Telefon: +49 (0) 5171 / 5439992
14.01.2018 10:30

Karpfenangeln in Marokko

Karpfenangeln in Marokko - das Angeln auf Karpfen ist längst kein Hobby mehr, das nur in der Heimat ausgeübt wird. Gewässer in Frankreich, Italien und Spanien werden schon seit vielen Jahren von unzähligen Karpfenanglern aufgesucht. Jeder von ihnen ist auf der Suche nach seinem ganz eigenen Paradies und viele Angler werden fündig. Was aber, wenn es mal in ein ganz neues Gebiet gehen soll? Für diesen Fall, haben wir eine spannende Lösung.

 

Karpfenangeln in Marokko - welches Gewässer ist empfehlenswert?

Die Rede ist vom Karpfenangeln in Marokko. Dabei handelt es sich um ein Abenteuer, das nur die wenigsten europäischen Karpfenangler bisher erlebt haben. Aber gibt es denn in Afrika Gewässer, die Karpfen beinhalten? Ja, diese Gewässer gibt es allerdings. Ein See, der für seine guten Möglichkeiten fürs Karpfenangeln bekannt ist, ist der Bin el Quidane.

 

Karpfenangeln in MarokkoKarpfenangeln in Marokko - wodurch zeichnet sich dieses Gewässer aus?

Der genannte See liegt inmitten einer rauen Hügel- und Felslandschaft. Oftmals herrscht in dieser Gegend ein rauer Wind vor, der das Oberflächenwasser aufpeitscht und dem See ein herausforderndes Aussehen verpasst. Und dieser Herausforderung folgen mittlerweile immer mehr Angler, die das Karpfenangeln in Marokko ausprobieren möchten. Außerdem sind am besagten Gewässer mittlerweile deutschsprachige Reiseveranstalter vertreten, die sich im Hintergrund um organisatorische Aspekte kümmern, damit die Angler, die zu Gast sind, sich auf das Angeln konzentrieren können. Ein weiterer sehr reizvoller Punkt für viele europäische Karpfenangler ist das Erscheinungsbild der Karpfen, die sich in den marokkanischen Seen tummeln. Das Schuppenbild dieser Fische ist jedes Mal aufs Neue außergewöhnlich. Die Schuppen sind in unregelmäßgen Mustern auf den Flanken der Karpfen verteilt, groß wie Apfelscheiben und schimmern golden unter der afrikanischen Sonne. Manche Karpfen weisen sogar einen leichten Grünstich auf. Karpfenangeln in Marokko bedeutet also nicht nur das Angeln vor einer erstaunlichen Kulisse, sondern auch das Angeln auf ganz besondere Fische.

 

Karpfenangeln in Marokko - wie verläuft die Anreise?

Die Anreise zum Karpfenangeln in Marokko verläuft für die Angler entspannt. Natürlich ist es auch möglich mit dem Auto anzureisen. Dies ist bei der immensen Wegstrecke allerdings eher weniger empfehlenswert. Viel besser ist es, sich in ein Flugzeug zu setzen und zum Zielort zu reisen. Die Reiseveranstalter vor Ort sorgen für die Verbindung vom Flughafen zum Zielgewässer. Dies wird meistens durch Mitarbeiter erledigt, die die gastierenden Angler mit dem Auto am Flughafen empfangen.

 

Karpfenangeln in Marokko - wo bekommt man Futter her?

Beim Karpfenangeln in Marokko fischt man an großen Seen mit großen Fischbeständen. Für Karpfenangler, die ihre Fische mit Futter zum Köder locken, bedeutet dies, dass sie große Mengen an Futter brauchen, um zum Erfolg zu gelangen. Das Mitbringen dieses Futters ist nicht möglich, da das Gewicht alle zugelassenen Gepäck-Gewichte überschreiten würde. Deshalb ist es umso besser, dass man das Futter direkt vor Ort beziehen kann. Mais steht dabei ganz besonders im Fokus. Er ist in großen Mengen vorhanden, kostet nicht viel und die Karpfen mögen die gelben Körner. Über die Ansprechpartner vor Ort kann man den Kauf des Futters für das Karpfenangeln in Marokko in die Wege leiten.

 

Karpfenangeln in Marokko - wie fischt man an diesem See?

Beim Karpfenangeln in Marokko geht man nicht wesentlich anders vor, als beim Angeln auf Karpfen in Europa. Man verschafft sich zunächst einen Überblick über das Gewässer und hält nach aussichtsreichen Stellen Ausschau. Interessante Strukturen am Grund des Gewässers zeigen den Karpfenanglern den Weg zum Karpfen. Zur Erkundung des Gewässers können auch Boote in Anspruch genommen werden, die vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Diese sind ebenfalls mit Motoren ausgerüstet, die dafür sorgen, dass man auch bei Wind und Wellen dorthin gelangt, wo man hin möchte.

 

Karpfenangeln in Marokko - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Beim Angeln auf Karpfen in Marokko kann man nicht nur schöne Fische, sondern auch Karpfen mit Gewichten fangen, die mit den starken Karpfen aus Europa mithalten können. Die Karpfen-Bestände sind recht alt und sind sehr gut abgewachsen. Zwar muss man sich schon durch viele Fische durchangeln, die Gewichte von 10 bis 15 Pfund aufweisen, schwere Fische gleiten aber regelmäßig in den Kescher, sodass man zwischendurch immer wieder mit echten Highlights für seine Mühen und die weite Anreise belohnt wird.

 

Karpfenangeln in Marokko - worauf ist noch zu achten?

Unbedingt ist beim Angeln in diesem Land darauf zu achten, dass man sich an einem ungezähmten, rauen Gewässer mitten in der Wildnis befindet. Das Angeln dort bringt gerade durch den oftmals vorherrschenden, starken Wind seine ganz eigenen Gefahren mit sich. Wer ins Wasser fällt, muss sich nicht nur an der Oberfläche halten, sondern auch gegen diese Winde und die dadurch entstehenden Strömungen ankämpfen. Schwimmwesten sind deshalb für diese Angelei sehr empfehlenswert, denn Sicherheit sollte stets vorgehen.

 

Tackle zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenshop

weiter lesen...

11.01.2018 20:00

Hecht Schnur

Hecht Schnur - über die Schnur wird die Verbindung zwischen Angler und Fisch hergestellt. Betrachtet man sich das breite Spektrum der auf dem Markt erhältlichen Angelschnüre, so gerät man schnell ins Grübeln, wenn man sich aus all den angebotenen Schnüren seinen Favorit aussuchen soll. Um einen kleinen Überblick in Bezug auf die Auswahl von Angelschnur beim Hechtangeln zu schaffen, haben wir uns für diesen Artikel ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt und wichtige Kriterien aufgeführt.

 

Hecht SchnurHecht Schnur - welche Schnüre verwendet man?

Wer zum Fangen von einem Hecht Schnur auswählen soll, der sollte sich zunächst Gedanken machen, welche Eigenschaften verschiedene Materialien mit sich bringen und welche Vor- respektive Nachteile sich daraus für den speziellen Anwendungszweck ergeben. So kann man beispielsweise nie verallgemeinern, dass für eine bestimmte Zielfischart nur eine spezielle Schnur in Frage kommt. Es kommt nämlich letztendlich auf die Angeltechnik an, mit der die Fische gefangen werden sollen und auf die Rahmenbedingungen, die zum Zeitpunkt des Angelns am anvisierten Gewässer vorliegen.  Außerdem muss man, bevor man sich festlegt, ganz klar trennen zwischen der Schnur, die man als Hauptschnur verwendet und der Schnur, die als Vorfach zum Einsatz kommt.

 

Hecht Schnur - Hauptschnur

Für die Festlegung des Materials für die Hauptschnur, muss sich der Angler zwischen einer geflochtenen und einer monofilen Angelschnur entscheiden. Beide haben durch ihre Beschaffenheit Vor- und Nachteile, die während des Angelns zum Tragen kommen und den Unterschied ausmachen können.

