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13.02.2018 13:34

Futterboilies

Futterboilies - ein Begriff, der in den letzten Jahren mehr und mehr ins Gespräch gekommen ist bei den Karpfenanglern. Viele Angler fragen sich jedoch, was es damit auf sich hat, denn schließlich verwendet man Boilies doch schon seit vielen Jahren als Futter. Was soll also an Futterboilies anders sein? Diesen Fragen haben wir uns angenommen und das Thema im folgenden Text abgehandelt.

 

FutterboiliesFutterboilies - was ist das?

Seit vielen Jahren wird das Karpfenangeln mit Boilies praktiziert. Auch das Anfüttern der Plätze im Vorfeld der Sessions geschieht mit den Boilies, die man später als Hakenköder benutzen möchte. Das Problem dabei ist allerdings, dass genau diese Vorgehensweise auf Dauer ziemlich ins Geld geht, schließlich kosten gute Boilies recht viel Geld. Also kam man auf die Idee Boilies zu verringerten Preisen anzubieten, die dann in ihrer Qualität nicht an die als Hakenköder verwendeten Boilies rankommen, aber den Fischen trotzdem gut bekommen, sie auf den Platz locken und auch dort halten.

 

Futterboilies -  worauf sollte man achten?

Leider schaffen es nicht alle Hersteller ihre Futterboilies qualitativ auf einem ausreichenden Level zu halten. Man bekommt die Boilies zwar für einen sehr günstigen Kurs, erhält jedoch auch Kugeln, die von den Fischen eher gemieden werden. In diesem Moment verliert das Konzept der Futterboilies seinen Sinn. Denn was nutzt mir der hochwertige Hakenköder und das gesparte Geld, wenn die Karpfen den Futterplatz wegen dem großen Anteil an schlechten Boilies meiden? Deshalb ist es bei allen Sparmaßnahmen wichtig darauf zu achten, dass die Futterboilies eine für alle Seiten nachhaltig zufriedenstellende Qualität aufweisen und genau wenn man diesen Spagat schafft, wird man auch Spaß an einem Futterboilie haben.

 

Futterboilies - wo sollte man füttern?

Füttern sollte man die Boilies überall dort, wo man sich gute Chancen auf einen Karpfen ausrechnet. Das heißt in der Nähe von Seerosenfeldern, oder Krautbänken, an Übergängen vom Schlamm- zum Kiesboden, auf freien Kiesflächen, auf Plateaus oder in der Nähe von Holz. Auch Kanten und andere markante Strukturen im Gewässergrund sind nützliche Wegweiser zum Karpfen. Hier ziehen die Fische auf der Suche nach Futter entlang. Ideal also, wenn unsere Futterboilies genau dort liegen und vom Karpfen gefunden werden.

 

Futterboilies - wie viel sollte man füttern?

Die Futtermenge, die eingebracht werden sollte, richtet sich immer nach verschiedenen Faktoren. So spielen der Karpfen- und Weißfischbestand eine entscheidene Rolle. Beim Angeln im Fluss sollte man auch die Strömung und die Schifffahrt in die Überlegungen miteinbeziehen. Generell zählen auch immer die Wassertemperatur und die daraus abgeleitete Fischaktivität zu den entscheidenden Größen für die Bestimmung der Futtermenge. Generell tendiere ich aber eher zu kleineren Futtermengen. Ich bin der Meinung, dass es mehr Sinn macht die Plätze ausfindig zu machen, an denen sich die Karpfen aufhalten oder entlang ziehen, anstatt sie mit Futter an einen bestimmten Bereich zu gewöhnen, der unter Umständen völlig abseits der ursprünglichen Zugrouten liegt. Denn wenn der Karpfen aus Gewohnheit ohnehin am ausgewählten Platz vorbeikommt, genügt eine kleine Menge Futter pro Montage völlig aus, um ihn auf den Hakenköder aufmerksam zu machen. Nach einem Biss wird die selbe Menge nachgefüttert und der nächste Karpfen kann kommen. Bei dieser Vorgehensweise erhält man den positiven Nebeneffekt, dass sich der Verschleiß der Futterboilies absolut in Grenzen hält. Den Geldbeutel freut dies natürlich.

 

Futterboilies - kann man diese auch als Hakenköder benutzen?

Natürlich kann man einen Futterboilie auch als Hakenköder benutzen. Spätestens dann, wenn die Karpfen gemerkt haben, dass sie die Futterboilies ohne Risiko fressen können, von den Boilies, die als Hakenköder benutzt werden, aber eine gewisse Gefahr ausgeht, zahlt sich der Versuch, einen Futterboilie am Haar anzubieten in jedem Fall aus. Denn den am Haar befestigten Futterboilie werden sie ebenso arglos aufnehmen und einsaugen wie den nebenan liegenden Futterboilie. Variation lautet das Stichwort und wer stets am Ball bleibt und neue Vorgehensweisen ausprobiert, der wird dauerhaft dicht am Fisch angeln.

 

Futterboilies - wo kann man sie kaufen?

Futterboilies kann man entweder in gut ausgestatteten Angelgeschäften, oder online kaufen. Gerade im Onlinebereich sind große Mengen von Futterboilies regelmäßig zu guten Konditionen erwerbbar. Sollte man sich bezüglich der Qualität unsicher sein, macht es durchaus Sinn sich zunächst eine kleine Portion der anvisierten Boilies zuschicken zu lassen, sie zu prüfen und erst dann ein großes Gebinde zu ordern. Eine solche Herangehensweise erspart unnötigen Ärger und natürlich auch einiges an Lehrgeld.

 

Futterboilies - welche Sorten sollte man auswählen?

Die Vorliebe der Karpfen für bestimmte Geschmacksrichtungen ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich und kann auch im Verlauf der Jahreszeiten variieren. Mal läuft der fischige Boilie hervorragend, mal liegen süße Teigkugeln voll im Trend. Deshalb ist es schwer eine pauschale Antwort zu dieser Frage zu geben. Das Angeln mit verschiedenen Ködern bringt allerdings schnell Rückschlüsse, auf denen man dann aufbauen kann.

 

Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Boilies

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10.02.2018 17:13

Karpfenangeln mit Method-Blei

Karpfenangeln mit Method-Blei - das Method-Feedern hat sich in den letzten Jahren unter den Anglern im deutschsprachigen Raum etabliert und die Fänge der Angler, die diese Technik nutzen, sprechen für sich. Dass man diese Technik aber auch nutzen kann, um gezielt die ganz großen Friedfische unserer Gewässer zu überlisten, ist vielen Anglern eher weniger bekannt. Deshalb wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, wie man Karpfen mit Hilfe von Method-Bleien beangeln und fangen kann.

 

Karpfenangeln mit Method-Blei - was ist das?

Beim Angeln mit dem Method-Blei handelt es sich um eine Technik, deren Ursprünge in der Friedfischangelei liegen. Man angelt hier, ähnlich wie beim Futterkorbangeln mit Montagen, über die eine gewisse Menge Futter ins Gewässer eingebracht werden kann. Allerdings wird dazu kein Körbchen verwendet, sondern ein Blei, das durch seine Formgebung dazu geeignet ist, Futter aufzunehmen. Dieses Futter wird fest gegen das Blei gepresst. Am Grund des Gewässers angekommen, entfaltet das Futter seine Wirkung. Der Köder liegt währenddessen direkt neben dem Blei und damit mitten in der Lockwolke. Die Nähe zum Blei wird durch ein Vorfach mit 15 bis 20 Zentimeter Länge erreicht.

 

Karpfenangeln mit Method-BleiKarpfenangeln mit Method-Blei - warum ist es effektiv?

