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14.04.2018 11:51

Angeln auf Rapfen

Beim Stichwort Rapfen stellen sich vielen Anglern die Nackenhaare auf. Dies allerdings nicht vor Angst, sondern weil der bloße Name bereits an die Kampfkraft der silbernen Raubfische erinnert. Kraftvoll stoßen sie beim Biss auf den Köder, ziehen sofort einige Meter Schnur von der Rolle und legen explosionsartige Fluchten hin. Und das alles direkt an der Oberfläche. Wir haben für euch viele verschiedene Fakten zum Angeln auf Rapfen zusammengetragen und in diesem Artikel vereint.

 

Welche Gewässer kommen in Frage?

Der Rapfen ist ein Flussfisch. Folglich kommen für den Fang von Rapfen vor allem Fließgewässer in Frage. Außerdem lohnt der Versuch in einigen großen Seen. Je nachdem, von welchen Flüssen diese Seen gespeist werden, können die Rapfen auch im See auftreten. Als Faustregel sollte man jedoch zunächst anerkennen, dass der Rapfen am, respektive im Fließgewässer zu suchen ist.

 

Welche Plätze sind interessant zum Rapfenangeln?

Der Rapfen liebt die Bereiche, die von einer mittleren bis starken und konstanten Strömung durchzogen sind. Genau dort jagt er seine Beute und bringt dabei das Oberflächenwasser zum Kochen. Ein Platz, an dem ein oder mehrere Rapfen aktiv rauben stellt ein wahres Spektakel für die Augen und Ohren eines Anglers da. Außerdem favorisiert er Bereiche, in denen er seine Beutefische gegen vorhandene Strukturen und Hindernisse in die Enge treiben kann. Für das Angeln auf Rapfen eignen sich also Wehre, Turbinenausläufe, Buhnen, Steinpackungen und flache Kiesbänke. Hier kann jederzeit mit raubenden Rapfen gerechnet werden. Sinnvoll ist es außerdem, den Platz öfters zu wechseln, wenn sich vor Ort keine nennenswerten Aktionen an der Oberfläche zeigen. Besonders die frühe Dämmerung, unabhängig ob morgens oder abends, ist interessant für das Angeln auf Rapfen. Auch schwüle, gewittrige Tage eignen sich sehr gut, um beim Rapfenangeln zum Erfolg zu gelangen.

 

Angeln auf RapfenWelche Methoden setzt man ein?

Für das Angeln auf Rapfen ist das Spinnfischen eine sehr effektive und spannende Methode. Man führt dabei Kunstköder an interessanten Stellen durchs Wasser, bis einer der silbernen Raubfische zuschnappt und der Drill beginnt. Grundsätzlich unterscheidet man beim Spinnfischen auf Rapfen zwei Varianten. Das Spinnfischen vom Ufer und das Spinnfischen vom Boot aus.

 

Angeln auf Rapfen - Spinnfischen vom Ufer

Für das Spinnfischen vom Ufer sollte also zunächst ein Bereich ausfindig gemacht werden, der Rapfen verspricht. Ist dies erfolgt sucht man den gefundenen Bereich mit dem Köder ab. Hat man raubende Rapfen mit dem Auge lokalisiert, macht es Sinn diese etwas zu überwerfen und den Köder dann beim Einkurbeln an ihnen vorbei zu ziehen. Sieht man keine aktiven Fische, wirft man die augenscheinlich interessantesten Bereiche an. Ist der Köder im Wasser gelandet, schließt man den Bügel und beginnt damit den Kunstköder in sehr hohem Tempo einzukurbeln. Rapfen mögen schnell und sogar sehr schnell geführte Köder. Sie schießen beim Biss mit sehr hoher Geschwindigkeit auf den Köder und attackieren ihn knallhart. Die Bisse fallen entsprechend brachial aus. Die Rolle sollte deshalb beim Angeln auf Rapfen unbedingt so justiert sein, dass sie die Attacke der Rapfen abpuffern kann.

 

Spinnfischen vom Boot

Wer ein Boot zur Verfügung hat, bringt dadurch natürlich den Vorteil auf seine Seite, dass er nahezu überall angeln kann, unabhängig davon, ob die Uferbreiche zugänglich sind oder nicht. Somit kommen auch Plätze in Frage, die für die Masse der Angler, die ohne Boot auskommen müssen, nicht erreichbar sind. Solche Stellen unterliegen normalerweise einem geringeren Befischungsdruck und bringen mehr Bisse. Sehr interessant ist das Angeln auf Rapfen vom Boot, wenn man eine langgezogene Steinpackung beangelt. Man lässt sich mit dem Boot an der Packung entlang treiben und wirft die Köder immer wieder ganz dicht an die Steine. Oftmals erfolgen die Attacken bei dieser Angelei in direkter Ufernähe. Für einen Uferangler ist es nur sehr schwer möglich, diese Art der Angelei vom Ufer aus so durchzuführen, dass viele Bisse daraus resultieren. Für den Bootsangler stehen die Chancen sehr gut, mit reichlich Fisch belohnt zu werden.

 

Welches Angelgerät kommt zum Einsatz?

Für das Angeln auf Rapfen vom Ufer kommen Ruten in Längen von 230 bis 270 Zentimeter in Frage. Vom Boot aus genügen Ruten mit einer Länge von 200 bis 220 Zentimeter. Als Rollen sollten Ausführungen in einer Größe von 2500 bis 4000 verwendet werden. Natürlich muss das Ganze immer zum Anwendungsfall passen. Als Hauptschnüre kommen entweder monofile Schnür mit einem Durchmesser von 0.20 bis 0.28 in Frage oder geflochtene Angelschnüre mit einer Stärke von 0.12 bis 0.18 Millimeter. In beiden Fällen ist es förderlich, wenn man ein Vorfach aus Fluorocarbon vorschaltet, um so unauffällig wie möglich zu agieren. Als Köder für das Angeln auf Rapfen verwendet man Spinner, Blinker, kleine Gummifische und Wobbler.

 

Gute Spinnruten zum Angeln auf Rapfen findest du hier: Spinnrute

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11.04.2018 16:28

Seelachs

Viele Angler bereisen die Nordmeere auf der Suche nach dem ultimativen anglerischen Erlebnis. Sie befischen dort die schroffen Küsten und die tiefen Fjorde. Dabei stehen Fischarten wie Dorsch, Steinbeißer oder Makrele auf dem Plan. Aber auch der Seelachse stehen im Fokus. Genau dieser Fischart möchten wir den folgenden Artikel widmen, die typischen Merkmale, Eigenschaften und viele verschiedene Informationen rund um das Angeln auf Seelachse aufgreifen und erläutern.

 

Wie sieht er aus?

Der Seelachs, der auch oftmals als Köhler bezeichnet wird, besitzt eine langgezogene Körperform. Als besonderes Merkmal sind seine drei Rückenflossen und zwei Afterflossen zu nennen, die jeweils eng hintereinander positioniert sind. Der Rücken vom Seelachs ist pechschwarz gefärbt. In Richtung des Bauches färbt er sich mehr und mehr grau und silbrig. Die Seitenlinie ist hell gefärbt, erstreckt sich entlang des ganzen Körpers und ist deutlich erkennbar. Bei alten Exemplaren ist oftmals ein leicht vorstehender Unterkiefer erkennbar. Der Seelachs kann bis zu 30 Jahre alt werden und währenddessen eine Länge von 120 Zentimeter, sowie ein Gewicht von bis zu 20 Kilogramm erreichen. Ausnahmefische, mit weitaus höheren Gewichten, treten jedoch ab und an auf. Die besagte Spezies gehört zur Familie der Dorsche, respektive zu den dorschartigen Fischen.

 

SeelachsSeelachs - wo kann man ihn fangen?