 

Angelschnur zum Hechtangeln findest du hier: Hechtschnur

 

Hecht Schnur - was zeichnet geflochtene Hauptschnur aus?

Eine geflochtene Hauptschnur wird auch als multifile Schnur bezeichnet. Sie bildet dadurch das Pendant zur monofilen Schnur. Multifil bedeutet, dass die Schnur aus mehreren Strängen besteht, die im Regelfall miteinander verflochten sind. Es gibt auch Schnüre, bei denen die Stränge parallel nebeneinander gelegt und abschließend ummantelt werden, diese möchten wir an dieser Stelle außen vor lassen. Geflochtene Schnüre weisen eine sehr geringe Dehnung auf. Das heißt, dass sich die Schnur kaum ausdehnt, wenn man sie auf Spannung bringt. Das hat den Vorteil, dass man beispielsweise beim Anhieb viel mehr Kraft auf die Hakenspitze bringen kann, als beim Anhieb mit einer Monofilen, die sich wesentlich mehr dehnt. Der Hakeffekt ist dadurch besser und begünstigt eine bessere Bissverwertung. Wenn man für das Angeln mit Kunstköder auf Hecht Schnur sucht, machen geflochtene Angelschnüre definitiv Sinn, da man mit ihnen einen besseren und feineren Kontakt zum Köder hat, als mit monofiler Angelschnur. Dadurch lässt sich der Kunstköder nicht nur sauberer führen, sondern auch besser kontrollieren. Man spürt zaghafte Bisse wesentlich deutlicher, als beim Angeln mit einer sich dehnenden Monofilen.

 

Hecht Schnur - was zeichnet monofile Hauptschnur aus?

Monofil bedeutet, dass die Angelschnur nur aus einem einzigen Strang besteht. Die angesprochene Dehnung ist ein Faktor, der immer dann stark spürbar ist, wenn man auf große Distanzen angelt. Je weiter die Entfernung zum Köder ist, desto mehr dehnt sich die Schnur. Wenn man also zum Angeln auf Hecht Schnur dieser Art verwenden möchte, dann am besten für das Angeln im Uferbereich. Hier kann die Monofile mit ihren Eigenschaften dann sogar eher Segen als Fluch sein, weil man in der Endphase des Drills durch die leichte Dehnung einen gewissen Puffer erhält, der die harten Schläge des Hechtes abfedert. Einem Ausschlitzen wird so eher entgegengewirkt als beim Angeln mit einer geflochtenen Hauptschnur, die sich kaum dehnt.

 

Hecht Schnur -  Vorfach

Bei der Diskussion zu den beiden Schlagworten Hecht Schnur gehen die Meinungen, besonders wenn über Vorfächer gesprochen wird, weit auseinander. Manche Angler schwören auf Hardmono. Andere Hechtangler lassen sich auf keinen Kompromiss ein und schwören auf Stahlvorfächer.

 

Hecht Schnur - Stahlvorfach

Stahlvorfächer sind sehr robust und halten den harten Belastungen, die sie durch die scharfen Hechtzähne erfahren, auch in langen, ausdauernden Drills stand. Mittlerweile sind Stahlvorfächer erhältlich, die so weich, flexibel und optisch unauffällig sind, dass der Angler bei der Köderpräsentation keine Kompromisse mehr eingehen muss, um eine maximale Sicherheit im Drill auf seiner Seite zu wissen.

 

Hecht Schnur - Hardmono

Dennoch schwören einige Hechtangler nach wie vor auf Hardmono. Sie benutzen als Vorfach für Hecht Schnur aus einem solchen Material, weil sie der Meinung sind, dass die transparente Optik ihnen eine gesteigerte Anzahl an Bissen, im Vergleich zum Angeln mit Stahlvorfach bringt. Außerdem setzen viele Hechtangler auch auf dicke Fluorocarbon Schnur als Hechtvorfach. Welches Vorfachmaterial verwendet wird, hängt vorallem auch von den persönlichen Vorlieben des jeweiligen Anglers ab.

 

Hecht Schnur - wie viel Meter braucht man?

Wer für das Angeln auf Hecht Schnur in einer Länge von etwa 200 Meter auf seiner Rolle hat, der ist absolut auf der sicheren Seite. Es sei denn, man möchte oder muss die Köder auf sehr große Distanzen ablegen, um an die Hechte heran zu kommen. In der Regel reichen die besagten ca. 200 Meter aber aus, um sämtliche Anwendungsfelder abzudecken.

weiter lesen...

08.01.2018 16:30

Karpfen züchten

Karpfen züchten - in Deutschland besteht ein kontinuierlicher Bedarf an Fischen. Sei es zum Kochen, oder für den Besatz verschiedener Gewässer. Ein sehr beliebter Speise- und Besatzfisch ist der Karpfen. Um den hohen bestehenden Bedarf decken zu können, muss man Karpfen züchten. Aber wo und wie kann man Karpfen züchten? In diesem Artikel setzen wir uns mit der Struktur und den Abläufen in Karpfenzuchten auseinander und zeigen auf, worauf es ankommt, wenn es darum geht Angler und Köche mit ausreichend Karpfen zu versorgen.

 

Karpfen züchtenKarpfen züchten - wo züchtet man sie?

Wer Karpfen züchten möchte, tut dies hauptsächlich in eigens zur Fischzucht angelegten Teichen. Diese Teiche sind in der Regel sehr flach und weisen eine Form auf, die es erlaubt sie ganz einfach mit einem Netz abzufischen. Schließlich ist es für jeden, der Karpfen züchten will wichtig, dass er ohne Probleme an seine Ware herankommt, wenn er sie verkaufen möchte. Das flache Wasser der Teiche begünstigt eine recht hohe durchschnittliche Wassertemperatur im Verlauf des Jahres. Denn flaches Wasser in flachen Teichen erwärmt sich schneller als das in tieferen Anlagen. Die Teiche, die angelegt wurden, damit man darin Karpfen züchten kann, sind normalerweise umzäunt und oftmals auch mit Netzen überspannt. Außerdem sind sie zumeist durch Hunde rund um die Uhr bewacht. Grund dafür ist, dass Kormorane, Reiher und Fischdiebe ohne diese Schutzmaßnahmen leichtes Spiel hätten. Vor allem Kormorane schaffen es innerhalb kürzester Zeit immensen Schaden in Fischzuchten anzurichten, wenn sie ungestört ihr Unwesen treiben dürfen. Diese Vögel sind in der Lage dazu Fischzuchtbetreiber finanziell zu ruinieren.

 

Karpfen züchten - welches Futter benutzt man dazu?

Um Karpfen züchten zu können, braucht man neben den richtigen Gewässern auch das passende Futter. Hartmais, Weizen und Fischmehlpellets eignen sich hier bestens. Sie sind sehr bekömmlich für die Karpfen, liefern ihnen genau die Nährstoffe und die Energie, die sie benötigen, um konstant zu wachsen und außerdem sind diese Futtermittel in großen Mengen zu günstigen Kursen erwerbbar. Das heißt, der Fischzüchter muss keine hohen Investitionen tätigen, um seine Zuchtkarpfen mit Qualitätsnahrung zu sättigen. Wie das Futter in die Teiche eingebracht wird, unterscheidet sich von Karpfenzucht zu Karpfenzucht. Manche Züchter füttern einfach mit der Futterkelle, andere haben an ihren Teichen automatische Futterverteiler angebracht, die in festen zeitlichen Abständen regelmäßig füttern. Eine besondere Form der Futterstationen sind Futterautomaten, an denen sich die Karpfen selbst bedienen können. Aber wie funktioniert das? Über dem Wasser der Teiche, in denen die Fischwirte die Karpfen züchten, sind Behälter angebracht, die an Fässer erinnern. An der Unterseite dieser Behälter befindet sich ein Loch, durch das eine Stange geführt ist. Diese Stange ist in ihrem Querschnitt so bemessen, dass sie ungefähr den halben Lochdurchmesser abdeckt. Außerdem ist die Stange so lang, dass sie bis ins Wasser ragt. Befüllt werden die beschriebenen Behälter von oben mit Hartmais. Dieser rutscht durch bis zur Bohrung an der Unterseite, einige Körner fallen durch, bevor sich die anderen durch ihre Form und den kleinen Durchmesser der Bohrung miteinander verkeilen. Nun gelangt nur noch Mais ins Wasser, wenn an der Stange, die im Loch steckt, gerüttelt wird. Es dauert laut Aussage eines befragten Fischzüchters nicht lange, bis die Karpfen diesen Mechanismus durchschaut haben. Sie betätigen dann zielgerichtet den Hebel, um an ihre Nahrung zu gelangen.

