschen, respektive gezogen werden kann.

Aalköder - Dendrobenas

Bei Dendrobenas handelt es sich ebenfalls um Würmer. Allerdings sind diese deutlich kleiner als Tauwürmer. Sie erzeugen dadurch unter Wasser ein völlig anderes Bewegungsmuster als Tauwürmer. Außerdem verströmen sie ein Aroma, das sich von dem anderer Würmer abhebt. Auch Dendrobenas können im Fachhandel erworben werden und lassen sich ebenso wie die Tauwürmer, lange hältern. Aufgrund ihrer geringeren Größe kann man als Aalköder ruhig mehrere Dendrobenas auf dem Haken befestigen. Auch hier machen Wurmhaken definitiv Sinn, da sie auch hier ein unerwünschtes Rutschen des Köders unterbinden.

AalköderAalköder - Maden

Auch Maden sind sehr gut als Aalköder geeignet. Da sie jedoch recht klein sind, sollte man für den gezielten Aalansitz ausschließlich Madenbündel anbieten, die aus mehreren Maden bestehen. Fünf bis zehn Maden ergeben ein wild umher wuselndes Bündel, das genau die Reize an die Umgebung verströmt, die man für die Aalangelei braucht. Wenn man Maden als Aalköder verwendet, ist der Wurmhaken nicht zwingend nötig, da sie in der Regel auf dem Hakenschenkel fixiert bleiben.


Aalköder - Nacktschnecken

Nacktschnecken werden nicht von vielen Anglern als potentielle Köder für Aal betrachtet. Dennoch gehören sie definitiv dazu! Immer wieder gelangen Schnecken, beispielsweise in Hochwasserphasen, in die Gewässer, die von Aalen bewohnt werden. Man kann sie also durchaus als eine sehr natürliche Nahrung für die Aale beschreiben und genau deshalb kann man auch jederzeit mit Bissen rechnen, wenn man eine Nacktschnecke als Aalköder auslegt. Hier ist die Köderbeschaffung natürlich deutlich schwieriger als bei Tauwürmern und anderen Aalködern, weil man Nacktschnecken nicht wie andere Aalköder im Angelgeschäft kaufen kann. Wenn man jedoch die Augen ein wenig offen hält, kann man sich in den Dämmerungsphasen oder an regnerischen Tagen in kurzer Zeit einen reichhaltigen Vorrat an Nacktschnecken zusammensuchen. Wiesen und Gärten sind ideale Areale für den Schneckenfang. Angeboten werden die Nacktschnecken, wenn man einen Aal fangen möchte, wie die anderen Köder auch, am Grund des Gewässers. Hier werden sie für den Aal zur leichten Beute.


Aalköder - Köderfische

Natürlich gehören auch Köderfische zu sehr guten Ködern, um Aale zum Anbiss zu verleiten. Sie werden mit einfachen Grundmontagen am Boden des Gewässers angeboten und warten dort auf den Biss. Als Köderfische kommen Rotaugen, Rotfedern, kleine Barsche oder Lauben in Frage, die eine Länge von sieben bis zehn Zentimetern aufweisen. Mit Hilfe einer Ködernadel fädelt man diese kleinen Fischchen auf das Vorfach und zieht sie auf den Hakenschenkel. Auf diese Art und Weise ist der Haken größtenteils versteckt. Der Aal schöpft dadurch keinen Verdacht und nimmt den Happen arglos auf. Wer zusätzliche Aromen freisetzen will, kann die Köderfische an den Flanken etwas einritzen. Dadurch verströmen sie eine noch kräftigere Lockspur.


Aalköder - Fischfetzen

Es gibt Zeiten, in denen die Aale recht vorsichtig beißen. Ein zu großer Köder kann in diesen Phasen kontraproduktiv sein. In solchen Momenten kann man mit Fischfetzen die Wende herbeiführen. Man zerschneidet dazu die Köderfische und bietet einzelne Stücke mit der Montage am Gewässergrund an. Besonders die Kopf- und Schwanz-bereiche von Köderfischen sorgen für Bisse beim Aalangeln.

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