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26.07.2018 13:53

Angeln auf Zander in der Elbe

Die Elbe ist ein Fluss, der über sehr gute Fischbestände verfügt. Auch der Zander kommt in der Elbe häufig vor und das zum Teil in stattlichen Größen. Wir möchten mit diesem Artikel aufgreifen, wie und wo beim Angeln auf Zander in der Elbe der Versuch lohnt.

 

Zanderangeln in der ElbeAngeln auf Zander in der Elbe – welche Plätze eignen sich?

Zander kann man überall dort erwarten, wo Bauwerke oder Unterstände mit natürlicher Herkunft den Fischen Deckung gewähren. Für das Angeln auf Zander in der Elbe bedeutet dies, dass Häfen, verankerte Boote, Totholz, Markierungsbojen, sowie Brücken und Brückenpfeiler erste grobe Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort der Zander liefern. Hinzu kommen die langgezogenen Steinpackungen. Diese sind besonders seit dem Aufkommen der Grundeln interessant geworden. Die Grundeln finden Deckung zwischen den Steinen, die Zander wissen das und patrouillieren deshalb entlang dieser Steinwälle. Neben den Packungen sind auch die Buhnen beim Angeln auf Zander in der Elbe immer einen Versuch wert. Deren Flachwasserzonen bieten Rückzugsmöglichkeiten für allerlei Beutefische. Vor allem in den Abendstunden suchen neben den Rapfen, auch die Zander diese Areale auf, um sich am reich gedeckten Tisch zu sättigen.

 

Zanderangeln in der Elbe - welche Angeltechniken machen Sinn?

Das Angeln auf Zander in der Elbe kann man auf viele verschiedene Arten betreiben. Die favorisierten, stationären Angelmethoden sind das Grund- und das Posenangeln. Die beliebteste Aktivangelei ist das Spinnfischen mit Kunstködern.

 

Grundangeln auf Zander in der Elbe

Beim Grundangeln wird der Zanderköder mit Hilfe einer einfachen Laufbleimontage am Gewässergrund angeboten. Dabei sollte beachtet werden, dass das Blei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen angepasst wird. Ausführungen in 80 - 100 Gramm sind dabei keinesfalls übertrieben. Zu empfehlen ist der Gebrauch von Fluorocarbon für die Herstellung des Vorfachs. Dieses Material entzieht sich durch seine unauffällige Beschaffenheit den Augen der vorsichtigen Raubfische. Steinpackungen und Buhnen sind geeignete Passagen für diese Art des Zanderfangs. Da die Gefahr von Hängern bei der Verwendung von Bleien für die Steinpackungsangelei recht hoch ausfällt, macht es durchaus Sinn auf ein so genanntes Tiroler Hölzl zurückzugreifen. Diese Art von Montagenbeschwerung vermindert die Zahl der Montagenverluste. Als Köder kommen beim Grundangeln tote Köderfische oder Fischfetzen in Frage.

 

Zanderangeln mit mit der Pose

Für das Posenangeln müssen Zonen mit langsamer Strömung oder stehendem Wasser aufgesucht werden. Steganlagen oder in Häfen verankerte Freizeitboote eignen sich beispielsweise bestens dazu, mit der Posenmontage abgesucht zu werden. Die Zander suchen hier Schutz. Ergibt sich für sie eine leicht zu erreichende Nahrungsgelegenheit, wird diese in der Regel angenommen und die Pose taucht ab. Ebenfalls interessant für das Angeln auf Zander in der Elbe mit der Pose sind Kleinfischansammlungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Diese bleiben meist nicht lange unbemerkt von den Zandern und werden attackiert. Ein dezent in der Nähe dieser Schwärme angebotener Einzel-Fisch wird von diesen raubenden Zandern gerne angenommen.

 

Angeln mit Kunstködern auf Zander

Das Kunstköderangeln auf Zander stellt einen sehr effektiven Weg der Zanderangelei für all diejenigen dar, die lieber aktiv nach Fischen suchen. Jeder aussichtsreiche Spot kann mit Hilfe eines Gummifischs abgesucht werden, auch Stellen, an denen der Platz zum Ausüben der stationären Angelei nicht ausreicht. Weiterer Vorteil des Spinnfischens ist die große Strecke, die man während des Angelns zurücklegt. Die abgesuchte Wasserfläche ist dadurch wesentlich größer, als die, die vom Stationärangler erreicht wird.

 

Angeln auf Zander in der Elbe – welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln auf Zander in der Elbe kann mit jeglichen Fischgrößen gerechnet werden. Vom Nachwuchs-Räuber bis zu ausgewachsenen Endfischen mit über 100 Zentimeter Länge ist alles möglich, auch wenn die Chance auf Fische in Durchschnittsgrößen natürlich wesentlich ausgeprägter ist.

 

Worauf sollte man sonst noch achten?

Als Besonderheit der Elbe ist definitiv die Gefahr zu nennen, die von ihren Fluten ausgeht. Die Strömung hat eine nicht zu unterschätzende Kraft, sodass unbeabsichtigte Badegänge selten glimpflich ausgehen. Deshalb ist beim Angeln an der Elbe Vorsicht geboten. Gerade beim Betreten von Steinpackungen und Buhnenköpfen sollte man darauf achten, wo man hin tritt. Die Steine liegen nicht immer so fest zusammen, wie man es vielleicht vermuten würde. Eine falsche Gewichtsverlagerung bringt den buchstäblichen Stein ins Rollen und den unachtsamen Angler zu Fall. Endet der Fall im Wasser, kann die Situation schnell brenzlig werden. Deshalb gilt es, vor allem bei Nacht und bei Regen, wenn die Steine nass und glatt sind, genau darauf zu achten, wohin der nächste Schritt gesetzt wird. Wer das Angeln auf Zander in der Elbe vom Boot aus betreiben möchte, sollte sich im Vorfeld vom ordnungsgemäßen Zustand von Boot und Motor überzeugen. Auch eine Schwimmweste ist nicht unangebracht und kann im entscheidenden Moment Leben retten.

 

Gute Zanderrute findest du hier: Spinnruten

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20.07.2018 14:36

Futter für Aale

Wenn man vom Anfüttern spricht, dann denkt man zuerst an Fischarten wie Karpfen, Brassen oder Rotaugen. Beim Angeln auf diese Fische ist es normal, dass der Angler Futter einsetzt, um sie an den Angelplatz zu locken. Aber funktioniert das auch beim Angeln auf Aale? Und wenn ja, wie genau funktioniert es? Genau dies lest ihr in diesem Artikel.

 

Futter für AaleKann man Aale anfüttern?

Es ist tatsächlich möglich, Aale mit gewissen Futtermitteln an den Angelplatz zu locken. Man darf sich das Ganze nicht genau so vorstellen, wie es beim Angeln auf Friedfische der Fall ist, aber es ist tatsächlich möglich die Bissfrequenz zu steigern, indem man die Aale durch das Einbringen gewisser Futtermittel auf einen gewissen Bereich im Gewässer konditioniert.

 

Futter für Aale - welche Köder eignen sich dazu?