 

Karpfen züchten - welche Fischgrößen kann man erwerben?

In Fischzuchten, die Karpfen züchten, kann man vom Nachwuchskarpfen bis zum mehrere Pfund schweren Speisekarpfen jegliche Größen erwerben. Möglich ist es allerdings, dass nicht zu jedem Zeitpunkt des Jahres alle Größen erhältlich sind. Zur Weihnachtszeit kann man aber mit sehr großer Sicherheit davon ausgehen, dass Karpfen für die Küche in ausreichender Stückzahl vorhanden sind, sodass jeder, der an den Feiertagen Karpfen essen möchte, auch einen Karpfen bekommt. Während die Fischwirte die Karpfen züchten, kommt es gelegentlich auch vor, dass Fische zu Größen heranwachsen, die sie für die Küche uninteressant machen. Hier können Angelvereine zuschlagen, die ihren Karpfenbestand im Vereinsgewässer gezielt um einige große Exemplare ergänzen wollen. Allerdings sind die Kosten für große Karpfen auch meist sehr hoch.

 

Karpfen züchten - welche Besonderheiten sind zu erwähnen?

Besonders an den beschriebenen Zuchtanlagen ist, dass die Betreiber dort oftmals nicht nur Karpfen züchten, sondern auch andere Fische. Forellen sind beispielsweise in fast jeder Fischzucht erhältlich. Interessant ist, dass man diese nicht nur lebendig, sondern auch im ausgenommenen und sogar im geräucherten Zustand kaufen kann. Eine weitere erwähnenswerte Besonderheit in Fischzuchten ist, dass dort oftmals auch Angelteiche zur Verfügung stehen. Dort kann man zu einem fairen Preis den ganzen Tag angeln, sich seine Fische also selbst mit der Angel fangen und diese dann abends mitnehmen. Einen frischeren Fisch kann man nicht kaufen, geschweige denn essen.

 

Zubehör zum Angeln auf Karpfen findest du hier: Karpfenzubehör

weiter lesen...

05.01.2018 13:14

Fischfutter

Fischfutter - mit Futter fängt man Fische, das ist kein Geheimnis. Allerdings ist Futter nicht gleich Futter und auch bei der Anwendung gibt es einige Kleinigkeiten zu beachten, damit man Fehler vermeidet und letztendlich auch zu den Fischen gelangt, die man fangen möchte. Wir sind auf einige Details eingegangen, die es beim Fischfutter zu beachten gibt.

 

FischfutterFischfutter - was ist das?

Unter dem Sammelbegriff könnte man zunächst eine Vielzahl von Futtermitteln zusammenfassen. Allerdings möchten wir uns in dieser Abhandlung lediglich auf das Pulverfutter versteifen, das man im Angelfachhandel erwerben kann und das vorzugsweise für den Fang von Weißfischen und anderen Friedfischen gedacht ist. Dieses Pulverfutter, welches vielen Anglern auch als Grundfutter bekannt ist, besteht aus verschiedenen Mehlen, die letztendlich den Gesamtmix ergeben. Es gibt Mischungen, die durchweg sehr feine Partikel aufweisen, aber auch Mixe, bei denen bewusst mit groben Bestandteilen gearbeitet wird. Außerdem gibt es dieses Fischfutter in vielen verschiedenen Aromarichtungen. Von süß, über herb, bis hin zum fischigen Grundfuttermix sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sich dadurch mit seinem Futter auf viele Situationen und die Vorlieben verschiedener Zielfischarten einstellen.

 

Fischfutter - wie setzt man es ein?

Man kann dieses beschriebene Futter in Kombination mit verschiedenen Angeltechniken verwenden.

 

Fischfutter - Angeln mit Futterkorb

Das Angeln mit Futterkorb ist eine Angeltechnik, die ohne vernünftiges Fischfutter nicht funktioniert. Die Montage ist recht simpel und gleicht einer einfachen Grundmontage, wie man sie vom Aalangeln kennt. Mit dem Unterschied, dass das Grundblei durch ein Futterkörbchen ersetzt wird und generell wesentlich feinere Komponenten, also Haken und Schnüre verwendet werden, als beim Angeln auf Aal. Das Futterkörbchen wird mit Fischfutter gefüllt, bevor man auswirft. Sobald es am Grund des Gewässers angekommen ist, beginnt das Futter damit, aus dem Körbchen auszutreten. Besonders im Fluss wäscht die Strömung das kleine Drahtgitter recht schnell aus. Auf dem Gewässerboden entsteht so von Wurf zu Wurf ein immer größer werdender Teppich aus Fischfutter. Dieser bleibt nicht lange unbemerkt und sobald die Fische am Platz eintreffen, finden sie den Hakenköder. Dieser wird aufgenommen, die Rutenspitze zuckt und der Angler kann den Anhieb setzen.

 

Futterkörbe zum Feedern findest du hier: Feederkorb

 

Fischfutter - Angeln mit Pose

Beim Angeln mit Pose kommt das beschriebene Fischfutter ebenfalls zum Einsatz. Es wird hier allerdings nicht mit der Montage zu Wasser gebracht. Man formt stattdessen Kugeln, die etwa so groß sind wie ein Tennisball und wirft diese dann von Hand genau an die Stelle, an der später der Köder per Posenmontage angeboten wird. Übt man diese Angelei im Fluss aus, ist es wichtig die Strömung und die Wassertiefe zu berücksichtigen und die Kugeln aus Fischfutter entsprechend etwas weiter oberhalb einzubringen.

 

Fischfutter - worauf ist zu achten?

Bevor man das Fischfutter zu Kugeln formen, oder in den Futterkorb drücken kann, muss es zunächst mit Wasser angemischt werden. Hier lauern die folgenreichsten Fehlerquellen auf den Angler. Sehr entscheidend ist, wie nass man das Futter anmischt. Denn ist es zu nass, bilden sich Klumpen, die von den Fischen als Ganzes aufgenommen werden. Der Sättigungseffekt tritt dadurch wesentlich schneller ein, als wenn sich die Fische, wie im Idealfall gewünscht, immer nur sehr kleine Bestandteile einer Futterwolke einverleiben können. Außerdem sollte man versuchen, das Futter in seiner Farbe dem Grund des beangelten Gewässers anzupassen. Denn wenn zwischen den Farben von Boden und Futter ein zu großer Kontrast entsteht, kann es vorkommen, dass es die Fische meiden, sich über das Futter zu stellen. Sie haben Angst ihre Deckung zu verlieren, da sie in ihrer Körperfarbe ja an den Gewässergrund angepasst sind und über einem beispielsweise sehr hellen Futter deutlich erkannt werden können. Wenn Feuchtigkeitsgrad und Farbe stimmen, kann man das Fischfutter zusätzlich noch mit etwas Dosenmais oder einigen Maden verfeinern. Diese kleinen Bonus-Happen machen die Futterstelle für die Fische interessanter. Die Farbe vom Mais und die Bewegungen der Maden sorgen nämlich für nahezu unwiderstehliche, optische Reize.

