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13.05.2019 18:48

Wallerangeln mit Pellets!

Wallerangeln mit Pellets - Die Pelletmeile am Ebro ist wohl einer der bekanntesten Spots, wenn es um das Wallerangeln geht. Dort werden oftmals mehrere Welse pro Tag und Nacht gefangen, so dass in 24 Stunden oftmals mehr als zehn Fische erbeutet werden. Das Wallerangeln mit Pellets macht dort Sinn, wo die Welse die Nahrung kennen, da andernfalls eine Futteraktion über einen langen Zeitraum notwendig wäre, um die Welse an die Pellets zu gewöhnen. Daher bietet sich Wallerangeln mit Pellets dort an, wo bereits viel auf Karpfen gefischt wird, weil die Welse dadurch verschiedenste Pelletarten kennen und damit tagtäglich in Kontakt kommen. Die zu erwartenden Welse beim Pelletangeln lassen sich nicht in eine bestimmte Größenordnung eingrenzen und es können Waller aller Größenklassen beißen. Eine Pelletmontage ähnelt der Boiliemontage beim Karpfenangeln, mit dem Unterschied, dass sie beim Wallerangeln mit stabileren Komponenten versehen wird, die zum Wallerangeln tauglich sind. In unserem Wallershop führen wir Wallerruten und Wallerrollen sowie das benötigte Wallerzubehör, das für das Wallerangeln mit Pellets benötigt wird.    

Warum mit Pellets auf Wels fischen - Pellets sind eine proteinhaltige und leicht zu erbeutende Nahrungsquelle für Waller!

Wallerangeln mit Pellets - Am Ebro gibt es die sogenannte Pelletmeile, wo die Wallercamps seit über einem Jahrzehnt tagtäglich Pellets anfüttern und die Welse fast ausschließlich diesen Köder nehmen. Mit der Zeit haben sich die Welse auf diese Nahrungsquelle eingestellt, was zum einen leichte Beute und zum anderen zusätzlich eine sehr proteinhaltige Nahrung für sie ist, mit der sie schnell ihren Energiehaushalt wieder aufladen können. Was in Spanien funktioniert, klappt natürlich auch woanders. Das Problem hierbei ist, dass in anderen Gewässern erst über einen langen Zeitraum mit Pellets angefüttert werden muss, damit die Welse sie akzeptieren. Allerdings gibt es sehr viele Flüsse und Seen im In- sowie Ausland, wo extrem viel auf Karpfen gefischt und angefüttert wird, wodurch die Welse bereits Pellets kennen und somit kein großartiges Vorfüttern notwendig ist. Hier ist das Wallerangeln mit Pellets mehr, als nur eine Alternative und es sind wahre Sternstunden möglich, was die Anzahl der gefangenen Welse betrifft.

Wallerangeln mit Pellets - Wie groß sind die zu erwartenden Welse?

Wallerangeln mit Pellets - Welche Größe die Waller haben, die den Köder nehmen, lässt sich im Vorhinein nicht sagen, da die Welse aller Größenklassen die Pellets zum Fressen gern haben. Somit lassen sich kleine Waller bis hin zu Großwelsen mit Pellets überlisten. Die Durchschnittsgröße liegt sicherlich im Bereich zwischen 1,40m und 1,80m, wobei es natürlich darauf ankommt, an welchem Gewässer gefischt wird und wie viele Pellets letztendlich angeboten werden. Beim Wallerangeln mit Pellets sollte eine Pelletkette aus bis zu 15 Pellets verwendet werden, damit ein gut duftender und maulgerechter Happen für den Wels entsteht. 

Wie sieht eine Pelletmontage zum Welsangeln aus?

Beim Wallerangeln mit Pellets wird eine bestimmte Pelletmontage, die der Boiliemontage beim Karpfenangeln ähnelt, verwendet. Der Unterschied ist, dass hier Vorfachschnur sowie Haken und Wirbel stabiler ausfallen und zum Wallerangeln geeignet sind, damit sie den Kräften eines Wallers standhalten. Die Montage zum Wallerangeln mit Pellets ist recht simpel zu bauen und es wird folgendes benötigt:

Blei: Auf die Hauptschnur wird als erstes ein Blei montiert, was wie beim Karpfenangeln mittels eines Tubes als Festbleimontage gefischt werden kann. Damit ein gewisser Selbsthakeffekt entsteht und der Haken in das harte Welsmaul eindringen kann, sind Bleie von ungefähr 250g empfehlenswert.

Wirbel: Am Ende der Hauptschnur wird ein stabiler Wallerwirbel angeknotet, in dem das Pelletvorfach eingehängt wird. Neben einem Karabinerwirbel kann ein einfaches Tönnchen vom Wallerwirbel verwendet werden, an dem das Pelletvorfach angeknotet wird.