Mit der Zeit hat man festgestellt, dass auch die Karpfen auf diese Art der Präsentation anspringen und dass man sie gezielt auf diese Art und Weise beangeln kann. Man verwendet dazu schwere Method-Bleie mit Gewichten zwischen 70 und 100 Gramm, versieht sie mit Futter und bringt sie am Karpfen-Platz in Position. Das freigesetzte Futter lockt innerhalb weniger Minuten viele Kleinfische zum Spot. Das Gewusel weckt die Aufmerksamkeit der Karpfen, die sich am Futterplatz ihr Recht einfordern. Liegt in diesem Moment ein attraktiver Hakenköder unweit des Futters, wird er in den meisten Fällen eingesaugt. Diese Art der Präsentation ist nicht nur zielführend, weil sie den Hakenköder besonders hervorhebt, sondern auch, weil sie verhältnismäßig schnell Bisse bringt. Die Aufmerksamkeit der Karpfen wird über den Futterneid, den sie zu den Kleinfischen entwickeln, schnell auf den Spot gelenkt, sodass auch kurze Zeitfenster genügen, um zum Erlfolg zu gelangen.

 

Karpfenangeln mit Method-Blei - in welchen Gewässern macht es Sinn?

Als Gewässer für das Angeln auf Karpfen mit den besagten Bleien eignen sich sowohl Flüsse, als auch Stillgewässer. In Fließgewässern, wo starke Strömung vorherrscht, oder in Stillgewässern mit stark ausgeprägtem Weißfischbestand ist es sinnvoll das Method-Blei alle paar Stunden mit neuem Futter auzustatten. So kann man sicher sein, dass man kontinuierlich attraktiv präsentiert.

 

Karpfenangeln mit Method-Blei - welches Futter setzt man ein?

Viele Friedfischangler nutzen für das Angeln auf Weißfische Fischmehl oder gemahlene Pellets. Mit etwas Wasser entsteht daraus eine zähe Masse, die sich sehr gut um das Method-Blei kneten lässt. Es hält derart gut, dass man Würfe auf kurze und mittlere Distanzen problemlos vollziehen kann, ohne, dass sich etwas der Masse vom Blei löst. Für noch besseren Halt kann man die speziellen Formschalen nutzen, die mit den Method-Bleien geliefert werden. Das Futter am Blei wird mit deren Hilfe nicht nur exakt in Form gebracht, sondern eben auch haltbar fixiert. Alternativ zum Fischmehl kann zum Karpfenangeln auch einfaches Grundfutter verwendet werden. Sehr gut eignet es sich dann, wenn man mit Hilfe von Zusätzen eine hohe Bindung im Futter erreicht, damit es sich besser befestigen lässt. Paniermehl leistet als Kleber beispielsweise gute Dienste und ist kostengünstig. Auch kann man das Futter zusätzlich mit Dosenmais, Maden oder anderen kleinen Zusatz-Reizen anreichern.

 

Karpfenangeln mit Method-Blei - füttert man noch zusätzlich an?

Wenn man mit Method-Blei auf Karpfen unterwegs ist, eignet sich eingeweichter Hartmais sehr gut, um dem beangelten Platz zusätzliche Attraktivität zu verleihen. Auch einzelne Boilies können angefüttert werden, um die Karpfen auf das einzustimmen, was man als Hakenköder anbietet. Pellets und Maden sind weitere Alternativen, die dem Erfolg bei der genannten Angelei zuträglich sind.

 

Karpfenangeln mit Method-Blei - welche Köder eignen sich dafür?

Bei der Köderfrage hat man die Qual der Wahl. Von Partikeln über Boilies bis hin zu Pellets und Maden ist alles möglich. Gute Erfolge bringen auffällige Köder, die dem Karpfen sofort ins Auge stechen, wenn er den Platz erreicht und mit der Futteraufnahme beginnt. Pop Ups sind deshalb eine sehr gute Wahl. Besonders wenn man Ausführungen in grellen Farben verwendet, erreicht man interessante optische Reize. Gelb oder rot sind absolute Erfolgsfarben.

 

Karpfenangeln mit Method-Blei - funktioniert es auch ohne Boot?

Diese Art der Karpfenangelei funktioniert sowohl mit, als auch ohne Boot. Wer mit einem Boot arbeiten kann, hat den Vorteil, dass er sich im Vorfeld die Plätze genau anschauen und die Köder sehr genau ablegen kann. Beim Angeln an Gewässern, bei denen ein halber Meter Versatz der Montage über Sieg und Niederlage entscheidet, sollte man deshalb nach Möglichkeit mit einem Boot arbeiten. Dennoch lässt sich auch vom Ufer aus effizient agieren. Genaue Würfe sind dem Erfolg dabei sehr zuträglich.

 

Tolle Method-Bleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie

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07.02.2018 20:00

Forellen Wobbler

Forellen Wobbler - neben Spinnern und Blinkern zählen vor allem Wobbler zu den Kunstködern, mit denen sich besonders gut Forellen überlisten lassen. Passend dazu, werden wir in diesem Artikel die typischen Eigenschaften eines Wobblers aufzeigen und darauf eingehen, welche Details bei dem Einsatz dieser künstlichen Köder zu beachten sind, wenn man eine Forelle damit fangen möchte.

 

Forellen WobblerForellen Wobbler - was ist das?

Bevor man richtig in die Thematik Forellen Wobbler startet, sollte zunächst geklärt werden, worum es sich dabei handelt. Ein Wobbler ist ein künstlicher Köder, der durch seine Formgebung in etwa an die Form eines typischen Beutefischs erinnert. Ein Wobbler wird aus Balsaholz oder Kunststoff gefertigt. Am vorderen Ende des Wobblers ist eine Tauchschaufel angebracht. Diese fällt von Modell zu Modell unterschiedlich aus, was ihren Neigungswinkel betrifft. Über diesen Neigungswinkel wird die Tiefe, in die der Wobbler beim Einkurbeln hinabtaucht, bestimmt. Auf der Unterseite des Wobblers befinden sich in der Regel zwei Ösen, an denen per Sprengring jeweils ein Drillingshaken befestigt ist. Bei kleineren Wobbler-Modellen kann es vorkommen, dass nur ein einziger Drilling vorhanden ist, da dies für die geringen Ausmaße des Köders genügt.

 

Forellen Wobbler - wie setzt man ihn ein?

Wobbler werden eingesetzt, wenn man die anvisierten Raubfische, in diesem Fall Forellen, ganz besonderen Reizen aussetzen will. Gerade dort, wo viel mit den typischen Forellenködern wie Teig oder Bienenmaden geangelt wird, macht es Sinn den Forellen Wobbler zu servieren, da sie diesen Ködern weniger misstrauen, als denen, die tagtäglich angeboten werden. Man wirft mit dem Wobbler prädestinierte Stellen an, an denen man die Forellen vermutet und kurbelt sie bei konstantem Schnureinzug wieder ein. Der Wobbler geht dann auf Tiefe und lockt die Salmoniden durch sein Laufverhalten zum Biss. Von Zeit zu Zeit kann es lohnen, durch Variationen in der Bewegungen der Rutenspitze für spontane Abweichungen vom eigentlichen Lauf des Köders zu erzeugen. Nicht selten kommt in genau solchen Momenten ein Biss. Angelt man mit auftreibenden Wobblern machen auch kurze Pausen Sinn, in denen der Köder durch einen Auftrieb etwas nach oben steigt, bevor er durch den Einzug des Anglers wieder nach unten in die normale Bahn gezogen wird.

 

Forellen Wobbler - welches Vorfach verwendet man?