 

Fischfutter - welches Futter für welchen Fisch?

Nur über die Auswahl des Futters, kann man nicht komplett selektieren, welche Fischart man letztendlich fängt. Klar gibt es beispielsweise Aromen auf die manche Fischarten mehr und manche Fischarten weniger abfahren. So stehen beispielsweise Plötzen auf Anis-Aromen, während Brassen eher durch alles was nach Mandeln riecht und schmeckt animiert werden. Allerdings wird es immer wieder vorkommen, dass man auf einem von Brassen dominierten Platz zwischendurch einige Rotaugen fängt und umgekehrt. Wer auf größere Weißfische und Karpfen aus ist, hat beispielsweise auch die Möglichkeit ein Futter zu verwenden, dass mit sehr vielen groben Partikeln durchzogen ist. Eine derartige Mischung wird von den beschriebenen Fischen sehr gut angenommen. Im Normalfall ist es auch so, dass das Beißen der kleineren Fische nachlässt, sobald sich mittlere und große Exemplare auf dem Futterplatz einstellen und mit dem Fressen beginnen.

weiter lesen...

02.01.2018 12:00

Kunstköder Forelle

Kunstköder Forelle - die Forelle gehört in Deutschland zu den beliebtesten Zielfischarten für Angler. Egal ob im kleinen bis mittleren Flusslauf, oder am Forellensee, die Salmoniden stehen bei vielen Anglern sehr hoch im Kurs. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Thema Kunstköder Forelle, zeigen auf, welche Köder-Typen es gibt und wo die Unterschiede liegen.

 

Kunstköder Forelle - welche Möglichkeiten gibt es?

Wer bei der Mission Kunstköder Forelle erfolgreich sein möchte, dem stehen sehr unterschiedliche Köderarten zur Auswahl. Jeder Köder hat seine ganz speziellen Eigenschaften.

 

Gute künstliche Köder zum Forellenangeln findest du hier: Kunstköder

 

Kunstköder Forelle - Blinker

Ein Blinker besteht aus einem, in den meisten Fällen stromlinienförmig beschaffenen Metallplättchen, welches jeweils am hinteren und vorderen Ende mit einem Sprengring versehen ist. Der hintere Sprengring dient als Adaption für den Drillingshaken, der vordere Sprengring für die Aufnahme des Wirbels, über den der Köder mit dem Vorfach verbunden wird. Die Form des Metallplättchens ist derart gewählt, dass sich der Köder beim Einkurbeln verführerisch unter Wasser bewegt. Blinker gibt es in sehr vielen verschiedenen Farben und Formen, sie geben optische Reize, sowie Druckwellen an ihre Umgebung ab.

 

Kunstköder ForelleKunstköder Forelle - Spinner

Der Spinner besitzt in Längsrichtung eine durchgehende Drahtachse. An dieser Achse ist ein Metallplättchen so festigt, dass es beim Führen unter Wasser um die genannte Achse rotiert. Optische Reize und Druckwellen unterscheiden sich von denen, die der Blinker erzeugt, die Lockwirkung ist aber auf ihre Art und Weise sehr reizvoll für Raubfische wie die Forelle. Ausgestattet sind Spinner in der Regel mit einem Drillingshaken.

 

Kunstköder Forelle - Wobbler

Ein Wobbler ist ein Kunstköder, der aus Balsaholz oder Kunststoff gefertigt wird. Er erinnert durch seine Form an typische Beutefische der anvisierten Raubfische. Im Normalfall sind Wobbler mit zwei Drillingen ausgestattet. Wobbler für Forellen fallen aber so klein aus, dass ab und an auf einen zweiten Drilling verzichtet wird, um die Laufeigenschaften so effektiv wie möglich zu halten. Für das Erreichen der gewünschten Tiefe ist ein Wobbler mit einer sogenannten Tauchschaufel ausgestattet, die je nach Neigungswinkel die Tiefe bestimmt. Unterschiedliche Farbdekors sorgen für Abwechslung im Köderangebot. Vom natürlich gefärbten Beutefischimitat bis hin zum grell lackierten Schock-Wobbler, ist alles erhältlich.

 

Kunstköder Forelle - Gummifisch & Jig

Kleine Gummiköder gehören ebenfalls zum potentiellen Repertoire des ambitionierten Forellenanglers. Unabhängig davon, ob die Formgebung eher einen Fisch imitiert, oder doch eher an einen Wurm mit Schwanzschaufel erinnert, machen diese weichen und sehr verlockend laufenden Köder eine gute Figur beim Projekt Kunstköder Forelle.

 

Kunstköder Forelle - Fliege

Auch Fliegen gehören zu den Kunstködern. Damit sind allerdings natürlich nicht die geflügelten Plagegeister gemeint, sondern deren künstliche Imitate. Sie werden mittels einer Fliegenrute entweder auf der Wasseroberfläche, oder etwas darunter eingesetzt und erzielen dort, je nach Jahreszeit, sehr gute Ergebnisse. Auch hier sind den Vorstellungen des Anglers keine Grenzen gesetzt. Ein geübter Fliegenwickler kann sich seine Fliege genauso detailliert und individuell herstellen, wie sie ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, vor dem geistigen Auge vorschwebt.

 

Kunstköder Forelle - Bienenmaden

Auch Bienenmaden kann man mittlerweile in künstlicher Form erwerben. Sie besitzen die Eigenschaft, länger am Haken zu halten, als ihre natürlichen, weichen Artgenossen. Man kann künstliche Bienenmaden, sollten sie nach dem Angeln nicht beschädigt sein, problemlos mehrere Male einsetzen.

 

Kunstköder Forelle - welches Vorfach verwendet man?

Beim Kunstköderangeln auf Forellen ist ein Vorfach aus dünnem Fluorocarbon sehr gut. Dieses Material besitzt die Eigenschaft unter Wasser nur sehr schwer für die Fische erkennbar zu sein. Für Raubfische, die sich bei ihrer Jagd so auf ihre Augen verlassen wie die Forelle, ist dies natürlich eine gute Lösung.

 

Kunstköder Forelle - welche Gewässer eignen sich dafür?

Für das Angeln mit Kunstköder auf Forelle eignen sich sowohl Still- als auch Fließgewässer. Viele Vereine besetzen ihre Weiher- und Seeanlagen regelmäßig mit neuen Salmoniden und garantieren dem Angler eine dem Fangergebnis sehr zuträgliche Fischdichte. Besonders interessant ist das Angeln auf Forellen aber generell im Fluss. Denn dort bleiben oftmals Exemplare über mehrere Jahre zurück, entgehen den Haken der Angler eher als die Artgenossen im Weiher und wachsen dabei zu enormen Größen heran. Nicht selten kommt es vor, dass der kleine und unscheinbar erscheinende Gumpen im Bach große Forellen beherbergt. Wer sich also als Zielgewässer für das Projekt Kunstköder Forelle einen Bach aussucht, sollte bei jedem Wurf mit allem rechnen.

 

Kunstköder Forelle - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

An dieser Stelle sollte unbedingt nochmal jedem, der sich der Thematik Kunstköder Forelle annimmt, ans Herz gelegt werden, dass Abwechslung häufig den Unterschied ausmacht. Eine Forelle sieht im Lauf ihres Lebens viele Kunstköder, attackiert aber längst nicht jeden. Es gilt also flexibel zu bleiben, verschiedene Köder-Varianten zu testen und am Ball zu bleiben, um die Forelle am Ende des Tages dann doch noch per Kunstköder auf die Matte zu legen.

weiter lesen...