Pelletvorfach: Für das Wallerangeln mit Pellets gibt es fertig gebundene Pelletvorfächer zu kaufen, wobei sie auch ganz einfach selbst zu binden sind. Hierzu wird eine geflochtene Vorfachschnur zum Wallerangeln benötigt, die mindestens 50kg Tragkraft aufweisen sollte. An dessen Ende wird ein Wallerhaken mittels dem no knot angebunden, wobei es zu beachten gilt, dass das Haar so lang gelassen wird, dass ca. 8 bis 15 Pellets auf das Haar passen. Als Haken sind Circkle Hooks empfehlenswert, da durch sie ein besserer Selbsthakeffekt entsteht. Zu guter Letzt wird noch ein Stück Tube über die Schnurwicklungen gezogen, damit sie gesichert sind und das fertige Vorfach letztendlich mit dem Wallerwirbel verbunden.

Gutes Zubehör zum Wallerangeln mit Pellets, findest du in unserem Wallershop: Wallerzubehör

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16.04.2019 16:24

Hechtangeln mit Köderfischen - Ansitzangeln auf Hechte

Hechtangeln Köderfisch - in Zeiten der modernen Kunstköderangelei werden die Schlagworte Hechtangeln Köderfisch nur selten in einem Satz genannt. Viele Angler wissen jedoch nicht, welch spannende und auch erfolgreiche Angelei sie durch die Abwendung vom Naturköderangeln verpassen.

Welche Montagen gibt zum Hechtangeln mit Köderfischen?

Hechte sind Raubfische, die sich sowohl im Freiwasser, als auch am Gewässergrund beangeln lassen. Sämtliche Montagen-Varianten hier anzusprechen, würde sicherlich den Rahmen sprengen, deshalb haben wir uns dafür entschieden, auf die Basis-Methoden Bezug zu nehmen - das Angeln mit der Pose im Mittelwasser und das Angeln mit Blei auf Grund.

Hechtangeln Köderfisch - Posenmontage

Hechtangeln Köderfisch mit Pose bedeutet, dass sich der Angler die Auftriebskraft von Posen zu Nutze macht, um den Köder im Mittelwasser anzubieten. Modelle mit 20 - 50 Gramm tragen auch größere Köder und die entsprechende Bleibeschwerung problemlos in der Tiefe, in der der Hecht vermutet wird. Des Weiteren besteht die Montage aus dem angesprochenen Blei, einem Karabinerwirbel und einem Stahlvorfach, mit dem auf den Köderfisch angepassten Hakensystem.

Grundmontage zum Angeln mit Köderfisch

Wer sich an das Projekt Hechtangeln Köderfisch mit einer Grundmontage ran wagt, montiert zunächst ein 60 - 90 Gramm schweres Blei auf der Hauptschnur und befestigt an deren Ende einen Karabinerwirbel. In diesen Wirbel wird nun das Stahlvorfach eingeklinkt. Gefischt werden kann die Montage in allen Gewässertypen. Für die Bisserkennung ist es sinnvoll, die Rute auf zwei Banksticks abzulegen, die Rolle zu öffnen und mit einem elektronischen Bissanzeiger den Schnurabzug zu kontrollieren.

Hechtangeln Köderfisch - welche Fischarten kommen in Frage?

Gute Köderfische um den Plan Hechtangeln Köderfisch umzusetzen sind immer die, die am meisten in dem Gewässer vorkommen, in dem der Räuber gefangen werden soll. Für die meisten Hechtgewässer heißt das, dass Rotaugen, Rotfedern, Barsche und Döbel, sowie kleine Brassen oder Güstern sehr gut angenommen werden. Dabei sei noch erwähnt, dass die Ködergröße ruhig recht üppig ausfallen darf. Hechte sind diesbezüglich wahre Optimisten und stürzen sich je nach Jahreszeit auch auf Happen, denen man eine Attacke durch einen dieser Raubfische niemals zugetraut hätte.

Kann man mit Salzwasserfischen auf Hechte Angeln?

Beim Thema Hechtangeln Köderfisch wird immer wieder die Fängigkeit von Salzwasserködern erfragt. Aufgrund der in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen kann man sagen, dass sich Meeresfische immer als sehr bissfördernd erwiesen haben. Sardinen und Makrelen sind bei den Hechten sehr begehrt. Verantwortlich dafür ist ihr Geruch, mit dem sie sich von der üblichen Nahrung in Binnengewässern abheben. Sie stellen etwas völlig Neues dar und machen sind dadurch sehr verlockend für den Esox. Auch große Fische, die im Lauf ihres Lebens schon öfters Kontakt mit Angelhaken gemacht haben, beißen hier in gewohnter Manier zu. Was man allerdings beachten sollte ist, dass die gefrorenen Hochseeköder nur eine gewisse Zeit lang am Haken halten. Nach einigen Stunden ist ihr Fleisch so weich, dass die bei kräftigen Würfen vom Vorfach rutschen oder bei einem vorsichtigen Biss relativ leicht abgezogen werden können. Eine kleine Kühltasche, in der ein guter Vorrat neuer, noch gefrorener Köder mitgeführt werden kann, ist also absolut sinnvoll.

Hechtangeln Köderfisch - muss es immer Stahl sein?