Wer Forellen Wobbler vorsetzen möchte, der sollte dies nicht ohne das richtige Vorfachmaterial versuchen. Fluorocarbon ist ein monofiles Material, welches unter der Wasseroberfläche nahezu unsichtbar für die Fische wird. Besonders bei einem Raubfisch wie der Forelle, der sich bei seiner Jagd auf seine Augen verlässt, macht dies absolut Sinn. Der Angler vermeidet durch den Einsatz von Fluorocarbon nämlich, dass die Forelle frühzeitig Verdacht schöpft und abdreht, bevor sie den Wobbler hätte attackieren können.

 

Forellen Wobbler - welche Gewässer eignen sich?

Um beim Angeln auf Forellen Wobbler einzusetzen, kann man prinzipiell jedes Gewässer aufsuchen, welches über einen Forellenbestand verfügt. Vom Vereinsteich bis hin zum wilden Forellenbach sind der Abenteuerlust des Anglers keine Grenzen gesetzt. Wobei das Angeln im gut besetzten Stillgewässer eines Angelvereins mit Sicherheit mehr Bisse mit sich bringt, da in den Teichen, Weihern und Seen regelmäßig mit Forellen besetzt wird. Im Bach kann das Projekt Forellen Wobbler etwas mehr Mühe und Ausdauer vom Angler verlangen, denn in den kleinen Fließgewässern stehen die genannten Zielfische nicht so dicht gedrängt nebeneinander, sondern sind eher über größere Bereiche verteilt.

 

Forellen Wobbler - was muss man im Fluss beachten?

Wenn man Forellen Wobbler im Fluss vorsetzen möchte, sollte man stets die Strömung im Auge behalten. Wirft man nämlich gegen die Strömung, schiebt diese den Köder gewissermaßen zurück zum Angler und behindert den Lauf des Wobblers. Dies kann ausgeglichen werden, indem man das Einziehen der Schnur etwas erhöht. Kurze Tests in Sichtweite verraten dem Angler, welche Geschwindigkeit benötigt wird, sodass innerhalb weniger Augenblicke die optimale Lösung gefunden ist.

 

Forellen Wobbler - welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln mit Wobbler kann sich jederzeit alles am Haken vergreifen, was im Gewässer enthalten ist. Allerdings ist es so, dass gerade in Teichanlagen vermehrt mit Maden und Teig geangelt wird, sodass Wobbler einen eher unbekannten Köder für Forellen darstellen. Mit ein wenig Glück reicht genau dieser Umstand dem Angler, um den kleinen aber feinen Unterschied auf seine Seite zu bringen und dadurch die großen Forellen aus der Reserve zu locken, für die andere Köder keinen Reiz mehr darstellen.

 

Forellen Wobbler - ist mit Beifängen zu rechnen?

Wer Forellen Wobbler regelmäßig vorsetzt, der wird zwangsläufig immer wieder Beifänge zu verzeichnen haben. Barsche, Döbel, Hechte und Zander lassen sich durch die kleinen Fisch-Imitationen nämlich ebenfalls zum Biss verleiten, selbst dann, wenn die Ködergröße eigentlich nicht dem typischen Beutespektrum dieser Raubfische entspricht. Eine kurzweilige Angelei ist beim Thema Forellen Wobbler also garantiert.

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04.02.2018 15:07

Zander Angeln Gummifisch

Zander Angeln Gummifisch - für die Auswahl und den Einsatz des richtigen Gummifisches zum Zanderangeln gibt es verschiedene, relevante Kriterien. Einige davon, werden  in der folgenden Abhandlung aufgegriffen und helfen dabei, Fehlkäufe zu vermeiden.

 

Zander Angeln GummifischZander Angeln Gummifisch - welche Farbe?

Wenn über die Schlagworte Zander Angeln Gummifisch diskutiert wird, steht in den meisten Fällen zuerst die Auswahl der richtigen Farbe zur Debatte. Dies ist leicht nachvollziehbar, denn der Kunstködermarkt stellt mittlerweile ein kaum zu überblickendes Farbenmeer dar. Anstatt dem Kunden zu helfen, führt dieser Sachverhalt eher zu Verwirrung und Unsicherheit bei der Farbfestlegung. Richtungsweisende Ratgeber sind in diesem Fall immer die Farbe des Wassers, in dem geangelt wird und das Aussehen der Fischart, die den Großteil der Zandernahrung ausmacht. Wird zum Beispiel im klaren Wasser geangelt, sind transparente Gummifische mit Grün- oder Blaustich eine gute Wahl. Ein hoher Glitteranteil verstärkt die optischen Reize. Ist das Wasser trüb oder vom Hochwasser braun eingefärbt, haben sich grelle Farben, wie Fluoro-Gelb oder verschiedene Orangene-Töne etabliert. Auch die Anlehnung an den Futterfisch ist zielführend. Sind größtenteils Rotaugen vorhanden, leisten helle Silbertöne in Kombination mit Glitter beste Dienste. Angelt man zwischen Lauben, wird ein silber-grauer Gummifisch gerne von den Zandern genommen.

 

Gummiköder zum Zanderangeln findest du hier: Gummifische

 

Zander Angeln Gummifisch - welche Schwanzformen gibt es?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die verschiedenen Schwanzformen bei Gummifischen zu verschiedenen Laufeigenschaften führen. Vor allem bei zäh beißenden Zandern kann es deshalb ein Vorteil sein, viele verschieden Ködertypen in der Tacklebox mitzuführen. So kann man den Räubern im Verlauf des Angelns viele unterschiedliche Reize präsentierten und erhöht dadurch die Chance, auch zickige Zander zu überlisten. Die hauptsächlich genutzten Formen sind Modelle mit mehr oder weniger stark ausgeprägter Schwanzschaufel, am Ende spitz zusammenlaufende No-Action-Shads und No-Action-Shads mit gespaltenem Schwanz.

 

Zander Angeln Gummifisch - welche Methoden werden angewendet?

Neben Farbe und Form sind es vor allem die verschiedenen Führungstechniken auf die es ankommt. Die Industrie stellt den Köder nur her, das Leben haucht ihm der Angler ein und erst dadurch kann es zu Bissen kommen. Deshalb ist es wichtig, diese bei der Thematik Zander Angeln Gummifisch ebenfalls zu durchleuchten. Die drei gängigsten Methoden werden im Folgenden beschrieben:

 

Zander Angeln Gummifisch - wie funktioniert die Faulenzer-Technik?

Der Köder wird ausgeworfen und sinkt zum Grund. Der Angler sollte das Abspulen der Schnur in der Absinkphase mit der Hand kontrollieren und die Schnur leicht auf Spannung halten, denn nur dann wird das Ankommen am Gewässergrund durch ein Zusammenbrechen der gespannten Schnur signalisiert. Ist der Gummifisch am Grund, setzt ihn der Angler mit ein oder zwei Kurbel-Umdrehungen in Bewegung, bevor er erneut inne hält. Der Köder sackt wieder zum Grund, die gespannte Schnur bricht erneut zusammen und der Angler beginnt abermals zu kurbeln. Der Gummiköder hüpft dadurch in gleichmäßigen Sprungbewegungen über den Boden des Gewässers und strahlt seine Reize aus.

 

Zander Angeln Gummifisch -wie funktioniert die aktive Köderführung?

Ist man bei der Recherche nach Zander Angeln Gummifisch zu einem Ergebnis gekommen und hat sich für ein Modell entschieden, kann diesem auch mit Hilfe der Rute Leben verliehen werden. Die Rute wird dazu aus ihrer waagerechten Position gelöst und mit einer schnellen Bewegung nach oben gezockt. Das bewirkt, dass sich der Köder vom Grund hebt. Nun wird die Spitze wieder rasch nach unten gekippt und schnell so viel Schnur aufgenommen, dass die Verbindung zwischen Köder und Rute niemals erlischt.

 

Zander Angeln Gummifisch - wie funktioniert vertikale Köderführung?