Als Futter für Aale eignet sich alles, was die Aale mögen und was sich gut am Angelplatz ausbringen und verteilen lässt. Vier Varianten von typischem Aalfutter haben wir hier für euch aufgelistet:

 

Futter für Aale - Fischfetzen & zerteilte Meeresfische

Aale mögen Fisch. Deshalb macht es Sinn den Angelplatz auch mit Fisch zu präparieren. Dazu fängt man sich zunächst einige Fische, tötet sie waidgerecht und schneidet sie in kleine Stücke. Wenn man mehrere Hände voll Fischfetzen vorbereitet hat, geht es an den Fluss oder den See, an dem geangelt werden soll. Dort bringt man die Fischfetzen am ausgewählten Angelplatz ein. Der Geruch der Fischfetzen verteilt sich recht rasch unter Wasser und macht den Angelplatz für die Aale interessant. Diese suchen den Platz auf und machen sich über das ausgebrachte Futter für Aale her. Die gleiche Vorgehensweise kann man auch bei der Verwendung von Meeresfischen anwenden. Man verteilt sie genau wie die aus dem Süßwasser stammenden Futterfischfetzen am Angelplatz und animiert die Aale dadurch zur Aufnahme von Nahrung. Meeresfische bringen als Futter für Aale zwei grundsätzliche Vorteile mit sich. Zum einen kann man sie bequem in nahezu jedem Supermarkt kaufen und muss nicht immer wieder Zeit in das Fangen von Köderfischen investieren. Zum anderen haben die Meeresfische, wie beispielsweise Sardinen, einen ganz eignen Geruch, den die Aale aus ihrem natürlichen Umfeld nicht kennen. Genau dieser Geruch macht die Meeresfische als Futter für Aale interessant.

 

Tauwürmer, Dendrobena und Maden zum Aalangeln

Auch Tauwürmer, Dendrobena und Maden kommen als Futter für Aale in Frage. Die größte Schwierigkeit besteht bei diesem Futter allerdings darin, es bis auf den Gewässergrund zu bekommen und damit einen gleichmäßigen Futterteppich anzulegen. Besonders im Fluss werden Würmer und Maden aufgrund ihres geringen Gewichtes gerne von der Strömung mitgerissen, sodass es sehr schwer ist, exakt zu bestimmen, wo das Futter für Aale den Weg zum Grund gefunden hat. Man behilft sich deshalb mit einem einfachen Trick und rührt sich einen Grundfutter-Mix an, der größtenteils aus Fischmehl besteht. Dieses Grundfutter lässt sich befeuchten, zu Kugeln formen und dadurch sehr genau anfüttern. Auch unter der Einwirkung von Strömung. Bevor man mit dem Füttern beginnt, mischt man die Würmer und die Maden unter den Grundfutter-Mix. Die Würmer sollte man vorher noch in mehrere Stücke zerteilen, weil sie sich dadurch besser unter das Futter mischen lassen und mehr Duftstoffe verbreiten.

 

Welche Vorteile hat das Anfüttern und wie oft sollte man füttern?

Wenn man einen Termin für den Aalansitz festgelegt hat, sollte man, drei bis fünf Tage bevor man ansitzt, damit beginnen den Angelplatz anzufüttern. Dadurch haben die Aale genügend Zeit sich an den Platz zu gewöhnen und zu lernen, dass es dort leichte Beute abzugreifen gibt. Ist dieser Lerneffekt eingetreten, hat man sich beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aal-Session geschaffen. Der große Vorteil, den das Anfüttern auf Aale mit sich bringt ist, dass man die Chancen erhöht, am Tag des Angelns Aale auf dem Angelplatz vorzufinden. Je mehr Aale den Futterplatz besuchen oder passieren, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen den oder die ausgebrachten Hakenköder findet.

 

Futter für Aale - welche Nachteile hat das Füttern?

Einen Nachteil, den das Anfüttern auf Aale besitzt, ist die Tatsache, dass durch das eingebrachte Futter auch andere Fischarten angesprochen und an den Platz gewöhnt werden können. Da wäre zum Beispiel der Hecht zu nennen, der es ebenfalls begrüßt, wenn über einen längeren Zeiraum immer wieder Fischfetzen an einem bestimmten Platz eingebracht werden. Legt man am Angeltag die Aalmontagen mit Köderfisch oder Fischfetzen aus, ist es sehr gut möglich, dass sich ein Hecht daran vergreift. Der Angler geht aus diesen ungeplanten Konfrontationen nur selten als Sieger hervor, weil das Aalgerät nicht für die scharfen Zähne des Hechtes ausgelegt ist.

 

Gute Lockstoffe zum Aalangeln findest du hier: Lockmittel

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14.07.2018 14:00

Angelköder Forelle

Das Angeln auf Forellen ist in Deutschland sehr beliebt. Manche Angler schätzen diese Fische für ihre Kampfkraft und die spannenden Drills, andere mögen sie dafür, dass sie einen sehr guten Speisefisch abgibt. Andere Angler mögen sie gar für beide Eigenschaften. Weil die Forelle derart hoch im Kurs steht, haben wir in diesem Artikel die wichtigsten Informationen zu den Schlagworten Angelköder Forelle zusammengefasst, damit auch ihr bei eurer nächsten Forellen-Tour von Anfang an die richtige Wahl treffen könnt.

 

Angelköder ForelleWo sollte man sein Köder anbieten?

Forellen sind Fische, die das strömende und mit Sauerstoff angereicherte Wasser sehr mögen. Deshalb trifft man sie in Fließgewässern meistens dort an, wo das Wasser so richtig schön in Bewegung ist. Interessant sind Bereiche mit Tiefen zwischen 0,5 und 1,5 Meter, die von einer starken, gleichmäßigen Strömung durchzogen sind. Auch ist es sinnvoll, dass jemand, der sich beim Thema Angelköder Forelle entschieden hat, Bereiche unterhalb von Wehren mit dem ausgewählten Köder absucht. Hier stehen die Forellen gerne und spekulieren auf Beute.

 

Welche Rute sollte man beim Forellenangeln verwenden?

Für das Fangen einer Forelle genügt es nicht, sich nur mit der Thematik Angelköder Forelle auseinanderzusetzen. Man benötigt auch das richtige Angelgerät, um den Köder dorthin zu bringen, wo die Forellen stehen und die gehakten Forellen sicher zu landen. Hier eignen sich Ruten in Längen zwischen 240 und 270 Zentimeter mit einem Wurfgewicht von fünf bis zwanzig Gramm. Es kommt eben immer darauf an, für was man sich bei der Frage Angelköder Forelle entscheidet.

 

Gute Forellenruten findest du hier: Forellenrute

 

Angelköder Forelle – was kommt alles in Frage?

Die Forelle ist ein Fisch, der sich von recht vielen unterschiedlichen Reiz-Typen ansprechen lässt. Sie reagiert sehr gut auf Farben, Bewegungen und Geruch. Diese drei Aspekte bringen folgende Köder beim Thema Angelköder Forelle in die engere Auswahl.

 

Spinner & Wobbler sind tolle Angelköder für Forellen

Einer der besten Köder, den man bei der Aufzählung zu Angelköder Forelle nennen kann, ist der Spinner. Die Basis des Spinners bildet eine Drahtachse, die in Längsrichtung verläuft. An dieser Drahtachse ist ein Metallplättchen, das sogenannte Spinnerplättchen befestigt. Dieses Plättchen rotiert beim Einziehen der Angelschnur unter Wasser um die erwähnte Drahtachse. Es erzeugt dadurch starke Druckwellen, die von Raubfischen wahrgenommen werden können. Kombiniert wird das Ganze mit optischen Reizen, die vom silbern oder golden glänzenden Spinnerplättchen ausgehen. So entsteht eine attraktive Versuchung für jede Forelle, regelmäßige Bisse sind die logische Folge. Am hinteren Ende dieses Köders ist mit einem scharfen Drillingshaken ausgestattet, der sich zuverlässig im Fischmaul festsetzt. Wobbler müssen bei der Besprechung der Schlagworte Angelköder Forellen ebenfalls unbedingt genannt werden. Wobbler werden aus Balsaholz oder Kunststoff gefertigt wird. Diese Köder erinnern durch ihre Formgebung an Beutefische der Forellen. Im Normalfall sind Wobbler mit zwei Drillingen ausgestattet. Wobbler für Forellen fallen aber so klein aus, dass ab und an auf einen zweiten Drilling verzichtet wird, um die Laufeigenschaften so natürlich wie möglich zu halten. Für das Erreichen der gewünschten Tiefe ist ein Wobbler mit einer sogenannten Tauchschaufel ausgestattet, die je nach Neigungswinkel die Tiefe bestimmt. Unterschiedliche Farbdekors sorgen für Abwechslung im Köderangebot. Vom natürlich gefärbten Beutefischimitat bis hin zum grell lackierten Schock-Wobbler, ist alles erhältlich.