Der Seelachs ist im Nordatlantik und in der nördlichen Nordsee anzutreffen. Man findet ihn in Küstennähe, aber auch auf dem offenen Meer. Er hält sich in Grundnähe, aber auch in anderen Wasserschichten auf und durchstreift dabei Tiefen von bis zu 250 Meter. Wer den Seelachs finden will, der kann sich beispielsweise an den Futterfischen orientieren. Denn dort, wo sich die Kleinfischschwärme aufhalten, ist auch der Seelachs nicht weit.

 

Seelachs - welche Köder setzt man ein?

Der Seelachs ist ein Raubfisch und lässt sich deshalb mit Kunstködern beangeln. Gummifische, Shads und Pilker gehören zu den klassischen Ködern, wenn es darum geht, einen Seelachs zu fangen. Im Regelfall wird beim Angeln auf Seelachs vom Boot gefischt. Besonders bewährt hat sich eine bestimmte Vorgehensweise. Dabei lässt der Angler den Pilker zunächst weit in die Tiefe gleiten. Durch mehrmaliges Abstoppen wird dabei ein zu großer Schnurbogen vermieden. Wenn die gewünschte Tiefe erreicht ist, beginnt man damit den Köder in schnellem Tempo einzukurbeln. Dieser schießt dadurch in einer senkrechten Bewegung durchs Wasser und genau darauf wartet der Seelachs. Er kann diesem Reiz kaum widerstehen und schnappt in den meisten Fällen zu.

 

Seelachs- welches Gerät kommt zum Einsatz?

Als Gerät für das Angeln auf Seelachse kommen keine allzu groben Ruten zum Einsatz, damit man sich den Drillspaß behält. Angelruten in einer Länge bis 270 Zentimeter, die ein Wurfgewicht von 100 bis 200 Gramm aufweisen, eignen sich bestens. Länger müssen die Ruten nicht sein, da ja im Normalfall vom Boot aus geangelt wird. Kürzere Ruten gewährleisten dem Angler eine bessere Köderkontrolle und Vorteile im Drill, im Vergleich zu längeren Angelruten. Das Wurfgewicht sollte die genannte Schwelle nicht unterschreiten, da die eingesetzten Pilker gut und gerne mal 150 Gramm wiegen können. Stationärrollen in einer Größe von 4000 bis 6000 sind sehr gut geeignet. Ihre Spulen sollten, je nach Situation, mit geflochtener Schnur in einer Stärke zwischen 0,12 und 0,22 Millimeter gefüllt sein. Die geflochtene Schnur spielt dem Angler durch ihre Eigenschaften ebenfalls in die Karten. Sie besitzt nämlich, im Vergleich zu monofiler Schnur, eine wesentlich geringere Dehnung. Das wiederum sorgt dafür, dass der Angler den Köder besser spürt und auch die Bisse besser wahrnimmt. Eine bessere Wahrnehmung der Bisse führt zu einer verbesserten Bissausbeute und das sorgt unterm Strich für bessere Ergebnisse. Gelandet werden Seelachse entweder mit einem sogennaten Gaff, oder mit einem Unterfangnetz. Ein Gaff ist ein großer Haken aus Metall, mit einem robusten, langen Stil, respektive Griff. Mit dem Haken fixiert man den Fisch, sodass man diesen anschließend ins Boot ziehen kann. Hiernach wird der Fisch sofort verwertet. Der Unterfangkescher ist ein Netz, das in einem stabilen Rahmen gespannt ist. Mit diesem Netz umschließt man den ausgedrillten Fisch und hebt ihn aus dem Wasser. Für welche Variante man sich letztendlich entscheidet ist ein Stück weit Geschmacksache des Anglers. Beides ist jedoch nicht ganz einfach und bedarf einiger Übung. Wobei Anfänger mit einem Unterfangkescher besser zurecht kommen, als mit einem Gaff. Übung macht allerdings auch hier den Meister, sodass man nach einigen Versuchen eine gewisse Routine entwickelt.

 

Tolle Meeresruten zum Angeln auf Seelachse findest du hier: Meeresrute

 

Was macht ihn besonders?

Die Seelachse sind für den Angler so interessant, weil sie ausgesprochen starke Kämpfer sind. Sie bringen die Rollen zum Kreischen und sorgen nach dem Anbiss für Adrenalinausstöße beim Angler. Außerdem stellen die Seelachse wirklich ausgezeichnete Speisefische dar. Nicht zuletzt deshalb stehen sie auf der Liste vieler Angler, die die Nordmeere bereisen und beangeln.

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08.04.2018 14:06

Aalangeln

Das Angeln auf Aale zieht viele Angler in seinen Bann. In einer lauen Sommernacht am Fluss- oder Seeufer zu sitzen, auf das an der Rutenspitze befestigte Knicklicht zu starren und darauf zu warten, bis es hektisch zu rucken beginnt, ist eben auch eine sehr spannende und abwechslungsreiche Angelei. Wir möchten in diesem Artikel darauf eingehen, wie genau man das Aalangeln betreiben sollte und welche Details es bei der Montage und bei der Platzwahl zu beachten gibt. Auch das zum Aalangeln benötigte Angelgerät wird dabei angesprochen.

 

Welche Gewässer kommen in Frage?

Zum Aalfischen kommen stehende und fließende Gewässer in Frage. Man sollte sich im Vorfeld der Angel-Session darüber informieren, ob in dem betroffenen Gewässer regelmäßig Besatzmaßnahmen mit Aalen durchgeführt werden. Wenn ja, macht ein Versuch in diesem Gewässer auf jeden Fall Sinn. Um einen groben Überblick zu geben, kann man sagen, dass nahezu jedes fließende Gewässer, vom großen Strom bis hin zum kleinsten Graben, von Aalen bewohnt wird. Selbstredend variieren die Bestandsdichten allerdings.

 

AalangelnWo findet man die Aale?

Wenn man sich ein Gewässer für das Angeln auf Aale augesucht hat, geht es im nächten Schritt darum, passende Angelplätze ausfindig zu machen. Aale mögen die Dunkelheit und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Deshalb kommen zum Aalangeln jegliche Plätze in Frage, an denen Strukturen vorliegen, die ein Aal als Versteck nutzen könnte. Der absolute Klassiker für das Aalangeln ist die Steinpackung. Viele Flüsse sind von Kilometer langen Steinpackungen gesäumt und auch an manchen Seen findet man die mit Steinen befestigten Ufer-Partien. Ebenso zählen umgestürzte Bäume, oder das freigespülte Wurzelwerk der Ufer-Vegetation zu den absoluten Top-Plätzen für das Aalangeln. Auch Kraut- oder Seerosenfelder, unterspülte Uferbereiche und tiefe Gewässerzonen dienen als aussichtsreiche Anlaufstele für jeden, der einen Aal überlisten möchte.

 

Aalangeln - welche Ruten und Rollen benötigt man?

Zum Aalangeln mit Grundmontagen genügen recht einfache Angelruten, die eine Länge zwischen 270 und 320 Zentimeter und ein Wurfgewicht zwischen 30 und 80 Gramm aufweisen. Für das Aalfischen machen Stationärrollen ab der Größe 3000 Sinn. Angelrollen dieser Größenordnung verfügen über Spulen, die so bemessen sind, dass sie ausreichend Schnur für das Aalangeln aufnehmen können. Die Bremse der Rolle sollte sauber arbeiten und ruckfrei Schnur freigeben, wenn der Aal zur Flucht ansetzt. Dem Gewicht der Rolle kommt beim Grundangeln auf Aal eine eher untergeornete Rolle zu, da man sie, anders als beim Spinnfischen, nicht kontinuierlich in der Hand behält, sondern im Rutehalter platziert.