Die Worte Zander Angeln Gummifisch und Vertikalangeln stehen in einer ganz engen Bindung zueinander. Vertikalangeln bedeutet, dass sich der Köder während des Angelns senkrecht unter der Rutenspitze befindet. Die Köderführung ist sehr direkt, wodurch der Lauf des Köders sehr verführerisch gestaltet werden kann.

 

Zander Angeln Gummifisch - wie wählt man die richtige Bebleiung aus?

Für das Thema Zander Angeln Gummifisch ist auch die korrekte Bleikopf-Wahl wichtig. Das Gewicht richtet sich hauptsächlich nach den Kriterien Strömung und Ködergröße. Es muss zu jedem Zeitpunkt des Angelns gewährleistet sein, dass der Angler spürt, wie der Köder auf dem Gewässergrund aufsetzt. Denn nur dann kann festgestellt werden ob und wann ein Zander den Köder attackiert.

 

Zander Angeln Gummifisch - welches Stahlvorfach benötigt man?

Um die Laufeigenschaften des Gummifisches zu erhalten, ist es wichtig, dass das Stahlvorfach, wenn man denn eins verwenden möchte, sehr flexibel ausfällt. Weiche Ausführungen wie 7x7 eignen sich sehr gut für den Einsatz beim Kunstköderangeln.

 

Zander Angeln Gummifisch - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Abschließend sollte zu dieser Auflistung in Bezug auf Zander Angeln Gummifisch noch erwähnt werden, dass es absolut nicht notwendig ist, sämtliche auf dem Markt erhältliche Gummifische zu besitzen, oder sie gar am Wasser mitzuführen, damit man erfolgreich ist. Es geht vielmehr darum, sich der aktuellen Situation am Wasser bestmöglich anzupassen. Nach einiger Zeit merkt man, dass dies auch mit einer kleinen Anzahl von Ködern zu realisieren ist.

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01.02.2018 18:30

Salmo Sweeper

Salmo Sweeper- unter den normalen, gängigen Kunstködern, die dem Großteil der Angler bekannt sind, gehört der Salmo Sweeper sicherlich eher zu den Exoten. Warum und weshalb dies so ist, welche speziellen Eigenschaften er mitbringt und zu welchen Fängen er im Stande ist, möchten wir mit diesem Artikel durchleuchten und dokumentieren.

 

Salmo SweeperSalmo Sweeper - was ist das?

Bei dem Salmo Sweeper handelt es sich um einen Kunstköder, der stark an einen normalen Wobbler erinnert. Der Körper eines Wobblers besteht aus Holz, Balsaholz oder aber aus Kunststoff und ist so geformt, dass er allein durch sein Erscheinungsbild einen Beutefisch imitiert. Der Köder ist mit Farbe überzogen, um die Imitation zusätzlich zu perfektionieren. Viele verschiedene Dekors sind erhältlich. Auf der Unterseite des Köder sind per Sprengring und mit Hilfe von im Körper des Köders integrierten Halte-Ösen Drillingshaken angebracht, die dafür sorgen sollen, dass möglichst jeder attackierende Fisch hängen bleibt. Das besondere Merkmal des Salmo Sweeper sind jedoch die seitlich angebrachten, an Flügel erinnernden Kunststoffplättchen. Diese Flügel sorgen gemeinsam mit den integrierten Gewichten und der richtigen Führung durch den Angler dafür, dass der Köder nach rechts und links ausbricht und dabei Richtungswechsel von fast 180 Grad vollzieht.

 

Hier findest du diesen Kunstköder: Salmo Sweeper

 

Salmo Sweeper - welche Größe sollte man wählen?

Die Größe der Ausführung, für die man sich für seinen individuellen Anwendungsfall entscheiden sollte, hängt davon ab, auf welchen Zielfisch man es abgesehen hat. Die kleineren Ausführungen eignen sich bei zum Beispiel sehr gut dazu Barsche zu fangen, Rapfen zu zocken, oder Forellen zu überlisten. Die großen Ausführungen sind prädestiniert für das Angeln auf Hechte und Zander. Natürlich können auch größere Fische auf den kleinen Salmo Sweeper gefangen werden und auch der ein oder andere Barsch oder Rapfen entscheidet sich spontan mal für den angebotenen Hechtköder, aber in der Regel machen die genannten Einteilungsregeln der Ködergrößen Sinn.

 

Salmo Sweeper - welche Farben sind interessant?

Die Farben, für die man sich beim Kauf entscheiden sollte, hängen ganz dicht mit den Gegebenheiten zusammen, die das Zielgewässer vorzuweisen hat. Bei ganz klarem Wasser sind in der Regel gedeckte Farben erfolgreich. Etwas dunklere Grün- , Grau-  und Blautöne eignen sich hier sehr gut. Trübes Wasser, oder gar vom Hochwasser durch die aufgewirbelten Sedimente kaffeebraun eingefärbtes Wasser eignet sich bestens um vom Salmo Sweeper in einer grellen Farbe befischt zu werden. Außerdem sind die Fische, die im betroffenen Gewässer zur Beute der anvisierten Raubfische gehören, immer ein sehr aufschlussreicher Wegweiser zum Hecht, Barsch oder Zander. Man sollte versuchen das Aussehen dieser Beutefische so gut es geht durch das entsprechende Dekor des Salmo Sweeper zu imitieren und ist dadurch immer auf der sicheren Seite, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Sind beispielsweise viele Junghechte im Gewässer vertreten, deren Größe sie als Beute für größere Artgenossen interessant macht, stellt der Salmo Sweeper im Hecht-Design eine erstklassige Wahl dar. Sind viele Rotaugen, Lauben oder andere silbrig schimmernde Fische vorhanden, so kommen die Rotaugen-Imitationen richtig gut an.

 

Salmo Sweeper - welches Gerät sollte man verwenden?

Beim Gerät das verwendet werden sollte, lautet die Vorgabe wie so oft: So fein wie möglich, aber so grob wie nötig. Feines Angeln ist immer erfolgreicher, als das Fischen mit groben Montagenkomponenten. Dennoch hat jede Medaille zwei Seiten, denn leichtes, feines Material bedeutet auch, dass es schneller nachgibt, wenn man es Belastungen aussetzt. Zusätzlich sind hier allgemeingültige Aussagen schwer zu treffen, da man mit dem Salmo Sweeper in seinen unterschiedlichen Ausführungen ein so breites Spektrum an Beutefischen anspricht. Und das passende Gerät für einen Barsch, sieht anders aus als das für einen Hecht. Was man zum Thema Hecht jedoch noch erwähnen kann ist, dass der Angler so fair sein und auf ein Stahlvorfach zurückgreifen sollte, wenn er es auf Meister Esox abgesehen hat, oder wenn realistische Chancen bestehen, dass sich einer der gut bezahnten Räuber fälschlicherweise am Köder zu schaffen macht. Viele Leser werden nun denken, dass man durch ein Stahlvorfach auch immer zwingend Einbußen bezüglich des sauberen Laufverhaltens des Köders hinnehmen muss. Diesen Lesern kann jedoch die Angst genommen werden, denn auch hier stand die Entwicklung in den letzten Jahren nicht still. Deshalb gibt es mittlerweile für so gut wie jeden Anwendungsfall, respektive Köder, das passende Stahlvorfach, das ein sauberes, effizientes, faires und waidgerechtes Angeln ermöglicht.

 

Salmo Sweeper - für welchen Zielfisch eignet er sich am besten?

Eine Aussage darüber zu treffen, für welchen Zielfisch der Salmo Sweeper sich am besten eignet ist schwierig, da er in jedem genannten Zielfischbereich seine absolute und gerechtfertigte Daseinsberechtigung hat und sie immer wieder aufs Neue bestätigt. Allerdings zählt das Hechtangeln mit Sicherheit zu einer der Premium-Disziplinen für den Salmo Sweeper, da schon sehr viele gefangene Hecht auf sein Konto gehen.