 

Angelköder Forelle - Forellenteig & Bienenmaden

Nahezu jeder Forellenangler wird mindestens eine Dose dieses, als Wundermittel angepriesenen, Forellenköders in seiner Angelkiste mitführen. Dies ist auch berechtigt, denn die Forellen mögen die bunten Teigmischungen. Interessant daran ist, dass es Tage gibt, an denen nur ganz bestimmte Farben funktionieren, während tags darauf wieder völlig andere Farbtöne gefragt sind. Es gilt für den Angler im richtigen Moment mit dem richtigen Teig zu arbeiten. Außerdem kann man dem Forellenteig aufgrund seiner weichen Konsistenz sehr leicht eine gewisse Formgebung verleihen, welche für ein verbessertes Laufverhalten sorgt, wenn man den Köder schleppen möchte. Ein um die eigene Achse rotierendes Klümpchen Forellenteig kann beispielsweise noch die Forelle zur Aufnahme des Hakens verleiten, die einen konventionell präsentierten Köder niemals genommen hätte. Grund genug für uns, den Forellenteig in unsere Auflistung zu Angelköder Forelle aufzunehmen. Bienenmaden bilden den Abschluss unserer Liste zum Thema Angelköder Forelle. Viele Generationen von Anglern setzten bereits auf die Bienenmaden, wenn es darum ging Forellen an den Haken zu bekommen. Sie werden per Posenmontage angeboten. Man kann dabei entweder darauf warten, dass eine hungrige Forelle den Köder findet, oder die Bienenmade an der Posenmontage schleppen, was meistens für eine höhere Bissfrequenz sorgt. Man kann sich diesen Köder entweder im Angelgeschäft kaufen, oder auf eigene Faust losziehen, um sich einen ausreichenden Vorrat zusammenzusuchen. In Wäldern sollte man dazu nach faulen und morschen Baumstümpfen suchen und diese aufbrechen. Sehr oft verstecken sich die Bienenmaden dort zwischen den ersten äußeren Schichten.

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08.07.2018 13:29

Nachtangeln am Rhein

Der Rhein eignet sich nicht nur wegen seiner herausragenden Fischbestände, sondern auch wegen der dort herrschenden Gesetzeslage als ein erstklassiges Gewässer für entspannte Ansitze in lauen Sommernächten. Welche Fischarten sich besonders eignen, um beim Nachtangeln am Rhein beangelt zu werden, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengetragen. Außerdem werden die für Fischart und Gewässer typischen Angelmethoden geschildert. Auf diese Art und Weise erhält man beim Lesen einen Gesamtüberblick über das, was man beim nächsten sommerlichen Nachtansitz ausprobieren und beachten sollte.

 

Nachtangeln am RheinNachtangeln auf Zander im Rhein mit der Grundmontage

Wenn man beim Nachtangeln am Rhein mit der Grundmontage zum Zander kommen möchte, wird der Köder mit Hilfe einer einfachen Laufbleimontage am Gewässergrund angeboten. Dabei sollte beachtet werden, dass das Blei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen angepasst wird. Ausführungen in 80 - 100 Gramm sind dabei keinesfalls übertrieben. Zu empfehlen ist der Gebrauch von Fluorocarbon für die Herstellung des Vorfachs. Dieses Material entzieht sich durch seine unauffällige Beschaffenheit den Augen der vorsichtigen Raubfische. Steinpackungen und Buhnen sind geeignete Passagen für diese Art des Zanderfangs beim Nachtangeln am Rhein. Da die Gefahr von Hängern bei der Verwendung von Bleien für die Steinpackungsangelei recht hoch ausfällt, macht es durchaus Sinn auf ein so genanntes Tiroler Hölzl zurückzugreifen. Diese Art von Montagenbeschwerung vermindert die Zahl der Montagenverluste. Als Köder kommen beim Grundangeln tote Köderfische oder Fischfetzen in Frage.

 

Nachtangeln am Rhein auf Zander mit der Posenmontage

Für das Posenangeln müssen beim Nachtangeln am Rhein Zonen mit langsamer Strömung oder stehendem Wasser aufgesucht werden. Steganlagen oder in Häfen verankerte Freizeitboote eignen sich beispielsweise bestens dazu, mit der Posenmontage abgesucht zu werden. Die Zander suchen hier Schutz. Ergibt sich für sie eine leicht zu erreichende Nahrungsgelegenheit, wird diese in der Regel angenommen und die Pose taucht ab. Ebenfalls interessant für das Nachtangeln am Rhein auf Zander mit der Pose sind Kleinfischansammlungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Diese bleiben meist nicht lange unbemerkt von den Zandern und werden attackiert. Ein dezent in der Nähe dieser Schwärme angebotener Einzelfisch wird von diesen raubenden Fischen gerne angenommen.

 

Angeln auf Aal mit der Grundmontage

Für den Fang von Aalen beim Nachtangeln am Rhein kommt eine klassische Grundmontage zum Einsatz. Für die Montage benötigt man ein Grundblei, zwei Karabinerwirbel, eine kleine Gummiperle, sowie ein Vorfach, das mit den entsprechenden Haken versehen ist. Zunächst wird einer der beiden Wirbel auf die monofile Hauptschnur gefädelt. Diese sollte einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen. Nach dem Wirbel folgt die Gummiperle und an das Ende der Hauptschnur knotet man den zweiten Wirbel. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel hängt man das Blei ein. Ausführungen wie Birnen- oder Sargblei eignen sich für das Nachtangeln am Rhein sehr gut. Gewichte zwischen 50 und 70 Gramm reichen in vielen Fällen aus. Bei etwas stärkerer Strömung können auch Modelle von 90 Gramm verwendet werden. Das Vorfach wird in den Wirbel eingehängt, der sich am Ende der Hauptschnur befindet. Das Vorfach selbst variiert in seinem Durchmesser je nachdem, welche Hakengröße man einsetzt. Es sollte zwischen 50 und 70 Zentimeter lang sein. Haken in einer Größe von vier bis sechs reichen für die meisten Situationen völlig aus. Spezielle Aalhaken eignen sich sehr gut für das Beködern mit Tauwürmern, da sie über zwei zusätzliche Widerhaken am Hakenschenkel verfügen.

