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15.12.2017 17:30 von Daniel Schulze

Forellen Spinner

Forellen Spinner - wenn man vor der Aufgabe steht, eine Forelle mit Kunstköder zu überlisten, so ist die Auswahl der möglichen Köder nahezu endlos lang. Man hat das Gefühl, von der Vielzahl an unterschiedlichen Kunstködern erschlagen zu werden, ohne auch nur die Chance zu haben, einen Überblick zu erlangen. Dem möchten wir entgegenwirken und setzen uns in diesem Bericht mit einem sehr guten Forellenköder auseinander. Die Rede ist vom Spinner.


Forellen SpinnerForellen Spinner - was ist das?

Ein Spinner ist ein Kunstköder für den Raubfischfang. Die Basis bildet eine Drahtachse, die in Längsrichtung verläuft. An dieser Drahtachse ist ein Metallplättchen, das sogenannte Spinnerplättchen befestigt. Dieses Plättchen rotiert beim Einziehen der Angelschnur unter Wasser um die erwähnte Drahtachse. Es erzeugt dadurch starke Druckwellen, die von Raubfischen wahrgenommen werden können. Kombiniert wird das Ganze mit optischen Reizen, die vom meist silbrig oder golden glänzenden Spinnerplättchen ausgehen. So entsteht eine attraktive Versuchung für jeden Unterwasserjäger, regelmäßige Bisse sind die logische Konsequenz. Damit Forellen Spinner nicht nur attackieren, sondern auch hängenbleiben, ist das hintere Ende dieser Köder mit einem scharfen Drillingshaken ausgestattet, der sich zuverlässig im Fischmaul festsetzt.

Forellen Spinner - wie setzt man ihn ein?

Um Forellen Spinner zielführend zu präsentieren, ist es wichtig die Fische so exakt wie möglich anzuwerfen. Allerdings macht es Sinn, nur die Richtung der angepeilten Fische genau zu treffen und die Schuppenträger zunächst etwas zu überwerfen. Anschließend kurbelt man den Spinner in Richtung der Forellen und hofft auf die Attacke. Diese Vorgehensweise ist deshalb sinnvoll, weil man die Fische eher verschreckt als zum Biss animiert, wenn man ihnen den Spinner direkt vor das Maul wirft. Lassen sich keine Fische erspähen, muss der Angler Ausdauer an den Tag legen und mit vielen Würfen Meter um Meter des Gewässers abklappern. Früher oder später, stößt man auf beißwillige Salmoniden und der Köder wird im Optimalfall attackiert.

Guter Spinner zum Forellenangeln findest du hier: Forellen Spinner


Forellen Spinner - welches Vorfach verwendet man?

Beim Vorfach führt kein Weg an Fluorocarbon vorbei. Dieses Material besitzt die Eigenschaft unter Wasser nahezu unsichtbar zu erscheinen und ist deshalb prädestiniert für das Angeln auf einen Räuber, der sich wie die Forelle, bei der Futtersuche größtenteils auf seine Augen verlässt. Besonders dort, wo viel mit Kunstköder auf Forellen geangelt wird, kann man kaum unauffällig genug agieren. Hier entscheiden Details über Erfolg und Misserfolg.


Forellen Spinner - welche Gewässer eignen sich?

Um Forellen Spinner vorzusetzen, kann man sowohl stehende, als auch fließende Gewässer aufsuchen. In vielen stehenden Vereinsgewässern wird durch regelmäßige Besatzmaßnahmen für dauerhaft gute Bestände gesorgt. Hier kommt der Angler schnell auf seine Kosten. Aber auch kleinere Flüsse und Bäche haben ihren Reiz. In so manchem Gumpen lauern nämlich große Salmoniden, die noch von weit zurückliegenden Besatz-Aktionen übrig geblieben und entsprechend abgewachsen sind.


Forellen Spinner - was muss man im Fluss beachten?

Das Angeln auf Forellen im Fluss mit Spinner ist sehr interessant. Allerdings sollte man, wenn man gegen die Strömung angeln möchte, einige Kleinigkeiten beachten. Es ist nämlich logischerweise so, dass der Fluss durch seine Strömung den Kunstköder in die Richtung des Anglers drückt, wenn dieser einen Spot anwirft, der flussauf gelegen ist. Behält man hier die Einzuggeschwindigkeit bei, die man auch beim Einziehen des Köders gegen die Strömung  an den Tag gelegt hat, purzelt der Spinner zwischen die Steine und bleibt hängen, oder aber er lässt sich komplett einkurbeln, dreht sich aber nicht mehr so, wie man es für erfolgreiches Angeln benötigt. Das Erhöhen der Einzuggeschwindigkeit ist, wenn man gegen die Strömung wirft, also in jedem Fall unabdingbar.


Forellen Spinner - welche Fische sind zu erwarten?

Wer für den Fang von Forellen Spinner verwendet, darf mit sämtlichen Fischgrößen rechnen, die das beangelte Gewässer zu bieten hat. Von der Nachwuchs-Salmonide bis zur bestens abgewachsenen Großforelle spricht der Spinner mit seinem Laufverhalten und seinen Eigenschaften alle Exemplare an. Da der Spinner eher zu den klassischen Ködern gehört, der eher in der Vergangenheit als heute zum Forellenangeln verwendet wurde, erhält man sich damit ab und an einen Trumpf gegenüber Anglern, die die Forellen nur mit den modernsten und ausgefallensten Kunstködern bombardieren.


Forellen Spinner - ist mit Beifängen zu rechnen?

Wenn man beim Angeln auf Forellen Spinner nutzt, darf man jederzeit mit diversen Beifängen rechnen. Im Fluss hat man vor allem immer wieder Attacken und Bisse von Döbeln zu verzeichnen, da der Spinner ebenso gut in ihr Beutespektrum passt, wie in das der Forelle. Aber auch Barsche sind immer wieder dabei und sorgen für kurzweiliges Wurfangeln. Mitunter kann es auch passieren, dass ein Hecht sich am Spinner zu schaffen macht. Allerdings sind diese Drills dann meist nicht von langer Dauer, da er mit seinen scharfen Zähnen kurzen Prozess mit dem Fluorocarbon macht. Für Spannung ist beim Thema Forellen Spinner also immer gesorgt.

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12.12.2017 13:33 von Daniel Schulze

Hechtpose

Hechtpose - es gibt wohl kaum etwas, das einen Angler derart in seinen Bann zieht wie eine rote Hechtpose, die seelenruhig im Morgennebel verharrt, während ein neuer Tag anbricht. Wenn die Pose dann plötzlich zu wandern beginnt und wenige Augenblicke später abtaucht ist die Spannung und die Adrenalinausschüttung kaum zu überbieten. Wenn man das so liest und sich dieses Szenario vor dem geistigen Auge ausmalt, ist es eigentlich verwunderlich, dass nicht öfter von dieser Angeltechnik berichtet wird. Genau deshalb dreht sich in diesem Artikel alles um das Thema Hechtpose.


Hechtpose - was ist das?

Eine Hechtpose ist ein Auftriebskörper, der es, wenn man ihn richtig montiert, dem Angler erlaubt, seinen Köder in jeder beliebigen Tiefe im Gewässer anzubieten. Außerdem ist die Hechtpose dafür zuständig dem Angler den Biss anzuzeigen, wenn sich ein Hecht den ausgelegten Happen schnappt und damit davonzieht. Hechtposen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Neben den altbekannten, gedrungenen Modellen mit normaler Antenne, kann man im Handel auch Posen kaufen, deren Antenne mit einem kleinen Segel versehen ist. Man spricht deshalb auch von Segelposen. Diese können eingesetzt werden, wenn der Angler den Wind nutzen möchte, um die Montage in eine Drift zu versetzen. Auf diese Art und Weise sind auch Plätze erreichbar, die man ohne Boot ansonsten nie hätte erreichen können. Plätze, an denen die Hechte keine Gefahr mit dem angebotenen Köder in Verbindung bringen und deshalb noch argloser beißen, als in anderen Bereichen. Außerdem gibt es Posen, bei denen man die Schnur für die Tiefeneinstellung zwischen Antenne und Posenkörper einklemmt und andere Ausführungen, mit durchgehender Schnurführung. Diese Posen werden in ihrer Position fixiert, indem man Stopper oberhalb auf die Schnur zieht und dort platziert, wo die Pose später auf der Schnur sitzen soll. Durch Stopper fixierte Posen eignen sich vor allem dort, wo man mit der Hechtpose in recht tiefem Wasser angeln möchte und die Angeltiefe ansonsten nicht mit Hilfe der Pose einstellen könnte, weil sie die Länge der Rute überschreitet.