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29.01.2018 14:20

Karpfen Grundfutter

Karpfen Grundfutter - wer ans Karpfenangeln denkt, der hat automatisch auch das Anfüttern im Kopf. Dieses Anfüttern geschieht in der Regel mit Boilies, Pellets, Mais, oder Tigernüssen. Allerdings ist es auch möglich für den Fang von Karpfen Grundfutter einzusetzen. Welche Eigenschaften das Grundfutter besitzt, die es für die Karpfen interessant machen und worauf es im Gebrauch zu achten gilt, haben wir für euch zusammengefasst.

 

Karpfen Grundfutter - was ist damit gemeint?

Mit den beiden Begriffen Karpfen Grundfutter ist das Futter gemeint, dass man normalerweise aus dem Stipp- und Feederbereich kennt. Ein solches Grundfutter besteht aus vielen verschiedenen Mehlen, die in Kombination eine attraktive Lockwirkung auf verschiedene Fischarten ausüben. Normalerweise wird diese Art von Futter eingesetzt, wenn es darum geht Brassen, Rotaugen oder andere, kleinere Friedfische zu fangen. Man kann aber auch Karpfen Grundfutter servieren, um sie an den Platz zu locken.

 

Karpfen GrundfutterKarpfen Grundfutter - wie setzt man es ein?

Bevor man den Karpfen Grundfutter füttern kann, muss man das Pulver zu einem formbaren Teig anmischen. Wobei Teig eigentlich die falsche Bezeichnung ist, weil diese Benennung eher an eine zähe Masse erinnert. Damit man Grundfutter jedoch zielführend verwenden kann, muss es mit Wasser zu einer lockeren Mischung angerührt werden, aus der sich Kugeln formen lassen. Wichtig ist, dass das Futter nicht mit zu viel Wasser angemischt wird. Denn dadurch verliert es den Effekt, dass es unter Wasser aufflockt und auffällige Wolken bildet. Mit ein wenig Übung hat man den richtigen Dreh aber schnell raus, Tests im flachen Uferbereich, bei dem das Futter unter Wasser beobachtet werden kann, verschaffen Anfängern schnell Klarheit. Hat man sich einige Kugeln geformt, bringt man diese dort ins Gewässer ein, wo man die Montage ablegen möchte. Das Futter beginnt sich am Gewässergrund sofort zu zersetzen, erste Partikel werden ans Umfeld abgegeben und optische Reize entstehen. Der Plan, der dahinter steckt, lautet wie folgt: Es sollen im ersten Schritt viele Weißfische angelockt werden, die dem Futterplatz durch ihr Gewusel Leben einhauchen. Dieses Treiben bleibt von den anderen Fischen, also auch von den Karpfen, nicht sehr lange unbemerkt. Futterneid wird ausgelöst, was die Karpfen dazu veranlasst ebenfalls schnell den Futterplatz aufzusuchen, um so viel Futter wie möglich zu ergattern. Am Futterplatz angekommen, stolpern die Karpfen zwangsläufig über die Montage und den Hakenköder, da dieser sich optisch deutlich vom übrigen Futter abhebt. Der Biss erfolgt und der Angler kann zum Drill übergehen. Diese Vorgehensweise hat sich vor allem dann bewert, wenn man nur sehr wenig Zeit zum Angeln hat. Das Grundfutter aktiviert den Futterplatz eben wesentlich schneller als beispielsweise gefütterte Boilies und dadurch verkürzt man die Zeit, bis erste Karpfen in unmittelbarer Ködernähe mit dem Fressen beginnen.

 

Karpfen Grundfutter - welche Montagen benutzt man?

Wenn man Karpfen Grundfutter vorsetzen und effektiv angeln möchte, kann man prinzipiell die selben Montagen verwenden, die man sonst auch beim Karpfenangeln verwendet. Wer allerdings sicher sein will, dass direkt neben dem Köder eine attraktive Portion Futter am Gewässerboden liegt, der kann zu sogenannten Method-Bleien greifen. Dabei handelt es sich im Bleie, die dafür vorgesehen sind, mit Grundfutter umknetet zu werden. So ist sichergestellt, dass der Köder maximal so weit vom Futter entfernt liegt, wie das Vorfach lang ist. Diese Variante hat sich in den letzten Jahren als sehr effektiv erwiesen und verlangt im Vorfeld keine langen Futterkampagnen. Der Aufwand ist also sehr gering, der Ertrag aber hoch.

 

Methodbleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie

 

Karpfen Grundfutter - welche Hakenköder setzt man ein?

Wer Karpfen Grundfutter füttert, ist gut beraten, mit recht auffälligen Ködern zu angeln. Das heißt Boilies in hellen, grellen Farben sind erste Wahl. Pop Ups, also auftreibende Boilies, sind ebenfalls bestens geeignet für das Angeln in Kombination mit dem Grundfutter. Mit einem kleinen Schrot- oder Knetblei, das circa zwei bis drei Zentimeter hinter dem Köder auf dem Vorfach angebracht werden sollte, hält man den auftreibenden Boilie in der genau richtigen Distanz zum Grund. Ein solcher Köder sticht jedem Karpfen, der den Futterplatz erreicht, sofort ins Auge.

 

Karpfen Grundfutter - welche Fische sind damit möglich?

Dass Karpfen Grundfutter mögen ist durch Fangerfolge in der Vergangenheit häufig bewiesen worden. Interessant dabei ist, dass die auf diese Art und Weise gefangenen Karpfen sehr unterschiedliche Größen aufweisen. Vom Satzkarpfen, bis hin zum alten, erfahrenen Endfisch, kann man in jeder Sekunde des Ansitzes mit allem rechnen. Ein weiterer Vorzug der beschriebenen Taktik ist, dass man sich, wenn man das Thema Karpfen Grundfutter ernsthaft und konsequent angeht, von den restlichen Anglern absetzt. Nach wie vor füttern die meisten Karpfenangler mit Boilies, Pellets und Mais. Da kann eine Partikel verströmende, optisch attraktive Lockwolke aus Grundfutter definitiv schon mal den Unterschied ausmachen.

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26.01.2018 11:08

Wallerköder

Wallerköder - das Spektrum der Nahrung eines Welses ist sehr breit gefächert. Denn diese Fischart ernährt sich, indem sie sowohl auf die Jagd geht, aber parallel auch als Sammler aktiv ist. Durch diesen Umstand entsteht für den Angler natürlich eine große Auswahl an möglichen Ködern. Welche Wallerköder dem Welsangler grundsätzlich für das Fangen eines Welses zur Verfügung stehen und welche Eigenschaften die einzelnen Optionen aufweisen, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Dabei werden wir sowohl Köder für das aktive, als auch Varianten für das stationäre Wallerangeln beleuchten.

 

WallerköderWallerköder - Köderfische

Wenn man an Wallerköder denkt, dann fallen einem sofort Köderfische ein. Köderfische dürfen in Deutschland nur tot eingesetzt werden. Dies tut ihrer Fängigkeit, bei der richtigen Vorgehensweise, aber keinerlei Abbruch. Köderfisch eignen sich für das stationäre, aber auch für das aktive Angeln auf Wels. Wer seinem Köderfisch zusätzliche Lockwirkung einhauchen möchte, kann ihn an den Flanken mehrmals aufschneiden. So gibt dieser Wallerköder mehr Aromen ans Wasser ab und hilft dabei, die Waller zum Biss zu verleiten.