 

Gute Angelrollen zum Aalangeln findest du hier: Raubfischrolle

 

Aalangeln - wie sieht die Montage aus?

Die klassische Montage für das Aalfischen ist sehr einfach aufgebaut. Sie besteht lediglich aus der Hauptschnur, aus einem Blei, einer kleinen Gummiperle, einem Wirbel und einem Vorfach mit entsprechendem Haken. Als Hauptschnur genügt eine monofile Schnur mit einem Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter. Das Blei sollte, je nach Strömung und gewünschter Wurfdistanz, ein Gewicht zwischen 40 und 70 Gramm aufweisen. Birnen- und Sargbleie leisten an dieser Stelle gute Dienste. Dieses Blei wird auf die Hauptschnur gezogen, gefolgt von der kleinen Gummiperle. Am Ende der Schnur wird der Karabinerwirbel angeknotet. Eine Tragkraft von acht bis zehn Kilogramm reicht beim Karabinerwirbel in jeder Situation, die das Aalangeln mit sich bringt. In den Karabiner des Wirbels hängt man ein monofiles Vorfach ein. Dieses Vorfach sollte zwischen 50 und 80 Zentimeter lang sein. Am Ende des Vorfachs sollte sich ein Wurmhaken der Grüße vier bis sechs befestigt sein. Ein Wurmhaken ist ein Haken, der über einen vergleichsweise langen Schenkel besitzt. Dieser Schenkel ist mit zwei Widerhaken ausgestattet. Ihre Funktion besteht darin, den Köder davor zu bewahren, dass er vom Hakenschenkel rutscht, bevor der Aal ihn findet.

 

Welche Köder kommen zum Einsatz?

Für den Fang von Aalen kommen vor allem Tauwürmer zum Einsatz. Sie gehören zu den absoluten Klassikern unter den Aalködern und sind für viele Fänge verantwortlich. Auch Dendrobenas, also Würmer, die etwas kleiner sind als die Tauwürmer, eignen sich sehr gut zum Angeln auf Aale. Außerm sind Köderfische prädestiniert für den Aalfang. Kleine Lauben, Rotaugen oder auch Barsche stellen tolle Köder für Aale dar. Ob man die Fische komplett, oder nur als Fischfetzen anbietet, ist dem Angler überlassen. Denn beide Varianten sorgen für Aalbisse.

 

Aalangeln - wie erkennt man den Biss?

Wenn man die Montage ausgeworfen hat und diese auf dem Grund des Gewässers zum Liegen gekommen ist, spannt man die Schnur leicht durch. Wenn nun ein Aal am Köder zupft, werden diese Zupfer über die gespannte Schnur bis zur Rutenspitze übertragen. Diese beginnt zu zucken. Tagsüber sieht der Angler diese Bewegungen problemlos und kann den Anhieb setzen. Nachts dienen ein Knicklicht und ein Aalglöcken, die an der Spitze der Rute befestigt werden, für eine zuverlässige, optische und akustische Bissanzeige.

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05.04.2018 15:31

Angeln auf Schleie

Für viele Angler, die es auf Friedfische abgesehen haben, ist die Schleie ein sehr besonderer Fisch. Ihr Aussehen und die Tatsache, dass sie sich bei der Nahrungsaufnahme sehr vorsichtig verhält, verleihen der Schleie ihre Besonderheit. Dennoch gibt es natürlich Wege, wie man das Angeln auf Schleie erfolgreich gestalten kann. Wie das genau geht, möchten wir in diesem Artikel beleuchten. Besonders das Angeln auf große Schleien soll dabei im Fokus stehen.

 

Angeln auf Schleie - welche Gewässer sollte man aufsuchen?

Schleien lieben das Kraut und dicht bewachsene Gewässer. Baggerseen, die von den meisten Anglern wegen des zu dichten Bewuchses gemieden werden, sind also für das Angeln auf Schleie erste Wahl. In Flüssen sollte man nach Bereichen Ausschau halten, die von der Strömung verschont und ebenfalls von reichlich Kraut durchzogen sind. Seerosenfelder oder Schilfgürtel stellen ebenfalls ausgezeichnete Plätze dar, um das Angeln auf Schleie auszuüben. Wie groß oder wie klein das Gewässer ist, spielt keine Rolle und sagt nichts darüber aus, ob mit großen Schleien zu rechnen ist. Auch in überschaubaren Still- und Fließgewässern ist der Fang mehrpfündiger Schleien durchaus möglich.

 

Angeln auf SchleieWelche Plätze sind aussichtsreich?

Wie bereits erwähnt ist das Angeln auf Schleie überall dort sinnvoll, wo sich viel Vegetation im Wasser befindet. Die Schleien durchstreifen die Unterwasserwälder auf der Suche nach Fressbarem. Deshalb sollte der Angler versuchen, seinen Köder so dicht wie möglich am Kraut, Schilf oder den Seerosen zu platzieren. Hier stehen die Chancen gut, eine Schleie aus der Reserve zu locken. Kleine freigespülte Kiesplätze zwischen einzelnen Krautfahnen eignen sich beispielsweise hervorragend für das Ablegen des Köders beim Angeln auf Schleie.

 

Welche Ruten und Rollen setzt man ein?

Bevor man mit dem Angeln beginnen kann, braucht man natürlich das nötige Angelgerät. Beim gezielten Angeln auf große Schleien kommt es nicht selten vor, dass sich Karpfen als Beifang einstellen. Damit man sich eine reelle Chance behält, auch diese Beifänge erfolgreich auszudrillen, sollte das Schleien-Gerät nicht zu leicht ausfallen. Als Ruten kommen Modelle in einer Länge von 300 bis 330 Zentimeter zum Einsatz, die mit einer Testkurve von 2,5 bis 2,75 lbs angegeben sind. Derartige Ruten sorgen durch ihre Eigenschaften für Drillspaß beim Bändigen einer Schleie, halten aber gleichzeitig genügend Reserven bereit, um auch im Drill mit Karpfen bestehen zu können. Die Rollen zum Angeln auf große Schleien erinnern ebenfalls an das Karpfenangeln. Große Modelle sind nicht zwingend nötig. Wenn man jedoch große Gewässer beangelt und den Köder auf große Distanzen ausbringen möchte oder muss, ist es hilfreich, wenn man auf eine große Schnur-Kapazität zurückgreifen kann. Eine Rolle in der Größe 7000 oder 8000 eignet sich hier sehr gut. In kleineren Gewässern, wo der Köder nicht weit weg vom Angelplatz platziert wird, genügen Modelle in Größen zwischen 3000 und 5000. Eine zuverlässige Bremse ist für diese Angelei wichtig. Sowohl Schleien, als auch Karpfen können im Drill sehr kraftvolle Fluchten hinlegen. Nur eine sauber arbeitende Bremse kann die auftretenden Kräfte souverän abpuffern.

 

Gute Angelruten zum Angeln auf Schleie findest du hier: Feederruten

 

Angeln auf Schleie - wie setzt sich die Montage zusammen?

Für das Angeln auf Schleie setzt man, wenn man es gezielt auf die größeren Exemplare abgesehen hat, Haarmontagen ein, die mit einem Festblei versehen sind. Eben genauso, wie man es bereits vom Karpfenangeln kennt. Die Hakengrößen kann man etwas herunterschrauben. Die Größenangaben der Hersteller variieren hier sehr stark, allerdings eignen sich die Hakengrößen sechs, acht und zehn der meisten Hersteller sehr gut zum Angeln auf Schleie.

 

Welche Köder sind effektiv?