 

Nachtangeln auf Waller mit der Unterwasserposenmontage

Eine der effektivsten Montagen für das Angeln auf Wels beim Nachtangeln am Rhein ist die Unterwasserposenmontage. Diese Montage hat ihren Namen von einem Auftriebskörper, einer sogenannten Unterwasserpose, die auf dem Vorfach fixiert ist und den Köder durch ihren Auftrieb vom Gewässergrund abhebt. Das steigert die Attraktivität des Köders, die Welse reagieren sehr positiv darauf. Da diese Montage eine gewisse Strömung benötigt, um sich sauber zu strecken, ist sie für das strömungsreiche Wasser des Rheins prädestiniert. Um die Montage dort zu halten, wo man sich die besten Erfolgsaussichten ausrechnet, benutzt man ein Steingewicht oder ein schweres Blei. Das Blei kann geworfen werden, sodass nicht zwingend ein Boot vorhanden sein muss. Um den Stein sauber abzulegen, ist ein Boot definitiv nötig. Natürlich, kann man den Stein auch per Hand ein paar Meter weit rauswerfen. Diese Art des Angelns bringt aber eine gewisse Ungenauigkeit mit sich und sollte deshalb gemieden werden. Neben der Unterwasserposenmontage ist für das Nachtangeln am Rhein auch das Abspannen absolut zielführend. Vor allem während Hochwasser-Perioden eignet sich diese Methode bestens, um die Köder sauber in Kehrwassern und Strömungstaschen anzubieten. Allerdings sollte man bei einer viel befahrenem Wasserstraße wie dem Rhein darauf achten, dass man, sollte man das Abspannen einsetzen, keine anderen Wassersportler behindert oder gefährdet. Die großen Welse des Rheins beißen oftmals in der zweiten Nachthälfte. Deshalb sollte man beim Nachtangeln am Rhein stets bis spät in die Nacht sehr aufmerksam sein.

 

Gute Wallerruten findest du hier: Welsruten

 

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02.07.2018 18:31

Angeln Futterkorb

Am Fluss- oder Seeufer zu sitzen und gespannt darauf zu warten, dass die Rutenspitze zu zucken beginnt, damit man einen beherzten Anhieb setzen kann - das ist Angeln mit der Feederrute. Was es dabei zu beachten gibt und worauf es bei der Thematik Angeln Futterkorb ankommt erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

 

Der Futterkorb ist ausgebrachtAngeln Futterkorb - was bedeutet das?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausübt, bedient sich einer speziellen Angeltechnik. Ziel ist es, mit Hilfe des Futterkorbes, der in der Montage integriert ist, möglichst viel Futter auf dem selben Punkt am Gewässergrund einzubringen. Dadurch sollen Friedfische an den Platz gelockt werden. Der Hakenköder, der unweit des Futters positioniert ist, soll genau diese angelockten Fische zum Biss verleiten.

 

Welche Gewässer kommen zum Angeln mit Futterkorb in Frage?

Als Gewässer kommen sowohl Still- als auch Fließgewässer in Frage. Stillgewässer bieten sich für Anfänger an, weil man hier nicht auf die Strömung achten muss. Diese kann beim Thema Angeln Futterkorb im Fluss dem Angler recht böse mitspielen, wenn sie beispielsweise dafür sorgt, dass der Korb nicht liegen bleibt und es nicht möglich ist, einen vernünftigen Futterplatz anzulegen. Die Strömung kann aber nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein, wenn sie dafür sorgt, dass sich die Duftspur des Futters schnell unter Wasser verteilt und die Fische recht schnell zum Platz gelockt werden.

 

Welche Ruten & Rollen braucht man?

Da diese Angelei auf sehr unterschiedliche Anforderungen am Gewässer angepasst werden muss, ist es schwer pauschal gültige Aussagen zum Gerät zu treffen. Man muss differenzieren, unter welchen Bedingungen geangelt wird und dann lässt sich eine genaue Aussage zur Materialauswahl treffen. Wenn man im schnell fließenden Wasser fischt und weit werfen muss, dann benötigt man lange Ruten mit einem hohem Wurfgewicht, damit auch schwere Körbe auf Distanz gebracht werden können. Rutenlängen zwischen 330 und 390 Zentimeter und Wurfgewichte von 30 bis 180 Gramm sind hier angebracht. Beim Angeln auf kurze Distanz und im stillen oder langsamen Wasser, reichen Ruten mit einem Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm. Diese sollten 270 bis 300 Zentimeter lang sein. Hier kommen Stationärrollen der Größe 3000 bis 4500 zum Einsatz. Sie sollten sich mit 200 Meter 0,22 bis 0,28 Millimeter dicker monofiler Schnur oder 0,15 bis 0,22 Millimeter dicker geflochtener Schnur bespulen lassen. Außerdem sollte die Bremse fehlerlos arbeiten und sich problemlos justieren lassen. Man sollte mit der Rolle mühelos werfen können, auch auf große Entfernungen. Die einzelnen Komponenten sollten robust und sauber verarbeitet sein. Dies sichert der Rolle eine lange Funktionstüchtigkeit.

 

Angeln Futterkorb - welche Futterkörbe braucht man?

Die Futterkörbe müssen ebenso den Gegebenheiten angepasst werden, wie die Ruten beim Projekt Angeln Futterkorb. In stehendem Wasser und leichter bis mittlerer Strömung kommen Körbe mit Gewichten von 10 bis 30 Gramm zum Einsatz. Im schnell fließenden Wasser braucht man Körbe mit Gewichten zwischen 50 und 90 Gramm, damit diese am Platz liegen bleiben. Modelle, deren Enden beide offen sind, spülen schneller aus, als Ausführen, bei denen eine der beiden Seiten verschlossen ist.

 

Gute Feeder zum Angeln Futterkorb findest du hier: Feederkörbe

 

Welches Futter und welche Köder machen Sinn?

Pulverfutter aus verschiedenen Mehlen ist das ideale Futter für diese Angeltechnik. Es ist in unzähligen unterschiedlichen Geschmacks- und Aromarichtungen erhältlich und lässt sich mit Wasser zu einer Masse verarbeiten, die sich problemlos in den Futterkorb pressen lässt. Als Köder verwendet man bei dieser Angelei die typischen Friedfischköder Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer und Dosenmais. Mit dieser Köderauswahl ist man auf viele verschiedene Situationen vorbereitet und schafft es in den meisten Fällen, Fische zum Biss zu verleiten.

 

Angeln Futterkorb – welche Plätze sind interessant?

Die Plätze für diese Methode finden sich überall dort, wo auch mit Friedfischen zu rechnen ist. Abbruchkanten im Flussboden sind immer ein Garant für Fischkontakt. Hier ziehen die Fische entlang auf der Suche nach Futter. Finden sie auf diesem Weg einen mit Futter gedeckten Tisch, verharren sie am Platz und bedienen sich. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hakenköder unter diesen Umständen gefunden wird, ist sehr hoch.

 

Angeln Futterkorb – wann muss der Anhieb erfolgen?

Der Anhieb muss erfolgen, sobald die Spitze der Rute damit beginnt, sich unnatürlich zu bewegen. Unnatürlich bedeutet hier, dass sie sich auch anders bewegt, als beispielsweise unter der Einwirkung von Wind und Strömung. Es ist dieses hektische oder konstante Wippen der Spitze, das den beißenden Fisch verrät. Genau jetzt muss der Angler da sein und den Anhieb setzen.

 

Wie sollte man bei Wind mit dem Feederkorb angeln?

Wenn man das Projekt Angeln Futterkorb bei Wind angeht, muss man versuchen die Rutenspitze vor dem Wind zu schützen. Dazu muss sie so dicht wie möglich über dem Boden platziert werden, da hier der Wind am wenigsten stark bläst. Nur so ist eine vernünftige Bisserkennung möglich. Außerdem sollte man die Rute am Ufer immer in Windrichtung ausrichten, um einen störenden Schnurbogen zu vermeiden.

