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14.06.2018 19:49

Angeln auf Aal

Das Nachtangeln ist bei sehr vielen Anglern sehr beliebt. In völliger Dunkelheit am Ufer zu sitzen und darauf zu warten, dass sich ein Fisch den Köder schnappt, fasziniert sehr viele Petri-Jünger so sehr, dass die Fluss- und Seeufer in den warmen Monaten des Jahres auch nachts von Anglern gesäumt sind. Der Hauptzielfisch ist bei diesen nächtlichen Ansitzen in erster Linie der Aal. Er ist nachtaktiv, lässt sich also nachts sehr gut fangen, liefert spannende Bisse und Drills und zeichnet sich darüber hinaus noch dadurch aus, dass es sich beim Aal um einen ausgezeichneten Speisefisch handelt. Welche Gewässer und Plätze, welches Gerät und welche Köder für das Angeln auf Aal in Frage kommen, haben wir im folgenden Artikel für euch zusammengetragen.

 

AalangelnAngeln auf Aal - welche Gewässer sollte man aufsuchen?

Sowohl Stillgewässer, als auch Gräben, Bäche und Flüsse zählen zu den potentiellen Aalgewässern. Viele Angelvereine besetzen ihre Gewässer, respektive ihre Gewässerabschnitte, regelmäßig mit Aalen. Dadurch besteht vielerorts eine Bestandsdichte, die ein zielgerichtetes Angeln auf Aal mit realistischen Erfolgsaussichten zulässt. Die Gewässergröße verrät dabei nicht zwingend etwas über die zu erwartende Fischgröße. Beim Angeln auf Aal kann man im kleinsten und unscheinbarsten Graben, die im wahrsten Sinne des Wortes, dicksten Überraschungen erleben.

 

Welche Plätze sind aussichtsreich?

Der Aal liebt die Dunkelheit und er liebt es ebenfalls sich so gut wie möglich zu verstecken. Es liegt also auf der Hand, dass der Angler gut beraten ist, genau die Passagen des Gewässers aufzusuchen, an denen diese beiden Kirterien erfüllt werden. Eine klassische Anlaufstelle für das Aalangeln am Fluss ist die Steinpackung. Zwischen den Fels- und Steinbrocken verstecken sich die Aale vor Feinden und lauern auf mögliche Beute. Sie nutzen die Steinpackung als Basis. Von hier aus starten sie ihre nächtliche Suche nach Futter und kehren am Ende immer wieder gesättigt zurück. Gleiches gilt für im Wasser liegendes Totholz, freigespülte Wurzeln, unterspülte Ufer, Seerosen- und Krautfelder und für tief ausgespülte Bereiche des Gewässers.

 

Angeln auf Aal - welche Ruten & Rollen setzt man ein?

Für das Angeln auf Aal nutzt man eine Rute mit einer Länge zwichen 270 und 320 Zentimeter und einem Wurfgewicht von 40 bis 70 Gramm. Mit derartigen Ruten ist man für das Angeln auf Aal bestens gewappnet. Als Rolle genügt für das Fischen auf Aale ein stationäres Modell der Größe 3000. Sie kann genügend Schnur aufnehmen, um für alle beim Aalangeln auftretenden Situationen vorbereitet zu sein. Ebenfalls positiv bemerkbar macht sich eine sauber arbeitende Rollenbremse, die bei hektischen und kraftvollen Fluchten des Aals ruckfrei Schnur freigibt.

 

Wie setzt sich die Montage beim Aalangeln zusammen?

Die Montage ist beim Aalangeln denkbar einfach. Auf die monofile Hauptschnur, die einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen sollte, wird ein Birnenblei aufgezogen, gefolgt von einer kleinen Gummiperle. Birnen- und Sargbleie eignen sich bestens für das Angeln auf Aale. Je nach gewünschter Wurfweite und dem vorliegenden Strömungsdurck sollte das Blei zwischen 50 und 70 Gramm schwer sein. Am Ende der Hauptschnur wird ein Karabinerwirbel mit einer Tragkraft von acht bis zehn Kilogramm fixiert. Dessen Karbiner nimmt die Schlaufe des Vorfachs auf. Das Vorfach besteht ebenfalls aus einer monofilen Schnur. Hier liegen die Durchmesser jedoch bei zwischen 0,18 und 0,25 Millimeter. Die Länge des Vorfachs sollte beim Aalangeln ziwschen 50 und 80 Zentimeter betragen. Absolut sinnvoll ist es, spezielle Wurmhaken zu verwenden, wenn man auf Aale angelt. Diese Haken sind an ihren vergleichweise langen Schenkeln mit zwei zusätzlichen Widerhaken ausgestattet. Dadurch ist es dem Wurm, der später als Köder eingesetzt wird, nicht ohne Weiteres möglich, vom Haken zu rutschen. Er bleibt also so lange auf dem Haken, bis der Aal auf die Montage aufmerksam wird und den Köder aufnimmt.

 

Angeln auf Aal - welche Köder sind effektiv?

Wer an das Angeln auf Aal denkt, der denkt bei der Köderfrage sofort an den guten alten Tauwurm. In der Tat eignen sich Tauwürmer sehr gut für das Angeln auf Aal. Aber auch Dendrobenas, also kleinere Würmer, werden von den Aalen ausgezeichnet angenommen. Jedoch auch Köderfische zählen zu den besten Ködern, die man Aalen präsentieren kann. Kleine Lauben, Rotaugen, oder auch Barsche sind ideal für das Aalangeln geeignet. Diese können entweder im Ganzen, oder als Fetzen angeboten werden. Die Aale mögen beides.

 

Wie gelingt die Bisserkennung beim Aalangeln?

Die Bisserkennung beim Angeln auf Aal gelingt über das Beobachten der Rutenspitze. Da die Schnur zwischen Blei und Rutenspitze stets leicht durchgespannt ist, erkennt der Angler mit seine Augen jeden Zupfer, den der Aal am Köder tätigt. Dies kann sofort mit dem Anhieb quittiert werden. Beim Nachtangeln dienen ein Knicklicht und eine Aalglocke als optische, sowie akustische Unterstützung für das Erkennen eines Bisses.

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11.06.2018 20:40

Schleienangeln

Beim Stichwort Friedfischangeln denkt man im Allgemeinen an die Fischarten Rotauge, Rotfeder, Brasse und Giebel. Die Schleie zählt natürlich ebenso zu den Friedfischen, hebt sich aber deutlich von den anderen genannten Arten ab. Zum einen durch ihr Aussehen, zum anderen dadurch, dass sie recht scheu ist und bei der Köderaufnahme sehr vorsichtig zu Werke geht. In diesem Artikel haben wir viele wissenswerte Fakten zum Fang der cleveren Schleien zusammengetragen.

 

SchleienangelnSchleienangeln - welche Gewässer eignen sich?

Schleien mögen verkrautete Gewässer und Gewässerbereiche. Deshalb lohnt sich das Schleienangeln in Flüssen und Seen, die einen sehr üppigen Pflanzenbewuchs aufweisen. Im Fluss hält man am besten Ausschau nach Zonen, die nur eine sehr geringe Strömung führen. Solche Areale sind zumeist von viel Kraut durchzogen und genau hier wird man auch die Schleien finden.

 

Schleienangeln - welche Plätze machen Sinn?

Mit dem Wissen, dass die Schleien das Leben in der und um die Unterwasser-Vegetation lieben, wird die Platzwahl auf einmal recht einfach. Oftmals lassen sich gute Plätze zum Schleienfischen mit bloßen Auge erkennen. Verkrautete Zonen, Seerosenfelder und Schilfgürtel, oder Kombinationen aus diesen drei Aspekten sind verlässliche Wegweiser auf dem Weg zum Erfolg beim Schleienfischen. Die Köder sollte man versuchen so dicht wie möglich am Kraut zu platzieren. Je dichter die Köder am Kraut liegen, desto weniger müssen die Schleien das Kraut verlassen, um an sie heranzukommen. Auf kleinen, freigespülten Kiesplätzen zwischen den einzelnen Krautfahnen oder auf hartem, freiem Untergrund direkt vorm Schilfgürtel lohnt das Ablegen des Köders beim Schleienfischen sehr häufig.