30.12.2017 12:00

Hechtschonzeit

Hechtschonzeit - es gibt viele verschiedene Phasen innerhalb eines Angeljahres. Den Frühling, in dem die Natur zu leben beginnt, den Sommer, in dessen Verlauf alles wieder einen kleinen Gang zurückschaltet, um die warmen Monate zu überstehen, den Herbst, der von den Fischen genutzt wird, um sich auf den langen Winter vorzubereiten. Dann gibt es natürlich auch noch den Winter und damit die Zeit indem die Fische recht passiv im Gewässer verharren und auf wärmere Tage warten. Und dann gibt es da noch die Hechtschonzeit. Aber was bedeutet das und was genau hat es damit auf sich?

 

Hechtschonzeit - was ist das?

Der Begriff Hechtschonzeit tituliert eine temporär begrenzte Phase, in der es Anglern untersagt ist auf Hechte zu angeln. Während dieser Zeit dürfen also keine Köder ins Wasser eingebracht werden, die für den Hecht bestimmt sind, oder von einem Hecht gefressen werden könnten. Das Angeln mit Köderfischen oder künstlichen Ködern fällt also aus. Die Hechtschonzeit wird deshalb durchgeführt, weil man den Hechten, die in dieser Zeit laichen, während der Reproduktion ihre Ruhe lassen möchte. Die genauen Zeitspannen, von wann bis wann man nicht auf diese Raubfische angeln darf, variieren in Deutschland von Bundesland zu Bundesland. Während beispielsweise im Saarland vom 15. Februar bis 30. April nicht auf Hechte geangelt werden darf, ist die Hechtschonzeit in Bayern auf den Zeitraum zwischen dem 15. Februar und dem 15. April datiert.

 

HechtschonzeitHechtschonzeit - ist das Raubfischangeln dann generell verboten?

Auch die Antwort auf diese Frage kann nicht pauschalisiert werden. In manchen Gewässern ist es während der Schonzeit für die Hechte gestattet auf Barsche und Zander zu angeln. Allerdings nur, wenn dazu Würmer als Köder verwendet werden. Den Erdbewohnern wird keine große Lockwirkung auf den Hecht unterstellt, sodass man in dem Moment von keinem nennenswerten Risiko sprechen kann, einen der laichenden Fische zu fangen und dadurch zu stören. Allerdings fallen die Ansichten der Angler und Verbände hier sehr unterschiedlich aus, wodurch es von Gewässer zu Gewässer zu Unterschieden im Reglement kommen kann.

 

Hechtschonzeit - welche Alternativen gibt es noch?

Glücklicherweise gibt es einige Alternativen, mit denen man die Hechtschonzeit überbrücken kann, ohne die Ausrüstung im Angelkeller verstauben lassen zu müssen.

 

Hechtschonzeit - Karpfenangeln

Das Karpfenangeln ist generell vom ersten bis zum letzten Tag des Jahres erlaubt. Ausgenommen sind hier natürlich Phasen in denen Gewässer beispielsweise wegen Besatzmaßnahmen komplett gesperrt sind. Auch können die Regelungen einzelner Vereine abweichen. Dennoch findet man in den meisten Gewässern beste Rahmenbedingungen, um zwischen Februar und April den Karpfen nachzustellen. Dies kann entweder mit Grundmontagen, oder durch den Einsatz von Posenmontagen in die Tat umgesetzt werden.

 

Hechtschonzeit - Feedern

Das Feedern bietet allen auf das Ende der Schonzeit wartenden Anglern eine sehr kurzweilige Abwechslung. Dabei wird mit einer Grundmontage geangelt. Diese Grundmontage ist jedoch nicht mit einem Blei ausgestattet, sondern mit einem kleinen Körbchen. Dieses Körbchen wird mit angemischten Friedfischfutter gefüllt und anschließend auf dem Boden des Gewässers platziert. Dort wäscht es sich aus, gibt das Futter an die Umgebung frei und lockt dadurch Fische an den Platz. Diese finden dort den Hakenköder und nehmen ihn auf. In diesem Moment fängt die Spitze der Angelrute an zu zucken und signalisiert dem Angler, dass es Zeit ist für einen Anhieb. Beim Feedern erwartet den Angler eine sehr breit gefächerte Bandbreite potentieller Fangmöglichkeiten. Neben Rotaugen und Rotfedern, ist auch jederzeit mit Brassen und Güstern, sowie Schleien und Karpfen zu rechnen. In Flüssen sind auch jederzeit Barben möglich, die am leichten Feeder-Gerät anspruchsvolle, spannende Drills liefern.

 

Hier findest du Futterkörbe zum Feedern: Feederkorb

 

Hechtschonzeit - Aalangeln

Das Aalangeln gehört zu den absoluten Klassikern. Mit Sicherheit ist es Mitte Februar, zum Start der Hechtschonzeit noch recht kalt und die Chancen auf einen Aal stehen eher schlecht. Erwischt man jedoch einen warmen Frühling und somit einen März mit vergleichsweise hohen Außen- und Wassertemperaturen sind Aalfänge absolut keine utopische Vorstellung. Geangelt wird auf Aale mit Tauwürmern, die man mit Hilfe eines Grundbleis auf dem Gewässerboden ablegt. Da der Aal ein nachtaktiver Fisch ist, macht es Sinn die Angelversuche auf die Dunkelphasen zu verlegen.

 

Hechtschonzeit - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Es fällt wohl kaum schwer sich vorzustellen, dass viele Angler, die vom Angeln auf Raubfische begeistert sind, den Tag herbeisehnen, an dem die Hechtschonzeit ihr Ende findet. An solchen Tagen werden die Flüsse und Seen mit vernünftigem Hechtbestand nahezu überrannt von Hechtanglern. Jegliche Spots werden belagert, jegliche Ködervarianten kommen zum Einsatz. Zu viele Köche verderben aber auch in diesem Fall den Brei. Das heißt, durch den enormen Angeldruck und die vielen Schnüre im Wasser, erreichen die Chancen auf einen Hecht ihren Nullpunkt. Deshalb macht es Sinn, sich bereits vor dem Beginn der Hechtsaison Plätze zu suchen, die vielversprechend aussehen, aber dennoch abseits der Zonen liegen, an denen sich die Angler die Klinke in die Hand geben.

weiter lesen...

27.12.2017 18:45

Karpfen Nahrung

Karpfen Nahrung - wenn man einen Fisch fangen möchte, ist die Frage nach der Nahrung eine der ersten, die man sich stellen muss. Denn nur wenn man weiß, welche Nahrung die betroffene Fischart bevorzugt, kann man daraus Rückschlüsse ziehen, welchen Köder man am besten einsetzt. In diesem Artikel dreht sich alles um das Thema Karpfen Nahrung. Es wird durchleuchtet, was alles dazu gehört und welchen Nutzen der Angler aus diesen Erkenntnissen für sich und seine Angelei ziehen kann.

 

Karpfen NahrungKarpfen Nahrung - was gehört dazu?

Der Karpfen ist ein Fisch, der in Bezug auf seine Nahrung recht anspruchslos ist. Daher verfügt er über ein sehr breites Spektrum typischer Nahrung. Im Folgenden sind einige Beispiele typischer Nahrung aufgelistet.

 

Karpfen Nahrung - Muscheln

Muscheln stehen ganz weit oben auf dem Speiseplan des Karpfens. Wenn man sich das Karpfenmaul betrachtet, kann man sich kaum vorstellen, wie es diese Fische schaffen, harte Muschelschalen zu knacken. Dies gelingt ihnen jedoch sehr gut, weil sie über sogenannte Schlundzähne verfügen, für die Muschelschalen kein Problem darstellen.

 

Karpfen Nahrung - Schnecken

Schnecken sind ebenfalls eine sehr interessante Option für die Karpfen. Sie versorgen die Fische, genau wie die Muscheln, mit reichlich Proteinen und werden deshalb von den Karpfen gerne angenommen.