Beim Hechtangeln sollte grundsätzlich ein Vorfach eingesetzt werden, was den scharfen Hechtzähnen standhält, so dass an einem Stahlvorfach kein Weg vorbei führen sollte. Mit Sicherheit werden jetzt einige sagen, dass es auch Alternativen wie beispielsweise Hardmono gibt. Klar, die gibt es, jedoch gibt es keine Alternative die so restlos wie ein Stahlvorfach ermöglichen kann, dass sie den Zähnen der Raubfische nicht nachgibt. Kleinere Hechte, deren Drill nicht lange dauert, werden sich unter Umständen mit Hardmono fangen lassen. Beißt bei dem Vorhaben Hechtangeln Köderfisch allerdings mal einer der Großen, sieht das schon anders aus. Und jeder verlorene Fisch ist einer zu viel. Außerdem ist es ja auch so, dass es mittlerweile Stahlvorfächer gibt, die aufgrund ihrer dezenten Beschaffenheit kaum mehr als solche zu erkennen sind und daher bedenkenlos und gut eingesetzt werden können.

Welche Besonderheiten gibt es beim Hechtangeln mit Köderfischzu zu beachten?

Schenkt man den alten Hasen, die man am Fluss oder Seeufer so antrifft, Gehör stellt man schnell fest, dass die weitläufige Meinung in Sachen Anhiebzeitpunkt nicht ganz dem heutigen Zeitgeist entspricht. Wer sein Projekt Hechtangeln Köderfisch erfolgreich betreiben wolle, müsse nach dem Abtauchen der Pose richtig lange warten, bis der Anhieb gesetzt wird. Von der berühmten Zigarettenlänge ist oftmals die Rede. Solche Richtlinien sind beim modernen Angeln auf Hechte oft fehl am Platz. Denn zumeist erlauben es die eingesetzten Montagen recht zeitnah nach dem Biss anzuschlagen, wenn der Hecht beginnt mit dem eingesammelten Köderfisch abzuziehen.

Guten Raubfischruten zum Köderfischangeln auf Hechte findest du hier: Hechtrute

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15.03.2019 15:15

Karpfenangeln im See - Stauseen und Talsperren sind schwieriger zu befischen als Teiche oder kleine Seen

Karpfenangeln im See - Karpfenteiche, kleine Seen und Pay Lakes weisen in der Regel einen guten Karpfenbestand auf und sind relativ einfach zu befischen. Stauseen und Talsperren hingegen sind in Bezug auf das Karpfenangeln viel anspruchsvoller und es kann manchmal sehr schwer werden, die Karpfen an den Haken zu bekommen. Daher ist die Vorgehensweise, bestehend aus einer Art Indianer Taktik sehr erfolgsversprechend, bei der die Karpfen erstmal gesucht werden, indem beobachtet und gelauscht wird. Irgendwann verraten sich die Fische und sobald sich nur ein Fisch an der Wasseroberfläche zeigt, wird das Karpfenangeln im See in diesem Bereich oftmals von Erfolg gekrönt. Dort, wo sich die Karpfen tagsüber zeigen, gehen sie mit Einbruch der Dämmerung oftmals auf Nahrungssuche. Eine Selbsthakmontage in Kombination mit einer Haarmontage ist fast an jedem Gewässer erfolgversprechend, ganz gleich, ob es sich um einen großen oder kleinen See handelt. In unserem Karpfenshop führen wir das passende Karpfentackle, das zum Karpfenangeln im See benötigt wird, egal ob es sich um Weitwurfruten und Rollen für große Distanzen handelt oder Karpfentackle, das an kleineren Gewässern sehr gut eingesetzt werden kann.       

Karpfenangeln in kleineren Seen oder Teichen

Karpfenangeln im See - Es gibt viele Karpfenteiche, kleinere Seen mit einem guten Karpfenbestand und sogenannte Pay Lakes, in denen sich viele große Karpfen befinden und die gegen Bezahlung befischt werden dürfen. Ganz gleich, an welchen von den Gewässern sich der Karpfenangler befindet, eines haben alle gemeinsam, denn die Karpfen lassen sich vergleichsweise relativ einfach fangen. Dies liegt an der geringen Wasserfläche und deren Tiefe, so dass ein Futterplatz jederzeit Karpfen anlockt, die nach Nahrung suchen. Daher sind in diesen kleinen Gewässern oftmals Massenfänge möglich, ohne dass sich der Karpfenangler großartig anstrengen muss. Selbst in den kalten Jahreszeiten und im tiefsten Winter, lassen sich dort gezielt Karpfen überlisten.

Karpfenangeln im See, wie beispielsweise großen Stauseen oder Talsperren

Das Karpfenangeln im See, wie beispielsweise Stauseen oder ähnliches ist im Vergleich zu den eben genannten Gewässern um einiges anspruchsvoller und schwieriger. Das liegt zum einen daran, dass der Karpfenbestand in Bezug auf die Wasserfläche sehr gering ist und sich zum anderen die Fische überall verteilt aufhalten. Meistens bilden sich kleine Karpfenschulen, die bestimmte Bereiche des Gewässers abschwimmen. Die Bissquote liegt oftmals im Überschaubaren, denn ein bis zwei Bisse die Nacht sind meistens schon sehr gut. Die Mühe lohnt sich allerdings, denn die Karpfen sind makellos und voller Kampfkraft und haben oftmals auch eine sehr gute Größe. Weiterhin liegen äußerst schwere Karpfen jederzeit im Bereich des Möglichen, die sich von Natur aus eine gewisse Masse angefressen haben und nicht aufgrund hoher Futtermengen gemästet wurden.  