 

Schleienangeln - welche Montagen gibt es?

Natürlich gibt es auch beim Schleienangeln viele verschiedene Angeltechniken, um zum Erfolg zu kommen. Diese alle auszuführen würde an dieser Stelle jedoch den Rahmen sprengen. Deshalb möchten wir uns auf zwei wesentliche Varianten beschränken, die bereits viele Schleien in die Kescher-Maschen der Angler befördert haben. Die Rede ist vom Schleienangeln mit Pose und vom Grundangeln.

 

Schleienangeln - Posenmontage

Beim Angeln auf Schleie mit Pose muss der Angler einen Spagat schaffen. Es geht für ihn darum, die einzelnen Komponenten der Montage so weit zu verkleinern und zu verfeinern, dass die Schleien keinen Verdacht schöpfen. Gleichzeitig benötigt der Angler jedoch auch Reserven, denn die Schleien sind gute Kämpfer. Gerade wenn man ohnehin schon dicht am Kraut angelt, sollte das Material so ausgewählt sein, dass man realistische Chancen auf Seiten des Anglers behält, den Fisch vom Hindernis weg zu halten. Monofile Hauptschnüre in Durchmessern von 0,25 bis 0,30 Millimeter, oder geflochtene Hauptschnüre in Durchmessern von 0,10 bis 0,15 Millimeter sind in solchen Situationen angemessen. Als Posen kommen beim Schleienfischen ausschließlich dezente Modelle in Frage, die der Schleie keinen Widerstand bieten, der sie verschrecken könnte. Modelle mit Tragkräften von zwei bis vier Gramm eignen sich für diesen Zweck sehr gut. Oftmals wird von Anglern auch ein sogenannter Waggler zum Schleienangeln mit Pose eingesetzt. Die entsprechende Bebleiung ist obligatorisch. Die Hakengröße richtet sich nach den verwendeten Ködern. Wer Tauwürmer einsetzen möchte ist mit Wurmhaken der Größe sechs bis acht gut beraten. Für Maden und Dendrobena eignen sich Haken der Größe zehn bis 12 sehr gut beim Schleienangeln.

 

Schleienangeln - Grundmontage

Die Grundmontage für das Angeln auf Schleien ist nahezu identisch zu den Montagen, die man vom modernen Karpfenangeln kennt. Sie bestehen aus einem Festblei, aus einem Vorfach und einem Haken, der mit einem Haar versehen ist. Auf dieses Haar werden die Köder aufgezogen. Man erhält dadurch eine gewisse Selektivität, denn andere Fischarten, die den Futterplatz mit den Schleien teilen, schaffen es in der Regel nicht die am Haar angebotenen Köder aufzunehmen. Wenn es zum Biss kommt, handelt es sich deshalb oftmals im eine Schleie. Oder eben um einen Karpfen, denn deren Bisse lassen sich beim Schleienangeln nie ausschließen.

 

Schleienangeln - welche Köder sind effektiv?

Für das Schleienangeln kann man Tauwürmer, Dendrobena, Maden, Dosenmais, Hartmais, Tigernüsse, Pellets oder eben Boilies und Pop Ups verwendet. Nicht jeder Köder lässt sich mit jeder Methode präsentieren. Der Angler muss deshalb im ersten Schritt für sich definieren, was er genau vor hat und welche Köder dafür in Frage kommen.

 

Schleienangeln - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Sehr interessant ist beim Angeln auf Schleien, dass man selbst in kleinen Gewässern nie ausschließen kann, dass eine der alten und gut abgewachsenen Schleien den Köder einsaugt. Die Größe der fangbaren Schleien lässt sich absolut nicht an der Gewässergröße abschätzen und dieser Umstand sorgt bei jedem Biss für Spannung und Adrenalinschübe vom Feinsten.

 

Schleienangeln - welche Besonderheiten sind zu nennen?

Als Besonderheit ist bei dieser Angelei der Fisch selbst zu nennen. Schleien gehören mitunter zu den schönsten Kreaturen, die unsere Gewässer zu bieten haben. Ihre Farbgebung und ihre elegant geschwungene Körper- und Flossenform machen sie zu einem absoluten Highlight für jeden Angler, der eine Schleie im Kescher hat.

 

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07.06.2018 10:30

Karpfenfutter Pellets

Karpfenfutter Pellets - diese beiden Schlagwörter stehen stellvertretend für eine Thematik, die sich in sehr viele Bestandteile aufgliedern lässt. Deshalb werden wir in diesem Artikel nicht nur darauf eingehen, was Pellets sind, wo man sie beziehen kann und wie man sie einsetzt, sondern wir zeigen auch auf, welche Vor- und Nachteile Pellets mit sich bringen.

 

Karpfenfutter Pellets - was sind Pellets?

Bevor man in Erwägung zieht als Karpfenfutter Pellets zu verwenden, sollte man sich zunächst einmal darüber Gedanken machen, worum es sich bei Pellets überhaupt handelt. Als Pellets werden im Angler-Jargon Köder bezeichnet, die aus verschiedenen Fischmehlen und -ölen gepresst werden. Am Ende entstehen Pellets, die eine abgerundete Form aufweisen. Diese Pellets zersetzen sich unter Wasser, geben dabei die kleinen Mehlpartikel und Öle frei und erzeugen dadurch eine sehr attraktive Lockwirkung, der sich nur sehr wenige Fische entziehen können. Obwohl sich nach einiger Zersetzungszeit auch Kleinfische auf die freigegebenen Partikel stürzen, sind es vor allem Karpfen, denen die Pellets den Kopf verdrehen. Deshalb ist es auch so zielführend als Karpfenfutter Pellets einzusetzen. Es gibt Pellets in allen erdenklichen Größen. Vom Mikro-Pellet, bis hin zu sehr großen Pellets lässt der Markt keine Wünsche offen. Dem Angler beschert diese Tatsache sehr variable Einsatzmöglichkeiten für das Karpfenfutter Pellets, denn er kann die Köder- respektive die Futtergröße immer exakt auf die vorliegende Situation abstimmen und sich dadurch bestens anpassen. Und ein Angler, dem es gelingt sich immer bestmöglich an die Gegebenheiten und das Fischverhalten anzupassen, wird immer mehr fangen, als Kollegen, die stur bei der gleichen Vorgehensweise bleiben.

 

Karpfenfutter PelletsKarpfenfutter Pellets - wo bekommt man sie?

Wer als Karpfenfutter Pellets verwenden möchte, kann diese auf sehr unterschiedlichen Wegen beziehen. Zum einen fallen da natürlich sofort gut sortierte Angelläden ein, die in der Regel immer über ausreichende Pellet-Vorräte verfügen. Ebenfalls interessant für den Karpfenangler ist der Getreide-Großhandel. Hier kann man allerlei verschiedene Futtermittel wie Mais oder Weizen erwerben und oftmals gehören auch Fischmehlpellets zum Sortiment solcher Einrichtungen. Wenn man als Karpfenfutter Pellets einsetzen möchte, kann man diese aber auch ganz bequem über das Internet bestellten. Hier gibt es sehr viele verschiedene Anbieter, die mit interessanten Preis-Angeboten nicht geizen. Generell können Pellets in verschiedenen Gebinden gekauft werden. So kann man sie beispielsweise in kleinen Tüten kaufen, die ein Kilogramm enthalten. Genauso ist es aber auch möglich Säcke zu erwerben, die 25 Kilogramm fassen. Durch diesen Sachverhalt kann sich jeder Angler genau die Menge auswählen, die für seinen Anwendungsfall am günstigsten erscheint und zielgerichtet den Futterbestand im Angelkeller aufbessern.