Sehr effektiv für das gezielte Schleienangeln sind Boilies in der Durchmessern 10 bis 16 Millimeter, Pellets in der gleichen Größenordnung, Tigernüsse, grelle Pop Ups oder Hartmais. Alle genannten Köder werden am Haar angeboten. Durch die harte Beschaffenheit der besagten Köder und die Präsentation am Haar schützt man sich davor, dass der Köder von anderen Fischen wie beispielsweise Rotaugen oder kleinen Brassen vorzeitig gefressen wird. Die Montage bleibt so lange scharf, bis eine Schleie, oder eben ein Karpfen aus dem Kraut kommt und den Köder einsaugt. Ein recht selektives Fischen auf Schleien ist auf diese Art möglich.

 

Angeln auf Schleie - wie gelingt die Bisserkennung?

Die Bisserkennung gelingt beim Schleienangeln ebenso wie beim modernen Karpfenangeln mit Hilfe von elektronischen Bissanzeigern. Auf diesen Bissanzeigern wird die Rute abgelegt. Im Falle eines Bisses zieht der Fisch Schnur von der Rolle. Diesen Schnurabzug registriert der Bissanzeiger und signalisiert dem Angler das Ganze durch ein akustisches Signal. Für den Fall, dass der Fisch nach der Aufnahme des Köders in Richtung des Anglers flüchtet, arbeitet der Angler mit einem Swinger. Dieser Swinger wird in die Schnur geclippt und zieht die Schnur, sollte ein Fallbiss vorliegen, rückwärts durch den Bissanzeiger. Das Signal ertönt und der Angler kann eingreifen.

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02.04.2018 18:17

Steinbeißer

Steinbeißer - viele Meeresangler kennen ihn. Diesen eigentümlichen Fisch, mit den auffällig auswuchernden Zähnen. Perfekt getarnt lauert er in der Tiefe der Meere auf seine Beute. Die Rede ist vom Steinbeißer. Wenn man diesen Fisch so betrachtet, glaubt man nicht daran, dass er einen ausgezeichneten Speisefisch abgibt. Dennoch zählt er ohne Frage zu den kulinarischen Highlights für viele Meeresangler. Wir möchten heute einmal darauf eingehen, wie man einen Räuber wie den Steinbeißer an den Haken bekommt und welche grundsätzlichen Aspekte zu beachten sind, um einen der reichlich bezahnten Räuber aus der Tiefe der Meere an die Oberfläche zu befördern.

 

Steinbeißer- wo kann man sie fangen?

Der Steinbeißer ist ein Meeresbewohner. Er besiedelt unter anderem die Gewässer vor Norwegens und Islands Küsten. Im Frühling kann man ihn recht nah am Festland finden, sodass dem Angler lange Ausfahrten bis in die aussichtsreichen Jagdgründe erspart bleiben. Wenn das Jahr weiter voran schreitet, zieht es auch die Steinbeißer weiter nach draußen. Der Angler, der diese Entwicklung kennt und den Fischen auf Tritt und Schritt folgt, wird konstant Erfolge verzeichnen.

 

SteinbeißerWann stehen die Chancen gut?

Wer diesen Fisch fangen möchte, sollte seine Planungen auf den Zeitraum zwischen Mai und Juli eingrenzen. In dieser Phase stehen die Chancen sehr gut, denn die Steinbeißer nehmen die Köder in der Regel sehr gut an.

 

Steinbeißer - wie organisiert man eine Reise zum Steinbeißerangeln?

Das Tolle ist, dass der Angler selbst nur sehr geringfügig organisieren muss, um an einen Steinbeißer heranzukommen. Viele verschiedene Reiseanbieter bieten mittlerweile Reisen zu Norwegens und Islands besten Angelrevieren an. Hier können die Angler nicht nur in eigens dafür vorgesehenen Behausungen schlafen, kochen, duschen und für das körperliche Wohlbefinden sorgen, sondern auch Boote mieten und mit ihnen hinaus aufs Meer fahren. Ebenfalls stehen geführte Reisen zur Auswahl, bei denen ein Angelguide, der vor Ort lebt und die Gewässer kennt wie seine Westentasche, mit hinausfährt und dafür sorgt, dass dort geangelt wird, wo es sich auch wirklich lohnt.

 

Welche Köder benutzt man?

Unter anderem kann man sie mit Naturködern fangen. Hier eignen sich Tintenfische oder Fischfetzen sehr gut als Köder. Diese werden auf Systeme, die aus mehreren Haken bestehen, aufgezogen. Um noch einige optische Akzente zu setzen, kann man einen künstlichen Oktopus oberhalb des Hakens auf die Schnur aufziehen. Dieser sorgt mit seinen Armen für zusätzliche Bewegungen und Reize. Das Vorfach zum Angeln auf die besagten Fische besteht in der Regel aus monofiler Schnur, die einen Durchmesser von 1,2 Millimeter aufweist. Ein Blei mit etwa 600 Gramm Gewicht sorgt dafür, dass der Köder erfolgreich in die Tiefe gelassen und genau dort präsentiert werden kann, wo der Steinbeißer lauert. Scharfe, stabile Haken sind für das Angeln auf Steinbeißer ebenfalls unerlässlich. Die Mäuler dieser Fische sind nämlich sehr hart und nur wer einen vernünftigen Haken einsetzt, wird seine Bisse dauerhaft erfolgreich verwerten können.

 

Steinbeißer - wie geht man vor?

Wenn man einen Platz ausfindig gemacht hat, an dem man Zielfische vermutet, lässt man den Köder bis zum Grund des Gewässers hinabsinken. Wenn er aufgesetzt hat, schließt man die Rolle und bringt die Schnur auf Spannung, damit man Köderkontrolle erhält. Nach etwa 20 bis 30 Sekunden hebt man den Köder vom Grund ab und lässt ihn wieder ab. Das Ganze geschieht nicht hektisch, sondern eher gemächlich. Nach weiteren 20 bis 30 Sekunden wiederholt man das Ganze und das so lange, bis sich ein Biss einstellt. Diesen Biss sollte man unbedingt mit einem harten Anhieb quittieren, um dem Haken die bestmögliche Unterstützung für ein sicheres Fassen im Fischmaul zu bieten. Im Drill gilt es die Schnur immer auf Spannung zu halten. Auf diese Art und Weise schafft es der Steinbeißer nicht so leicht sich des Hakens zu entledigen. Dadurch schafft man es auch Fische ins Boot zu befördern, die recht knapp gehakt sind. Beim Lösen des Hakens aus dem Fischmaul ist höchste Vorsicht geboten. Die Zähne des Steinbeißers sehen nicht nur Furcht einflößend aus, sondern können auch richtig kräftig zupacken. Die daraus resultierenden Verletzungen können einen kompletten Angeltrip ruinieren.

 

Wie versorgt man die Fische?

In den Angelbooten, die man über Reiseveranstalter mieten kann, werden vor dem Tourstart Kühlboxen, die mit ausreichend Eis gefüllt sind, verstaut. In diesen Kisten lassen sich die Fische lagern, bis man abends in den Heimathafen zurückkehrt. Dort steht man dann vor der Entscheidung, ob man die Fische in Kühltruhen einfriert, oder ob man sie, gemeinsam mit den Angelkumpels, noch am Fangtag zubereitet und verzehrt, Denn frischeren Fisch kann man wohl kaum essen. Häufig werden aber ohnehin so viele Fische gelandet, dass man sowohl Fische für einen späteren Zeitpunkt einfrieren und gleichzeitig Frischfisch in der Küche zubereiten kann.

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30.03.2018 12:56

Zanderangeln Elbe

Zanderangeln Elbe - die Elbe ist einer der größten Flüsse Deutschlands und wird von vielen Raubfischspezialisten für ihre guten Fischbestände geschätzt. Auch der Zander ist in recht hoher Stückzahl vertreten, große Exemplare sind keine Seltenheit. Grund genug für uns, einige wichtige Aspekte zum Thema Zanderangeln Elbe zu sammeln und aufzulisten. Wir gehen dabei auf das Gerät, auf die Platzwahl und die effektivsten Führungstechniken ein.