Hier findest du Posen zum Hechtangeln: Hechtposen


Hechtpose - wie sieht die Montage aus?

Die Montage für das Angeln mit Hechtpose ist simpel. Wenn man mit einer feststellbaren Pose angelt, zieht man diese zuerst auf die Schnur. Anschließend schiebt man die entsprechende Bebleiung und eine kleine Perle auf die Hauptschnur auf, bevor man einen Karabinerwirbel an deren Ende anknotet. Der Karabiner des Wirbels dient als Aufnahme für das Vorfach. Für das Hechtangeln mit Hechtpose sollte man in jedem Fall ein Stahlvorfach verwenden, weil es häufig vorkommt, dass das Vorfach beim Posenangeln Kontakt mit den Zähnen des Hechtes bekommt. Hochwertige und flexible Stahlvorfächer sorgen für eine saubere Präsentation, für eine störungsfreie Köderaufnahme durch den Hecht und für einen sicheren Drill, ohne unnötige Fischverluste.

 

HechtposeHechtpose - wo setzt man sie ein?

Mit Hechtpose kann man an unterschiedlichen Gewässertypen erfolgreich angeln. Egal ob im Fluss, im See, im Kanal oder im kleinen Vereinsteich. Überall wo man einen Hechtbestand erwartet, kann die Montage mit der Hechtpose die Lösung zum Erfolg sein. Richtig gut eignet sich diese Montage auch, um den Köder punktgenau am Standplatz eines Hechtes über einen längeren Zeitraum anzubieten. Nicht immer stürzen sich die Hechte sofort auf den erspähten Köder, ab und an lassen sie sich etwas bitten. Und genau hier schlägt die Stunde des geduldigen Posenanglers.


Hechtpose - worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Kauf einer Hechtpose sollte man sich zunächst darüber im Klaren sein, was man damit machen möchte. Für das Angeln in größeren Tiefen sollte man auf Posen zurückgreifen, die per Stopper fixiert werden. Angelt man nur in flachen Bereichen, kommt man mit einer Klemmpose bestens aus. Für jeden Hechtangler, der regelmäßig im Wind ansitzt, macht eine Segelpose durchaus Sinn. Natürlich sollte die Pose optisch so auffällig sein, dass sie auch aus größerer Entfernung noch gut zu erkennen ist. Ihr Auftrieb sollte so gering wie möglich sein, allerdings auch stark genug, um die geplanten Ködergrößen sauber zu tragen. Wer auch mal in die Dunkelheit hinein fischen möchte, dem erweist eine Pose, die über eine Aufnahme für ein Knicklicht verfügt, gute Dienste. Darüber hinaus sollte man beim Kauf einer Pose auch Augenmerk auf die Verarbeitung und die Qualität legen, denn an hochwertigen Posen hat man eindeutig länger Spaß.


Hechtpose -  welche Köder werden damit angeboten?

Als Köder kommen beim Angeln auf Hecht mit Pose in erster Linie tote Köderfische zum Einsatz. Für die Auswahl der Fischart, die man dem Hecht vorsetzt, kann man sich an dem Friedfischbestand orientieren, der im betroffenen Hechtgewässer vorliegt. Die Fischart, die am meisten vorkommt, ist auch immer ein Volltreffer als Hechtköder. Ein Joker für zickige Hechte sind beim Posenangeln auf Hecht Köder wie Makrele oder Hering. Sie sind den meisten Hechten unbekannt und deshalb interessant.

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09.12.2017 20:30 von Daniel Schulze

Karpfenzucht

Karpfenzucht - wir alle kennen den Weihnachtskarpfen. Es handelt sich dabei um ein Gericht, das an den weihnachtlichen Feiertagen traditionell bei sehr vielen Familien serviert wird. Man könnte auch sagen, die Karpfen erobern zu dieser Zeit die deutschen Küchen. Aber wo kommen all diese Karpfen her? Genauso stellt sich die Frage, wo die Angelvereine, die regelmäßig ihre Gewässer mit Karpfen besetzen, die Mengen an Fisch herzaubern? Die Antwort lautet: Aus der Karpfenzucht. Aber was genau ist eine Karpfenzucht und was zeichnet eine Karpfenzucht aus? Diesen Fragen sind wir nachgegangen.


KarpfenzuchtKarpfenzucht - was bedeutet das?

Unter einer Karpfenzucht kann man sich eine Anlage aus mehreren Teichen vorstellen, die direkt nebeneinander angeordnet sind. In diesen Teichen werden Karpfen gehalten. Sie finden dort die bestmöglichen Bedingungen vor, um konstant zu wachsen und zu einem bestimmten Zeitpunkt eine gewisse Größe zu erreichen. Die Zuchtteiche einer Karpfenzucht sind in der Regel recht flach und in ihrer Form so beschaffen, dass man sie leicht mit Netzen abfischen kann. Denn schließlich muss man sich ja die Möglichkeit erhalten, die herangezüchteten Karpfen ohne größere Schwierigkeiten abzufischen, wenn man sie verkaufen möchte. Außerdem begünstigt das flache Wasser eine hohe Wassertemperatur, da es sich bereits durch recht geringe Sonneneinstrahlung erwärmt. Das tut dem Stoffwechsel, sowie dem Wachstum des Karpfens gut. Oftmals sind die Teichanlagen einer Zucht umzäunt, mit Netzen überspannt und durch Hunde bewacht. Man möchte auf diese Art vermeiden, dass Fischraub durch Kormorane, Reiher oder Schwarzangler stattfindet. Besonders die schwarz gefiederten Kormorane können innerhalb kürzester Zeit immensen Schaden in Fischbeständen anrichten und auf diese Art sogar die Existenz von unachtsamen Betreibern einer Karpfenzucht gefährden.

 

Karpfenzucht - womit werden die Karpfen gefüttert?

Das Futter ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil bei einer erfolgreichen Karpfenzucht. Gefüttert wird regelmäßig und in entsprechenden Mengen, damit jeder Karpfen auf seine Kosten kommt und der komplette Bestand recht gleichmäßig abwächst. Als Futter kommen Hartmais, Weizen und Pellets in Frage, da sie in großen Mengen zu erschwinglichen Preisen bezogen werden können und den Karpfen genau die Energie und Nährstoffe liefern, die sie brauchen. Gefüttert wird entweder von Hand mit Hilfe der Futterkelle, oder mit automatischen Futterverteilern, die fix an den einzelnen Teichen installiert sind. Eine ganz besondere Form der Hilfsmittel zum Füttern, sind sogenannte Futterautomaten. Dabei werden über dem Wasser Behälter installiert, die in ihrer Form an ein Fass erinnern. An der Unterseite dieses Behälters befindet sich ein Loch, durch das eine Stange gesteckt wird. Diese Stange ist so dick, dass sie circa die halbe Fläche des Lochs abdeckt. Auch oben besitzen die besagten Behälter eine Öffnung, die durch einen Deckel verschlossen ist. Durch diese Öffnung wird das Futter eingefüllt. Der Hartmais, der bei diesen Futterautomaten in der Regel eingesetzt wird, rutscht bis nach unten zur kleinen Öffnung durch. Einige Körner fallen sofort raus, die anderen verkeilen sich durch ihre Form ineinander. Erst wenn an der Stange, die ebenfalls im Loch steckt, gerüttelt wird, fallen weitere Körner raus. Im Gespräch mit einem Züchter durften wir erfahren, dass die Karpfen recht schnell darin sind zu lernen, wie das Spiel mit dem Futter funktioniert. Sie schwimmen gegen die Stange und erhalten das Futter. So sei der Futterbehälter bei Karpfen, die das Ganze durchschaut haben, innerhalb recht kurzer Zeit leer. Natürlich bedarf es jedoch auch hier einer ständigen Überwachung durch die Mitarbeiter der Karpfenzucht. An dieser Stelle noch eine Ergänzung zum Hartmais. Wenn man sich viele verschiedene Artikel zum Thema Mais durchliest, wird man immer wieder Behauptungen finden, wonach der Mais im harten Zustand schädlich für Karpfen sei. Diese These entkräften Fischzüchter nachhaltig. In der Karpfenzucht bekommen die Karpfen Mais nur in seiner harten und sozusagen trockenen Form. Die Karpfen stellt dies vor keine Schwierigkeiten.