 

Karpfenfutter Pellets - wie setzt man sie ein?

Es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten, wie man die Pellets effektiv nutzen kann. Zuerst ist natürlich naheliegend, dass man diese Fischmehl-Klumpen nutzt, um einen Futterplatz damit anzulegen. Dieser Futterplatz dient dem Karpfenangler dazu, Karpfen in die Nähe seines Hakenköders zu locken und so die Bissanzahl zu steigern. Dazu muss man die Pellets aber keinesfalls pur füttern. Kombinationen mit Partikeln wie Mais, Weizen oder Tigernüssen sind ebenso interessant wie eine Kombi aus Boilies und Pellets. Als Hakenköder machen Pellets ebenfalls eine sehr gute Figur und regelmäßig werden Karpfen auf am Haar angebotene Pellets gefangen. Sehr gut eignen sich hierfür Pellets, die über ein Loch in der Mitte verfügen und sich dadurch spielerisch aufs Haar der Haarmontage aufziehen lassen. Allerdings funktionieren auch sämtliche andere Pellets als Hakenköder. Notfalls muss mit dem Boilie-Bohrer etwas nachgeholfen werden.

 

Tolles Zubehör für Karpfenmontagen findest du hier: Karpfenzubehör

 

Karpfenfutter Pellets - welche Vorteile haben sie?

Wenn man als Karpfenfutter Pellets in Betracht zieht, bringt man durch mehrere Vorteile auf seine Seite. Zum einen sind sie recht günstig in der Anschaffung. Auch größere Mengen sind günstig erwerbbar, sodass auch längerfristig angelegte Futteraktionen keine Löcher in die Geldbörse des Anglers reißen. Gleichzeitig strahlen sie wie bereits erwähnt eine sehr große Lockwirkung aus, was sie zu sehr effektiven Ködern für Karpfen macht. Sie lösen sich am Angelplatz recht schnell auf, sodass sie ihre Wirkung nach kurzer Zeit bereits entfalten. Die Angelstellen werden so schnell aktiviert und die Karpfen zügig angelockt.

 

Karpfenfutter Pellets - welche Nachteile haben sie?

Wie so oft, gibt es natürlich auch beim Thema Karpfenfutter Pellets einige Nachteile aufzuzählen. Die bei den Vorteilen aufgezählte, hohe Löslichkeit der Pellets unter Wasser, kann für den Angler nämlich vom Segen auch zum Fluch werden. Gerade dann, wenn das Wasser recht warm ist, lösen sich die Pellets schnell auf, was regelmäßige Köderkontrollen durch den Angler erfordert. Ist das Wasser jedoch sehr kalt, kommt das genaue Gegenteil zum Tragen. Denn dadurch, dass die Pellets auf Öl-Basis hergestellt sind, zersetzen sie sich im kalten Wasser vergleichsweise langsam. Das bedeutet, dass man, wenn man als Karpfenfutter Pellets im kalten Wasser einsetzt, nur über eine eingeschränkte Lockwirkung verfügt.

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04.06.2018 13:46

Angeln Feeder Montage

Angeln Feeder Montage - das Angeln mit der Feederrute ist eine tolle Variante für den Friedfischfang. In diesem Artikel bekommt ihr einen vielseitigen Überblick in die Thematik Angeln Feeder Montage und erfahrt dabei alles, was man zu dieser Methode wissen sollte.

 

Angeln Feeder MontageAngeln Feeder Montage - wie sieht sie aus?

Die Montage für diese Angeltechnik setzt sich aus einem frei auf der Hauptschnur gleitenden Karabinerwirbel, an dem ein Futterkörbchen befestigt ist, aus einer Gummiperle, aus einem weiteren Karabinerwirbel am Ende der Hauptschnur und aus einem Vorfach zusammen. Beim Thema Angeln Feeder Montage geht es darum, dass man über das Futterkörbchen Futter ins Gewässer einbringt und einen Teppich aus Futter am Grund des Gewässers anlegt. Auf diesem Teppich wird der Hakenköder angeboten. Man verspricht sich dadurch eine höhere Bissfrequenz.

 

Angeln Feeder Montage - welche Hauptschnur verwendet man?

Man verwendet bei dieser Angelei eine monofile Hauptschnur mit einem Durchmesser zwischen 0,22 und 0,28 Millimeter. Damit ist man in den meisten Situationen auf der sicheren Seite. In besonderen Situationen sind Abweichungen von diesen Richtwerten natürlich möglich. Auch geflochtene Schnüre machen hin und wieder Sinn. Zum Beispiel dann, wenn man dauerhaft auf große Distanzen angelt. Hier zeigt die dehnungsfreie Geflochtene Bisse wesentlich sauberer an, als eine Monofile, die eine vergleichsweise hohe Dehnung aufweist. Geflochtene Schnüre zwischen 0,15 und 0,22 Millimeter eignen sich zum Feedern.

 

Angeln Feeder Montage - welche Vorfächer verwendet man?

Die Vorfächer sind bei dieser Methode aus monofilem Material und ihr Durchmesser beläuft sich auf 0,14 bis 0,18 Millimeter. Die Vorfächer beim Feedern können verschieden lang sein. Wenn man erreichen möchte, dass der Köder dicht am Korb liegt, machen kurze Vorfächer Sinn. Für große Distanzen zum Köder sind längere Vorfächer logischerweise die bessere Wahl.

 

Angeln Feeder Montage - welche Futterkörbchen verwendet man?

Bei der Auswahl des Futterkörbchens kann man sich an der Strömung orientieren. Leichte bis mittlere Strömung lässt sich mit Modellen von 10 bis 30 Gramm sehr gut beangeln. Schnellere Flusspassagen brauchen Futterkörbchen mit 50 bis 90 Gramm Gewicht. Je schwerer der Korb, desto besser bleibt er an Ort und Stelle liegen.

 

Angeln Feeder Montage - welche Haken verwendet man?

Die Haken für das Feedern liegen in einem Größenbereich zwischen 10 und 16. Je nachdem mit welchem Zielfisch man größtenteils zu rechnen hat und je nachdem, welche Köder man verwenden möchte, sollte man die Hakengröße anpassen.

 

Angeln Feeder Montage - auf welche Wirbel greift man zurück?

Wenn man auf die beschriebene Art und Weise angeln möchte, ist es sinnvoll Karabinerwirbell zu benutzen, weil sie den Angler dazu befähigen, schnelle Vorfachwechsel durchzuführen und sich neuen Situationen anzupassen. Der Karabiner sollte an der Verschlussstelle so ausgeformt sein, dass der unter großem Druck nicht aufbiegen kann. Karabiner mit geradem Draht am Verschlussstück neigen dazu, gebogene eher nicht. Eine Tragkraft von sechs bis acht Kilogramm ist mehr als ausreichend.

 

Angeln Feeder Montage - mit welchen Ruten fischt man?

Die Ruten zum Feederangeln sind mit einer feinen Spitze ausgestattet, die meist auch noch grell eingefärbt ist. Dies ist deshalb der Fall, damit der Angler die Bisse, die beim Feedern über die Spitze angezeigt werden, besser erkennen kann. Wurfgewichte zwischen 30 und 180 Gramm und Längen zwischen 270 und 390 Zentimeter sind, je nach Anwendungszweck, absolut sinnvoll.

 

Angeln Feeder Montage - welche Rollen sind sinnvoll?