Karpfenangeln im See - Welche Vorgehensweise ist in großen Seen erfolgsversprechend

Um beim Karpfenangeln im See bzw. Stausee oder Talsperre erfolgreich zu sein, sollte vorher das Gewässer genauestens beobachtet und nach buckelnden Karpfen Ausschau gehalten werden. Werden Karpfen beobachtet, kann sich der Angler sicher sein, dass mehrere Karpfen in der Nähe sind und sich ein Ansitz lohnt. Zeigen sich vereinzelte Karpfen an der Wasseroberfläche, beißen die Fische meistens genau in diesen Bereichen sobald die Dämmerung einsetzt. Ein Karpfenschwarm über einen Futterplatz an eine bestimmte Stelle zu locken, ist oftmals schwer bis fast unmöglich, da die Karpfen auf so einer großen Wasserfläche genügend Nahrung vorfinden und auf unser Futter in keinster Weise angewiesen sind. Zusätzlich hilft es immer wieder auf laute Platscher in der Umgebung zu hören, denn falls ein Karpfen aus dem Wasser springt und wieder aufklatscht, entsteht ein unvergleichliches Geräusch, was die Karpfen verrät. Die Vorgehensweise beim Karpfenangeln im See besteht aus einer Art Indianer Taktik, denn lauschen und beobachten ist der erste Schritt zum Erfolg

Welche Karpfenmontagen sind beim Angeln auf Karpfen im See erfolgsversprechend

Beim Karpfenangeln im See, ganz gleich ob an großen oder kleinen Gewässern, ist eine ganz normale Haarmontage am erfolgversprechendsten. In den meisten Fällen ist eine Selbsthakmontage die beste Wahl, die aus einem ca. 30 bis 40cm langen Tube samt Safety Clip und Blei besteht. Um einen sicheren Selbsthakeffekt zu erzielen reichen Bleie von 60g bereits aus, wobei das Gewicht auf die Wurfdistanzen beim Karpfenangeln im See abgestimmt werden sollte. Zu guter Letzt folgt der Wirbel samt Karpfen- bzw. Haarvorfach. Als Köder sind meistens Boilies oder Maisketten unschlagbar, wobei natürlich auch andere Partikelköder zu manchen Zeiten den Erfolg bringen.

Gutes Zubehör zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfentackle

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21.02.2019 15:40

Wallerangeln mit Boilies - Waller sind auch Sammler, für die Boilies eine leichte Beute sind!

Wallerangeln mit Boilies - Der Wels ist nicht nur ein grandioser Räuber, sondern er wird in manchen Situationen auch zum Sammler, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Daher ist das Wallerangeln mit Boilies recht interessant, da es beispielsweise an Gewässern, wo viel auf Karpfen gefischt wird und der Waller die Boilies kennt, sehr erfolgsversprechend ist. Weiterhin ist diese spezielle Angelmethode legal in Deutschland zu betreiben und zudem äußerst stressfrei, was die Köderbeschaffung betrifft. Die Boilies werden an einer ganz normalen Haarmontage angeboten, die allerdings stärker ausfällt, als die zum Karpfenangeln. Allerdings sollte beim Wallerangeln mit Boilies generell auf das gesamte Tackle wert gelegt werden, da jederzeit ein Großwels beißen kann und daher sollte nur wallertaugliches Material verwendet werden.

Macht es Sinn, mit Boilies auf Wels zu angeln?

Wallerangeln mit Boilies - Der Wels ist zwar hauptsächlich ein Räuber, der allerdings auch zum Sammler wird, besonders dann, wenn er einen reichlich gedeckten Tisch an proteinhaltiger Nahrung vorfindet. Daher sollte im Vorhinein regelmäßig mit Boilies angefüttert werden, damit sich der Wels an die neue Nahrungsquelle gewöhnt und weiß, dass dies für ihn eine leichte Beute ist, mit der er seinen Energiehaushalt wieder aufladen kann. An den Gewässern, wo viel auf Karpfen gefischt wird, kennt der Wels bereits Boilies und daher macht es besonders Sinn, an solchen Flüssen oder Seen zu fischen, da eine Futteraktion nicht grundlegend nötig ist. Ein weiterer Vorteil beim Wallerangeln mit Boilies liegt darin, dass ein völlig legales Wallerfischen möglich ist. Weiterhin ist diese spezielle Angelart auf Wels sehr stressfrei, was die Köderbeschaffung betrifft, da sich Boilies im Vorhinein in Massen beschaffen lassen und ein quälendes Köderfischfangen der Vergangenheit angehört.

Wallerangeln mit Boilies - Wie wird die Wallermontage aufgebaut?