 

Karpfen Nahrung - Schneckeneier

Manche im Wasser lebenden Schneckenarten, legen ihre Eier an Wasserpflanzen und bevorzugt an der Unterseite von Seerosenblättern ab und fixieren sie dort. Die Karpfen wissen um diesen Sachverhalt und bedienen sich nach der Eiablage am reichlichen Nahrungsangebot. Diesen Vorgang kann man beobachten, weil die Fische die Blätter dabei von unten anheben, ein Stück aus dem Wasser drücken und die Eier abschlürfen.

 

Karpfen Nahrung - Krebse

Natürlich stellen auch Krebse eine ausgezeichnete Nahrung für Karpfen dar. Sie werden mitsamt Beinen und Scheren eingesaugt, um Schlund geknackt und dann geschluckt. Deshalb ist es eigentlich kein Problem, wenn sich viele Krebse auf dem Futterplatz einfinden. Denn sie machen den Spot dadurch für die Karpfen noch attraktiver und beleben ihn im wahrsten Sinne des Wortes. Einzig den Hakenköder muss man durch darauf abgestimmte Maßnahmen vor den Krebsen schützen.

 

Karpfen Nahrung - Kleinstlebewesen

Während die Karpfen den Grund des Gewässers aufwühlen stoßen sie dabei immer wieder auf Würmer und andere Kleinstlebewesen. Diese werden durch die Karpfen dankend angenommen, denn auch diese Tierchen versorgen die Karpfen mit den für das Wachstum essentiellen Nährstoffen.

 

Karpfen Nahrung - Fische

Man mag es kaum glauben, aber hin und wieder zeigen Karpfen ihre räuberische Seite und machen sich über kleine Fische her. Deshalb sind die Fänge von Karpfen auf Kunstköder oder Köderfische beim Zanderangeln keinesfalls als Zufälle abzustempeln. Ebenso verhält es sich mit Kaulquappen. Denn auch wenn die weitläufige Meinung existiert, dass die Karpfen sie eher meiden, kann es in Gewässern, in denen es kaum Nahrungsalternativen gibt, durchaus dazu kommen, dass die Karpfen sich am Froschnachwuchs bedienen.

 

Karpfen Nahrung - wann fressen sie?

Karpfen fressen sowohl tagsüber als auch nachts, weshalb das Angeln bei Tageslicht ebenso große Erfolge bringen kann, wie das Ansitzen bei Nacht. Hinsichtlich der Jahreszeiten ist zu sagen, dass die Karpfen vor allem im Frühling und im Herbst, also nach und vor dem langen, kalten Winter, besonders aktiv sind und Nahrung sammeln. Auch vor und nach der Laichzeit stehen die Chancen gut, beim Angeln auf Karpfen zum Erfolg zu kommen, da sie in diesen Phasen ebenfalls eine gesteigerte Nahrungsaufnahme aufweisen. Im Winter nehmen Karpfen Nahrung nur sporadisch zu sich, da ihr Stoffwechsel im eiskalten Wasser auf ein Minimum herabgesetzt wird. Dennoch ist es mit der richtigen Taktik und Platzwahl möglich, auch bei Kellertemperaturen erfolgreich auf Karpfen zu angeln.

 

Karpfen Nahrung - wie nutzt man dies als Angler?

Wenn der Angler weiß, wann  und wo Karpfen Nahrung aufnehmen, ist das die halbe Miete für den Fangerfolg. Wenn er dann auch noch weiß, wie sich für Karpfen Nahrung natürlich zusammensetzt, hilft das dem anglerischen Glück schon sehr auf die Sprünge. Die eingesetzten Köder können dadurch bestens abgestimmt werden, bevor sie genau zu der Zeit dort abgelegt werden, wo in jedem Fall ein oder mehrere Karpfen entlangziehen. Ein klassisches Beispiel sind Muschelbänke. Wenn bekannt ist, dass sich im Zielgewässer vor allem Muscheln als Nahrung etabliert haben, wird man überall dort eine größere Dichte an Karpfen vorfinden, wo es viele Muscheln gibt. Muschelbänke müssen in solchen Situationen aufgesucht und beangelt werden. Und genauso kann man die Vorgehensweise auf alle anderen Bestandteile natürlicher Karpfennahrung ummünzen. Wer dicht am Zielfisch angeln will, sollte immer bemüht sein, dicht an dessen potentiellen Nahrungsquellen zu angeln und wird so zwangsläufig früher oder später Kontakt bekommen. Deshalb ist das Thema Karpfen Nahrung für jeden, der über einen längeren Zeitraum konstant Karpfen fangen möchte, auch so interessant und richtungsweisend.

 

Hier findest du Köder zum Karpfenangeln: Karpfenköder

weiter lesen...

24.12.2017 12:30

Zeck Fishing Tusker

Zeck Fishing Tusker - wer an das Welsangeln denkt, hat sofort Bilder von einer Angelei im Kopf, die mit Hilfe eines großen, teuren Bootes am Wasser ausgeübt wird, sei es um die Montagen auszulegen, oder um direkt aktiv unter dem Boot den Köder anzubieten. Dieser Gedanke ist auch grundsätzlich nicht falsch, allerdings gibt es für diejenigen, die keine Unsummen für große Wasserfahrzeuge ausgeben möchten, mittlerweile Alternativen. Die Rede ist von Schlauchbooten. Passend dazu möchten wir euch heute das Zeck Fishing Tusker vorstellen. Was das ist, wozu man es einsetzen kann und über welche Eigenschaften es verfügt, haben wir für euch im Folgenden aufgelistet.

 

Zeck Fishing TuskerZeck Fishing Tusker - was ist das?

Beim Zeck Fishing Tusker handelt es sich, wie einleitend bereits festgestellt, um ein Schlauchboot. Seine Länge beträgt 290 Zentimeter und die Breite ist so bemessen, dass von Schlauchmitte zu Schlauchmitte ein Abstand von 82 Zentimeter vorliegt. Dadurch fällt das Zeck Fishing Tusker breiter aus, als viele vergleichbare Schlauchboote. Dies beschert ihm und letztendlich vor allem dem Angler einige Eigenschaften, die einen reibungslosen Ablauf beim Angeln begünstigen. Wer sich ein Zeck Fishing Tusker zulegt, der erhält mit seiner Lieferung eine Sitzbank, zwei Paddel, ein Reparaturset, eine Fußpumpe, sowie eine Transporttasche, in der alles seinen Platz findet.

 

Zeck Fishing Tusker - durch welche Besonderheiten zeichnet es sich aus?