Rollen der Größe 3000 bis 4500 sind für das Feederangeln sehr gut geeignet. Sie sollten gute Wurfeigenschaften aufweisen und robust verarbeitet sein, da eine Rolle bei dieser Angeltechnik dauerhaften Belastungen ausgesetzt ist. Eine Schnurkapazität von 200 Meter ist absolut ausreichend.

 

Gute Feederrollen findest du hier: Angelrollen

 

Angeln Feeder Montage - welche Köder kommen zum Einsatz?

Typische Köder für das Angeln mit der Feederrute sind Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer und Dosenmais. Mit sogenannten Baitbändern können auch größere Köder wie beispielsweise Pellets mit der Feederrute angeboten werden. Auf diese Art und Weise lassen sich größere Fische besser selektieren.

 

Angeln Feeder Montage - welches Futter benutzt man?

Man setzt bei dieser Technik aus Futter aus verschiedenen Mehlen. Manche Futter-Mixe beruhen auf einer Fisch-Basis, andere sind eher süß und fruchtig. Es gibt für jede Sitution das richtige Futter. Die Kunst für den Angler besteht darin, das richtige Futter zur richtigen Zeit auszuwählen.

 

Angeln Feeder Montage - welche Rutenhalter kommen zum Einsatz?

Als Rutenhalter dienen beim Feedern einfache Erdspieße mit V-Auflagen. Auf derartigen Rutenhaltern lässt sich die Rute bequem ablegen und die Schnur lässt sich durchspannen. Beim Biss kann der Angler die Rute blitzschnell dem Rutenhalter entnehmen und den Anhieb setzen.

 

Angeln Feeder Montage - wie sollte die Bremse eingestellt sein?

Die Bremse sollte immer so eingestellt sein, dass Bisse sauber verwertet werden können, aber auch so, dass gleichzeitig auch Schnur abgezogen werden kann, sollte der Fisch nach dem Anhieb mit einer kraftvollen Flucht antworten. Gerade dann, wenn mit Karpfen zu rechnen ist, sollte man darauf achten.

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01.06.2018 16:26

Angeln Hamburger Hafen

Angeln Hamburger Hafen - generell ist Hamburg als ein spannendes Reiseziel bekannt und beliebt. Mehr und mehr Angler lernen die Stadt im Norden Deutschlands auch für die Möglichkeiten zu schätzen, die sie den Anglern bietet. Viele Angler versuchen deshalb mittlerweile ihr Glück beim Angeln in der Großstadt. Wasser steht dafür in Hamburg definitiv genügend zur Verfügung. Ein ganz besonders interessanter Bereich ist der Hamburger haben, weshalb wir diesen Bericht dem Thema Angeln Hamburger Hafen gewidmet haben.

 

Angeln Hamburger Hafen - warum ist es so interessant?

Angeln im Hamburger Hafen ist unter anderem deshalb so interessant, weil es das Angeln vor einer sehr beeindruckenden Kulisse bedeutet. Man fischt in einem riesigen Hafengebiet und hat unzählige Möglichkeiten, wo man den Köder platzieren kann. Doch nicht nur wegen seiner Größe ist der Hamburger Hafen interessant. Ebenfalls ist er dafür bekannt, dass er sehr viele Fische beherbergt. Regelmäßig werden hier kapitale Exemplare verschiedener Arten von Anglern überlistet.

 

Angeln Hamburger HafenAngeln Hamburger Hafen - welche Fische kann man dort fangen?

Natürlich kann man, wenn man das Projekt Angeln Hamburger Hafen angeht, sowohl Raub- als auch Friedfische fangen. Dennoch ist der Hamburger Hafen vor allem bekannt für seine guten Bestände sämtlicher Raubfischarten. Im Klartext bedeutet dies, dass man in diesem Gebiet Barsche, Zander, Hechte, Rapfen und sogar den ein oder anderen Waller überlisten kann. Dadurch hat der Angler sozusagen eine sehr breite Auswahl an potentiellen Zielfischen. Entschieden wird sich für das, was am reizvollsten erscheint und schon kann das Angeln starten.

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Montagen kommen zum Einsatz?

Man hat mehrere Möglichkeiten, um den Köder zum Raubfischfang anzubieten. Dabei unterscheidet man zunächst, ob man stationär oder aktiv auf die ausgewählte Zielfischart angeln möchte und überlegt dann, ob man einem Naturköder oder einem künstlichen Köder den Vorzug gibt.

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Köder kommen zum Einsatz?

Als Köder verwendet man entweder Naturköder oder Kunstköder. Das bedeutet, dass man entweder Würmer oder tote Köderfische einsetzt, oder eben künstliche Köder. Darunter versteht man kleine Spinner, Blinker, Gummifische oder Wobbler. Mit Würmern lassen sich Barsche und manchmal auch Zander und Welse aus der Reserve locken. Ansonsten springen diese Fischarten sehr gut auf Kunstköder oder Köderfische an. Bei Rapfen und Hechten sollten die Tauwürmer zur Seite gelegt und ausschließlich Köderfische oder Kunstköder verwendet werden.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie angelt man mit Köderfischen?

Das Angeln mit Köderfisch gelingt, sofern man es stationär, also beim Ansitz ausüben möchte, grundsätzlich mit zwei unterschiedlichen Montagen. Zum einen gibt es die Möglichkeit, den Köderfisch an einer Posenmontage in der gewünschten Wassertiefe anzubieten. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man festgestellt hat, dass die Raubfische eher in den oberen Wasserschichten jagen. Außerdem kann man den Köderfisch auch auf Grund anbieten. Dies gelingt mit einfachen Grundmontagen, die aus Laufblei, Wirbel, Vorfach und Haken bestehen.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie angelt man mit Spinnködern?

Mit Spinnködern angelt man aktiv, weil der Angler ihnen gewissermaßen Leben einhauchen muss. Erst dann, wenn Kunstköder durch den Angler sauber geführt werden, senden sie die Reize an ihr Umfeld aus, die die Raubfische zur Attacke verleiten. Für die richtige Führungstechnik muss man von Köder zu Köder unterscheiden. Gummifische können beispielsweise einfach durchs Wasser gezogen, aber auch in Sprüngen über den Grund geführt werden. Spinner hingegen benötigen konstanten Zug, während man bei Wobblern wiederum mit kleinen Pausen arbeiten kann, aber auch nicht unbedingt muss. Wichtig beim Spinnfischen, egal welchen Köder man verwendet, ist die Ausdauer. Wenn in den ersten Angelstunden nichts passiert, muss konzentriert weiter geangelt werden, bis der lang ersehnte Biss erfolgt.

 

Gute Gummiköder findest du hier: Gummifische & Jigs

 

Angeln Hamburger Hafen - zu welchen Zeiten ist das Angeln möglich?

Beim Thema Angeln Hamburger Hafen kann gesagt werden, dass das Angeln tagsüber und nachts ausgeübt werden kann. Bisse können zu jeder Phase des Tages auftreten. Die Dämmerungsphasen sind auch hier, wie an vielen anderen Gewässern, sehr interessant.  

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Jahreszeit eignet sich dafür?

Im Hamburger Hafen halten sich ganzjährig Fische auf, sodass man sie auch über das ganze Jahr mit der Angel dort fangen kann. Wer in der kalten Jahreszeit losgeht, sollte besonderes Augenmerk darauf legen, wo er hintritt. Die senkrecht abfallenden Betonufer und Spundwände sind bei Bodenfrost extrem glatt. Ein Sturz ins eiskalte Wasser aus dieser Höhe geht selten glimpflich aus.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie keschert man gehakte Fische?

Bei der Thematik Angeln Hamburger Hafen kommt dem richtigen Kescher eine ganz besondere Bedeutung zu. Bei meterhohen Spundwänden kommt man mit normalen Kescherstangen an deren Grenzen. Hier müssen spezielle Spundwandkescher her. Diese werden an einem langen Seil zum Fisch herabgelassen. Nachdem der Fisch über das Netz gezogen hat, zieht man ihn mit dem Seil nach oben.