 

Wallerköder - Tauwürmer

Die Tauwürmer gehören zu den absoluten Klassikern der Wallerköder. Sie lassen sich als Bündel anbieten und erzeugen durch ihre Bewegungen und durch ihren Geruch ein sehr spezielles Lockmuster, dem sich kaum ein Wels entziehen kann. Tauwürmer sind sehr leicht zu beschaffen, denn nahezu jeder Angelladen hat sie in rauen Mengen im Lager. Die Anwendung macht sowohl beim stationären, als auch beim aktiven Angeln auf Waller Sinn.

 

Wallerköder - Tintenfische

Mit Tintenfischen schafft es der Wallerangler seinem Zielfisch einen Happen aufzutischen, den er aus seiner natürlichen Umgebung überhaupt nicht kennt. Tintenfische riechen völlig anders, als alle Beutetiere, die der Wels aus seinem Gewässer kennt. Das macht diesen Wallerköder zu einer absoluten Option für den Wallerangler. Gerne werden die Tintenfische dafür in Streifen geschnitten und in Kombination mit Tauwürmern zu großen XXL-Bündeln auf den Angelhaken aufgezogen.

 

Wallerköder - Blutegel

Blutegel erleben als Wallerköder aktuell sozusagen ihren zweiten Frühling. Noch vor einigen Jahren waren sie sehr schwer zu bekommen. Und wenn, dann musste man sehr hohe Stückpreise akzeptieren. Diese Zeiten sind nun Gott sei Dank vorbei, denn verschiedenen Händlern ist es gelungen Bezugsquellen ausfindig zu machen, die es ihnen erlauben, die Blutegel zu humanen Preisen an den Endkunden zu veräußern. Blutegel entwickeln durch ihre Bewegungen Druckwellen unter Wasser, die vom Waller bestens wahrgenommen werden können. Das Interesse wird dadurch auch bei Fischen geweckt, die nicht direkt am Köder entlangziehen. Wichtig ist nur, dass man die Blutegel so anködert, dass sie sich nicht gegenseitig ineinander verbeißen können. Denn sonst hat man bereits nach kürzester Zeit einen Klumpen aus Blutegeln am Ende des Vorfachs, der sich weder bewegt, noch für Bisse sorgt. Spezielle Systeme für das zielgerichtete Blutegel-Angeln auf Waller drängen glücklicherweise mehr und mehr auf den Markt.

 

Wallerköder - Blinker

Mit dem Blinker greifen wir den ersten Köder für Waller auf, der sich ausschließlich für das aktive Welsangeln eignet. Man spricht dabei auch vom Spinnfischen auf Wels. Der Blinker selbst besteht aus einer speziell geformten Metall-Platte, die beim Einkurbeln spezielle Bewegungsmuster erzeugt. Diese Bewegungsmuster reizen den Wels und bringen dem Spinnfischer den ersehnten Biss. Blinker gibt es in zahlreichen, unterschiedlichen Farben und Formen und auch in verschiedenen Gewichten. Somit sind sämtliche Anwendungszwecke abgedeckt und jeder, der mit dem Blinker auf Waller los möchte, findet den genau darauf perfekt abgestimmten Wallerblinker.

 

Wallerköder - Wobbler

Beim Welsangeln sind Wobbler etwas in Vergessenheit geraten, zumindest hört man nicht mehr oft davon, dass Welsangler gezielt mit Wobblern losziehen. Dabei sind Wobbler ein sehr guter Köder für Waller. Diese aus Balsaholz oder Kunststoff bestehenden Kunstköder, die durch ihre Form an die typischen Beutefische von Welsen erinnern, können, je nach Ausrichtung ihrer Tauchschaufel, in unterschiedlichen Wassertiefen geführt werden. Wer mit Wobblern auf Welse angeln will, sollte sich bei den ausgwählten Modellen aber versichern, dass eine hochwertige Verarbeitung vorliegt, damit die großen Belastungen, die im Welsdrill auftreten, abgefedert werden können. Eine durchgehende Drahtachse, die die Basis für die Befestigung der Drillingshaken bildet, sollte beispielsweise unbedingt vorhanden sein. Bei zweigeteilten Modellen müssen die Verbindungselemente robust ausfallen.

 

Wallerköder - Vertikal-Jig

Der Vertikal-Jig ist ein Wallerköder für das vertikale Angeln unter dem treibenden Boot. Dieser Köder wird dabei immer wieder vom Angler circa 20 bis 50 Zentimeter nach oben gezockt und dadurch bestens in Szene gesetzt. Im Normalfall verfügt ein Vertikal-Jig über zwei Drillingshaken, sowie eine in der Mitte des Köder angebrachte Öse, in die das Vorfach eingeknotet, oder per Karabiner eingehängt werden kann.

 

Wallerköder - Vertikal-System

Mit einem Vertikal-System kann man tote Köderfische beim Vertikalangeln einsetzen. Sie werden dazu einfach an den Haken des Systems fixiert und mit Hilfe des Bleikopfs zum Boden des Gewässers geführt. Mit kleinen Sprüngen wird dann der Grund nach abliegenden Wallern abgesucht.

 

Eine Auswahl toller Wallerköder findest du hier: Welsköder

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23.01.2018 15:30

Wobbler für Forellen

Wobbler für Forellen - wer sich schon einmal mit der Forelle als Zielfisch beschäftigt hat, der weiß, dass es sich hierbei um einen Raubfisch handelt. Diesen Raubfisch kann man auf viele verschiedene Arten und mit unterschiedlichen Ködern beangeln und fangen. Auch das Spinnfischen stellt eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, um Forellen aus der Reserve zu locken. Wir beleuchten in diesem Artikel, was es bedeutet, Wobbler für Forellen, respektive für deren Fang zu verwenden und worauf man dabei achten sollte.

 

Wobbler für ForellenWobbler für Forellen - was ist ein Wobbler?

Bevor wir uns mit detailierten Aspekten zum Thema Wobbler für Forellen auseinandersetzen, möchten wir zunächst darauf eingehen, worum es sich bei diesem Köder überhaupt handelt. Ein Wobbler ist ein Kunstköder, der einen Beutefisch imitieren soll, was sich auch in seiner Formgebung wiederspiegelt. Es gibt Wobbler in sehr unterschiedlichen Formen. Vom kurzen, gedrungenen Modell bis hin zu länglichen, stromlinienförmigen Wobbler für Forellen, ist alles erhältlich. Gefertigt werden Wobbler aus Kunststoff oder Balsaholz. Sie werden außerdem am vorderen Ende mit einer sogenannten Tauchschaufel ausgestattet, die, je nach Neigungswinkel, beeinflusst in welcher Tiefe der Wobbler läuft. Damit die attackierenden Fische auch gefangen werden können, sind Wobbler natürlich auch immer mit einem oder mehreren Haken versehen. Da Wobbler für Forellen in der Regel recht klein ausfallen, wird hier oftmals mit nur einem Haken agiert.

 

Wobbler für Forellen - wo setzt man sie ein?

Wenn man sich einen oder mehrere Wobbler für Forellen zugelegt hat, geht es im nächsten Schritt darum ein Gewässer zu finden, an dem der Einsatz lohnt. In Frage kommen alle stehenden und fließenden Gewässer, in denen ein nennenswerter Forellenbestand vorliegt. Selbst kleinste Bäche können für das Forellenangeln sehr interessant sein. Oftmals arbeitet man sich dabei von Gumpen zu Gumpen, in der Hoffnung mit Hilfe des Wobblers eine Forelle unter einer freigespülten Wurzel hervorzulocken. Die klassischen Forellenseen kommen ebenfalls für das Forellenangeln mit Wobbler in Frage. Hier werden die Fische häufig mit Forellenteig und Bienenmaden beangelt. Der Wobbler stellt mit seinen Bewegungen ein völlig neues und unbekanntes Reizmuster für die Fische dar und wird deshalb gerne von diesen angenommen.

 

Tolle Wobbler zum Forellenangeln findest du hier: Forellenwobbler

 

Wobbler für Forellen - welche Schnüre benutzt man?