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29.06.2018 19:01

Wallermontage

Beim Wallerangeln führen viele Wege zum Glück. Deshalb steht jedem, der einen Wels fangen möchte, zunächst eine Auswahl mehrerer Montagen zur Verfügung. Die wesentlichen Unterschiede, sowie die typischen Einsatzgebiete der bekanntesten Montagen zum Welsangeln haben wir in diesem Artikel zusammengetragen und erläutern in den folgenden Zeilen, welche Feinheiten zu beachten sind.  Auch auf die Frage, welche Wallermontage denn die beste sei, haben wir eine eindeutige Antwort gefunden.

 

Die Wallermontagen sind ausgebrachtWallermontage - Unterwasserpose

Bei der Unterwasserposenmontage handelt es sich um eine Wallermontage, die sich sehr vielseitig einsetzen lässt. Sie kann sowohl mit, als auch ohne Boot ausgebracht werden. Dieser Umstand macht sie also auf alle Fälle für diejenigen interessant, die sich für ihre Welsangelei kein Boot kaufen möchten oder können, oder aber durch Gesetze dazu verpflichtet sind, ohne Boot auszukommen. Grundsätzlich eignet sich die Unterwasserposenmontage am besten für das Angeln in konstanter Strömung, weil sich die Montage durch den Strömungsdruck genauso entfalten kann, wie sie es soll. Vom Aufbau her erinnert diese Wallermontage an eine einfache Grundmontage, wie sie auch zum Aalangeln verwendet wird. Natürlich fallen die verwendeten Komponenten aber wesentlich stärker und robuster aus, damit der Angler dem Wels im Drill Paroli bieten kann. Die fertige Montage besteht aus einem frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel, aus einer Gummiperle, aus einem weiteren Wirbel, der ans Ende der Hauptschnur geknotet wird und aus einem Vorfach. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel wird entweder ein Blei, oder ein Stein, der mit einer Reißleine versehen ist, eingehängt. Wer ohne Boot auslegen möchte, greift selbstredend besser zum Blei, weil sich dieses am besten werfen lässt. Steine mit der Rute auszuwerfen sollte dringend vermieden werden. Auf dem Vorfach dieser Wallermontage ist ein Auftriebskörper, die sogenannte Unterwasserpose, angebracht. Dieser Auftriebskörper hat die Aufgabe den Köder etwas vom Grund des Gewässers anzuheben, um ihn so hervorzuheben. Er wird dadurch eher vom Wels wahrgenommen, was die Anzahl der Bisse erhöht.

 

Wallermontage - Boje

Das Angeln mit Boje funktioniert sehr gut in langsam fließenden und stehenden Gewässern. Zunächst wird ein großer Auftriebskörper mit Hilfe eines Seils und eines schweren Steingewichts im Gewässer am gewünschten Platz fixiert, sodass die Boje auf der Oberfläche schwimmt, aber nicht abtreiben kann. Diese Boje bekommt anschließend eine sogenannte Auslegerschnur, die so abgelängt wird, dass man sich genau über dem Bereich befindet, an dem später der Köder auf Tauchstation gehen soll. Am Ende der Auslegerschnur wird ein Ausleger fixiert, der dazu dient, dass die Auslegerschnur schnell vom Angler gefunden werden kann und nicht absinkt. Wenn dies alles vorbereitet ist, fehlt nur noch die eigentliche Montage. Zum Bojenangeln genügt eine einfache Posenmontage, bestehend aus Pose, Blei, Perle und Vorfach. Allerdings wird oberhalb der Pose noch ein Wirbel auf die Hauptschnur gezogen. Über diesen Wirbel und den Wirbel, der sich am Ausleger der Boje befindet, wird die Montage mit der Boje verbunden. Man schaltet dazu einfach ein je nach Anwendungsfall 0,30 bis 0,50 dickes und zehn Zentimeter langes Stück monofile Schnur zwischen die beiden Wirbel. Anschließend lässt man den Köder zu Wasser, fährt zurück um Angelplatz, stellt die Rute in den Rutenhalter und bringt die komplette Wallermontage auf Spannung. Die Schnur hebt sich dabei aus dem Wasser und wird dadurch resistent gegen Äste, Blätter, Kraut und anderes Treibgut. Währenddessen hängt der Köder genau an der Stelle, für die sich der Angler entschieden hat und hat nicht die Möglichkeit, sich von dort zu entfernen. Zum Einstellen der Tiefe dient die Pose, über deren Posenstift nach der Tiefen-Justierung ein halber Schlag mit der Hauptschnur gelegt werden sollte. Auf diese Art und Weise vermeidet man, dass die Hauptschnur beim Spannen dieser Wallermontage durch die Pose gezogen und die Tiefe verstellt wird. Die Bojenmontage ist eine sehr effektive Wallermontage, mit der in den letzten Jahren und Jahrzehnten bereits sehr viele Welse gefangen wurden.

 

Abspannen auf Waller

Das Abspannen läuft sehr ähnlich ab, wie das Angeln mit der Boje. Allerdings verzichtet man in diesem Fall gänzlich auf die Boje und fixiert den Ausleger stattdessen am gegenüberliegenden Fluss- oder Seeufer. Bäume, Sträucher und hervorstehende Äste bieten sich dazu bestens an. Ansonsten sind der Ablauf und die Vorgehensweise bei dieser Wallermontage identisch zum Angeln mit Boje. Dort wo Schiffe und Sportboote fahren sollte man allerdings auf den Einsatz dieser Wallermontage verzichten, weil sich durch die abgespannten Schnüre Gefahren für andere Wassersportler ergeben können.

 

Welche Montage ist die beste?

Die beste Wallermontage ist immer die, die am besten auf die zum Zeitpunkt des Angelns vorherrschenden Bedingungen abgestimmt ist. Außerdem sollte die Montage dem Platz, der befischt wird, angepasst werden. Die einzig wahre Wallermontage existiert also in dem Sinne nicht. Es liegt in der Hand des Anglers die Gegebenheiten einzuschätzen und die passende Entscheidung zu treffen.

 

Gutes Zubehör für Welsmontagen findest du hier: Wallerzubehör

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26.06.2018 17:49

Futter für Schleien

Schleien sind Friedfische und lassen sich deshalb mit typischen Friedfisch-Ködern fangen. Auch das Füttern auf Schleien ist möglich. Aber welches Futter verwendet man, wenn man Schleien an seinen Angelplatz locken möchte? Welche Aspekte sind zu beachten und was mögen Schleien ganz besonders? Mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt und für euch die Antworten zusammengetragen. Dadurch soll es auch unseren Lesern möglich sein, beim nächsten Ansitz das richtige Futter für Schleien auszuwählen und den Ansitz noch erfolgreicher zu bestreiten.

 

Grundfutter für SchleienWarum und was sollte man anfüttern?