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29.05.2018 12:53

Aalköder

Aalköder - gerne wird in deutschen Gewässern auf Aal geangelt. Aale kämpfen heftig im Drill und schmecken, richtig zubereitet, hervorragend. Aber bevor man sie in der Küche verarbeiten kann, muss man sie zunächst erstmal fangen. Welche Köder dafür in Frage kommen, haben wir in der folgenden Abhandlung durchleuchtet und alles aufgezählt, worauf Aale stehen.

 

Aalköder - was kommt in Frage?

Da der Aal sich als Jäger und Sammler ernährt, weist er ein sehr breit gefächertes Beutespektrum auf. Es gibt unter Wasser also nur sehr wenig, was der Aal verschmäht. Für den Angler ist dieser Umstand natürlich günstig, denn dadurch hat er eine große Auswahl was den verwendeten Aalköder angeht. Die effizientesten Aalköder lauten wie folgt:

 

Aalköder - Tauwürmer

Zu einem Aalansitz gehören Tauwürmer einfach dazu. Sie lassen sich im Angelgeschäft um die Ecke besorgen und bei richtiger Handhabe über einen längeren Zeitraum hältern. Um sie dem Aal anzubieten gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Entweder man zieht den kompletten Tauwurm auf den Haken auf und durchsticht ihn mit dessen Spitze mehrmals, sodass eine Art Bündel entsteht. Oder man zerteilt den Wurm in mehrere, gleich lange Stücke und durchsticht diese in der Mitte, sodass die Enden auf jeder Seite gleich weit überstehen. Durch diese Art der Präsentation fällt es dem Aal schwer den präsentierten Aalköder aufzunehmen, ohne dabei auch die Hakenspitze zu inhalieren. Die Bissverwertung wird auf diese Art und Weise deutlich gesteigert. Für reibungsloses Angeln macht es darüber hinaus ebenfalls Sinn, bei der Verwendung von Würmern auf spezielle Aalhaken zurückzugreifen. Diese Haken sind auf ihrem Schenkel mit speziellen Widerhaken ausgestattet, die bewirken, dass der Wurm nicht so leicht von Haken rutschen, respektive gezogen werden kann.

 

Aalköder - Dendrobenas

Bei Dendrobenas handelt es sich ebenfalls um Würmer. Allerdings sind diese deutlich kleiner als Tauwürmer. Sie erzeugen dadurch unter Wasser ein völlig anderes Bewegungsmuster als Tauwürmer. Außerdem verströmen sie ein Aroma, das sich von dem anderer Würmer abhebt. Auch Dendrobenas können im Fachhandel erworben werden und lassen sich ebenso wie die Tauwürmer, lange hältern. Aufgrund ihrer geringeren Größe kann man als Aalköder ruhig mehrere Dendrobenas auf dem Haken befestigen. Auch hier machen Wurmhaken definitiv Sinn, da sie auch hier ein unerwünschtes Rutschen des Köders unterbinden.

 

AalköderAalköder - Maden

Auch Maden sind sehr gut als Aalköder geeignet. Da sie jedoch recht klein sind, sollte man für den gezielten Aalansitz ausschließlich Madenbündel anbieten, die aus mehreren Maden bestehen. Fünf bis zehn Maden ergeben ein wild umher wuselndes Bündel, das genau die Reize an die Umgebung verströmt, die man für die Aalangelei braucht. Wenn man Maden als Aalköder verwendet, ist der Wurmhaken nicht zwingend nötig, da sie in der Regel auf dem Hakenschenkel fixiert bleiben.

 

Aalköder - Nacktschnecken

Nacktschnecken werden nicht von vielen Anglern als potentielle Köder für Aal betrachtet. Dennoch gehören sie definitiv dazu! Immer wieder gelangen Schnecken, beispielsweise in Hochwasserphasen, in die Gewässer, die von Aalen bewohnt werden. Man kann sie also durchaus als eine sehr natürliche Nahrung für die Aale beschreiben und genau deshalb kann man auch jederzeit mit Bissen rechnen, wenn man eine Nacktschnecke als Aalköder auslegt. Hier ist die Köderbeschaffung natürlich deutlich schwieriger als bei Tauwürmern und anderen Aalködern, weil man Nacktschnecken nicht wie andere Aalköder im Angelgeschäft kaufen kann. Wenn man jedoch die Augen ein wenig offen hält, kann man sich in den Dämmerungsphasen oder an regnerischen Tagen in kurzer Zeit einen reichhaltigen Vorrat an Nacktschnecken zusammensuchen. Wiesen und Gärten sind ideale Areale für den Schneckenfang. Angeboten werden die Nacktschnecken, wenn man einen Aal fangen möchte, wie die anderen Köder auch, am Grund des Gewässers. Hier werden sie für den Aal zur leichten Beute.

 

Aalköder - Köderfische

Natürlich gehören auch Köderfische zu sehr guten Ködern, um Aale zum Anbiss zu verleiten. Sie werden mit einfachen Grundmontagen am Boden des Gewässers angeboten und warten dort auf den Biss. Als Köderfische kommen Rotaugen, Rotfedern, kleine Barsche oder Lauben in Frage, die eine Länge von sieben bis zehn Zentimetern aufweisen. Mit Hilfe einer Ködernadel fädelt man diese kleinen Fischchen auf das Vorfach und zieht sie auf den Hakenschenkel. Auf diese Art und Weise ist der Haken größtenteils versteckt. Der Aal schöpft dadurch keinen Verdacht und nimmt den Happen arglos auf. Wer zusätzliche Aromen freisetzen will, kann die Köderfische an den Flanken etwas einritzen. Dadurch verströmen sie eine noch kräftigere Lockspur.

 

Aalköder - Fischfetzen

Es gibt Zeiten, in denen die Aale recht vorsichtig beißen. Ein zu großer Köder kann in diesen Phasen kontraproduktiv sein. In solchen Momenten kann man mit Fischfetzen die Wende herbeiführen. Man zerschneidet dazu die Köderfische und bietet einzelne Stücke mit der Montage am Gewässergrund an. Besonders die Kopf- und Schwanz-bereiche von Köderfischen sorgen für Bisse beim Aalangeln.

 

Gutes Zubehör zum Aalangeln findest du hier: Angelzubehör

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26.05.2018 10:33

Angeln auf Zander Tipps

Angeln auf Zander Tipps – das Zanderangeln ist eine sehr vielseitige Angelei. Es gibt unzählige kleine und große Tipps und Tricks, die dazu beitragen, dass man diese Angelei erfolgreicher gestalten kann. Einige der wichtigsten Kniffe findet ihr in diesem Artikel.

 

Angeln auf Zander TippsAngeln auf Zander Tipps – Welche Plätze lohnen sich?

Zum Thema Angeln auf Zander Tipps gehört ohne Frage auch die Bestimmung des richtigen Angelplatzes. Dieser hängt natürlich immer auch von den jeweiligen Gegebenheiten, die zum Zeitpunkt des Angelns herrschen, ab. Grundsätzlich sind Zander aber immer in der Nähe von Stegen, Brückenpfeilern, Markierungsbojen, Steinpackungen, Vertiefungen oder kiesigen Flachwasserpassagen zu finden. Auch Totholz, verankerte Schiffe und die Betonkonturen rund um Staustufen sind für den Fang von Zandern prädestiniert.

 

Angeln auf Zander Tipps - wann angelt man mit Pose?

Die Posenmontage kommt beim Fang von Zandern immer dann zum Einsatz, wenn der Köder in einer bestimmten Wassertiefe präsentiert werden soll. Das heißt, wenn zum Beispiel dicht an der Oberfläche geraubt wird. Auch wenn der Boden von Kraut überzogen ist, hat der knapp über dem Kraut angebotene Köder bessere Fangchancen, als der Köder an der Grundmontage. Gleiches gilt für Gewässer mit hohem Krebsvorkommen.