Karpfenzucht - welche Karpfen kann man dort kaufen?

In einer Zucht kann man Karpfen in unterschiedlichen Größen und Gewichten kaufen. So sind beispielsweise kleine Exemplare mit zwischen zehn und fünfzehn Zentimeter Länge genauso erhältlich, wie die zum Verzehr geeigneten mehrpfündigen Exemplare. Aber auch wirklich Große Karpfen mit über zehn Kilogramm Stückgewicht können in so mancher Karpfenzucht gekauft werden. Die Preise für solche Einzelfische, die über viele Jahre in der Karpfenzucht herangewachsen sind, sind im Normalfall allerdings recht hoch.

 

Karpfenzucht - welche Besonderheiten gibt es?

Neben den lebenden Karpfen können in den beschriebenen Zuchtanlagen auch häufig noch weitere Angebote wahrgenommen werden. Beispielsweise kann man vielerorts zum Verzehr fertig vorbereitete Karpfen erwerben. Auch ist es keine Seltenheit, dass die Betreiber der Anlage einen oder mehrere Teiche für Angler zur Verfügung stellen. Hier kann man sich die gewünschten Fische selbst mit der Angel fangen, was für die Angler unter der Kundschaft natürlich eine besonders interessante Option ist. Der Besuch in einer solchen Zucht für Karpfen, lohnt also eigentlich immer.

Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenköder

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06.12.2017 13:20 von Daniel Schulze

Gummifisch für Zander

Gummifisch für Zander - wer einen Gummiköder für Zander sucht, steht bei der Betrachtung der Regale in Angelläden vor der Qual der Wahl. Besonders Einsteigern in die Materie, ist oftmals nicht klar, wo genau die Unterschiede in den verschiedenen Ausführungen liegen. Dieser Thematik haben wir uns im Folgenden angenommen und werden auf einige der bekanntesten Formen und ihre Eigenschaften, eingehen. Wir möchten damit jedem, der nach einem Gummifisch für Zander Ausschau hält, die Auswahl erleichtern.


Gummifisch für Zander - welche Modelle gibt es?

Wir möchten in dieser Abhandlung auf drei sehr unterschiedliche Gummis eingehen, die man zum Zanderfang verwenden kann. Es handelt sich dabei um Action Shads, No Action Shads und Jigs.

Gute Gummiköder zum Zanderangeln findest du hier: Gummifische


Gummifisch für ZanderGummifisch für Zander - Action Shad

Der Begriff "Action Shad" ist im deutschen, anglerischen Sprachgebrauch nicht weit verbreitet. Er meint allerdings nicht mehr, als das genaue Gegenteil, der im weiteren Verlauf des Textes noch behandelten No Action Shads. Ein Action Shad weist im Regelfall eine fischähnliche Form auf und besitzt einen sehr beweglichen Schwanz, der schaufelartig ausgeprägt ist. Diese Schaufelform bietet dem Wasser Angriffsfläche. Gemeinsam mit der Zugbewegung, die der Angler ausführt ist diese Angriffsfläche dafür verantwortlich, dass der Schaufelschwanz in ein konstantes Bewegungsmuster versetzt wird. Er sendet dann neben optischen Reizen auch große und für Raubfische deutlich spürbare Druckwellen an sein Umfeld ab. Ein Action Shad kann entweder in einer gleichmäßigen Bewegung durch das Wasser gezogen werden, oder mit variierenden Tempowechseln. Ebenfalls kann man diesen Gummifisch für Zander über den Grund des Gewässers hüpfen lassen. Zander lieben dieses Laufverhalten und quittieren es besonders während der Absinkphase mit Bissen. Eingesetzt werden kann ein derartiger Gummifisch für Zander entweder beim Wurf- oder Vertikalangeln und das entweder vom Ufer aus, oder auch vom Boot. Ein echtes Allround-Produkt eben.


Gummifisch für Zander - No Action Shad

Der No Action Shad zeichnet sich grundsätzlich dadurch aus, dass er, keinen Schaufelschwanz besitzt. Das Ende des meist schlanken Körpers läuft in der Regel spitz zusammen. Bei einigen dieser Köder splittet sich das Ende nochmal gabelförmig auf. Auf den ersten Blick erzeugen No Action Shads kaum Schwanzbewegungen und Druckwellen, wenn man sie durchs Wasser zieht. Bei genauerer Betrachtung und richtiger Führung wird aber deutlich, dass das sensible, dünne und flexible Schwanzende sehr hochfrequente Zitterbewegungen ausführt und dadurch entsprechende Reize aussendet. Dieses Zittern entsteht vor allem dann, wenn man diesen Gummifisch für Zander über den Gewässergrund springen und immer wieder aufsetzen lässt und wenn man den Köder vertikal unter dem Boot oder an der Spundwand führt und zupft. Auf einfaches Einkurbeln sollte beim bei diesem Gummifisch für Zander verzichten. Besonders launische und zickige Zander können den Reizen dieser Shads nur sehr selten widerstehen. Auch dort, wo normal nur mit herkömmlichen Gummifischen geangelt wird, ist der No Action Shad ein echter Joker.


Gummifisch für Zander - Jigs

Der Jig ist einer der ersten, wenn nicht gar der erste Gummiköder, den es für den gezielten Raubfischfang in Deutschland gab. Das ihm mittlerweile zugeteilte Schattendasein fristet er zu Unrecht, denn er ist nach wie vor dazu im Stande, Fische zur Attacke zu verführen. Der Jig zeichnet sich aus durch seinen zumeist wurmförmigen Körper, an dessen Ende ein sichelförmiger Flatterschwanz angebracht ist. Je dünner und weicher das Gummi des Schwanzteils ist, desto besser bewegt sich dieser Gummifisch für Zander unter Wasser. Neben den Standardjigs gibt es auch Modelle, die über zwei Flatterschwänze verfügen und Ausführungen, deren Schwanz ein schaufelähnliches Ende besitzt. Die Druckwellen und Bewegungsmuster variieren bei diesem speziellen Gummifisch für Zander von Modell zu Modell. Letztendlich muss sich der Angler am Wasser unter Betrachtung der Rahmenbedingungen für eine bestimmte Ausführung entscheiden.

Gummifisch für Zander - wo kommen sie zum Einsatz?