 

Zanderangeln ElbeZanderangeln Elbe - welche Rute sollte man verwenden?

Die Rute für das Projekt Zanderangeln Elbe sollte eine Länge von 2,7 bis 3 Meter aufweisen. Diese Längen sind sehr gut, um den Köder weit zu werfen und ihn in seinem Lauf gefühlvoll zu kontrollieren. Gerade wenn man auf einer Steinpackung steht, was beim Vorhaben Zanderangeln Elbe recht oft vorkommt, sollte die Rute keinesfalls kürzer ausfallen, damit man den Köder sauber über die ansteigende Steinkante vor den Füßen führen kann. Ist die Rute zu kurz, riskiert man regelmäßig direkt vor dem Ufer, auf dem man steht, im Grund, respektive in den Steinen der Packung hängen zu bleiben und Köder zu verlieren. Die Rute sollte außerdem über ein gutes Rückgrat verfügen, weil dies die Köderkontrolle zusätzlich begünstigt. Man spürt dadurch nicht nur jeden Biss, sondern kann die Bewegungen des Kunstköders wesentlich genauer koordinieren.

 

Zanderangeln Elbe - welche Rolle macht Sinn?

Als Rolle für die Thematik Zanderangeln Elbe machen Ausführungen in einer Größe von 4000 eine gute Figur. Wer häufig ans Wasser geht und die Rolle regelmäßig den verschiedenen, äußeren Einflüssen aussetzt, der sollte beim Kauf auf Qualität achten. Denn nur Rollen, für deren Bau hochwertige Komponenten verwendet werden, können den Anforderungen dauerhaft standhalten. Wichtig ist es außerdem, dass Rute und Rolle perfekt ausbalanciert sind. Nur ausbalancierte Kombinationen aus Rute und Rolle verhindern, dass der Angler zu schnell ermüdet und das Angeln ermüdungs- respektive schmerzbedingt beenden muss.

 

Guten Rollen zum Zanderangeln findest du hier: Angelrollen

 

Zanderangeln Elbe - worauf kommt es bei der Schnur an?

Für jeden, der sich das Vorhaben Zanderangeln Elbe auferlegt hat und mit Kunstköder zu Werke gehen möchte, kommt nur geflochtene Schnur in Frage. Geflochtene Schnur weist keinerlei Dehnung auf. Diese fehlende Dehnung, sorgt ebenfalls dafür, dass der Angler einen direkten Kontakt zu seinem Köder hat. Bei einer monofilen Hauptschnur hätte man das Problem, dass die Dehnung alle Signale, die der Angler vom Köder erhält, sehr verwässert werden. Es wird somit schwerer zu interpretieren, wie sich der Köder gerade verhält. Auch die Bisserkennung wird erheblich erschwert. Die Hauptschnur sollte bei der Umsetzung des Vorhabens Zanderangeln Elbe einen Durchmesser zwischen 0,12 und 0,17 Millimeter betragen. Je dicker die Schnur ist, desto mehr Angriffsfläche bietet sie dem Strömungsdruck. Je dünner sie ist, desto wahrscheinlicher wird es, den Fisch in heiklen Situationen zu verlieren. Beispielsweise beim Kontakt mit Hindernissen.

 

Zanderangeln Elbe - benutzt man Mono- oder Stahlvorfach?

Überall, wo regelmäßig mit Hechten zu rechnen ist, sollte man unbedingt auf ein Stahlvorfach zurückgreifen. Keine Monofile dieser Welt schafft es, den messerscharfen Zähnen des Hechtes einen solchen Widerstand zu bieten, wie es Stahl kann. Es ist nur fair dem Hecht gegenüber, deshalb auf ein Stahlvorfach zurückzugreifen, denn jeder verangelte Fisch ist einer zu viel. Was ebenfalls für ein Stahlvorfach spricht ist die Tatsache, dass es mittlerweile Stahlvorfächer für jeden Anwendungsfall gibt. Teilweise sind die Materialen so flexibel, dass sie sich knoten lassen. Das Köderspiel wird also nicht negativ beeinflusst, was die Fangchancen am Maximum hält.

 

Zanderangeln Elbe - wo sollte man es versuchen?

Für jeden, der das Thema Zanderangeln Elbe zielgerichtet angehen möchte, bieten die Buhnen erstklassige Anlaufstellen. Der Angler sollte sich auf dem Buhnenkopf positionieren. Für Anfänger ist es ideal nun flussab zu werfen und die Strömungskante abzuangeln, die sich am Eingang der Buhne bildet. Die Köderführung gestaltet sich aufgrund der Strömungssituation in diesen Bereichen als recht leicht. Der Angler sollte den Köder bei der Umsetzung des Projekts Zanderangeln Elbe mit kurzen Sprüngen über den Grund führen. Dies gelingt entweder mit der Faulenzer-Methode, oder durch leichte Jig-Bewegungen mit der Rute. Beim Faulenzen bleibt die Rute immer in einer fast waagerechten Position, alles was am Köder geschieht, wird über die Rolle erzeugt. Hat man nach dem Einwerfen Grundkontakt, beginnt man mit einer bis zwei Kurbelumdrehungen und stoppt dann ab. Der Köder wird dadurch angelupft und fällt anschließend zum Grund zurück. Genau diese Absinkphase ist der Moment, in dem auch die Fische beim am häufigsten zuschnappen. Man wiederholt diesen Kurbel-Rhythmus immer und immer wieder. Wer sich etwas mehr bei der Köderkontrolle zutraut, der kann auch versuchen das Prallufer zu befischen, das sich auf der Oberseite des Buhnenkopfes befindet. Hier besteht aufgrund der besonderen Strömungsverhältnisse allerdings eine größere Hängergefahr. Der Köder wird von der Strömung flussab und oftmals in die Steine der Packung gedrückt. Dies kann nur von erfahrenen Buhnen-Anglern verhindert werden.

 

 

 

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27.03.2018 13:59

Makrele

Makrele - Makrelen stellen nicht nur einen ausgezeichneten Speisefisch dar, sondern stehen auch bei vielen Anglern auf der Beliebheitsskala der Zielfische ganz weit oben. Da die Makrele ein Meeresbewohner ist, wird sie oftmals vom Kutter aus beangelt. Dabei sind einige Kleinigkeiten zu beachten. Worum es sich dabei genau geht und worauf man beim Angeln auf Makrelen Wert legen sollte, haben wir für euch in den folgenden Zeilen zusammengefasst.

 

MakreleMakrele - was ist das?

Bei der Makrele handelt es sich um einen Meeresfisch. Diese Fischart besitzt eine stromlinienartige Form und strotzt nur so vor Energie. Eine Makrele ist niemals allein unterwegs, sondern tritt in großen Schwärmen auf, die vom Angler gefunden werden müssen. Makrelen ernähren sich räuberisch und lassen sich deshalb beangeln wie ein Raubfisch. Zur Vorgehensweise des Anglers, werden wir im weiteren Verlauf dieses Artikels noch genauere Informationen preisgeben.

 

Makrele - wo sollte man suchen?

Grundsätzlich sind markante Strukturen im Grund des Gewässers, wie für viele andere Fischarten auch, der Wegweiser zu den Makrelen. Sie mögen diese Bereiche und halten sich in großen Schwärmen dort auf. Beispielsweise stellen die Strömungskanten, die sich im Umfeld von Inseln bilden, stets beste Stellen für das Angeln auf Makrelen dar. Da es, je nachdem wo man angelt, jedoch sehr viele markante Bereiche geben kann, macht es Sinn zusätzlich die Augen, im wahrsten Sinne des Wortes, offen zu halten. Es geht darum Möwen ausfindig zu machen. Möwen, die sich an den kleinen Fischen sättigen, die von den räuberischen Makrelen bei ihrer Jagd bis dicht unter die Oberfläche gedrückt werden. Wer einen solchen Bereich gefunden hat, kann sicher sein, dass dort auch die ein oder andere Makrele abzugreifen ist. Die Möwen sind eben ein ausgezeichneter Indikator.