 

Angeln auf Zander Tipps – Was ist bei Posen zu beachten?

Die Posen zum Zanderangeln sollten schlank ausfallen und eine lange Antenne besitzen. Ihre schlanke Form begünstigt eine störungsfreie Köderaufnahme, die lange Antenne gewährleistet eine gute Sichtbarkeit der Pose. Auch auf größere Distanzen. Modelle mit vier bis acht Gramm Tragkraft leisten sehr gute Dienste. Wer nachts angeln möchte, sollte darauf achten, dass die Pose mit einer Knicklichtaufnahme ausgestattet ist.

 

Angeln auf Zander Tipps – mit oder ohne Stahlvorfach?

Auf ein Stahlvorfach sollte nur dann zurückgegriffen werden, wenn im befischten Gewässer ein guter Hecht-Bestand vorliegt. Gegen die Zähne eines Hechtes hat dünnes Fluorocarbon oft keine Chance, der Einsatz dieses Materials wäre unter diesen Umständen also fahrlässig. Das eingesetzte Stahlvorfach sollte allerdings sehr weich und flexibel sein, damit man sich die Chancen auf einen Zander erhält.

 

Angeln auf Zander Tipps - welche Vorfächer sind sinnvoll?

Da der Zander ein Raubfisch ist, der sich bei der Jagd vor allem auf seine Augen verlässt, sollte als Vorfachmaterial beim Zanderangeln wenn möglich Fluorocarbon eingesetzt werden. Dieses Material ist unter Wasser kaum wahrnehmbar für den Zander und lässt ihn dadurch keinen Verdacht schöpfen. Außerdem besitzt das Fluorocarbon im Vergleich zur normalen Monofilschnur eine höhere Abriebfestigkeit und hält den Zähnen des Zanders deshalb Stand. Durchmesser von 0,25 bis 0,30 Millimeter eignen sich bestens.

 

Angeln auf Zander Tipps – welche Köderfische mag der Zander?

Grundsätzlich eignen sich für den Fang von Raubfischen immer die Köderfische gut, deren Art am häufigsten im Gewässer vertreten ist. Beim Zander sind dies meist kleine Rotaugen oder Lauben. Wichtig ist, dass die verwendeten Fische nicht hochrückig sind, damit sie problemlos vom Zander aufgenommen werden können. Auch kleine Aal-Stücke in Längen zwischen sechs und zehn Zentimeter leisten gute Dienste.

 

Angeln auf Zander Tipps – wie sollte das Blei montiert werden?

Für das erfolgreiche Zanderangeln sollte ausschließlich durchlaufend gefischt werden. Je weniger Wiederstand der Zander nach dem Einsaugen des Köders spürt, desto größer ist die Chance, dass er ihn nicht sofort wieder ausspuckt, sondern damit flüchtet.

 

Angeln auf Zander Tipps – wie gibt man Schnur frei?

Um die Auflistung zur Thematik Angeln auf Zander Tipps zu vervollständigen, sollte unbedingt auch erwähnt werden, dass der aufgeklappte Rollenbügel eine wesentlich bessere Lösung darstellt, als die weit geöffnete Bremse. Die Zugkraft, die hier für das Abwickeln der Schnur von der Spule nötig ist, fällt wesentlich geringer aus, als der Zug, der beim geöffneten Freilauf notwendig ist.

 

Angeln auf Zander Tipps - Wann muss der Angler anschlagen?

Der Anhieb sollte, wenn man ein tiefes Schlucken des Köders vermeiden will, immer recht zügig erfolgen. Sobald die Schnur konstant von der Rolle gezogen wird, sollte Kontakt aufgenommen werden. Der Haken hängt dann meistens im vorderen Maulbereich.

 

Angeln auf Zander Tipps – wie führt man Kunstköder?

Eine sehr weit verbreitete Führungstechnik beim Angeln mit Kunstködern ist das Faulenzen. Dabei lässt man den Köder nach dem Auswerfen bis zum Grund sinken. Nach einer kurzen Pause startet man mit ein, zwei Kurbelumdrehungen. Nach einer abermaligen, kurzen Pause wiederholt man das Ganze und setzt dies in gleichbleibenden Abständen fort. Der Köder wird durch die Kurbelumdrehungen angelupft und sinkt anschließend wieder zum Grund. Genauso wie es der Zander mag.

 

Angeln auf Zander Tipps - Welche Farben bei Kunstködern?

Wenn man unter dem Motto Angeln Auf Zander Tipps eine Sammlung von Tricks und Kniffen erstellt, ist das eine geniale Gelegenheit, um sich mit der passenden Gummifischfarbe auseinanderzusetzen. Als Orientierungshilfe dient die Farbe des Wassers, an die die Farbe der Köder immer angelehnt sein sollte. Im klaren Wasser bedeutet das, dass transparente Gummiköder mit leichtem Blau- oder Grünstich, in Kombination mit Glitter einen attraktiven Köder darstellen. Auch das Aussehen der hauptsächlich vorhandenen Futterfische dient als Anhaltspunkt. So sind in einem Fluss oder See mit ausgeprägtem Laubenbestand beispielsweise schlanke, grau-blaue Gummifische eine echte Waffe.

 

Gute Gummifische zum Zanderangeln findest du hier: Gummiköder

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23.05.2018 12:00

Rapfen Angeln

Rapfen Angeln - das Angeln auf Rapfen ist abwechslungsreich und spannend. In jeder geangelten Sekunde kann es zur Explosion der Wasseroberfläche kommen, die darin endet, dass der Köder mit brachialer Kraft in die Tiefe gezogen wird. Die Bremse der Rolle heult auf und es wird Meter um Meter Schnur von der Spule gerissen. Eine Angelei, die jedem Angler das Adrenalin durch die Adern schießen lässt. Und genau zu dieser Angelei haben wir euch die wichtigsten Aspekte zusammengetragen.

 

Rapfen Angeln - welche Gewässer kommen in Frage?

Wenn man auf Rapfen angeln möchte, kann man dies sowohl in Flüssen, als auch in Stillgewässern tun. Denn in manche Seen gelangen die Rapfen über die Zuflüsse und entwickeln dann nennenswerte Bestände, auf die man gezielt angeln kann. Grundsätzlich sollte man, um Rapfen angeln zu können, aber einen Fluss aufsuchen. Denn eigentlich ist der Rapfen ein typischer Flussfisch und mag das bewegte Wasser.

 

Rapfen AngelnRapfen Angeln - an welchen Plätzen fängt man sie?

Der Rapfen liebt die Strömung und lässt sich deshalb überall dort fangen, wo das Wasser so richtig in Bewegung kommt. Klassiche Plätze für jeden, der Rapfen angeln will, sind die Turbulenzbereiche, die unterhalb von Turbinenausläufen an Staustufen entstehen. Auch die Bereiche in und um Buhnen sind für einen Angler, der Rapfen Angeln will sehr interessant. Gleiches gilt für Steipackungen, die einer gleichmäßigen Strömung unterliegen und für flache Kiesbänke, auf denen sich die potentiellen Futterfische der Rapfen tummeln. Man kann die Rapfen in den genannten Bereichen bei der Jagd beobachten. Denn sie rauben in der Regel dicht unter der Wasseroberfläche und bringen das Wasser bei der Jagd zum Kochen. Das Wasser schäumt auf und die Kleinfische spritzen im wahrsten Sinne des Wortes panisch auseinander. Dabei entsteht für jeden Angler ein wahres Spektakel für Augen und Ohren. An Spannung ist das Ganze kaum zu überbieten. Das wird jeder Angler bestätigen können, der auf Rapfen angeln geht.