Wer seinen Gummifisch für Zander erfolgreich einsetzen möchte, der muss die Fische zunächst einmal finden. Zander stehen gerne in unmittelbarer Nähe von Steinpackungen. Unter anderem deshalb, weil sie dort viel Nahrung finden. Gerade in Zeiten der explodierenden Grundelbestände ist der Tisch für die Zander an der Steinpackung reich gedeckt, mit Grundeln, die zwischen den Steinen Schutz suchen. Ebenfalls interessante Bereiche sind Spundwände, Steganlagen, verankerte Boote, aber auch markante Abbruchkanten im Gewässerboden, Ansammlungen von Holz und jegliche Ansammlungspunkte von Futterfischen. Überall dort kann man mit dem richtigen Gummifisch für Zander punkten und Fische fangen. Wichtig ist es jedoch auch, sich in Geduld zu üben. Selbst wenn der Zander nicht bei den ersten 50 Würfen gebissen hat, heißt das nicht, dass es nicht bereits beim nächsten Wurf soweit sein kann. Es gilt die Nerven zu behalten, konzentriert weiterzuangeln, auf die Chance zu warten und sie zu verwerten, sobald sie sich bietet. Außerdem ist es wichtig, dass man, auch wenn man den richtigen Gummifisch für Zander ausgewählt hat, während des Angelns stets Augen und Ohren offen hält. Nur so kann man auf eventuelle Fischaktivität an der Oberfläche aufmerksam werden und sein Angeln mit dem Gummifisch für Zander danach ausrichten.

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03.12.2017 18:13 von Daniel Schulze

Forellen Blinker

Forellen Blinker - wer Forellen fangen möchte wählt dazu normalerweise Forellenteig, kleine Wobbler oder Spinner aus. Nur sehr selten, verwendet jemand für den Fang von Forellen Blinker. Aber warum? Schließlich machen für den Fang von Forellen Blinker aufgrund ihrer Eigenschaften absolut Sinn!? In diesem Artikel werden wir uns mit dem Kunstköder Blinker und seinen Eigenheiten auseinandersetzen und aufzeigen, warum es sich doch lohnt, auf die aus Metall gefertigten Kunstköder zurückzugreifen.


Forellen BlinkerForellen Blinker - was ist das?

Blinker sind Kunstköder, deren Hauptbestandteil eine Metallplatte ausmacht. Diese Metallplatte kann entweder länglich, gedrungen oder oval sein, der Formgebung sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Je nach Verformung dieser Platte, erhält der Angler ein jeweils anderes Laufverhalten und kann dadurch mit unterschiedlichen Blinkern unterschiedliche Reize im Wasser ausstrahlen. Ein Blinker zeichnet sich aus durch optische Reize, die entstehen, wenn die Metallplatte Licht reflektiert oder durch ihre Farbgebung unter Wasser schimmert. Ebenso arbeitet ein Blinker mit den durch seine Bewegungen entstehenden Druckwellen, die von Raubfischen über das Seitenlinienorgan wahrgenommen werden können. So ensteht eine Reiz-Kombination, der kaum eine Forelle oder ein anderer Raubfisch widerstehen kann. Ausgestattet ist ein Blinker außerdem mit einem Drilling und einem Tönnchen, das zur Befestigung an der Angelschnur dient.


Forellen Blinker - wie setzt man ihn ein?

Um Forellen Blinker effektiv zu präsentieren, zieht man sie mit einer konstanten Einholgeschwindigkeit ein. Dabei taumelt der Blinker verführerisch durchs Wasser und imitiert einen angeschlagenen Beutefisch. Sinnvoll ist es, während einer Spinn-Session systematisch vorzugehen. Das heißt, man sucht zunächst die oberen Wasserschichten ab und arbeitet sich dann Schritt für Schritt nach unten. Um die Tiefe in der geangelt wird zu kontrollieren, zählt man die Sekunden, in denen man den Blinker nach dem Auftreffen auf die Wasseroberfläche absinken lässt. Sinnvoll ist diese Vorgehensweise deshalb, weil man so vermeidet, dass man mit der absinkenden Schnur Fische berührt, die sich eventuell im Mittelwasser aufhalten und durch den Kontakt mit der Schnur verschreckt werden.

Tolle Blinker zum Forellenangeln findest du hier: Forellenblinker

Forellen Blinker - welches Vorfach verwendet man?

Damit Forellen Blinker ungestört annehmen, ist es wichtig, dass die Präsentation des Köders so unauffällig wie möglich ausfällt. Dazu sollten die Schnur und vor allem das Vorfach sehr dezent ausfallen. Fluorocarbon eignet sich hier bestens, da es die Eigenschaft besitzt unter Wasser für Fische unsichtbar zu sein. Die Forelle schöpft dadurch keinen Verdacht und stürzt sich eher auf den Blinker, als bei der Verwendung eines anderen Vorfachmaterials.


Forellen Blinker - welche Gewässer eignen sich?

Gewässer in denen man Forellen Blinker anbieten kann gibt es viele. Neben Vereinsteichen und -seen sind vor allem kleinere Fließgewässer für das Angeln auf Forellen mit Blinker interessant. Denn während in den meisten Stillgewässern regelmäßig Forellen eingesetzt werden, wodurch kontinuierlich ein guter Fischbestand vorliegt, sind die Fließgewässer wesentlich weniger mit Forellen gespickt. Und genau in diesem Umstand liegt der Reiz für den Spinnfischer. Es geht darum eine der übrig gebliebenen Forellen im kleinen Fluss zu überlisten. Als kleine Zusatzmotivation kann noch erwähnt werden, dass die Flussforellen, die seit mehreren Jahren in ihrem Gumpen verharren, meist zu kapitalen Größen heranwachsen. Dies erhöht die Spannung und sorgt für harte Drills am leichten Gerät.

Forellen Blinker - was muss man im Fluss beachten?

Wer im Fluss Plätze beangeln möchte, für deren Erreichen gegen die Strömung ausgeworfen werden muss, sollte einige Kleinigkeiten beachten. In diesen Situationen muss die Geschwindigkeit, mit der der Köder eingezogen wird, erhöht werden. Denn die Strömung schiebt den Köder, wenn man ihn in Fließrichtung führt, vor sich her und schränkt dadurch das Laufverhalten etwas ein. Durch etwas schnelleres Einkurbeln kompensiert man diesen Sachverhalt allerdings problemlos und kann effektiv Forellen Blinker in flussauf gelegenen Bereichen vorsetzen.


Forellen Blinker - welche Fische sind zu erwarten?

Wer Forellen Blinker anbietet, weiß im Vorfeld nie, welche Fischgröße sich für den Köder interessiert. Es ist keine klare Tendenz auszumachen, an der man ableiten könnte, ob mit Blinker eher größere oder eher kleinere Forellen gefangen werden. Man darf sich also zu jeder Zeit auf spannende Drills am leichten Gerät freuen und weiß nie genau, wann sich die bestens abgewachsene Urforelle einstellt.


Forellen Blinker - ist mit Beifängen zu rechnen?

Nur weil man Forellen Blinker vorsetzt, ist dadurch nicht gewährleistet, dass nur Forellen beißen. Der Blinker ist ein Kunstköder, dem kaum ein Raubfisch widerstehen kann, unabhängig davon, welcher Gattung er angehört. Deshalb kann man beim Angeln auf Forellen mit Blinker auch jederzeit mit Beifängen in Form von Barschen, Hechten und Zandern rechnen. Wer den Forellen im Fluss nachstellt wird vor allem Döbel als Beifang verzeichnen, da Döbel sich in vielen Flusssystemen mittlerweile verbreitet und etabliert haben. Sie ernähren sich sowohl als Sammler, als auch als Jäger und finden im Blinker eine vermeintlich optimale Beute.

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30.11.2017 12:30 von Daniel Schulze

Hechtvorfach

Hechtvorfach - zum Angeln auf Hecht gehört mehr als eine gut sichtbare Pose, ein attraktiver Kunstköder, oder aber scharfe Haken. Neben all diesen Bestandteilen kommt vor allem dem Hechtvorfach eine besondere Rolle zu. Welche unterschiedlichen Materialien es gibt und welche Eigenschaften sie jeweils aufweisen, möchten wir in diesem Artikel genauso durchleuchten, wie die Verarbeitung und die Integration vom Hechtvorfach in die Montage, mit der man Hechte fangen möchte.