 

Makrele - welche Rute benötigt man?

Wenn man vom Kutter aus auf Makrele angeln möchte, dann eignen sich recht kurze, aber dafür robuste Ruten bestens. Die Länge sollte zwischen 220 und 260 Zentimeter betragen. Mit längeren Ruten hat man das Problem, dass man nicht genug Kraft auf die gehakten Fische ausüben kann und dadurch Probleme im Drill bekommt. Gehakte Fische? Ja genau, beim Angeln auf Makrele kann es gut und gerne vorkommen, dass mehrere Fische gleichzeitig einsteigen. Mehr dazu im weiteren Textverlauf. Das Wurgewicht der Rute für das Angeln auf Makrele sollte bei circa 300 Gramm liegen. Dadurch kann der Angler kompromisslos arbeiten, die Drills dauern nicht unnötig lange und man vermeidet das Einsammeln der Schnur des Nebenanglers, was jedes Mal aufs Neue für unnötigen Ärger sorgt.

 

Gute Meeresruten zum Makrelenangeln findest du hier: Angelruten

 

Makrele - welche Rolle benötigt man?

Bei der Rolle sollte man unbedingt ebenfalls auf stabile Ausführungen mit einem mittleren bis großen Fassungsvermögen für dicke monofile Schnur setzen. Stationäre Rollen machen am meisten Sinn, da deren Übersetzung einen großen Schnureinzug pro Umdrehung gewährleistet. Dies verkürzt die Drills enorm und bringt dem Angler viel Entlastung im Vergleich zu den Kameraden, die das ganze Unterfangen mit einer Multirolle bestreiten.

 

Makrele - welche Schnur benötigt man?

Als Schnur kommt nur Monofile zum Einsatz. Durch ihre Beschaffenheit neigt sie bei dieser speziellen Angelei weniger dazu sich zu verdrehen, als geflochtene Ausführungen. Außerdem weist sie ein gewisses Maß an Dehnung auf, welche die Fluchten der Makrelen wesentlich besser abfedert, als eine dehnungsarme geflochtene Schnur. Letztendlich wird der Gebrauch monofiler Schnur auch dem Geldbeutel des Anglers entgegenkommen, da diese Schnüre häufig deutlich niedrigere Anschaffungskosten erzeugen, als der Kauf von geflochtenen Leinen. Der Durchmesser der monofilen Schnur sollte zum Makrelen-Angeln bei 0,40 bis 0,50 Millimeter liegen.

 

Makrele - welcher Köder kommt zum Einsatz?

Für den Fang von Makrelen vom Kutter aus, werden in der Regel Kunstköder eingesetzt. Diese Kunstköder werden in sogenannten Paternoster-Systemen angeboten. Darunter vesteht man Montagen, die aus mehreren Haken bestehen, die im Abstand von 15 bis 20 Zentimeter zueinander auf der Schnur fixiert sind. Auf den Haken sitzen die Kunstköder, am Ende der Schnur wird ein Blei fixiert, welche das Ganze auf Tiefe bringt. Geangelt wird vertikal direkt unter dem Boot. Das Paternoster wird dabei immer wieder angezogen und absinken gelassen, solange, bis die Makrelen sich einstellen.

 

Makrele - wie viele Fische fängt man?

Natürlich ist es beim Angeln immer schwer eine verbindliche Aussage über Fangaussichten zu treffen. Allerdings hat sich gezeigt, dass Tage mit 30 bis 50 Fischen pro Tag und Angler beim Makrelenangeln keine Seltenheit darstellen. Für eine kurzweilige Angelei ist also bestens gesorgt.

 

Makrele - wie kann man sie verwerten?

Makrelen lassen sich auf viele verschiedene Arten verwerten. Man kann sie sowohl sofort nach dem Angeln frisch auf dem Grill zubereiten oder in der Pfanne braten. Ebenso lassen sich Makrelen aber auch sehr gut im Räucherofen veredeln. Insgesamt stellen Makrelen einen ausgezeichneten Speisefisch dar, der von vielen Anglern geschätzt wird. Aber auch als Hechtköder machen Makrelen eine gute Figur.

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24.03.2018 13:42

Angeln auf Forelle

Angeln auf Forelle - die Forelle steht bei Anglern sehr hoch im Kurs. Grund dafür ist neben ihrer Kampfkraft, die sie im Drill eindrucksvoll unter Beweis stellt, auch die Tatsache, dass es sich bei der Forelle um einen ausgezeichneten Speisefisch handelt. Damit erfüllt diese Fischart alle Kriterien, die erfüllt werden müssen, um das Interesse vieler Angler zu wecken. Das Angeln auf Forelle ist sehr facettenreich. Deshalb haben wir in diesem Artikeln alles Wissenswerte dazu zusammengetragen.

 

Angeln auf Forelle - wo kann man es betreiben?

Das Angeln auf Forelle kann man sowohl in Still- als auch in Fließgewässern betreiben. Dabei muss man sich zunächst entscheiden, ob man wilden Forellen, die einem mehr oder weniger natürlichen Bestand entsprungen sind, nachstellen möchte, oder ob es auf Forellen gehen soll, die mit vielen anderen in einem überschaubaren Gewässer darauf warten gefangen zu werden. Beide Varianten besitzen ganz klar ihre Daseinsberechtigung. Die großen Besucherzahlen belegen dies. Das Fangen der Forellen im entlegenen, naturbelassenen Gewässer stellt für viele einen sehr besonderen Reiz dar, weil man immer das Gefühl hat, einem Phantom nachzujagen. Beim Angeln auf die Forellen in den dafür vorgesehenen Weiheranlagen steht vor allem der Spaß im Vodergrund, der gerne mit guten Freunden geteilt wird.

 

Angeln auf Forelle - welche Techniken kommen in Frage?

Das Angeln auf Forelle gelingt auf viele verschiedene Arten. Man kann die Forelle entweder stationär beangeln, oder sie aktiv suchen. Stationäres Angeln auf Forelle bedeutet, dass man sich einen bestimmten Bereich des Gewässers aussucht und diesen mit einer Posenmontage beangelt. Man präsentiert den Köder mit Hilfe der Pose in der Tiefe, in der man die Forellen vermutet und hofft auf den Biss. Von Zeit zu Zeit macht es aber auch hier Sinn, den Angelbereich zu wechseln, vor allem dann, wenn sich über längere Zeit kein Biss eingestellt hat. Dann gilt es weiterzuziehen und die Fische zu suchen. Genauso macht es der Aktivangler. Bewaffnet mit einer mit Kunstköder bestückten Rute sucht der das Gewässer Stück für Stück ab. Dabei landet Wurf um Wurf in aussichtsreichen Zonen. Solange, bis eine der Forellen zuschnappt und der Tanz beginnt. Wo eine Forelle gefangen werden kann, lauern meistens noch weitere Exemplare im Verborgenen. Deshalb gilt es nach einem Erfolg unbedingt am Ball zu bleiben und das Potential des Angelplatzes bestmöglich auszuschöpfen.

 

Angeln auf ForelleAngeln auf Forelle - welche Köder kommen in Frage?