Natürlich kann man sein Glück beim Angeln auf Schleien auch auf die Probe stellen, ohne die befischten Plätze anzufüttern. Dies wird von Zeit zu Zeit auch funktionieren. Allerdings wird man an Plätzen, an denen man Futter einbringt, höhere Chancen generieren, eine Schleie zu fangen. Der Grund dafür ist folgender: Schleien entwickeln vor allem dort gute Bestände, wo ihre Anforderungen an einen guten Lebensraum erfüllt werden. Sie mögen Gewässer, die dicht mit Kraut besiedelt sind und halten sich gerne im oder ganz dicht am Kraut auf. In einem solchen Umfeld wimmelt es von natürlicher Nahrung, sodass es der Schleie an nichts fehlt. Sie kann nahezu an jedem Ort im Gewässer fressen. Das spielt dem Angler nicht in die Karten, weil er ja schließlich möchte, dass die Schleie an einem ganz bestimmten Ort frisst. Und zwar dort, wo der Hakenköder ausgelegt worden ist. Dies kann mit dem richtigen Futter für Schleien erreicht werden. Man befüttert damit den gewünschten Bereich und gestaltet diesen dadurch wesentlich attraktiver für die Schleien. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Zielfische auf dem Futterplatz erscheint und den Hakenköder aufnimmt, steigt dadurch. Es ist pauschal schwer zu sagen, welches das beste Futter für Schleien ist. Je nach Gewässer, Jahreszeit, Wassertemperatur und Fischbestand kann die Vorliebe der Schleien für bestimmtes Futter variieren. Deshalb haben wir die wesentlichen Futtermittel, die für das Schleienangeln in Frage kommen, kurz aufgelistet und beschrieben.

 

Futter für Schleien - Grundfutter anmischen

Mit Grundfutter ist das Futter gemeint, das die Angler beim Stippen und Feedern verwenden, um die Weißfische an ihren Platz zu locken. Dieses Futter wird mit Wasser angemischt und zu Kugeln geformt, die dann auf dem Futterplatz versenkt werden. Wenn das Futter auch nach dem Befeuchten die richtige, pulvrige Konsistenz aufweist, erzeugt es unter Wasser große Wolken und sorgt dadurch dafür, dass schnell Fische auf die Futterstelle aufmerksam werden. Auch den Schleien bleibt ein derartiger Futtereintrag nicht lange verborgen. Deshalb sollte eine Tüte des Pulverfutters im Futtereimer des Schleienangler nicht fehlen. Das besagte Futter lässt sich auch sehr gut mit anderen Futtermitteln unserer Auflistung kombinieren, wodurch die Attraktivität ein weiteres Mal erhöht wird.

 

Mais ein toller Köder zum Schleiangeln

Dosenmais ist ein ausgezeichnetes Futter für Schleien. Die Schleien mögen die gelben, weichen, aromatischen Körner. Man kann den Futterplatz entweder nur mit Mais befüttern, oder ihn mit dem oben genannten Grundfutter kombinieren. Den Mais ohne Zusätze zu füttern bringt den Vorteil mit sich, dass man nicht so viele Kleinfische anspricht. Es dauert in der Regel länger, bis Bisse erfolgen. Dafür finden sich schneller große Fische am Futterplatz ein. Eine weitere Möglichkeit den Dosenmais als Futter für Schleien einzusetzen, ist ihn als Püree anzubieten. Dazu sollte man ihn zunächst mit einen Pürier-Stab zerkleinern, bis eine dickflüssige Masse entstanden ist. Diese Masse erzeugt unter Wasser eine immense Lockwirkung und wird von den Schleien sehr gut wahrgenommen. Auch Kombinationen aus ganzem Dosenmais und pürierter Mais-Masse sind möglich.

 

Futter für Schleien - Maden

Auch die Made stellt ein ausgezeichnetes Futter für Schleien dar. Es gelingt mit Hilfe von Maden einen Futterplatz in Bewegung zu versetzen. Die Bewegungsreize, die von den dort eingebrachten Maden an die Umgebung ausgesendet werden, finden in der Schleie einen dankbaren Empfänger. Man kann die Maden entweder mit einer Schleuder am Platz einbringen, oder mit dem oben genannten Grundfutter kombinieren. Dadurch wird es möglich die Maden punktuell zu platzieren und sie schnell auf Tiefe zu bringen. Dies ist beim Angeln auf Schleien wichtig. Denn wenn die Maden sehr langsam durch jede Wasserschicht sinken müssen, bevor sie die am Grund fressenden Schleien erreichen, besteht die Gefahr, dass kleine Weißfische die Maden im Mittelwasser abfangen. Maden kann man entweder als Futter für Schleien, oder als Hakenköder verwenden.

 

Pellets und Boilies für Schleien

Pellets und Boilies lassen sich sehr gut als Futter für Schleien verwenden. Man legt damit, genau wie beim Angeln auf Karpfen, einen Platz an und befischt diesen mit, an Haarmontagen präsentierten, Boilies und Pellets. Für die Schleien dürfen beide Köder ruhig etwas kleiner ausfallen. Boilies in Durchmessern von 12 bis 16 Millimeter und Pellets in der gleichen Größenordnung sorgen für gute Fangergebnisse.

 

Gute Boilies kannst du hier kaufen: Angelköder

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23.06.2018 14:28

Karpfenköder

Für sehr viele Angler ist der Karpfen ein sehr interessanter Zielfisch. Er erreicht kapitale Größen und liefert meist kraftvolle und spannende Drills. Er gehört neben dem Wels zu den kampfstärksten Fischen unserer Gewässer. Oftmals wird über das Angelgerät und die Kleinteile zum Karpfenangeln gesprochen. Wir möchten den Fokus heute allerdings mal auf die Karpfenköder legen und zeigen, mit welchen Ködern sich die großen Friedfische überhaupt überlisten lassen. Dabei wird nicht nur dargestellt, was sich als Karpfenköder eignet, sondern auch warum und welche Vorbereitungsmaßnahmen es für einige Köder zu treffen gilt.

 

KarpfenköderBoilies sind tolle Köder zum Karpfenangeln

Boilies sind eine absolute Bank als Karpfenköder! Sie werden am Haar der Haarmontage angeboten. So gelingt dem Angler eine recht gezielte Angelei, da er kleine, störende Weißfische weitestgehend ausschließen kann. Die Größe der Boilies kann zwischen 10 und 30 Millimeter betragen. In manchen Gewässern laufen größere Boilies besser, anderenorts werden kleine Boilies bevorzugt. Was die Geschmacksrichtungen angeht, sind der Fantasie des Anglers keine Grenzen gesetzt. Fruchtige, süße Boilies sind ebenso erhältlich wie würzige, fischige oder fleischige Kugeln. Welche Geschmacksrichtung am besten funktioniert hängt von Gewässer, Jahreszeit und der individuellen Vorliebe der Karpfen ab. Es gibt Boilies in jeder erdenklichen Farbe, was sie in ihrer attraktiven Wirkung als Karpfenköder zusätzlich optimiert.

 

Karpfenköder - schwimmende Pop Ups

Pop Ups unterscheiden sich von normalen Boilies darin, dass sie unter Wasser auftreiben anstatt zum Grund zu sinken. Gerade in verkrauteten Gewässern oder Gewässerpassagen kann dieser Auftrieb den entscheidenden Unterscheid ausmachen. Denn währen die sinkenden Boilies auf dem Grund aufliegen und zwischen dem dort vorkommenden Kraut versinken, kann der Angler den Pop Up knapp über dem Kraut anbieten. Dadurch bleibt er für die Karpfen deutlich erkennbar, während die sinkenden Boilies gänzlich aus dem Blickfeld verschwinden. Gesteigert werden kann der optische Effekt noch, indem man Pop Ups in sehr grellen Farben verwendet.