 

Rapfen Angeln - wie angelt man vom Ufer?

Das Angeln vom Ufer auf Rapfen gehört zu den klassischen Methoden. Man sucht sich einen interessanten Bereich aus und beginnt diesen systematisch zu beangeln. Beim Rapfenangeln bedeutet das, dass man zunächst die Augen und Ohren offen hält nach jagenden Fischen. Hat man jagende Rapfen erspäht, sollte man sie mit dem Köder ein Stück überwerfen und ihn dann an die Fische herankurbeln. Auf diese Art und Weise vermeidet man, dass die Rapfen das Weite suchen, wenn der Köder in ihrer unmittelbaren Nähe die Wasseroberfläche durchschlägt. Erblickt man nicht direkt raubende Fische, sucht man die augenscheinlich interessanten Bereiche Stück für Stück ab. Man setzt die einzelnen Würfe sehr dicht nebeneinander, um sicherzustellen, dass man das ganze Areal wirklich gründlich absucht.

 

Rapfen Angeln - wie angelt man vom Boot?

Vom Boot aus auf Rapfen angeln zu können, ist etwas, was nicht für jeden möglich ist, da nicht jeder über ein Boot verfügt. Wenn man allerdings die Möglichkeit hat vom Boot aus auf Rapfen angeln zu können, dann sollte man diese Gelegenheit unbedingt nutzen. Denn man erhält dadurch die Chance in Bereichen zu fischen, an die ein Uferangler nicht herankommt. An solchen Plätzen herrscht ein wesentlich geringerer Befischungsdruck als an Spots, die auch von Uferanglern frequentiert werden. Die Rapfen sind dort weniger argwöhnisch und schnappen sich eher einen Köder, als an einem, unter hohem Befischungsdruck stehenden Angelplatz. Eine ebenfalls gute Methode, mit der man Rapfen angeln kann, wenn man mit dem Boot unterwegs ist, ist das Angeln vor der Steinpackung. Man lässt sich dafür an der Packung entlang treiben und hält den Abstand zum Ufer kostant. Man setzt währenddessen Wurf um Wurf ganz dicht an die Steine und bekommt meistens dicht vorm Ufer die Bisse. Die Würfe müssen sehr exakt platziert werden. Wirft man zu kurz, erfolgt nämlich kein Biss. Wirft man zu weit, landet der Köder in den Steinen und reißt in der Regel ab.

 

Rapfen Angeln - welche Köder verwendet man?

Rapfen sind Raubfische und lassen sich deshalb sehr gut beim Spinnfischen fangen. Als Köder kommen beim Spinnfischen auf Rapfen in erster Linie Spinner, Blinker, Wobbler und Gummifische in Frage. Die Farben Weiß, Gelb, Silber und Rot eignen sich sehr gut für diese Angelei. Wichtig ist, wenn man Rapfen Angeln möchte, dass man die Köder mit sehr hoher Geschwindigkeit führt. Rapfen mögen sehr schnell geführte Köder und attackieren diese mit brachialer Kraft. Die Bisse kommen sehr hart und es ist wichtig, dass jeder, der Rapfen Angeln möchte, seine Bremse auf die richtige Einstellung überprüft. Im Fall eines Bisses kommt es nämlich zum Schnurbruch oder zum Ausschlitzen des Hakens aus dem Fischmaul, wenn die Bremse der Rolle zu weit geschlossen wurde.

 

Gute Spinner zum Rapfenangeln findest du hier: Spinnköder

 

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20.05.2018 19:15

Hering

Hering - es gibt wohl kaum einen Fisch, dessen Name so viele Nichtangler kennen, wie es beim Hering der Fall ist. Die Bezeichnung Hering ist ein fester Begriff, begegnet uns in Supermärkten und Kantinen. Aber wie angelt man eigentlich auf den Hering? Wo lebt er? Wie sieht er aus? Wovon ernährt er sich und wann bestehen die besten Chancen, diesen Fisch zu fangen? All diese Fragen sollen nicht ungeklärt bleiben. Deshalb haben wir uns ihnen angenommen.

 

Hering - wie sieht er aus?

Der Hering ist ein Fisch, dessen Körperform man als spindelförmig und langgestreckt bezeichnen kann. Ab und an treten Exemplare auf, die etwas hochrückiger und seitlich etwas abgeflacht sind. Das Maul des Herings ist endständig. Seine Zähne sind sehr klein fehlen bei manchen Fischen komplett. Er besitzt einen beschuppten Körper. Die Flanken sind silbrig gefärbt und der Rückenbereich ist von Blautönen gesäumt.

 

HeringHering - wie lebt er?

Heringe leben im Schwarm, denn das Auftreten im Schwarm gewährt ihnen eine gewisse Sicherheit vor Fressfeinden. Wenn Heringe den Kontakt zum Schwarm verlieren, reagieren sie orientierungslos und panisch. In solchen Momenten werden sie zur leichten Beute für die Raubfische, die auf genau solche Situationen lauern. Der Hering ernährt sich von Plankton und lebt in der Nähe der Küsten. Dort bevorzugt er die Wasserschichten nahe der Oberfläche und das freie Wasser.

 

Hering - wo kann man ihn fangen?

Besonders gut kann man Heringe in den deutschen Küstengewässern beangeln. Die Ostsee ist eine sehr gute Adresse für das gezielte Angeln auf Heringe, da hier regelmäßig große Populationen vorhanden sind. Es gilt das Wasser vor den Küsten zu beangeln, wo die Schwärme sich gerne aufhalten. Ein Boot ist dabei ein nahezu unabdingbares Mittel zum Zweck.

 

Hering - wann ist die beste Zeit des Jahres?

Es gibt zwei gute Phasen im Jahr für den Fang von Heringen. Die erste Phase ist der Frühling, bevor die Fische in die Laich gehen und kurz danach, wenn sie das Laichgeschäft beendet haben. Allerdings dient der Hering zu dieser Zeit nicht als besonders guter Speisefisch. Die Heringe verausgaben sich während der Laichzeit gänzlich, sodass sie abmagern und ihr Körperfettanteil sinkt. Dadurch verlieren sie gleichzeitig auch an Geschmack, was sich in der Küche natürlich negativ bemerkbar macht. Im Herbst sieht das Ganze schon etwas anders aus. In der Zeit zwischen Oktober und Anfang Dezember steht der Hering in der Regel bestens im Futter. Der Körperfettanteil ist wieder angestiegen und der Geschmack der Heringe ist deutlich besser, als noch im Frühling. Zu dieser Zeit ziehen die Heringe in großen Schwärmen vor den Küsten entlang. Für den Angler eine ideale Zeit, um eine kurzweilige Angelei zu erleben.

 

Hering - welches Gerät verwendet man?

Das Gerät, das man zum Angeln auf Hering einsetzt, ist recht schnell erklärt. Man verwendet eine 250 bis 270 Zentimeter lange Rute, die ein Wurfgewicht von 40 bis 70 Gramm besitzt. Diese Rute kombiniert man mit einer Stationärrolle der Größe 4000. Die Spule der Rolle sollte mit 0,14 Millimeter dicker, geflochtener Schnur gefüllt sein. Geflochtene Schnur gewährt einen direkten Kontakt zum Köder, sodass der Angler stets einen Überblick hat, was sich unter Wasser an seinem Köder abspielt und wann der Zeitpunkt für den Anhieb gekommen ist. Am Ende der Hauptschnur wird ein Heringsvorfach mit mehreren Haken befestigt. Diese Haken sind mit kleinen Kunstködern, respektive mit optisch reizenden Komponenten versehen, die die Heringe zum Anbiss verleiten. Um das Ganze zuverlässig auf Tiefe zu bringen, wird am Ende des Vorfachs ein Blei angebracht. Alternativ dazu kann man auch einen Pilker verwenden. Dadurch bringt man den Vorteil auf seine Seite, dass man auch mit der Beschwerung der Montage einen Fisch Haken kann. Nicht selten verirrt sich bei derartigen Montagen ein Dorsch an den Pilker und bittet zum Drill.