Als Köder für das Angeln auf Forelle kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage. Zum Angeln mit Posenmontage eignen sich Forellenteig, Bienenmaden, Maden oder Würmer sehr gut. Der Forellenteig wird dazu genau wie die anderen genannten Köder einfach auf den Angelhaken aufgezogen. Interessant ist, dass man bei der Auswahl die Qual der Wahl hat. Sinn macht es sich für die Farbe zu entscheiden, die im anvisierten Gewässer nicht oft verwendet wird. Man hebt sich dadurch von anderen Anglern ab und wahrt damit gute Chancen auf ein erfolgreiches Angeln. Zum aktiven Angeln eignen sich Spinner, kleine Blinker, Wobbler und Gummifische in verschiedenen Farben und Formen. Auch mit der Fliegenrute ist es möglich auf Forellen zu angeln. Dies gelingt geübten Fliegenanglern in der Regel sogar sehr erfolgreich.

 

Gute Forellenköder findest du hier: Angelköder

 

Angeln auf Forelle - welche Feinheiten sollte man beachten?

Wie bereits erwähnt man es immer Sinn, sich durch seine Vorgehensweise von anderen Anglern abzuheben. Dies gelingt natürlich in erster Linie durch die Verwendung von Ködern, die nicht oft am betroffenen Gewässer eingesetzt werden. Aber auch Details können den Unterschied ausmachen. So ist die Verwendung von Fluorocarbon als Vorfachmaterial beispielsweise unbedingt zu empfehlen, da dieses Material für die Fische unter Wasser unsichtbar wird. Dies besänftigt ihr Misstrauen und begünstigt beherzte Attacken auf den angebotenen Köder.

 

Angeln auf Forelle - welche Fischgrößen sind realistisch?

Die normale Fanggröße einer Forelle in den dazu vorgesehenen Anlagen liegt bei zwischen 250 und 1000 Gramm. Natürlich bestätigen auch Ausnahmen die Regel, aber im Normalfall werden die Fische durch den hohen Angeldruck entnommen, bevor sie höhere Gewichte erreichen können. Anders sieht dies in verwilderten Bächen aus. Hier ist es für die Forelle durchaus möglich zum stattlichen Exemplar in Ruhe heranzuwachsen, sodass man beim Angeln auf Forelle am Bach die eine oder andere Überraschung durchaus erleben kann.

 

Angeln auf Forelle - ist mit Beifängen zu rechnen?

Da die zum Angeln auf Forelle eingesetzten Köder auch andere Fischarten ansprechen ist natürlich auch mit Beifängen zu rechnen. Barsche, Döbel, Rapfen oder ab und an mal Hechte zählen zu den typischen Beifängen, die sich bei den unterschiedlichen Fangtechniken einstellen. So ist für Abwechslung gesorgt und es wird nie langweilig.

 

Angeln auf Forelle - wie kann man eine Forelle zubereiten?

Die beim Angeln auf Forelle erbeuteten Exemplare lassen sich entweder in der Pfanne oder im Backofen zubereiten. Auch geräuchert stellt die Forelle einen ausgezeichneten Speisefisch dar.

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21.03.2018 20:49

Angeln an der Elbe

Angeln an der Elbe - die Elbe ist ein malerischer Fluss. Sie schlängelt sich von Tschechien bis hin zur Nordsee und gehört zu den größten Flüssen, die Deutschland zu bieten hat. Grund genug für uns, mal zu überprüfen, was man beim Angeln an der Elbe alles erleben kann. Die Ergebnisse findet ihr in den folgenden Ausführungen. Wir haben die, für die Elbe bekanntesten Fischarten und viele weitere Informationen für euch zusammengefasst.

 

Angeln an der Elbe - wodurch zeichnet sich der Fluss aus?

Die Elbe ist ein Fluss, der eine verhältnismäßig starke Strömung aufweist. Passend dazu, ist das Gewässerbild geprägt von Buhnen. Buhnen sind Steinwälle, die quer zur Fließrichtung in den Fluss ragen. Sie werden künstlich erzeugt und sollen dafür sorgen, dass die Strömung gebrochen und etwas verlangsamt wird. Oftmals werden mehrere Buhnen in einem gewissen Abstand hintereinander angelegt, sodass ganze Buhnenfelder entstehen. Diese Bereiche stellen auch ausgezeichnete Anlaufstellen für Angler dar, weil sich dort viele Fische tummeln. Darüber hinaus liegt an der Elbe eine regelmäßige Schiffahrt vor, die beim Angeln an der Elbe ebenfalls in die Planungen einbezogen werden muss. Im Mündungsbereich unterliegt die Elbe sogar einem Tidenhub, den sie den Gezeiten des Meeres zu verdanken hat.

 

Angeln an der ElbeAngeln an der Elbe - für welche Fischarten ist der Fluss bekannt?

Wer das Angeln an der Elbe gerne ausprobieren möchte, kann sich zwischen vielen Fischarten entscheiden. Die Elbe weist einen breit gefächerten Fischbestand auf. Einige der bekanntesten und interessantesten Fischarten für das Angeln an der Elbe haben wir im Folgenden aufgelistet.

 

Angeln an der Elbe - Karpfen und Graser

Bekannt ist die Elbe für ihre guten Karpfen- und vor allem auch für ihre sehr guten Graser-Bestände. Es lohnt sich an diesem Fluss tatsächlich, gezielt auf die Grasfische anzusitzen, weil genügend Fische dieser Spezies vorhanden sind. Man kommt deshalb regelmäßig in Kontakt mit den kampfstarken Asiaten, was den Angler letztendlich für seine Mühen entlohnt. Für das Angeln auf Graser sollte man Mais an Stellen anfüttern, an denen weder die Strömung, noch die Schifffahrt negativen Einfluss auf den Futterplatz hat. Buhnen eignen sich für solch ein Unterfangen sehr gut.

 

Angeln an der Elbe - Welse

Das Welsangeln lässt sich an der Elbe ebenfalls sehr effizient betreiben. In diesem Fluss leben viele Welse, die an unterschiedlichen Spots darauf warten, gefangen zu werden. Interessante Bereiche für das Angeln auf Welse an der Elbe sind Buhnen, Steinpackungen, Abbruchkanten im Gewässergrund, flache Kiesbänke, Brückenpfeiler und Hafenbecken. Beangeln kann man den Waller mit sehr unterschiedlichen Methoden. Was sehr gut funktioniert, ist das Ansitzangeln. Vor allem das Angeln mit der Unterwasserpose ist wegen der genannten Strömungsverhältnisse sehr gut umsetzbar. Man kann an der Elbe sogar Unterwasserposen mit Flügeln verwenden. Diese Flügel sorgen dafür, dass die Unterwasserpose auf dem Vorfach um die eigene Achse rotiert, was enorme Druckwellen erzeugt. Diese Druckwellen nehmen die Welse wahr und werden dadurch zum Köder gelockt. Die Strömung der Elbe ist stark genug, um Unterwasserposen so richtig in Fahrt zu bringen. Als Köder beim stationären Welsangeln in der Elbe kommen Tauwürmer oder tote Köderfische zum Einsatz. Auch kann man Welse an der Elbe mit der Spinnrute beangeln. Überall dort, wo die Strömung interressante Kanten bildet, sollte der Spinnköder landen. Das Vertikalangeln ist eine weitere Möglichkeit, um an die Welse der Elbe heran zu kommen. Allerdings sollte man dazu Bereiche aufsuchen, an denen die Strömung etwas weniger kraftvoll ist, da man ansonsten zu schnell abtreibt.

 

Gute Welsruten findest du hier: Wallerruten

 

Angeln an der Elbe - Rapfen

Rapfen sind echte Kampfmaschinen und attackieren die Köder sehr hart. Die darauffolgenden Fluchten lassen die Bremse der Rolle aufheulen und sorgen für ordentlich Drill-Spaß beim Angler. Solche Erlebnisse sind auch beim Angeln an der Elbe möglich. Wer mit einer leichten Spinnrute und kleinen Spinnern die Bereiche rund um Buhnen beangelt, wird früher oder später mit einem dieser tollen Raubfische in Kontakt kommen. Wichtig ist es beim Angeln auf Rapfen, dass man die Köder in einem sehr hohen Tempo führt. Die Rapfen mögen dies, auch an der Elbe und quittieren diese Köderführung regelmäßg mit kraftvollen Attacken.