Beim Wallerangeln mit Boilies wird als erstes ein Blei von ca. 250g auf die Hauptschnur montiert. Dies kann mittels einem Sea-Boom passieren oder wie auch beim Karpfenangeln mit einem Tube samt Safety Clip, wobei dieser recht stabil ausfallen sollte, damit das schwere Blei auch beim Wurf problemlos hält. Jetzt wird ein Wallerwirbel an die Hauptschnur geknotet, indem das fertige Haarvorfach eingehängt wird. Diese Wallervorfächer gibt es fertig zu kaufen, wobei sie sich allerdings auch im Handumdrehen selbst knüpfen lassen. Dafür ist aufgrund des besseren Selbsthakeffektes ein Circle-Hook empfehlenswert, der an ein geflochtenes Wallervorfach per no knot gebunden wird. Es gilt zu beachten, dass das Haar entsprechend lang bleibt, damit auch eine Boiliekette angeboten werden kann. Um die Wicklungen zu sichern sollte ein Stück Tube über den Hakenschenkel gezogen werden und zu guter Letzt folgt eine Schlaufe am anderen Ende des Vorfachs, die in den Wallerwirbel eingehängt wird.

Wallerangeln mit Boilies - Welches Wallertackle wird benötigt?

Beim Wallerangeln mit Boilies sollte keine Karpfenausrüstung verwendet werden, da der Wels mit ihr kurzen Prozess macht. Beim Wallerangeln, ganz gleich mit welcher Methode, gibt es keine Kompromisse und es sollte ausschließlich mit speziellen Wallertackle gefischt werden. Beim Wallerangeln mit Boilies ist jederzeit mit einem Großwels zu rechnen, da die Giganten bei der Beutejagd versuchen so wenig Energie wie möglich zu verschwenden und der Boilie eine leichte Beute ist, bei der kein großer Aufwand getätigt werden muss. Wallerrute und Wallerrolle sollten dementsprechend stabil ausfallen, so dass sie auch im Drill mit dem größten Wels fertig werden. Da beim Welsangeln mit Boilies oftmals das Wurfangeln eingesetzt wird, bieten sich Wallerruten von 3m bis 3,20m sehr gut an, da mit ihnen höhere Wurfweiten erreicht werden, als mit kürzeren Modellen. Auch dem Wallerzubehör sollte eine große Aufmerksamkeit gewidmet werden, denn Wallerwirbel, Haken und Vorfachschnur sind genauso wichtig, wie Rute und Rolle. Die gesamte Wallermontage ist schließlich nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.

Gute Angelruten zum Wallerangeln mit Boilies findest du hier: Wallerruten

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25.01.2019 18:22

Karpfenangeln mit Mais

Karpfenangeln mit Mais - Einer der ältesten sowie sehr guten Köder beim Angeln auf Karpfen ist der Mais und findet auch heute unter den Karpfenanglern eine sehr häufige Verwendung. Er ist leicht sowie kostengünstig in Mengen zu beschaffen und die Karpfen haben ihn ganz einfach zum Fressen gern. Hartmais bzw. Futtermais kostet in 20kg Säcken ca. zehn Euro und hat den Vorteil, dass er gegen kleinere Weißfische resistent ist. Allerdings muss er im Vorhinein mehrere Tage im Wasser aufgeweicht oder vor dem Angeln eine bestimmte Zeit gekocht werden, damit er eine gute Konsistenz erhält. Beim Karpfenangeln mit Mais ist eine ganz normale Haarmontage am erfolgversprechendsten, wo der Mais als Kette präsentiert wird. Fünf Körner in Kombination mit einem Auftriebskörper lassen die Maiskette verführerisch am Grund stehen, der kaum ein Karpfen widerstehen kann. In unserem Angelshop führen wir diverses Karpfenzubehör von unterschiedlichen Angelfirmen, dass zum Karpfenangeln mit Mais sehr gut geeignet ist.    

Karpfenangeln mit Mais - Warum ist Mais ein so guter Karpfenköder?

Karpfenangeln mit Mais - Einer der wohl besten Köder zum Angeln auf Karpfen ist der Mais, denn die Fische fahren sozusagen auf die kleinen gelben Körner voll ab. Neben seiner Fängigkeit ist der Mais zum einen kostengünstig und zum anderen sehr schnell in Massen zu beschaffen, was ihn zu einem äußerst beliebten Köder unter den Karpfenanglern werden lässt. Allerdings ist normaler Dosenmais recht weich und andere Weißfische haben ihn ebenfalls zum fressen gern, so dass er leider oftmals abgefressen wird, bevor ein Karpfen den Köder entdeckt. In solchen Fällen bieten sich Hartmais bzw. Futtermais an, der in 20kg Säcke knapp zehn Euro kostet. Dieser spezielle Mais ist getrocknet und vollkommen hart, so dass er zum Karpfenangeln im Vorhinein aufgekocht werden sollte, damit er etwas weicher wird. Besonders an Karpfengewässern, wo viel mit Boilies gefischt wird, ist Hartmais ein Geheimtipp und es lassen sich oftmals mehrere Fische hintereinander überlisten. Karpfenangeln mit Mais ist zusätzlich beim Fischen auf vorsichtige Großkarpfen ein Geheimtipp, denn diese Fische haben mit Boilies oftmals schlechte Erfahrungen gemacht und saugen den Hartmais vollkommen sorglos ein.