HechtvorfachHechtvorfach - was ist das?

Bevor man erklären kann, worum es sich bei einem Hechtvorfach handelt, sollte man zunächst einmal darauf eingehen, was überhaupt ein Vorfach ist. Im Friedfischbereich, also beim Angeln auf Brassen, Rotaugen und andere kleinere Zielfischarten, verwendet man als Vorfach eine Schnur, die zwischen 50 und 100 Zentimeter lang und im Durchmesser dünner ist, als die Hauptschnur, mit der man die Rolle bespult hat. Der Sinn, der sich dahinter verbirgt, ist dass man mit diesem dünnen Vorfach einfach dezenter angeln kann. Im direkten Umfeld des Köders befindet sich keine dicke, auffällige Schnur, sondern nur eine dünne, unauffällige Leine. Außerdem erleidet man, wenn man zwischendurch einen Fisch hakt, den man absolut nicht stoppen kann, keinen Hauptschnurbruch, sondern verliert nur das Vorfach. Die restliche Montage bleibt erhalten. Beim Karpfenangeln nutzt man das Vorfach, um den Hakeffekt positiv zu beeinflussen. So gibt es beispielsweise Vorfächer, die durch ihre weiche Beschaffenheit sehr leicht eingesaugt, oder durch ihre Steifheit nur sehr schwer wieder ausgespuckt werden können. Je nach Situation muss der Angler entscheiden, für welche Vorfach-Variante er sich entscheidet. Beim Thema Hechtvorfach, kommt jedoch noch ein ganz anderer Ansatz zum Tragen. Und zwar muss man bei der Auswahl von einem Hechtvorfach immer berücksichtigen, dass dieser Fisch eine Vielzahl sehr scharfer Zähne besitzt. Das heißt, dass das Vorfach während eines Drills ständig starken Belastungen ausgesetzt ist. Vor allem auf Abrieb wird ein Hechtvorfach beansprucht und genau dieser Tatsache, muss das Material gewachsen sein.


Hechtvorfach - an welchen Montagen wird es verwendet?

Ein Hechtvorfach benutzt man bei sämtlichen Angeltechniken mit denen man Hechte fangen kann. Sowohl beim Spinnfischen als auch beim Ansitzangeln mit Naturködern, kommt man nicht um die Verwendung eines Vorfachs herum. Die Hauptschnur wäre den Belastungen, die während eines Hechtdrills dort auftreten, wo die Schnur mit dem Maul des Hechtes in Kontakt kommt, nicht gewachsen. Dennoch sehen die Vorfächer beim stationären Angeln anders aus, als beim Aktivangeln. Ein Hechtvorfach zum Angeln mit Köderfisch, wird mit einem oder mit zwei Haken versehen, die dazu gedacht sind, den Köder an der Montage zu fixieren. Beim Spinnfischen besitzt das Vorfach am Ende lediglich einen Karabiner, über den der ausgewählte Kunstköder in der Montage integriert werden kann. So hat man als Spinnfischer die Möglichkeit, immer wieder den Köder zu wechseln, ohne diesen jedes Mal komplett neu einknoten zu müssen.


Hechtvorfach - welche Typen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man beim Thema Hechtvorfach zwei verschiedene Materialien. Es handelt sich dabei zum einen um Stahlvorfach und zum anderen um Hardmono.


Hechtvorfach - Stahlvorfach

Das Stahlvorfach ist ein Vorfach, welches durch seine Eigenschaften bestens auf die Anforderungen eingestellt ist, die im Hechtdrill gestellt werden. Es ist sehr abriebfest und verschleißt selbst dann nicht, wenn es bei einem harten, langen Drill ständig zwischen den scharfen Hechtzähnen hindurchgleitet. Oftmals wird dem Stahlvorfach vorgeworfen es sei zu auffällig und zu steif. Diese Vorwürfe können allerdings entkräftet werden, da die Hersteller mittlerweile Stahlvorfächer hervorbringen, die sehr flexibel und ebenso dezent sind. Bei gleichbleibender Stabilität natürlich.

Hier kannst du Stahlvorfächer zum Hechtangeln kaufen: Stahlvorfach


Hechtvorfach - Hardmono

Der große Vorteil, der Hardmono im Vergleich zum Stahlvorfach zugesprochen wird, ist sein unauffälliges Erscheinungsbild. Das Material ist transparent und dadurch für den Hecht nur sehr schwer unter Wasser zu erkennen. Viele Angler schreiben dieser Eigenschaft eine erhöhte Anzahl an Bissen, im Vergleich zum Stahlvorfach zu. Allerdings muss im gleichen Atemzug erwähnt werden, dass die Abriebfestigkeit von Hardmono oft nicht an die eines Stahlvorfachs rankommt. Neben Hardmono Vorfächern setzen viele Hechtangler auch auf etwa 1,00mm dicke Fluorocarbon Schnur als Hechtvorfach.


Hechtvorfach - wo kann man sie kaufen?

Man kann Vorfächer für Hecht sowohl in Angellläden, als auch im Internet erwerben. Viele Läden und Online-Anbieter bieten ein breites Spektrum verschiedener Vorfächer für jede Angeltechnik, mit der man dem Hecht nachstellen kann, an. So findet man neben den mit Karabinern ausgestatteten Ausführungen auch Stahlvorfächer, an denen die Haken zum Naturköderangeln bereits befestigt sind. Hier kann man dann noch auswählen, ob man eher ein Vorfach mit einem Einzelhaken, oder eine Ausführung mit zwei Drillingshaken für seinen individuellen Anwendungsfall benötigt. Diejenigen, die ihre Vorfächer gerne selber knüpfen, können jedoch auch alle Komponenten einzeln kaufen und sich die Vorfächer dann speziell für ihre Zwecke herstellen. So ist sichergestellt, dass wirklich jeder, der ein Vorfach für Hecht sucht, auch wirklich genau das findet, was er braucht.

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27.11.2017 20:00 von Daniel Schulze

Karpfenangeln Futter

Karpfenangeln Futter -  Karpfen lassen sich mit vielen verschiedenen Köder fangen. Entsprechend groß ist auch die Auswahl vor der Angler steht, wenn er sein Futter auswählen soll, mit dem er die Karpfen an den Platz lockt. Wir haben im Folgenden eine Auflistung zum Thema "Karpfenangeln Futter" zusammengetragen und einige Fakten über die einzelnen Futtermittel ausformuliert.


Karpfenangeln FutterKarpfenangeln Futter - was kommt in Frage?

Bevor es raus zum Karpfengewässer geht, macht es Sinn den Platz an dem später die Montagen ausgelegt werden etwas zu befüttern, damit die Karpfen lernen, dass es dort etwas Leckeres zu holen gibt. Der Angler hat dabei die Wahl zwischen verschiedenen Arten des Fütterns.


Karpfenangeln Futter - Boilies

Wer seine Plätze ausschließlich mit Boilies vorbereitet, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Karpfen auf den Platz früher oder später ausfindig machen und auch immer wieder aufsuchen, sofern von Seiten des Anglers nachgelegt wird. Es gibt Boilies, die sich unter Wasser schnell auflösen und den Platz dadurch in kürzester Zeit für die Karpfen attraktiv machen. Diese eignen sich für Kurzansitze bestens. Der Nachteil an diesen löslichen Boilies ist jedoch, dass recht schnell nachgelegt werden muss. Genauso gibt es aber auch Boilies, die eine andere Konsistenz aufweisen und für einen sehr langen Lockzeitraum vorgesehen sind. Unabhängig davon, für welchen Boilie man sich beim Vorhaben Karpfenangeln Futter entscheidet, es ist Fakt, dass es schnell ins Geld geht, wenn man nur mit Boilies füttert. Nichts für jedermann, Alternativen müssen also her.