 

Angeln an der Elbe - Zander

Die Elbe ist auch ein interessanter Fluss für das Angeln auf Zander. Deshalb sollte jeder, der gerne auf Zander angelt, beim Angeln an der Elbe eine Zanderrute im Gepäck haben. Ob man diese Fische mit Kunstködern oder mit Köderfischen beangelt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Auf beide Methoden kann man Erfolge verbuchen.

 

Angeln an der Elbe - Weißfische

Auch wer gerne auf Friedfische angelt, findet beim Angeln an der Elbe sein Glück. Der Fluss bietet dem Friedfischangler augezeichnete Möglichkeiten zum Feedern. Gefangen werden können dabei verschiedene Weißfische, sowie Barben. Vor allem die Barben sorgen in der recht starken Strömung am verhältnismäßig leichten Feeder-Gerät für Abwechslung und Drillspaß.

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18.03.2018 20:02

Angeln mit Gummifisch

Angeln mit Gummifisch - das aktive Angeln auf Raubfische wird immer populärer. Immer mehr Raubfischangler tauschen ihre Ansitzrute gegen eine Spinnrute aus und stellen den Barschen, Hechten und Zandern unserer Gewässer mit Kunstködern nach. Dabei ist auch häufig die Rede von Gummifischen. Aber Gummifisch ist nicht gleich Gummifisch. Wir haben uns für euch damit auseinandergesetzt, wo die Unterschiede liegen und welche Eigenschaften die einzelnen Modelle auszeichnen.

 

Angeln mit GummifischAngeln mit Gummifisch - was versteht man darunter?

Angeln mit Gummifisch bedeutet, dass sich ein Angler auf Raubfischjagd begibt. Er tut das aber nicht mit Köderfischen, oder mit Kunstködern aus Metall, sondern er greift auf speziell dafür entwickelte und hergestellte Gummifische zurück. Diese Gummifische haben die Aufgabe, die Beute der Raubfische zu imitieren. Dazu müssen sie vom Angler aktiv durchs Wasser geführt werden, denn damit haucht ihnen der Angler sozusagen Leben ein. Je natürlicher und verführerischer der Gummifisch vom Angler geführt wird, desto größer ist die Chance, dass beim Angeln mit Gummifisch ein Biss von Barsch, Hecht, Zander und Co erfolgt. Es gibt Gummifische nicht nur in den unterschiedlichsten Farben, sondern auch in vielen verschiedenen Formen und Größen.

 

Angeln mit Gummifisch - welche Modelle gibt es?

Bevor man beim Angeln mit Gummifisch starten kann, steht man beim Köderkauf vor der Qual der Wahl. Wir haben euch dafür kurz und kompakt die Unterschiede von drei der bekanntesten Ausführungen aufgelistet.

 

Angeln mit Gummifisch - was sind Actionshads?

Als Actionshads werden Gummifische bezeichnet, die in ihrer Form den Beutefischen sehr nahe kommen. Ihr Körper ähnelt der typischen Fischform stark und ist am Schwanzende mit einer großen Tauchschaufel ausgestattet. Diese sorgt für starke Druckwellen, wenn sie vom Angler durchs Wasser gezogen wird. Die Köderführung kann entweder in einer durchgehenden Einzugbewegung ablaufen, mit Tempowechseln, oder ohne. Außerdem kann man den Actionshad, wenn man das Angeln mit Gummfisch mit diesem Köder-Typ durchzieht, immer wieder auf dem Grund absetzen und anschließend wieder anheben. Mit diesem Köder kann man das Angeln mit Gummifisch sowohl vom Ufer, als auch vom Boot ausgeführen. Das Wurfangeln, sowie das Vertikalfischen sind Optionen, zwischen denen der Angler wählen kann.

 

Angeln mit Gummifisch - was sind No Action Shads?

No Action Shads sind Köder, die ebenfalls aus Gummi bestehen und auch teilweise sehr nah an das Erscheinungbild der Beutefische herankommen. Typisches Unterscheidungsmerkmal zu den klassischen Gummifischen ist die Schaufel am Ende des Schwanzes. Diese fehlt den No Action Shads. Stattdessen läuft das Ende dieses Köders spitz und dünn zusammen. Einige Modelle gabeln sich am Ende. Sie müssen aufgrund dieser Merkmale etwas anders geführt werden, als normale Gummis mit Schaufel. Um das dünne Schwanzende so richtig in Bewegung zu versetzen, sollte man, wenn man das Angeln mit Gummifisch mit No Action Shads ausüben möchte, auf das kontinuierliche Einkurbeln verzichten. Diese Technik, kommt diesen Ködern nämlich nicht entgegen. Sprünge über den Grund und das Zupfen des Köders versetzen die dünnen Schwanzenden hingegen in hochfrequente Vibrationen, denen kaum ein Raubfisch widerstehen kann.

 

Angeln mit Gummifisch - was sind Jigs?

Jigs gehören zu den Gummiködern, die in Deutschland schon am längsten zum gezielten Raubfischfang zur Verfügung stehen. Ihr Körper ist meist wurmartig ausgeprägt und am Ende befindet sich in der Regel ein sichelförmiger Flatterschwanz, der unter Wasser extrem große Reize an die Räuber aussendet. Für Anfänger in Sachen Angeln mit Gummifisch eignen sich Jigs sehr gut, da ihre Eigenschaften Fehler in der Führung verzeihen und so die Fängigkeit erhalten.

 

Angeln mit Gummifisch - wie montiert man einen Gummifisch?

Gummifische werden im Normalfall mit einem Bleikopf ausgestattet. Dieser Bleikopf verfügt über einen integrierten Haken, über den sich Kopf und Gummifisch verbinden lassen. Der Bleikopf dient dazu, dass der Angler den Köder auf Distanz und auf Tiefe bringen kann. Je nach Ködergröße, gewünschter Wurfdistanz und Strömung greift man auf verschiedene Bleikopf-Größen zurück, um sich jeder Situation so exakt wie möglich anzupassen. Als Vorfach kommt entweder ein Stück Fluorocarbon oder ein Stahlvorfach zum Einsatz. Wer auf Hechte aus ist, kommt langfristig nicht um ein Vorfach aus Stahl herum.

 

Angeln mit Gummifisch - wo ist es sinnvoll?

Das Angeln mit Gummifisch kann man entweder im Still- oder im Fließgewässer ausüben. Einsteigern kann man empfehlen, ihr Glück vorerst in Gewässern ohne Strömung auf die Probe zu stellen, weil das Erlernen der Köderführung und das Entwickeln eines Gespürs für die Signale des Köders, dort leichter fällt. Kraut- und hindernisfreie Abschnitte mit freiem Grund sind sehr gut geeignet für die ersten Schritte mit Gummifisch.

 

Angeln mit Gummifisch - welche Fische fängt man dabei?

Beim Angeln mit Gummifsch kann man verschiedene Fischarten fangen. Barsche, Hechte, Zander, Welse, Döbel, Forellen und viele andere Arten stehen auf die künstlichen Weichköder. Grundsätzlich kann man die Angelei natürlich auf eine bestimmte Fischart spezialisieren, dennoch kann zu jeder Zeit alles beißen. Ein Hecht beim Barschangeln ist ebenso möglich, wie ein Zander beim Wallerspinnfischen. Das hält die Spannung stets auf einem hohen Level und lässt den Angler Wurf um Wurf unter höchster Motivation absolvieren.

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