Karpfenangeln mit Mais - Wie wird der Hartmais erfolgsversprechend zubereitet?

Wie bereits erwähnt, muss der Hartmais vor dem Karpfenangeln mit Mais einer speziellen Behandlung unterzogen werden, damit er zum Karpfenfischen geeignet ist. Dafür gibt es wiederum zwei Möglichkeiten, indem der Hartmais erstens mehrere Tage in einen Eimer mit Wasser eingeweicht wird, bis er die richtige Konsistenz erhält, oder zweitens wird er ganz einfach gekocht. Die zweite Variante geht natürlich viel schneller und es kann somit auch kurzfristig eine große Menge zubereitet werden, falls ein spontanes Karpfenangeln mit Mais ansteht. Ein weiterer Vorteil ist, dass während des Kochvorganges Extrakte hinzugegeben werden können, die in den Mais einziehen. Hierbei können diverse Flavours aus dem Karpfenbereich verwendet werden oder es wird ganz einfach ganz normaler Vanillezucker aus dem Supermarkt hinzugegeben, der sich als äußerst fängig herausgestellt hat.

Karpfenangeln mit Mais - Wie bzw. an welcher Karpfenmontage sollte der Mais angeboten werden?

Beim Karpfenangeln mit Mais kann bei der Verwendung von herkömmlichen Dosenmais, dieser ganz einfach auf einen passenden Karpfenhaken gespießt werden, wobei generell der Einsatz einer Maiskette, egal ob Dosen- oder Hartmais, am erfolgversprechendsten ist. Hierfür wird eine ganz normale Haarmontage verwendet, wobei es darauf zu achten gilt, dass das Haar lang genug ist, damit mehrere Maiskörner Platz finden. Besonders der Hartmais lässt sich auf diese Art und Weise optimal anbieten und die Körner halten aufgrund ihrer festen Konsistenz nahezu bombenfest auf dem Haar. Um Beim Karpfenangeln mit Mais dem Zielfisch einen maulgerechten Happen anbieten zu können, sollten zuerst vier (Hart)Maiskörner auf das Haar gezogen werden. Anschließend folgt ein Stück Schaumstoff gefolgt von einem fünften (Hart)Maiskorn. Das Stück Schaumstoff sollte so groß gewählt werden, dass der Karpfenhaken auf dem Boden liegen bleibt und die Maiskette senkrecht darüber steht. So findet der Karpfen relativ schnell den Hakenköder am Futterplatz und selbst misstrauische Karpfen kommen erst mit dem Haken in Kontakt, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

Gute Angelruten zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenruten

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12.12.2018 11:29

Angeln auf Zander im Winter

Angeln auf Zander im Winter - wer im Winter ans Wasser fährt, um zu angeln, den erwarten sehr anspruchsvolle Gegebenheiten. Wenn das Wasser kalt ist und die Fische nur bedingt aktiv sind, ist es wichtig zu wissen, wo sich die Fische für ihre Winterruhe eingefunden haben. Auch beim Angeln auf Zander im Winter bildet dieser Aspekt die absolute Grundlage für die Vorgehensweise des Anglers. Was genau es bei dieser Angelei zu beachten gibt, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

 

Angeln auf Zander im Winter - was sollte man beachten?

Das erfolgreiche Angeln auf Zander im Winter steht in unmittelbarer Verbindung damit, dass es dem Angler gelingt, den Aufenthaltsort der Zander ausfindig zu machen. Da der Aktionsradius der Fische bei niedrigen Wassertemperaturen sehr gering ist, muss der Köder beim Angeln auf Zander im Winter in unmittelbarer Nähe des Zielfischs präsentiert werden. Hat man einen Standplatz gefunden, ist dort meistens mehr als ein einziger Zander anzutreffen.

 

Angeln auf Zander im WinterAngeln auf Zander im Winter - an welchen Stellen macht es Sinn?

Wer das Angeln auf Zander im Winter anstrebt, sollte tiefere Bereiche des jeweiligen Gewässers aufsuchen. Denn diese tiefen Zonen weisen die Besonderheit auf, dass in Grundnähe auch bei Eiseskälte eine Temperatur von mindestens vier Grad herrscht. Da diese Areale im Vergleich zu allen flacheren Passagen des Gewässers, die wärmere Temperatur aufweisen, finden sich dort unterschiedliche Fischarten ein, um gemeinsam zu verharren. Auch die großen Rotaugen- und Laubenschwärme suchen diese Bereiche auf. Die Zander folgen ihrer potentiellen Beute zu diesen Orten. Natürlich verhalten sich nicht alle Fische eines Gewässers identisch, sodass man auch anderenorts auf Zander treffen kann, wenn auch, auf kleinere Gruppen, respektive Schwärme. Bereiche, in denen ebenfalls beim Angeln auf Zander im Winter ebenfalls immer mit Bissen zu rechnen ist, sind steil abfallende Kanten. Ein am Fuß der Kante präsentierter Köder findet häufig einen Abnehmer. Weitere mögliche Fundorte sind die klassischen, für den Aufenthalt von Zandern bekannten Spots. Dazu gehören Brücken- und Brückenpfeiler, Stege, Häfen, verankerte Schiffe oder Freizeitboote, Bojen, Buhnen oder Steinpackungen. Wichtig ist nur, dass die Bereiche, wenn es sich bei dem Gewässer um einen Fluss handelt, von einer nicht allzu harten Strömung betroffen sind.