Karpfenangeln Futter - Pellets

"Pellets" lautet häufig die Antwort, wenn eine Antwort zu den Begriffen Karpfenangeln Futter gesucht wird. Und das mit recht. Denn Pellets gehören ebenfalls zu den effektivsten Futtermitteln, die man ins Gewässer einbringen kann, wenn man Karpfen fangen möchte. Sie bestehen in der Regel aus gepresstem Fischmehl und Fischölen und sind für die Karpfen sehr nahrhaft. Es gibt Pellets in nahezu allen erdenklichen Größen, vom Mini-Pellet, bis hin zum XXL-Pellet ist alles im Handel erhältlich. Die Kosten für Pellets sind im Vergleich zu Boilies recht gering, was letztendlich auch einer der Gründe dafür ist, dass sich Pellets in vielen Futtereimern der Karpfenanglerschaft wiederfinden.


Karpfenangeln Futter - Mais

Noch kostengünstiger als die Pellets ist der Mais. Gemeint ist der Hartmais, den man im Getreidehandel in großen Gebinden zu moderaten Preisen beziehen kann. Da tut es dem Geldbeutel nicht weh, wenn mal die ein oder andere Futterkelle mehr auf dem Platz versenkt wird. Aber nicht nur der Preis macht den Mais zu einem zielführenden Karpfenfutter. Auch die Tatsache, dass er von den Karpfen sehr gut angenommen wird, ist ausschlaggebend. Und das erstaunlicherweise sogar in Gewässern, wo vorher nie Mais eingebracht wurde. Gerade in wenig beangelten Flüssen, deren Karpfen Boilies noch nicht kennen, stellt Mais einen Joker für den Karpfenangler dar. Man kann den Mais entweder kochen und dann einige Tage im Sud ziehen lassen, oder ihn mit Wasser in einen Eimer füllen und einige Tage in der Sonne durchquellen lassen. Wenn sich beim Öffnen des Deckels vom Eimer ein leicht säuerlicher Geruch breit macht, ist der Mais genau richtig und macht die Karpfen verrückt. Der Erfolg lässt dann nicht lange auf sich warten.


Karpfenangeln Futter - Tigernüsse

Tigernüsse zählen genau wie Mais ebenfalls zu den Partikelködern. Es sind Knollen, die auch als Erdmandel bekannt sind und im Boden wachsen. In einigen afrikanischen Ländern werden Tigernüsse angebaut für den menschlichen Verzehr, in Europa ist diese Nuss eher unter den Anglern bekannt. Gerne werden Tigernüsse mit Mais kombiniert, wenn es um die Thematik Karpfenangeln Futter geht. Man sollte sie ebenfalls kochen und einige Tage ziehen lassen. Alternativ funktioniert auch die Methode mit dem Wassereimer in der Sonne. Richtig gut sind die Tigernüsse, wenn sie eine zähflüssige Schleimschicht um sich bilden. Dann steht dem erfolgreichen Karpfenangeln nichts mehr im Weg.  Die Beschaffungskosten halten sich absolut im Rahmen, sodass auch größere Mengen kein Problem darstellen. Aus all den genannten Aspekten gehören die Tigernüsse also unbedingt in jede Aufzählung zum Thema Karpfenangeln Futter.


Karpfenangeln Futter - Grundfutter

Wer sich beim Projekt Karpfenangeln Futter etwas vom Standard abwenden möchte, der kann auch das im Stippbereich eingesetzte Pulverfutter verwenden. Gerade dann wenn man einen Futterplatz schnell aktivieren möchte, ist dieses, aus kleinsten Partikeln bestehende Futter eine sehr gute Lösung. Ruckzuck sind Kleinfische angelockt, die dann die Aufmerksamkeit der Karpfen erregen und sie so zum Platz locken. Jeder, der sich über die Thematik Karpfenangeln Futter Gedanken macht, findet im Grundfutter also eine echte Alternative. Wer noch etwas selektieren will, verwendet beim Karpfenangeln Futter mit sehr groben Bestandteilen. Diese eignen sich erfahrungsgemäß besonders gut, um zunächst große Weißfische und dann zeitnah Karpfen an den Angelplatz zu locken.

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24.11.2017 20:00 von Daniel Schulze

Salmo Lures

Salmo Lures - der Kunstködermarkt für das Raubfischangeln boomt wie selten zuvor. Jedem interessierten Kunstköderangler schwappt im Internet und in den Ladentheken der Angelgeschäfte eine nahezu unüberschaubare Masse an künstlichen Ködern für das Spinnfischen entgegen. Ein sehr großer Hersteller ist Salmo. Um unseren Lesern ein wenig mehr Überblick im Kunstködermeer zu verschaffen, möchten wir uns heute mit den bekanntesten Salmo Lures beschäftigen und ihre Eigenschaften schildern.


Salmo LuresSalmo Lures - was ist das?

Salmo Lures ist der Sammelbegriff für eine Vielzahl an unterschiedlichen Kunstködern, die dem Raubfischfang dienen. Das heißt, der Oberbegriff Salmo Lures lässt sich in viele verschiedene, untergeordnete Kategorien aufsplitten. Und genau das, werden wir im Folgenden tun.


Salmo Lures - Salmo Hornet 

Der Salmo Hornet ist ein Wobbler. Als Wobbler werden Kunstköder bezeichnet, die aus Holz, Balsaholz oder Kunststoff gefertigt werden und durch ihre Form an die typischen Beutefische der angepeilten Raubfische erinnern. Diese Salmo Lures sind außerdem mit einer Tauchschaufel ausgestattet, die dafür zuständig ist, den Köder während des Einkurbelns in die gewünschte Tiefe zu manövrieren. Eine große, flach ausgerichtete Tauchschaufel bringt den Wobbler auf große Tiefen. Eine kleine, relativ steil ausgerichtete Tauchschaufel sorgt für einen flachen Lauf des Lures. Die Haken des Köders befinden sich an der Unterseite des Salmo Hornet. Bei großen Ausführungen wird mit zwei Drillingshaken gearbeitet, kleinere Modelle kommen mit nur einem Drillingshaken aus.


Salmo Lures - Salmo Slider

Der Salmo Slider ist ein weiteres Modell der Salmo Lures für die moderne Raubfischangelei. Wenn man ihn grob eingliedern müsste, würde man ihn der Gruppe der Jerkbaits zuweisen. Ein Jerkbait ist ein Kunstköder für die Raubfischangelei, der entweder aus Holz, Balsaholz oder Kunststoff gefertigt wird. Er besitzt, anders als ein Wobbler, keine Tauchschaufel. Ein Jerkbait gehört zu den Salmo-Ködern, die im Normalfall vom Angler über die Bewegungen der Rutenspitze in Kombination mit dem Schnureinzug durchs Wasser manövriert werden. Sie weisen dadurch sehr eigene Bewegungsabläufe auf und reizen die Raubfische des beangelten Gewässers dadurch regelmäßig bis zur Attacke. Seine komplette Reizstärke entfaltet dieser, den Salmo Lures zuzuordnende Köder allerdings erst dann, wenn er durch mehrere aufeinanderfolgende Ruckbewegungen und mehrere Stops durchs Wasser gejerkt wird. Es gibt keinen Raubfisch, der dies nicht liebt. Obgleich Jerkbaits in der Regel, wie aufgezeigt, eher durchs Wasser gejerkt, als einfach nur eingezogen werden, ist das Bewegungsverhalten dieser Salmo-Köder selbst bei kontinuierlichem, konstanten Schnureinzug so ausgeklügelt, dass bereits eine immense Zahl ein räuberischen Flossenträgern auf diese Art und Weise gefangen werden konnte. Der Salmo Slider gehört deshalb auch zu den Salmo-Ködern, die für Einsteiger in diese Art der Angelei bestens geeignet sind. Denn er ist recht leicht zu führen, verzeiht Fehler bei der Führung und erhält sich zeitgleich seine Fängigkeit. Dies ermöglicht es einem Anfänger nach und nach Erfahrungen im Umgang mit den Salmo-Ködern zu sammeln, ohne währenddessen auf Fangerfolge gänzlich verzichten zu müssen. Ein idealer Kompromiss also.