 

Gute Heringsvorfächer findest du hier: Heringssysteme

 

Hering - wie geht man vor?

Um möglichst schnell Heringe fangen zu können, sollte man mit dem Boot und dem Echolot die Küstengewässer absuchen. Dort, wo man einen Schwarm gefunden hat, schaltet man den Motor aus und beginnt zu angeln. Die Köder lässt man in die Tiefe herab, in der sich der Schwarm aufhält. Wenn man diese Taktik konsequent durchzieht, stellen sich die ersten Bisse bereits nach kurzer Zeit ein. Verschwindet der Schwarm, oder erfolgen keine Bisse mehr, ist es Zeit die Stelle zu wechseln und einen neuen Schwarm zu suchen. Diesen befischt man dann nach dem gleichen Prinzip.

 

Hering - welche Fangergebnisse sind möglich?

Angelt man, während gut Bedingungen vorherrschen, am richtigen Platz und mit dem richtigen Köder, sind beim Angeln auf Heringe kurzweilige Angelstunden vorprogrammiert. Es kommt nicht selten vor, dass jeder Angler, der sich auf dem Boot befindet, mit einer zweistelligen Stückzahl die Heimreise antritt und sich auf eine leckere Mahlzeit freuen kann.

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17.05.2018 15:38

Fischfutter Karpfen

Fischfutter Karpfen - Futter bei die Fische! Dieser Leitsatz trifft beim Friedfischangeln zu, denn ein Platz, an dem es etwas zu holen gibt, wirkt sich auf die Fische sehr anziehend aus. Vor allem beim Karpfenangeln sind Futterplätze ein fester Bestandteil der Taktik. Diese Futterplätze kann man mit unterschiedlichen Typen von Futter aktivieren. Wir geben im folgenden Artikel eine Übersicht über die bekanntesten Lockmittel für Karpfen und benennen, welches Fischfutter Karpfen mögen.

 

Fischfutter Karpfen - was kommt in Frage?

Um beim Thema Fischfutter Karpfen die richtige Wahl zu treffen, sind sowohl die Lockeigenschaften, als auch die Beschaffungskosten des Futters für den Angler entscheidende Aspekte. Diese variieren von Futter zu Futter.

 

Fischfutter KarpfenFischfutter Karpfen - Boilies

Karpfenangeln und Boilies gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Nicht nur als Hakenköder sind die kleinen, runden Teigkugeln eine Wucht, sondern auch als Futter, um die Karpfen an den Platz zu locken. Zur Auswahl stehen dem Angler schnell und langsam lösliche, weiche und harte Boilies, sowie auffällige und unauffällige Kugeln. Der Angler muss nun entscheiden, welche Ausführungen für seine Angelei am besten passen. Unabhängig davon, für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, sollte man immer Augenmerk auf eine vernünftige Qualität der Boilies legen. Denn nur Köder, die den Karpfen nachhaltig bekömmlich sind, werden kontinuierlich und über einen längeren Zeitraum vom Gewässerboden aufgesammelt. Die Kosten sind allerdings recht hoch, wenn man sich beim Füttern ausschließlich auf Boilies versteift und gleichzeitig auf Qualität achtet. Aber auch für dieses Problem gibt es Lösungen.

 

Gute Boilies zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenköder

 

Fischfutter Karpfen - Pellets

Pellets sind beispielsweise ein Köder, respektive ein Futter, mit denen man hohen Kosten beim Füttern aus dem Weg gehen kann. Die aus Fischmehlen und Fischölen gepressten Pellets sind zu günstigen Kursen erhältlich und eignen sich sehr gut als Ergänzungsfutter zu den Boilies. Es macht sogar Sinn weniger Boilies als Pellets auf dem Futterplatz einzubringen, sodass kleinere Mengen an Boilies verbraucht werden und sich die Kosten für deren Beschaffung automatisch in Grenzen halten. Dabei muss man keineswegs auf eine gute Lockwirkung verzichten, denn es gibt kaum einen Karpfen, der die Pellets nicht liebt. Wer dieses Fischfutter Karpfen vorsetzt, kann sich darüberhinaus beim Kauf entscheiden, welche Größe er anbieten möchte. Vom Mini-Pellet bis hin zu sehr großen, welstauglichen Fischmehlklumpen ist mittlerweile alles erhältlich.

 

Fischfutter Karpfen - Mais

Bei der Überlegung, welches Fischfutter Karpfen vorgesetzt werden sollte, führt wohl kaum ein Weg an Mais vorbei. Zunächst ein paar Worte zu dem in Anglerkreisen sehr populären Dosenmais. Er wird normalerweise von Karpfenanglern gemieden. Allerdings gibt es Situationen, in denen er einige Trümpfe auf seiner Seite hat. Bei Kurzansitzen darf der Dosenmais zum Beispiel eigentlich nicht fehlen. Warum? Weil er durch sein Aroma sehr schnell für Aktivität am Platz sorgt. Und auch die weiche Konsistenz, für die er sonst so verteufelt wird, spielt ihm hier in die Karten. Denn dadurch, dass er weich ist, kann er leicht von Weißfischen aufgenommen werden. Innerhalb kürzester Zeit sammeln sich dadurch mehr und mehr Weißfische auf dem Spot, was die Aufmerksamkeit größerer Fische erregt. Es dauert daher häufig nicht lange, bis dieses Fischfutter Karpfen anlockt und die Hakenköder gefunden werden. Aber auch der Hartmais, den man zu kleinen Preisen im Getreidegroßhandel kaufen kann, ist eine absolute Bereicherung für den Futterplatz. In Wasser gekocht und aufgequollen, macht dieses Fischfutter Karpfen verrückt. Besonders dort wo die Karpfen noch nicht mit Boilies vertraut sind, spielt der Mais seine Stärken aus. Auch dort, wo ein hoher Befischungsdruck vorliegt und sehr oft Boilies als Hakenköder verwendet werden, sorgt der Mais für stramme Schnüre, da die Fische diese Köder einfach nicht so schnell mit Gefahr verbinden.

 

Fischfutter Karpfen - Tigernüsse

Was viele Angler nicht wissen, ist dass Tigernüsse ursprünglich eigentlich als Nahrung für Menschen angepflanzt wurden und werden. Die auch als Erdmandel bekannte Knollenpflanze wächst im Boden und dient bis heute vielen Menschen in südlichen Ländern als Grundnahrungsmittel. Auch die Karpfen stehen auf die Tigers. Gekauft werden können sie in großen Gebinden zu schmalen Preisen. Geliefert werden sie im trockenen Zustand und erinnern vom Erscheinungsbild zunächst an Rosinen. Bevor man sie als Fischfutter Karpfen servieren kann, sollte man die Tigernüsse kochen und anschließend im entstandenen Sud ziehen lassen. Wenn die Nüsse eine dicke Schleimschicht ausbilden und dadurch sogar miteinander verklumpen, sind die im wahrsten Sinne des Wortes reif fürs Angeln. Man kann dieses Fischfutter Karpfen entweder pur, oder in Kombination mit Mais und Boilies präsentieren.

 

Fischfutter Karpfen - welches ist am besten?

Ein bestimmtes bestes Futter, welches man als Fischfutter Karpfen vorsetzen kann, gibt es nicht, da die Anforderungen von Gewässer zu Gewässer und zwischen den einzelnen Jahreszeiten stark variieren. Eine Mischung aus Partikeln wie Mais und Tigernüssen, sowie aus Boilies sorgt aber im Regelfall dafür, dass sich Karpfen am Futterplatz einfinden.

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