 

Angeln auf Zander im Winter - wie kommt man beim Ansitz zum Erfolg?

Ansitzangeln bedeutet das Beangeln eines gewissen Platzes, respektive das Absuchen eines vergleichsweise kleinen Gewässerteils. Während diese Methode in den übrigen Jahreszeiten davon profitiert, dass die Zander auf der Suche nach Beute umherziehen, kann man sich im Winter, bei sehr passiven Fischen, genau darauf nicht verlassen. Deshalb gibt es zwei Varianten, die beim Angeln auf Zander im Winter erfolgreich sein können.

 

Angeln auf Zander im Winter - Standplatzangeln

Wenn man sicher davon ausgehen kann, beim Angeln auf Zander im Winter einen Platz, an dem sich Zander aufhalten, gefunden zu haben, sollte man auf den Faktor Geduld setzen. Zuerst muss der Köder allerdings in unmittelbarer Nähe der Räuber platziert werden und das am besten so, dass sie dadurch nicht verschreckt werden. Hat man dies geschafft, heißt es abzuwarten, bis einzelne Tiere der Ansammlung aktiv werden. Sie werden zwangsläufig den in ihrer Nähe platzierten Happen finden und zuschnappen, sofern sie keinen Verdacht schöpfen. Schafft man es mit Glück den Futterneid der versammelten Tiere anzuspornen, ist beim Angeln auf Zander im Winter sogar der Fang mehrerer Exemplare in einem kurzen Zeitraum möglich.

 

Angeln auf Zander im Winter - Mobiles Aussitzen

Wer nur vermuten kann, dass es sich beim anvisierten Bereich um einen Standplatz handelt, kann seine Köder beim Angeln auf Zander im Winter durch häufige Platzwechsel im Spiel halten. Sinnvoll ist es, vor Beginn des Angelns mehrere interessante Spots auszuwählen und sich dadurch eine Route zurechtzulegen, die man im Laufe eines Tages abklappert und stationär beangelt. Für jeden Bereich beschließt man einen gewissen Zeitraum. Erfolgt kein Biss, geht es weiter zum nächsten Platz. Die abgefischte Wasserfläche wird dadurch vergrößert, die Chancen einen Zander zu finden steigen damit. Natürlich ist es ratsam, dass man für das Angeln auf Zander im Winter, sollte man es mit dem mobilen Ansitzen versuchen, sein Tackle minimiert. Nur so bleibt man flexibel und mehrfache Platzwechsel gehen ohne großen Aufwand von der Hand.

 

Angeln auf Zander im Winter - wie kommt man aktiv zum Zander?

Wie beim Ansitzangeln lautet die Vorgabe für Aktivangler beim Zanderangeln im Winter: Fische finden und fangen! Die in Bezug auf das Ansitzangeln aufgezählten, möglichen Aufenthaltsorte müssen logischerweise also auch beim Kunstköderangeln aufgesucht werden. Sind die Fische gefunden, wird ihnen der Gummifisch respektive der No-Action-Shad so lange verführerisch serviert, bis sich ein Räubermaul öffnet. Der Vorteil, den der Aktivangler gegenüber dem Ansitzangler hat, ist die Variabilität was den Köder angeht. Es ist ihm möglich, innerhalb kürzester Zeit sehr viele verschiedene Farben und Formen anzubieten. Wer beim Angeln auf Zander im Winter bereits Erfahrungen sammeln durfte, der weiß, dass es Tage gibt, an denen man schon fünf verschiedene Kunstköder vergeblich ausprobiert hat, bevor man auf den sechsten Gummifisch mehrere Bisse innerhalb kürzester Zeit erhält. Zander können eben zickig sein, besonders unter so extremen Einflüssen, wie sie im Winter vorherrschen. In solchen Fällen wird der anpassungsfähige Aktivangler in den meisten Fällen erfolgreicher angeln, als der in seinen Mitteln begrenzte Ansitzangler.

 

Gute Angelruten zum Zanderangeln findest du hier: Zanderrute

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12.11.2018 18:47

Stöckchenmontage

Stöckchenmontage - diese Montage löst ein Problem, welches bei ähnlichen Methoden immer wieder zu Diskussionen sorgt. Wie ihr das gelingt und welche Vor- und Nachteile das Ganze mit sich bringt, haben wir in den folgenden Zeilen für euch aufgelistet.

Wie ist die Stöckchenmontage aufgebaut?