Dieses Boot ist genau das Richtige für jeden Angler, der beim Laden des Bootes keine Kompromisse eingehen möchte. Durch den großen Innenraum ist jede Menge Stauraum für Taschen, Eimer, Liegen, Schlafsäcke und alles, was man beim Welsansitz sonst noch so dabei hat. Wenn man sich ein wenig mit seinem Angelpartner abstimmt, ist es sogar möglich die Ausrüstung von zwei Personen im Zeck Fishing Tusker unterzubringen. So braucht man tatsächlich nur ein Boot, um mit zwei Personen mehrere Tage zu fischen. Die Flexibilität wird dadurch auf einem hohen Level gehalten, denn wer nicht viel zu schleppen hat, ist stets leicht dazu zu motivieren, erneut den Platz zu wechseln, wenn es nicht läuft wie gewünscht. Auch bei der Auswahl der Materialstärke gibt es einige Besonderheiten zu nennen. So ist der Schlauch an der Oberseite lediglich 0,9 Millimeter dick. Man hat die Stärke in diesem Bereich bewusst reduziert, um etwas Gewicht zu sparen. Der Stabilität tut das allerdings keinen Abbruch, schließlich hat der Schlauch hier kaum Kontakt mit spitzen oder scharfkantigen Gegenständen. Auf der Unterseite sieht dies jedoch ganz anders aus und genau hier wurde beim Zeck Fishing Tusker das Material verstärkt. Der Boden ist 1,2 Millimeter dick und damit bestens dafür gerüstet in Kontakt mit Steinen, Holz oder anderen Hindernissen zu treten. Das Tusker ist in drei Luftkammern aufgeteilt, sodass dem Angler immer noch zwei gefüllte Kammern bleiben, sollte eine der Kammern während des Aufenthaltes auf dem Wasser plötzlich an Luft verlieren. Dies erhält dem Angler die Möglichkeit zu reagieren und sich vom Fluss oder See zu manövrieren. Ein gewisser Sicherheitsaspekt ist also gegeben. Der Boden des Zeck Fishing Tusker besteht aus einem robusten Hochdruckluftpolster. Für den Transport lässt man einfach die Luft ab, spart sich somit das Schleppen schwerer Bodenplatten aus Holz oder Aluminium und erhält darüber hinaus ein kleines Packmaß. Die Standfestigkeit des Anglers ist beim genannten Luftboden, durch den hohen Druck, der sich mit der Pumpe aufbauen lässt, sehr hoch. Das aufrechte Stehen im Boot, um beispielsweise Ausleger an hoch hängenden Ästen anzuknüpfen, ist also kein Problem. Da die Oberfläche eines Luftbodens, besonders wenn er nass ist, sehr rutschig sein kann, wurde die Oberseite des Bodens beim Zeck Fishing Tusker mit einer drei Millimeter dicken EVA-Schicht überzogen. Sie unterbindet das Ausrutschen des Anglers und dient gleichzeitig als Schutz vor Steinen, oder anderen Gegenständen, die dem Luftpolster gefährlich werden könnten.

 

Zeck Fishing Tusker - was kostet es?

Das Zeck Fishing Tusker befindet sich mit einem Preis von 949 Euro im mittleren bis unteren Preissegment für Schlauchboote. Betonen sollte man an dieser Stelle aber nochmals, dass das nicht bedeutet, dass bei diesem Boot minderwertige Komponenten eingesetzt wurden. Im Gegenteil, von Seiten des Herstellers wurde und wird großer Wert auf die Qualität gelegt, aber eben ohne, dass der Endkunde zu tief in die Tasche greifen muss. Mit dem Zeck Fishing Tusker hat sich der Markt also um ein Produkt, oder in diesem Fall im ein Schlauchboot erweitert, welches eine echte Option für alle Angler darstellt, die nicht ganz so viel Geld für ihr Hobby ausgeben möchten oder können. Besonders für Neueinsteiger, oder junge Angler ist das Zeck Fishing Tusker deshalb sehr interessant. Aber auch die erfahrenen Angler werden durch die zahlreichen, aufs Angeln abgestimmten Features beim Zeck Fishing Tusker ganz sicher auf ihre Kosten kommen.

weiter lesen...

21.12.2017 20:00

Hechtkescher

Hechtkescher - neben Rute, Rolle und Schnur gibt es viele andere Hilfsmittel, die dem Angler den Fischfang erleichtern. Dies gilt auch beim Hechtangeln. Im folgenden Text möchten wir uns deshalb mit einem Hilfsmittel beschäftigen, welches dazu dient, die gehakten und ausgedrillten Fische sicher und problemlos zu landen. Richtig, die Rede ist vom Hechtkescher. Wir haben seine Eigenschaften und Einsatzgebiete für euch durchleuchtet und in den nachfolgenden Zeilen aufgelistet. Somit kann sich jeder unserer Leser wichtige Informationen einholen, bevor der nächste Hechtkescher angeschafft wird und dadurch Fehleinkäufe vermeiden.

 

Hechtkescher - was ist das?

Zunächst stellt sich die Frage, was ein Hechtkescher eigentlich ist. Nun, bevor man diese Frage speziell auf den Zielfisch Hecht abgestimmt beantworten kann, sollten zunächst ein paar generelle Worte zur Thematik Kescher verloren werden. Es handelt sich bei einem Kescher um ein Netz, welches an einer circa zwei Meter langen und zumeist noch ausziehbaren, also verlängerbaren Kescherstange befestigt ist. Das Netz selbst, wird von einem runden oder eckigen Rahmen gehalten und so in Form gebracht, dass eine Öffnung entsteht, die groß genug ist, um auch größere Fische einzunetzen. Man benutzt einen Kescher um ausgedrillte Fische in der Endphase des Drills zu sichern und an einer erneuten Flucht zu hindern. Kescher ist jedoch nicht gleich Kescher. Die beschriebene Variante kann nämlich auch als Unterfang-Kescher bezeichnet werden. Eine weitere Kescherform stellt der Setzkescher dar. Dieser unterscheidet sich in seiner Form und Funktion allerdings grundlegend vom Unterfang-Kescher und kommt nicht beim Hecht- sondern beim Friedfischangeln zum Einsatz, wo er als Aufbewahrungsort für die getätigten Fänge dient. Man sollte sich also vor einem Kauf oder einer fachlichen Diskussion im Angelladen überlegen, welche der beiden Varianten man im Sinn hat und dies dem Diskussionspartner entsprechend mitteilen, damit man Missverständnisse frühzeitig vermeidet.

 

HechtkescherHechtkescher - wie sollte er aussehen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Hechtkescher aussehen kann. Man kann sowohl Modelle mit herkömmlichem Netzmaterial erwerben, als auch Hechtkescher, deren Gewebe aus gummierten Material besteht, oder mit einer Gummibeschichtung überzogen ist. Durch dieses Gummimaterial erhält das Gewebe nicht nur eine glatte Oberfläche, die der Schleimhaut der Hechte positiv entgegen kommt, sondern auch eine gewisse Steifigkeit. Diese Steifigkeit bewirkt, dass sich die Haken und vor allem die Drillinge, die beim Hechtangeln oft zum Einsatz kommen, nicht so leicht verfangen und im Material verstricken können. Jeder, der bereits einmal einen herkömmlichen Kescher benutzt hat, weiß, wie sich die Löseaktionen eines festsitzenden Hakens in die Länge ziehen können und was dies an Nerven kosten kann. Beim gummierten Hechtkescher gelingt das Befreien des Hakens aus dem Keschermaterial innerhalb weniger Sekunden mit ein, zwei Handgriffen und schon kann das Angeln entspannt weitergehen. Ebenfalls wichtig ist beim Hechtkescher ein stabiler Rahmen, der auch mit den Belastungen klarkommt, die auftreten, wenn ein Hecht im Kescher nochmal so richtig um sich schlägt. Die Verbindungsstelle zum Griff erfährt in dieser Phase ebenfalls große Belastungen und sollte entsprechend beschaffen sein. Außerdem unterstützt ein Hechtkescher mit stabilem Rahmen das Keschern in Bereichen, in denen es durch dichten Kraut-,Schilf-, oder Seerosenbewuchs behindert wird. Durch den stabilen Rahmen lassen sich die Wasserpflanzen einfach zur Seite schieben und der Hecht kann sicher eingenetzt werden.

 

Hier findest du tolle Kescher zum Hechtangeln: Hechtkescher

 

Hechtkescher - wann setzt man ihn ein?