 

Pellets sind gute alternative Angelköder

Um Karpfen auf einen Platz aufmerksam zu machen, lassen sich Pellets sehr gut verwenden. Wenn man von Pellets als Karpfenköder spricht, meint man damit zylindrige Köder, die aus Fischmehlen und Fischölen gepresst werden. Diese Pellets geben unter Wasser eine große Lockwirkung ab. Wenn sie sich nach und nach auflösen, treten neben den Partikeln der Mehle auch die Öle und die Aromen aus diesem Karpfenköder aus und verbreiten dadurch einen effektiven Lockschleier, der von den Fischen rasch gewittert wird. Allerdings funktionieren diese Prozesse im warmen Wasser wesentlich besser als im kalten Nass, da sich die Öle bei höheren Temperaturen einfach besser lösen. Fischmehlpellets kann man in verschiedenen Größen erwerben und auch der Kauf größerer Gebinde ist möglich. Säcke mit Füllgewichten von bis zu 25 Kilogramm gehören zum Standard und ersparen dem Angler ständige Fahrten in den Angelladen, weil kontinuierlich für neue Karpfenköder gesorgt ist. Ebenso können Pellets als Hakenköder angeboten werden. Man montiert sie dazu, genau wie die Boilies, am Haar der Haarmontage.

 

Karpfenköder - Mais & Tigernüsse

Wenn es um Karpfenköder geht, führt auch kaum ein Weg an Mais vorbei. Zunächst ein paar Worte zu dem in Anglerkreisen sehr populären Dosenmais. Er wird normalerweise von Karpfenanglern gemieden. Allerdings gibt es Situationen, in denen er einige Trümpfe auf seiner Seite hat. Bei Kurzansitzen darf der Dosenmais zum Beispiel eigentlich nicht fehlen. Warum? Weil er durch sein Aroma sehr schnell für Aktivität am Platz sorgt. Und auch die weiche Konsistenz, für die er sonst so verteufelt wird, spielt ihm hier in die Karten. Denn dadurch, dass er weich ist, kann er leicht von Weißfischen aufgenommen werden. Innerhalb kürzester Zeit sammeln sich dadurch mehr und mehr Weißfische auf dem Spot, was die Aufmerksamkeit größerer Fische erregt. Es dauert daher häufig nicht lange, bis der Mais Karpfen anlockt und die Hakenköder gefunden werden. Aber auch der Hartmais, den man zu kleinen Preisen im Getreidegroßhandel kaufen kann, ist eine absolute Bereicherung für den Futterplatz. In Wasser gekocht und aufgequollen, macht dieser Karpfenköder die Fische verrückt. Besonders dort wo die Karpfen noch nicht mit Boilies vertraut sind, spielt der Mais seine Stärken aus. Auch dort, wo ein hoher Befischungsdruck vorliegt und sehr oft Boilies als Hakenköder verwendet werden, sorgt der Mais für stramme Schnüre, da die Fische diese Köder einfach nicht so schnell mit Gefahr verbinden. Ohne Tigernüsse im Futtereimer fährt mittlerweile fast kein Karpfenangler mehr ans Wasser. Es handelt sich dabei um die Knolle eines Gewächses, welches vor allem in Südeuropa und Nordafrika als Speisepflanze angebaut wird. Die Behandlung der Tigernüsse sollte so erfolgen, wie beim Hartmais beschrieben. Wenn die Tigers dann eine schleimige, zähflüssige Schicht ausbilden, sind sie genauso, wie die Karpfen sie lieben. Auch Tigernüsse lassen ist bestens am Haar anbieten. Geniale Dienste erweisen sie auch in Kombination mit einem Boilie als Hakenköder.

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20.06.2018 14:07

Bin el Ouidane

Die Entwicklung beim modernen Karpfenangeln geht immer weiter. Aber nicht nur das Angelgerät und die Vorgehensweisen der Angler werden immer ausgeklügelter. Auch die Gewässer und die durch Karpfenangler bereisten Länder werden immer ausgefallener und exotischer. Eines dieser besonderen Ziele ist der Bin el Ouidane. Dieser See befindet sich in Afrika, genauer gesagt in Marokko. Wir möchten euch in diesem Artikel darüber berichten, was man sich unter dem Namen Bin el Ouidane vorstellen kann und welche Fische man an diesem Ort fangen kann.

 

Toller Karpfen aus dem Bin el OuidaneWo liegt dieser See?

Der Bin el Ouidane ist ein riesiger See im Atlas Gebirge in Marokko. Es handelt sich dabei um einen Stausee, dessen Staudamm ungefähr 28 Kilometer südlich von Beni Mellal im Fluss El Abid errichtet wurde. Das Ganze befindet sich in der Provinz Azilal. Gebaut wurde die Staumauer zur Stromerzeugung durch Wasserkraft zwischen 1949 und 1953. Auch die Bewässerung der umliegenden Gebiete war ein Ziel dieses Unterfangens. Der See beeindruckt durch sein atemberaubendes Erscheinungsbild und liegt majestätisch gebettet in roten Felsen, Hügeln, Bergen und ebenso rotem Sand.

 

Bin el Ouidane - welche Fische kann man dort fangen?

Im genannten See leben sehr viele Karpfen. Diese Karpfen wurden als Jungfische dort eingesetzt und sind mittlerweile zu kapitalen Exemplaren abgewachsen. Karpfen von über 30 Kilogramm Gewicht wurden am Bin el Ouidane bereits gefangen. Aktuelle Rekorde bewegen sich im Bereich von etwas über 33 Kilogramm. Aber diese afrikanischen Karpfen zeichnen sich nicht nur durch ihr Gewicht, sondern auch über ihr Äußeres aus. An wenigen anderen bekannten Gewässern ist es möglich, so viele extrem individuell beschuppte Karpfen zu überlisten wie am Bin el Ouidane. Größe, Form und Verteilung ist bei jedem Karpfen einzigartig und sucht in einer derartigen Ausprägung seinesgleichen. Wer gedacht hat, man könne in diesem See ausschließlich Karpfen fangen, der irrt jedoch gewaltig. Ebenso sind beeindruckende Bestände an Schwarzbarschen, Hechten, Zandern und Schleien vorhanden. Für Abwechslung ist also auch am Bin el Ouidane bestens gesorgt. Wer zwischendurch die Spinnrute schwingen möchte, wird höchstwahrscheinlich auf seine Kosten kommen.

 

Welche Anreisemöglichkeiten gibt es?

Theoretisch ist die Anreise natürlich auch mit dem Auto möglich. Wenn man sich allerdings die Landkarte betrachtet und die Distanz zwischen Deutschland und dem Bin el Ouidane betrachtet, wird schnell klar, dass es stressfreiere Varianten geben muss. Und dem ist tatsächlich so. Mittlerweile gibt es an diesem See deutschsprachige Reiseanbieter, die den Transfer unterstützen. Das heißt, man reist mit dem Flugzeug an und kann den Transfer vom Flughafen mit den ortsansässigen Reiseanbietern koordinieren. Auf diese Art und Weise erspart man sich nicht nur jede Menge Geld, das man für Treibstoff ausgeben müsste, um mit dem Auto nach Afrika zu kommen. Sondern auch Reisezeit und vor allem auch Nerven, denn die Reise im Flugzeug ist wesentlich angenehmer, als mit dem Auto.

 

Bin el Ouidane - welche Montagen und Köder sind erfolgsversprechend?

Nur weil sich der genannte See auf einem anderen Kontinent befindet, bedeutet das natürlich nicht, dass sich die Karpfen dort nicht mit den uns bekannten Taktiken überlisten lassen. Deshalb kommt man dort mit ähnlichen Mitteln zum Erfolg, wie beim Karpfenangeln in Europa. Bei den Montagen sind keine Grenzen gesetzt. Hier kann man die ganze Vielfalt an Rigs einsetzen, die man auch beim Angeln an europäischen Gewässern verwenden würde. Allerdings macht es auch hier Sinn, die Montagen so einfach wie möglich zu halten. Einfache Haarmontagen mit Festblei, die aus robusten und qualitativ hochwertigen Komponenten hergestellt sind, verrichten auch am in Marokko beste Dienste. Als Köder muss man das verwenden, was man entweder mitnehmen kann, oder was man vor Ort bekommen kann. Dabei handelt es sich in erster Linie um Mais. Auch wenn viele Angler jetzt stutzig werden mögen, kann zur Beruhigung gesagt werden, dass die Karpfen an diesem See Mais sehr mögen und auch große Exemplare nehmen die gelben Körner gerne und regelmäßig auf.