 

Salmo Lures - Salmo Sweeper

Auch der Salmo Sweeper gehört zu den Salmo Lures. Es handelt sich dabei um einen künstlichen Köder für den Raubfischfang, der durch seine Form sehr stark an einen normalen Wobbler erinnert. Dennoch liegen signifikante Unterschiede vor. Sein Körper besteht, wie die beiden anderen vorgestellten Salmo Lures aus Holz, Balsaholz oder Kunststoff. Auch diese Salmo-Köder sind so geformt, dass sie der Optik eines Beutefisches sehr nahe kommen. Um die Imitation zusätzlich zu begünstigen, ist der Salmo Sweeper, wie alle anderen Lures, in verschiedenen Farben erhältlich. Auf der Unterseite des Köders sind mit Hilfe von Sprengringen und Halte-Ösen Drillingshaken angebracht, die dafür sorgen, dass die Fische, die den Köder attackieren, auch gefangen werden können. Das besondere Merkmal des Salmo Sweeper, mit dem er sich von allen übrigen Salmo Lures entscheidend abhebt, sind jedoch die seitlich angebrachten, wie Flügel aussende Kunststoffplättchen. Diese Flügel bewirken im Zusammenspiel mit den integrierten Gewichten und der richtigen Führungstechnik dafür, dass der Köder während des Einkurbelns immer wieder nach links und rechts ausbricht und dabei Richtungswechsel hinlegt, die sich auf fast 180 Grad belaufen. Außerdem fallen die Bahnen die er zieht sehr weitläufig aus.


Salmo Lures - für welche Zielfische sind sie geeignet?

Der große Vorteil der beschriebenen Salmo-Köder liegt darin, dass sie nicht nur in grundverschiedenen Modellen erhältlich sind, sondern gleichzeitig in sehr vielen verschiedenen Größen und Farben. Dadurch ist es möglich mit den Salmo Lures eine Vielzahl von unterschiedlichen Raubfischen zu beangeln. Das Spektrum erstreckt sich vom Döbel, über den Barsch, den Rapfen, die Forelle, bis hin zum Hecht und Zander. Durch die vielen erhältlichen Farb-Dekors ist eine sehr gute Anpassung an jedes einzelne Gewässer und die bevorzugten Jagdgewohnheiten der dort lebenden Raubfische möglich. Nicht umsonst finden so viele Köder der Salmo Range den Weg in die Angelkisten der Angler.

Tolle Kunstköder vom Hersteller Salmo findest du hier: Salmo Lures

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21.11.2017 20:00 von Daniel Schulze

Karpfenangeln bei Hochwasser

Karpfenangeln bei Hochwasser - Flussangeln stellt für viele Karpfenangler eine sehr große Herausforderung dar. Wenn der Fluss sich dann nach einer Regenperiode auch noch braun verfärbt und der Pegel steigt, ist für viele Angler nicht mehr an Angeln zu denken. Doch genau zu dieser Zeit kann man mit der richtigen Vorgehensweise tolle Fänge verbuchen.


Karpfenangeln bei HochwasserKarpfenangeln bei Hochwasser - welche Stellen sind effektiv?

Die Stellenwahl ist für das Karpfenangeln bei Hochwasser die Komponente, die über Sieg und Niederlage entscheidet. Denn immer dann, wenn das Wasser steigt, finden sich sehr viele Fische, unabhängig der Art, dort ein, wo sie vor der schnellen Fließgeschwindigkeit des Wassers geschützt sind. An solchen Plätzen verschwenden sie nicht unnötig Energie und finden obendrein oftmals noch Nahrung, die sich häufig an den Strömungskanten und in den beruhigten Bereichen ansammelt. Typische Plätze, an denen man beim Karpfenangeln bei Hochwasser mit Fischen rechnen kann, sind Strömungstaschen und -schatten, Rückdreher, die Bereiche hinter Brückenpfeilern, hinter umgestürzten Bäumen oder auch in kleinen Buchten oder Überschwemmungsgebieten. Bacheinmündungen gehören ebenfalls in den Kreis der möglichen Hotspots, besonders jene, in denen sich das Wasser des Bachs zurückstaut, durch den Druck des Flusses.


Karpfenangeln bei Hochwasser - wie viel muss man füttern?

Das Füttern muss beim Karpfenangeln bei Hochwasser nicht besonders üppig ausfallen. Es genügt, einige Tage vorher einige Hände voll Futter einzubringen. Mehr ist nicht notwendig, da die Fische ja ohnehin schon am Platz sind. Außerdem ist es ja auch so, dass ein Hochwasser nicht ewig anhält, wodurch man, selbst wenn man langfristige Futteraktionen durchführen wollte, keine Zeit dazu hätte. Am besten für das Karpfenangeln bei Hochwasser ist es, wenn der Pegel rasch steigt, sich dann mehrere Tage am Scheitelpunkt hält und erst dann wieder langsam damit beginnt zu fallen. Schnell fallende Pegel sind ebenfalls nicht förderlich, weil die Fische dann wieder recht schnell zu den normalen Gewohnheiten übergehen und sich wieder im Gewässer verteilen.

Karpfenangeln bei Hochwasser - welche Montagen kommen zum Einsatz?

Die Montagen für das Karpfenangeln bei Hochwasser sehen nicht anders als, als bei normalem Wasserstand. Einzig die Haken dürfen ruhig etwas stärker ausfallen, weil ein in die Hauptströmung des Flusses flüchtender Karpfen doch schon recht große Kräfte entwickeln kann. Bei der Verwendung zu schwacher Haken läuft man Gefahr, Fische durch Materialverschleiß zu verlieren. Recht schwere Bleie sind ebenfalls von Nutzen, vor allem dann, wenn man im noch steigenden Wasser angelt. Denn im Regelfall steigt mit dem Pegel auch der Druck des Wasser und ein verhältnismäßig schweres Blei bleibt länger am Platz, als eine kleine Ausführung.

Gute Angelbleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie


Karpfenangeln bei Hochwasser - welche Köder kommen zum Einsatz?

Auch die Köder für das Karpfenangeln bei Hochwasser unterscheiden sich nicht von denen, die man bei anderen Ansitzen verwendet. Hartmais und Pellets machen im Fluss immer einen sehr guten Job und werden von den Fischen angenommen. Aber natürlich sind auch Boilies immer einen Versuch wert. Wer nicht sicher ist, ob die Karpfen am befischten Streckenabschnitt bereits mit Boilies vertraut sind, der sollte beim Vorfüttern im Vorfeld ruhig einige der Hakenköder unter das Futter mischen. Grundbestandteile des Futters sollten Hartmais und Pellets sein, da sie wie bereits erwähnt, im fließenden Gewässer immer gerne genommen werden.


Karpfenangeln bei Hochwasser - wie sollte man die Ruten verteilen?

Beim Karpfenangeln bei Hochwasser kommen der Staffelung der Ruten und der Organisation des Platzes ganz besondere Aufmerksamkeit zu. Es ist nämlich so, dass sich die typischen Strömungstaschen und Aufenthaltsorte der Fische sehr dicht am Ufer bilden. Das heißt, man muss direkt, und zwar wirklich direkt unter der Rutenspitze angeln. Dazu kommt, dass die Spots meistens zu klein für mehr als eine Rute sind. Deshalb macht es Sinn, dass man sich mehrere potentielle Hotspots erschließt und die Ruten entlang des Ufers staffelt. Das Camp, also Zelt und Liege, sollte man, wenn möglich, in einiger Entfernung zum Wasser aufbauen, damit man die Karpfen, die man direkt im Randbereich haken will, nicht unnötig durch Lärm oder Trittschall verschreckt.