Eingesetzt werden Kescher für Hechte immer dann, wenn eindeutig zu erkennen ist, dass der Hecht sich im Drill verausgabt hat und bereit ist für die Landung. Der Angler würde es nicht schaffen, den Hecht mit der Angel aus dem Wasser zu heben, ohne dem Fisch oder seinem Gerät zu schaden. Deshalb ist der Hechtkescher genau hier bestens angebracht. Man taucht für eine sichere Landung den Kescher knapp unter die Oberfläche und zieht anschließend den Hecht langsam über den Rahmen des Keschers. Dann wird der Kescher angehoben, bis die Maschen des Netzes den gefangenen Fisch umschließen und dadurch sichern. Nun zieht man den Fisch in Richtung des Ufers. Aber aufgepasst! An genau dieser Stelle wird es nochmal heikel. Man sollte unbedingt vermeiden den Kescher nun mit waagerecht gehaltener Kescherstange einfach anzuheben. Denn die Kräfte, die in diesem Moment auf die Verbindungsstelle zwischen Rahmen und Kescherstab wirken, sind zu immens. Es kommt zum Abknicken des Rahmens und zur anschließenden Unbrauchbarkeit des Keschers. Viel besser ist es deshalb, den Stab des Keschers senkrecht nach oben zu ziehen. Die dadurch in Längsrichtung wirkenden Kräfte sind wesentlich besser zu ertragen für die Verbindungsstelle. Man beugt Materialverschleiß vor und hat dadurch lange Zeit Freude an seinem Hechtkescher.

 

Hechtkescher - kann man ihn nur für Hechte benutzen?

Kescher für Hechte können natürlich auch für die Landung anderer Fischarten verwendet werden. Beispielsweise eignen sich Hechtkescher mit stabilem Rahmen und robusten Netzen bestens dazu, Karpfen zu landen, die sich im dichten Uferbewuchs aus Kraut und Schilf festgesetzt haben.

weiter lesen...

18.12.2017 17:19

Salmo Hornet Wobbler

Salmo Hornet Wobbler - dieser Name bezeichnet einen Kunstköder, mit dem sich ein sehr breites Anwendungsfeld bedienen lässt. Man kann ihn in zahlreichen unterschiedlichen Größen und Farben erwerben. Diesen Artikel haben wir verfasst, um seine speziellen Eigenschaften zu beleuchten, einige davon in den Vordergrund zu stellen und Anregungen zu geben, für den Einsatz dieses Köders am Wasser.

 

Salmo Hornet WobblerSalmo Hornet Wobbler - was ist das?

Es handelt sich beim Salmo Hornet also um einen Wobbler. Als Wobbler bezeichnet man einen künstlichen Köder, der für den Fang von Raubfischen benutzt wird. Hergestellt wird er in der Regel aus Kunststoff, Holz oder Balsaholz. Die Form eines Wobblers fällt häufig so aus, dass die typischen Beutefische des anvisierten Raubfisches imitiert werden. Zusätzlich verfügen Wobbler über eine sogenannte Tauchschaufel, die durch die Einzugbewegung des Anglers unter Wasser dafür sorgt, dass die gewünschte Tauchtiefe erreicht und das Laufverhalten zusätzlich beeinflusst wird. Je größer und je flacher die Tauchschaufel beschaffen ist, desto tiefer läuft der Wobbler. Je kleiner und steiler die Tauchschaufel ausgeprägt ist, desto flacher läuft er. Die Haken, auf die natürlich nicht verzichtet werden kann, befinden sich auf der Unterseite. Es handelt sich dabei um Drillingshaken. Die kleinen Ausführungen des Salmo Hornet Wobbler sind mit einem Drillingshaken versehen, die größeren Modelle verfügen über zwei Drillinge.

 

Salmo Hornet Wobbler- wodurch zeichnet er sich aus?

Das gute am Salmo Hornet Wobbler ist, dass man diesen nicht nur mit, sondern auch gegen die Strömung fischen kann und hierbei keine Einbußen in seinem Laufverhalten und seiner damit verbundenen Lockwirkung hinnehmen muss. Wenn man ihn gegen die Strömungsrichtung einkurbelt kann er ruhig in einem etwas gedrosselten Tempo eingezogen werden, weil das Wasser durch seinen Gegendruck bereits für konstante Bewegungsmuster beim Salmo Hornet Wobbler sorgt. Man ist somit nicht darauf angewiesen diese Muster durch eine gewisse Einzugsgeschwindigkeit zu erreichen oder zu erzeugen. Wer den Salmo Hornet Wobbler gegen die Strömung werfen und mit der Strömung einziehen möchte, weil sich dort interessante Spots befinden, der sollte die Geschwindigkeit, mit der er den Köder einkurbelt, etwas erhöhen, weil der Wobbler in seinem Lauf nicht mehr von der Strömung unterstützt wird. Dies muss der Angler kompensieren. Mit etwas Übung und Gefühl, hat man den Bogen aber ruckzuck raus und ist dazu in der Lage in allen Wurfrichtungen Fische zu fangen.

 

Hier findest du tolle Kunstköder zum Spinnfischen: Wobbler

 

Salmo Hornet Wobbler - welche Größe sollte man wählen?

Für welche Größe des Salmo Hornet Wobbler sich der Angler entscheidet, definiert sich darüber, welche Fischart er damit fangen möchte. Erfreulicherweise hat man im Salmo Hornet Wobbler Sortiment eine so große Auswahl zur Verfügung, dass man vom Döbel, über den Barsch bis hin zum Zander und Hecht alles gezielt befischen und fangen kann. Selbstredend, dass die kleineren Modelle sich eher für kleinere Räuber eignen und die großen Ausführungen eher dazu gedacht sind, große Raubfische wie Hecht und Zander zu erbeuten.

 

Salmo Hornet Wobbler - welche Farben sind interessant?

Die Farbe, die man braucht, um mit einem Salmo Hornet Wobbler erfolgreich zu sein, hängt von zahlreichen verschiedenen Aspekten ab. Grundsätzlich stellen die typischen Beutefische der anvisierten Räuber immer den ersten Anhaltspunkt zur Farbauswahl dar. Die Farbe der Beutefische, die am häufigsten im Gewässer vorkommen, ist immer einen Versuch wert. Wobbler, die derartig eingefärbt sind, werden in der Regel nämlich ohne großes Zögern attackiert. Wer zum Beispiel ein Gewässer beangelt, das von sehr vielen kleinen Weißfischen bewohnt wird, der wird mit dem Salmo Hornet Wobbler in silbrig grauen Farbtönen gute Chancen haben, zum Erfolg zu gelangen. Ein Kunstköder im Barsch-Design kommt dagegen überall dort gut an, wo der Barsch weit oben auf der Speisekarte der Räuber steht. Auch die grellen und eher unnatürlichen Farben sind immer einen Versuch wert, vor allem dann, wenn auf die Dauerbrenner zwischendurch mal weniger Fische beißen.

 

Salmo Hornet Wobbler - welches Gerät sollte man verwenden?

Wer den Salmo Hornet Wobbler mit einem Maximum an Effiziens führen möchte, der sollte unbedingt auf leichtes Angelgerät zurückgreifen, weil er nur unter diesen Umständen seine ganze Stärke ausspielen kann. Die Rutenaktion, der Schnurdurchmesser und die eingesetzten Wirbel sollten in ihrer Größe so klein wie möglich gehalten werden. Natürlich nur so weit, wie es mit einem klaren Menschenverstand und mit der Definition von waidgerechtem Verhalten vereinbar ist. Je leichter das Angelgerät bemessen ist, mit dem der Köder zu Wasser gebracht und gesteuert wird, desto natürlicher wird sein Laufverhalten. Die Bewegungsmuster werden flüssiger und reizvoller für die Barsch, Döbel, Zander und Co. Vergleicht man die Ergebnisse zweier Angler, von denen einer fein und einer grob fischt, wird häufig der dezente Angler Vorteile auf seiner Seite haben. Dies gilt sogar nicht nur für die Verwendung des Salmo Hornet Wobbler, sondern für die generelle Ausrichtung der Angelei.

weiter lesen...

...4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 ...
Versandkostenfreie Lieferungen innerhalb Deutschlands ab 50 EUR Warenwert gelten nur bei direktem Einkauf in unserem Webshop www.angeln-neptunmaster.de
Alle Preise inklusive MwSt. zzgl. Versandkosten - © 2009 - 2019 Angeln-Neptunmaster - alle Rechte vorbehalten