Sinnvoll ist es, wenn man, zum Angeln mit Wobbler auf Forellen, als Vorfach Fluorocarbon oder andere Schnüre benutzt, die für die Fische nur sehr schwer wahrnehmbar sind. Auf diese Art und Weise schöpfen sie keinen Verdacht und nehmen den Köder dementsprechend beherzt und entschlossen. Dadurch minimiert man die Fehlbisse und die Aussteiger auf ein Minimum. Als Hauptschnur kann man getrost eine monofile Schnur einsetzen. Sie dehnt sich zwar mehr als eine Geflochtene, dies kommt jedoch nur zum Tragen, wenn man auf größere Distanzen angelt. Außerdem dient sie im Nahkampf als Puffer, wenn die Forelle zu ihren typischen Fluchten und Kopfschlägen ansetzt. Es kann aber natürlich auch eine geflochtene Angelschnur eingesetzt werden, dies ist vorallem auch von den persönlichen Vorlieben des Anglers abhängig.

 

Wobbler für Forellen - welche Fische sind damit möglich?

Mit einem Wobbler kann man sowohl Forellen aus dem Nachwuchs, als auch große, alte, erfahrene Exemplare überlisten. Die jungen Fische springen meist sehr schnell auf die Wobbler an, da diese für sie einen völlig neuen Reiz darstellen. Ältere Fische lassen sich immer eher etwas bitten, packen am Ende jedoch oftmals dennoch zu. Grund dafür ist, dass der Wobbler noch immer nicht zu den typischen Forellenködern gehört und deshalb nicht sehr oft eingesetzt wird. Dadurch konnten die erfahrenen Forellen diese eine, entscheidende Erfahrung häufig noch nicht sammeln und beißen zu.

 

Wobbler für Forellen - welche Farben versprechen Erfolg?

Ein Wobbler für Forellen kann in unterschiedlichen Dekors für Erfolge sorgen. In klaren Gewässern macht es Sinn, die Farbe eher gedeckt zu halten. Transparente Grün-, Grau-, Braun- und Blautöne eignen sich hier sehr gut. Für das Angeln im, mit Sedimenten und Schwebstoffen durchzogenen Wasser können knallige, grelle Farben wie Orange, Gelb oder Rot effizient sein. Ausnahmen bestätigen hier natürlich, wie so oft, die Regel. Außerdem sollte ein Wobbler für Forellen auch immer nach den typischen Futterfischen ausgewählt werden, an denen sich die Forellen regelmäßig sättigen. Mit deren Aussehen sind die Fische vertraut und schnappen arglos zu, wenn der Wobbler für Forellen im gleichen Dekor gewählt wurde.

 

Wobbler für Forellen - welche Beifänge stellen sich ein?

Als typische Beifänge, wenn man einen Wobbler für Forellen einsetzt, stellen sich normalerweise Barsche und Döbel ein, sofern diese im befischten Gewässer vorhanden sind. Ab und an muss man auch mit der Attacke eines Hechtes rechnen, wobei diese Drills meistens nach kurzer Zeit beendet sind. Das feine Forellengerät ist den scharfen Hechtzähnen oftmals nicht gewachsen. Dennoch bleibt es auf diese Art und Weise immer interessant, wenn man Wobbler für Forellen einsetzt und der Angler weiß, zu Beginn seines Angelns, nie was ihn erwartet.

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20.01.2018 08:44

 

Angeln mit Futterkorb

Angeln mit Futterkorb - für den Fang von Friedfischen gibt es mehrere grundsätzliche Herangehensweisen. Man hat die Möglichkeit Friedfische mit Posenmontagen zu beangeln, oder ihnen beispielsweise den Köder am Grund des Gewässers anzubieten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Eine Methode zum Angeln auf Friedfische, die wir euch nicht vorenthalten möchten, ist das Angeln mit Futterkorb.

 

Angeln mit Futterkorb - was ist das?

Beim Angeln mit Futterkorb geht es, wie sich bereits an der Bezeichnung erahnen lässt, darum, dass mit einem Korb geangelt wird, der mit Futter gefüllt ist. Hört sich kompliziert an, ist es aber ganz und gar nicht. Es handelt sich um eine Montage, die aufgebaut ist, wie eine normale Grundmontage, die man beispielsweise für das Aalangeln verwendet. Mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht mit einem Blei, sondern mit einem Futterkorb dafür sorgt, dass die Montage auf Distanz und zum Boden des Gewässers gebracht werden kann und dort liegen bleibt. Diese Angeltechnik ist für das Angeln auf Friedfische wie beispielsweise Rotaugen, Brassen, Barben und Schleien gedacht. Wenn ein Biss erfolgt, erkennt der Angler dies über die zitternde Spitze. Diese wird bei der Köderaufnahme durch den Fisch in Schwingungen versetzt, die deutlich erkennbar sind.

 

Angeln mit FutterkorbAngeln mit Futterkorb - welche Ruten verwendet man dafür?

Als Ruten zum Angeln mit dem Futterkorb verwendet man Feederruten. Feederruten sind Angelruten, deren Spitze wesentlich sensibler ausfällt, als die von anderen Ruten-Typen. Diese Eigenschaft erleichtert dem Angler die Bisserkennung auch bei vorsichtig beißenden Fischen. Oftmals sind die Spitzen auch noch grell eingefärbt, damit es dem Angler leichter fällt, diese wahrzunehmen. Wenn man das Angeln mit Futterkorb nur auf kurze und mittlere Distanzen und in mittlerer bis langsamer Strömung ausüben möchte, genügen Ruten mit einer Länge von 240 bis 270 Zentimeter. Diese sollten über ein Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm verfügen. Beim beschriebenen Einsatzzweck genügen nämlich kleine bis mittlere Futterkörbe, diese lassen sich mit dem beschriebenen Wurfgewicht sicher ausbringen. Mit den angegebenen Rutenlängen ist das Erreichen der kurzen und mittleren Entfernung kein Problem. Für das Angeln mit Futterkorb auf große Distanzen, oder in harter Strömung, sollte man auf Ruten zurückgreifen, die zwischen 330 und 390 Zentimeter lang und mit einem Wurfgewicht von 150 bis 180 Gramm versehen sind. Mit diesen starken und langen Ruten lassen sich schwere Futterkörbe, die man in starker Strömung braucht, sicher werfen und auch auf die gewünschte Entfernung bringen. Kürzere Modelle kämen hier leicht an ihre Grenzen.

 

Gute Angelruten zum Feederangeln findest du hier: Feederruten

 

Angeln mit Futterkorb - welche Rollen verwendet man dafür?

Als Rollen kommen beim Angeln mit Futterkorb Modelle der Größe 2500 bis 4500 zum Einsatz. Für die kurzen und recht feinen Ruten kommen die Rollen der Größe 2500-3000 in Frage, bei den langen und recht groben Ruten, machen Rollen in Größen zwischen 3500 und 4500 Sinn.

 

Angeln mit Futterkorb - welche Futterkörbe verwendet man dafür?

Für die Auswahl des richtigen Korbgewichtes beim Angeln mit Futterkorb zählt die Grundregel: So leicht wie nötig, so schwer wie nötig. Denn je feiner man die einzelnen Komponenten der Montage hält, desto mehr Bisse wird man letztendlich bekommen. Dies wird bei Vergleichsfischen immer wieder deutlich. Wer im Stillgewässer oder im langsam strömenden Fluss angelt, der sollte Korbgewichte von 10 bis 30 Gramm auswählen und ist damit immer auf der richtigen Seite. Für das Fischen in starker Strömung machen Futterkörbchen, die mit 70 bis 90 Gramm Gewicht angegeben sind, durchaus Sinn. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Körbe vorne und hinten geöffnet sind. Nur so kann das Futter sich ohne Hindernisse aus dem Körbchen auswaschen, am Platz verteilen und Fische anlocken.