Karpfenangeln bei Hochwasser - welche Fische sind zu erwarten?

Das Karpfenangeln bei Hochwasser ist eine sehr abwechslungsreiche Geschichte, weil man nie weiß, welche Fische sich im befischten Strömungsschatten einfinden. Vom Nachwuchsflitzer bis zum Großkarpfen ist alles möglich, was der Bestand zu bieten hat. Zusätzlich muss jederzeit mit Barben, Döbel oder Brassen gerechnet werden, die sich den Platz mit den Karpfen teilen und ebenso auf Boilies, Pellets, Partikel und Co abfahren. Aber genau das macht dann letztendlich auch den Reiz aus, den das Karpfenangeln bei Hochwasser mitbringt. Man nutzt eine Zeit, in der sehr viele Angler daheim sitzen, weil man angeblich unter den genannten Umständen nicht angeln kann und in genau so einer Situation freut man sich über jeden Fisch. Egal ob Karpfen, Barbe, Döbel oder Brasse.

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18.11.2017 18:00 von Daniel Schulze

Angeln auf Zander am Rhein

Angeln auf Zander am Rhein - der Rhein beherbergt sehr viele Fischarten. Eine der bei Anglern beliebtesten Arten ist der Zander, entsprechend ist das Angeln auf Zander am Rhein weit verbreitet. Dabei gibt es verschiedene Plätze und verschiedene Methoden, die zum Biss eines Stachelritters führen können.


Angeln auf Zander am Rhein - wo kann man die Zander erwarten?

Zander kann man überall dort erwarten, wo Bauwerke oder Unterstände natürlicher Art den Fischen Deckung gewähren. Für das Angeln auf Zander am Rhein bedeutet dies, dass Häfen, verankerte Boote, Spundwände, Stege, Totholz, Markierungsbojen, Brücken und Brückenpfeiler erste grobe Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort der Zander liefern. Hinzu kommen die langgezogenen Steinpackungen. Diese sind besonders seit dem Aufkommen der Grundeln interessant geworden. Die Grundeln finden Deckung zwischen den Steinen, die Zander wissen das und patrouillieren deshalb entlang dieser Steinwälle. Neben den Packungen sind auch die Buhnen beim Angeln auf Zander am Rhein immer einen Versuch wert. Deren Flachwasserzonen bieten Rückzugsmöglichkeiten für allerlei Brutfische. Vor allem in den Abendstunden suchen neben den Rapfen, auch die Zander diese Areale auf, um sich am reich gedeckten Tisch zu sättigen.


Angeln auf Zander am Rhein - welche Methoden werden eingesetzt?

Das Angeln auf Zander am Rhein kann man auf viele verschiedene Arten betreiben. Die favorisierten, stationären Angelmethoden sind das Grund- und das Posenangeln. Die beliebteste Aktivangelei ist das Spinnfischen mit Kunstködern.

Angeln auf Zander am Rhein - Grundangeln

Beim Grundangeln wird der Zanderköder mit Hilfe einer einfachen Laufbleimontage am Gewässergrund angeboten. Dabei sollte beachtet werden, dass das Blei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen angepasst wird. Ausführungen in 80 - 100 Gramm sind dabei keinesfalls übertrieben. Zu empfehlen ist der Gebrauch von Fluorocarbon für die Herstellung des Vorfachs. Dieses Material entzieht sich durch seine unauffällige Beschaffenheit den Augen der vorsichtigen Raubfische. Steinpackungen und Buhnen sind geeignete Passagen für diese Art des Zanderfangs. Da die Gefahr von Hängern bei der Verwendung von Bleien für die Steinpackungsangelei recht hoch ausfällt, macht es durchaus Sinn auf ein so genanntes "Tiroler Hölzl" zurückzugreifen. Diese Art von Montagenbeschwerung vermindert die Zahl der Montagenverluste. Als Köder kommen beim Grundangeln tote Köderfische oder Fischfetzen in Frage.

Angeln auf Zander am Rhein - Posenangeln

Für das Posenangeln müssen Zonen mit langsamer Strömung oder stehenden Wasser aufgesucht werden. Steganlagen oder in Häfen verankerte Freizeitboote eignen sich beispielsweise bestens dazu, mit der Posenmontage abgesucht zu werden. Die Zander suchen hier Schutz. Ergibt sich für sie eine leicht zu erreichende Fressgelegenheit, wird diese in der Regel angenommen und die Pose taucht ab. Ebenfalls interessant für das Angeln auf Zander am Rhein mit der Pose sind Kleinfischansammlungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Diese bleiben meist nicht lange unbemerkt von den Zandern und werden attackiert. Ein dezent in der Nähe dieser Schwärme angebotener Einzel-Happen wird von diesen raubenden Fischen gerne angenommen.

Angelposen zum Zanderangeln findest du hier: Raubfischposen

Angeln auf Zander am RheinAngeln auf Zander am Rhein - Kunstköderangeln

Das Kunstköderangeln auf Zander stellt einen sehr effektiven Weg der Zanderangelei für all diejenigen dar, die lieber aktiv nach Fischen suchen. Jeder aussichtsreiche Spot kann mit Hilfe eines Gummifisches abgesucht werden, auch Stellen, an denen der Platz zum Ausüben der stationären Angelei nicht ausreicht. Weiterer Vorteil des Spinnfischens ist die große Strecke, die man während des Angelns zurücklegt. Die abgesuchte Wasserfläche ist dadurch wesentlich größer, als die, die vom Stationärangler erreicht wird.


Angeln auf Zander am Rhein - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Beim Angeln auf Zander am Rhein kann mit jeglichen Fischgrößen gerechnet werden. Vom Nachwuchs-Räuber bis zu ausgewachsenen Endfischen mit über 100 Zentimeter Länge ist alles möglich, auch wenn die Chance auf Fische in Durchschnittsgrößen natürlich wesentlich ausgeprägter ist.
Angeln am Rhein auf Zander - welche Kosten erwarten den Angler?
Die Kosten, die für das Angeln auf Zander am Rhein gestemmt werden müssen, sind überschaubar. Der Erwerb einer Rhein-Fischerei-Erlaubnis gelingt für geringes Geld. Wenn man bedenkt, welche Wasserfläche durch den Kauf einer solchen Karte zur Verfügung steht, relativiert dies den Preis abermals. Tageskarten bewegen sich je nach Bundesland und Streckenabschnitt zwischen fünf und fünfzehn Euro. Jahresscheine liegen bei etwa 100 Euro.


Angeln auf Zander am Rhein - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Als Besonderheit des Rheins ist definitiv die Gefahr zu nennen, die von seinen Fluten ausgeht. Die Strömung hat eine derartige Kraft, dass unbeabsichtigte Badegänge selten glimpflich ausgehen. Deshalb ist beim Angeln am Rhein Vorsicht geboten. Gerade beim Betreten von Steinpackungen und Buhnenköpfen sollte man darauf achten, wo man hintritt. Die Steine liegen nicht immer so fest zusammen, wie man es vielleicht vermuten würde. Eine falsche Gewichtsverlagerung bringt den buchstäblichen Stein ins Rollen und den unachtsamen Angler zu Fall. Endet der Fall im Wasser, kann die Situation schnell brenzlig werden. Deshalb gilt es, vor allem bei Nacht und bei Regen, wenn die Steine nass und glatt sind, genau darauf zu achten, wohin der nächste Schritt gesetzt wird. Wer das Angeln auf Zander am Rhein vom Boot aus betreiben möchte, sollte sich im Vorfeld vom ordnungsgemäßen Zustand von Boot und Motor überzeugen. Auch eine Schwimmweste ist nicht unangebracht und kann im entscheidenden Moment Leben retten.

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