 

Welche Plätze sollte man beangeln?

Die Plätze an denen die Montagen abgelegt werden sollten, sind denen, an denen die Karpfen in Europa gefangen werden, natürlich sehr ähnlich. Abbruchkanten im Gewässergrund, Plateaus, Flachwasserzonen, die Bereiche rund um Inseln und jegliche Bereiche, an denen der Gewässergrund besondere Strukturen aufweist, sind ideal dafür, um mit einer Montage versehen zu werden.

 

Bin el Ouidane - sind Boote erlaubt?

Boote sind auf diesem See erlaubt. Viele Karpfenangler verwenden Schlauchboote, da mit diesen Booten alles gemacht werden kann, was gemacht werden muss, um die Session zu einem Erfolg werden zu lassen. Egal ob es sich dabei um das Moven, um das Auslegen der Montagen oder um das Drillen von Karpfen geht. Auf die Schlauchboote ist immer Verlass.

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17.06.2018 22:04

Spinnfischen am Rhein

Der Rhein ist ein beeindruckender Fluss. Er wird bewohnt von unzähligen Fischen, die unterschiedlichen Arten zugehören. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten die Fische im Rhein zu beangeln. Dieser Artikel handelt speziell vom Spinnfischen am Rhein. Dabei wird über die zu fangenden Fischarten, die interessanten Stellen, die einzusetzenden Köder und viele andere wissenswerte Aspekte gesprochen. Nach dem Lesen dieses Artikels steht der Spinnfischtour am Rhein also nichts mehr im Weg.

 

Kunstköder zum SpinnangelnWas bedeutet Spinnangeln?

Das Spinnfischen am Rhein bedeutet, dass man versucht mit künstlichen Ködern, die die typische Beute von Raubfischen imitieren, einen der Räuber zu überlisten. Der Angler muss den besagten Kunstködern durch bestimmte Führungstechniken Leben einhauchen, um die Raubfische zum Biss zu verleiten. Das Spinnfischen am Rhein kann entweder vom Ufer, oder vom Boot aus betrieben werden. Das Angeln vom Ufer hat den Vorteil, dass es kostengünstiger und weniger aufwändig ist, als das Angeln vom Boot. Es genügen eine Rute und eine kleine Tasche und schon kann es losgehen, während für ein Angeln vom Boot erst noch das Boot zu Wasser gelassen werden muss. Dafür hat man als Bootsangler aber auch den Vorteil, dass man Plätze erreicht, die für Uferangler unzugänglich sind. An solchen Stellen herrscht oftmals ein deutlich geringerer Befischungsdruck, was vor allem beim Angeln mit Kunstköder ein entscheidender Vorteil sein kann.

 

Welche Fische kann man beim Spinnangeln am Rhein fangen?

Beim Spinnfischen am Rhein kann man eine Vielzahl unterschiedlicher Fische erbeuten. Zu rechnen ist mit Barschen, Zandern, Döbeln, Rapfen, Hechten und Welsen. Natürlich muss das Angelgerät auf diese sehr unterschiedlichen Fische angepasst werden. Barsche, Zander und Döbel werden mit recht feinem Material beangelt, während die Ausrüstung für das Spinnfischen am Rhein auf Wels unbedingt robust ausfallen muss. Nicht nur, weil die Welse im Drill enorme Kräfte freisetzen, sondern auch, weil die Strömung sie in ihren Fluchten noch zusätzlich unterstützt.

 

Spinnfischen am Rhein - welche Stellen sind interessant?

Sehr interessant für das Spinnfischen am Rhein sind alle Plätze an denen viel Futterfisch vorkommt, oder an denen sich die Räuber aufhalten, um während ihrer Ruhephasen Kraft zu tanken. Dazu gehören flache Kiesbänke, diverse Strömungskanten, Buhnen und Steinpackungen. Außerdem zählen auch umgestürzte Bäume, über das Wasser gewachsene Bäume und Sträucher, sowie Steganlagen und verankerte Boote und Schiffe zu wahren Raubfisch-Magneten. Flache Kiesbänke eignen sich beim Spinnfischen am Rhein sehr gut für das Fangen von Barschen. Sie mögen diese Zonen, weil sich hier viele Kleinfische tummeln. Das Gleiche gilt für Rapfen und Döbel, wobei man die Rapfen auch im Bereich von Buhnen und ganz dicht an der Steinpackung findet. Zielgenaue Würfe bis kurz vor die Steine sind hier die Grundlage für den Erfolg. Zander stehen etwas tiefer, aber ebenfalls gerne im Bereich der Buhnen und Steinpackungen. Hechte mögen jede Deckung, die sie als Unterstand nutzen können, um dann aus dem Hinterhalt zuzustoßen. Umgestürzte Bäume, Stege und verankerte Boote sind deshalb immer für einen Hecht gut. Der Wels ist der König der Buhnen. Er schätzt diese Bereiche für ihr hohes Fischvorkommen. Auch in der Steinpackung macht das Angeln auf Welse Sinn. Hier ruhen sie sich gerne aus, bevor sie zu ihrem nächsten Beutezug losziehen. Das Spinnfischen am Rhein kann also durchaus als vielfältig und abwechslungsreich bezeichnet werden.

 

Welche Köder kommen beim Spinnangeln in Frage?

Als Köder kommen beim Spinnfischen am Rhein Spinner, Blinker, Gummifische und Wobbler zum Einsatz. Diese sollten in ihrem Aussehen und ihrer Größe selbstredend den Vorlieben der einzelnen Zielfische angepasst werden. Barsche, Döbel und Rapfen lassen sich sehr gut mit kleinen Spinnern und Wobblern überlisten. Auch kleine Gummifische locken regelmäßig Barsche aus der Reserve. Zander werden häufig auf Gummiköder und Wobbler gefangen. Hechte und Waller mögen recht große Spinnköder aller Art. Während der Hecht sich gerne auf große Gummiköder stürzt, nehmen Waller gerne große Blinker.

 

Spinnfischen am Rhein - worauf ist zu achten?

Besonders für die Uferangler am Rhein ist zu beachten, dass sie auf festes Schuhwerk achten und nach Möglichkeit nicht alleine losziehen sollten. Oftmals muss man am Rhein von der Steinpackung aus angeln. Dies ist vor allem an Buhnen der Fall. Die Steine liegen nicht immer fest aufeinander, können deshalb kippen und einen unachtsamen Angler zum Stolpern bringen. Hinzukommt, dass die glatte Oberfläche in Verbindung mit Algenbewuchs und Wasser ein Ausrutschen begünstigt. Wer bei einem solchen Unfall allein unterwegs ist und im Falle eines Falles kein Handy zur Verfügung hat, um Hilfe zu rufen, kann sich kaum helfen. Das gilt vor allem nachts. Festes Schuhwerk und ein zuverlässiger Angelpartner bewahren vor einem solchen Szenario. Außerdem kann der Angelpartner bei der Landung von Fischen, sowie beim Verewigen mit der Kamera behilflich sein.

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