 

Angeln mit Futterkorb - welches Futter verwendet man dafür?

Als Füllung für die Körbchen beim Angeln mit Futterkorb verwendet man das Pulverfutter, welches auch von vielen Stippern dazu genutzt wird, Fische an den Platz zu locken. Man mischt es mit Wasser an, sodass es sich entweder zu Kugeln formen, oder eben in den Futterkorb pressen lässt. Am Grund angekommen, wäscht das Wasser den Korb leer. Dann muss der Angler nachlegen, Wurf um Wurf auf die selbe Stelle manövrieren und immer wieder Futter mit Hilfe des Futterkörbchens einbringen. Mit der Zeit entsteht ein Futterplatz und die Fische ziehen herbei. Als Köder am Haken dienen Maden, Würmer und Mais.

 

Angeln mit Futterkorb - welchen Rutenhalter verwendet man dafür?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausprobieren möchte, der sollte nicht vergessen einen entsprechenden Rutenhalter mitzunehmen. Dafür eignen sich einfache Erdspieße mit V-Auflage sehr gut. Noch besser ist es, wenn diese Rutenhalter noch in der Höhe verstellbar sind. Die Rute wird beim Angeln mit Futterkorb auf den beschriebenen Rutenhalter aufgelegt, die Schnur leicht gespannt und dann beginnt das Warten. Sobald ein Fisch sich am Köder vergreift, beginnt die Rutenspitze hektisch zu zucken und die Zeit für den Anhieb ist gekommen.

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17.01.2018 18:30

Angeln auf Zander

Angeln auf Zander - der Zander ist ein sehr beliebter Fisch, der sich auf unterschiedliche Arten beangeln lässt. Man spricht bei der Unterscheidung der Angeltechniken grundsätzlich von zwei verschiedene Varianten. Vom stationären Angeln und vom aktiven Angeln. Wir gehen in diesem Artikel darauf ein, welches Gerät sich zum aktiven Angeln auf Zander eignet und worauf man bei der Auswahl achten sollte.

 

Angeln auf Zander - welche Rute sollte man auswählen?

Die Rute für das Angeln auf Zander sollte eine Länge von 2,4 bis 3 Meter aufweisen. Diese Längen sind sehr gut, um den Köder weit zu werfen und ihn in seinem Lauf gut kontrollieren zu können. Gerade wenn man auf einer Steinpackung steht, was beim Angeln auf Zander im Fluss recht oft vorkommt, sollte die Rute keinesfalls kürzer ausfallen, damit man den Köder sauber über die ansteigende Steinkante vor den Füßen führen kann. Ist die Rute zu kurz, riskiert man regelmäßig direkt vor dem Ufer, auf dem man steht, im Grund, respektive in den Steinen der Packung hängen zu bleiben und Köder zu verlieren. Die Rute sollte außerdem über ein gutes Rückgrat verfügen, weil dies die Köderkontrolle zusätzlich begünstigt. Man spürt dadurch nicht nur jeden Biss, sondern kann die Bewegungen des Kunstköders wesentlich genauer koordinieren.

 

Angeln auf ZanderAngeln auf Zander - worauf kommt es bei der Rolle an?

Als Rolle für das Angeln auf Zander machen Ausführungen in einer Größe von 2500-4000 eine gute Figur. Wer häufig ans Wasser geht und die Rolle regelmäßig den verschiedenen, äußeren Einflüssen aussetzt, der sollte beim Kauf auf Qualität achten. Denn nur Rollen, für deren Bau hochwertige Komponenten verwendet werden, können den Anforderungen dauerhaft standhalten. Wichtig ist es außerdem, dass Rute und Rolle perfekt ausbalanciert sind. Nur ausbalancierte Kombinationen aus Rute und Rolle verhindern, dass der Angler zu schnell ermüdet und das Angeln ermüdungs- respektive schmerzbedingt beenden muss.

 

Hier findest du Rollen zum Zanderangeln: Raubfischrolle

 

Angeln auf Zander - was sollte man bei der Schnur beachten?

Beim Angeln auf Zander kommt für jeden, der mit Kunstköder zu Werke gehen möchte, fast nur geflochtene Schnur in Frage. Geflochtene Schnur weist keine Dehnung auf. Diese fehlende Dehnung, sorgt dafür, dass der Angler einen direkten Kontakt zu seinem Köder hat. Bei einer monofilen Hauptschnur hätte man das Problem, dass die Dehnung alle Signale, die der Angler vom Köder erhält, sehr verwässert werden. Es wird somit schwerer zu interpretieren, wie sich der Köder gerade verhält. Auch die Bisserkennung wird erheblich erschwert. Die Hauptschnur sollte zum Angeln auf Zander einen Durchmesser zwischen 0,10 und 0,17 Millimeter betragen. Je dicker die Schnur ist, desto mehr Angriffsfläche bietet sie dem Strömungsdruck. Je dünner sie ist, desto wahrscheinlicher wird es, den Fisch in heiklen Situationen zu verlieren. Beispielsweise beim Kontakt mit Hindernissen.

 

Angeln auf Zander - welches Vorfachmaterial ist sinnvoll?

Überall, wo regelmäßig mit Hechten zu rechnen ist, sollte man unbedingt auf ein Stahlvorfach oder ein anderes bissfestes Spinnvorfach zurückgreifen. Es ist nur fair dem Hecht gegenüber, auf ein solches Vorfach zurückzugreifen, denn jeder verangelte Fisch ist einer zu viel. Was ebenfalls für ein Stahlvorfach spricht ist die Tatsache, dass es mittlerweile Stahlvorfächer für jeden Anwendungsfall gibt. Teilweise sind die Materialen so flexibel, dass sie sich knoten lassen. Das Köderspiel wird also nicht negativ beeinflusst, was die Fangchancen am Maximum hält. Ist nur mit wenigen Hechten zu rechnen, kann auch auf ein Fluorocarbon Vorfach eingesetzt werden.

 

Angeln auf Zander - wo macht ein Versuch Sinn?

Für das Angeln auf Zander bieten die Buhnen erstklassige Anlaufstellen. Der Angler sollte sich auf dem Buhnenkopf positionieren. Für Anfänger ist es einfacher nun flussab zu werfen und die Strömungskante abzuangeln, die sich am Eingang der Buhne bildet. Die Köderführung gestaltet sich aufgrund der Strömungssituation in diesen Bereichen als recht leicht. Der Angler sollte den Köder beim Angeln auf Zander mit kurzen Sprüngen über den Grund führen. Dies gelingt entweder mit der Faulenzer-Methode, oder durch leichte Jig-Bewegungen mit der Rute. Beim Faulenzen bleibt die Rute immer in einer fast waagerechten Position, alles was am Köder geschieht, wird über die Rolle erzeugt. Hat man nach dem Einwerfen Grundkontakt, beginnt man mit einer bis zwei Kurbelumdrehungen und stoppt dann ab. Der Köder wird dadurch angelupft und fällt anschließend zum Grund zurück. Genau diese Absinkphase ist der Moment, in dem auch die Fische am häufigsten zuschnappen. Man wiederholt diesen Kurbel-Rhythmus beim Angeln auf Zander immer und immer wieder. Wer sich etwas mehr bei der Köderkontrolle zutraut, der kann auch versuchen das Prallufer zu befischen, das sich auf der Oberseite des Buhnenkopfes befindet. Hier besteht aufgrund der besonderen Strömungsverhältnisse allerdings eine größere Hängergefahr. Der Köder wird von der Strömung flussab und oftmals in die Steine der Packung gedrückt. Dies kann nur von erfahrenen Buhnen-Anglern verhindert werden.

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