Die Montage selbst ist größtenteils aufgebaut wie eine herkömmliche Abspannmontage. Das heißt sie besteht für das Angeln im flachen Wasser ohne Blei nur aus einem Wirbel und dem Vorfach. Für das Angeln im tiefen Wasser mit Blei und Pose werden Pose, Silikonstopper, Blei und Perle in der genannten Reihenfolge auf die Hauptschnur gezogen und am Ende der Schnur ein Karabinerwibel samt Vorfach angebracht. Einziger Unterschied der beiden Varianten zu den bereits bekannten Abspannmontagen sind eine Perle und ein Karabinerwirbel, die zusätzlich über der Pose montiert werden. Die Perle sitzt dabei unter dem Karabinerwirbel.

Wie wird diese Welsmontage eingesetzt?

Wie bereits geschildert funktioniert die Stöckchenmontage wie die gängige Abspannmontage. Einziger Unterschied ist die Art und Weise, wie die Tiefe eingestellt und die Reißleine an der Hauptschnur fixiert wird. Während man beim normalen Abspannen die Tiefe mit der Pose einstellt und mit einem halben Schlag um die Antenne der Pose verhindert, dass die Schnur beim Spannen durch den Auftriebskörper rutscht, bindet man bei der Stöckchenmontage ein dünnes Stück Holz in die Hauptschnur ein. Dies gelingt mit einem einfachen Laschenknoten. Positioniert wird das Stöckchen unterhalb der zusätzlichen Perle. Wird nun gespannt, ziehen sich Perle und Karabiner gegen das Stöckchen der Stöckchenmontage. Dadurch ist es dem Angler möglich, das Ganze durchzuspannen. Erfolgt nun ein Biss, wird der Stock von der Schnur durchgeschert und der Fisch kann frei gedrillt werden. Damit dies reibungslos gelingt, muss der Stock in einem genau passenden Durchmesser ausgewählt werden. Ist er zu dünn, bricht er beim Spannen der Montage, ist er zu dick, bricht er beim Biss nicht und bereitet dem Angler im Drill Probleme. Auch die Tiefeneinstellung erfolgt über die Platzierung des Stöckchens. Dazu muss die Distanz zwischen dem eingebundenem Stock und den Haken genauso viele Meter betragen, wie die Tiefe, in der man angeln möchte. Hinzugezählt muss außerdem noch der Abstand zwischen Wasseroberfläche und Anbindepunkt des Auslegers werden. Hört sich kompliziert an, ist aber ganz simpel. Wenn ich beispielsweise vier Meter tief angeln möchte und einen Meter über der Oberfläche meinen Ausleger angeknotet habe, muss die Distanz zwischen Haken und Stöckchen fünf Meter betragen.

Wo kommt diese Montage zum Einsatz?

Da die Stöckchenmontage in ihrer eigentlichen Funktionsweise genauso arbeitet, wie normale Abspannmontagen, ist sie auch in den gleichen Anwendungsfällen zu gebrauchen. Das heißt, bei der Stillwasserangelei oder beim befischen langsam fließender Gewässer.

Welche Vorteile & Nachteile hat die Stöckchenmontage?

Eines der großen Pro-Argumente der Stöckchenmontage ist, dass man, wenn man nicht möchte, nicht zwingend auf den Einsatz einer Pose angewiesen ist. Man kann notfalls gänzlich darauf verzichten und angelt dadurch dezenter. Dies wirkt sich vor allem bei heiklen Fischen auf die ungestörte Köderaufnahme auf. Wer schwere Bleie auf große Distanz ohne Pose anbieten möchte, sollte den Ausleger allerdings sehr hoch anbieten, weil es ansonsten schwer wird die Schnur aus dem Wasser zu heben und sie somit vor Treibgut zu schützen. Nachteile entstehen dann, wenn man ein Stöckchen mit dem falschen Durchmesser auswählt, um die Stöckchenmontage zu installieren. Bricht das Holz nach dem Anhieb nicht wie gewünscht kommt es im Drill unweigerlich zu Problemen, weil man es nicht einfach durch die Ringe kurbeln kann. Beim Angeln in großen Tiefen ist dies besonders problematisch, da sich der Fisch, wenn man bis ans Limit gekurbelt hat, trotzdem noch einige Meter unterm Boot oder vom Ufer entfernt befindet. Das Rausfummeln des Stöckchens aus der Schnur während des Drills ist eine ebenfalls sehr heikle Angelegenheit und führt bei daraus resultierenden Drillfehlern zum Fischverlust.

Stöckchenmontage - Praxistipp

Um immer auf der sicheren Seite zu sein, kann man sich Trink-Strohhalme in kleine Stücke schneiden und diese zum Einbinden in die Schnur nutzen. Sie halten dem Zug der meisten Montagen Stand und werden beim Anhieb zuverlässig durchgeschnitten. Außerdem sind die leicht zu beschaffen und man kann sich beim Durchspannen der Stöckchenmontage an eine bestimmte Spannung gewöhnen und daran festhalten. Dies verhindert ärgerliche Abrisse und damit verbundenes, erneutes Auslegen.

Welche Besonderheiten sind zu beachten?

Besonders wichtig ist, dass die Stöckchen für die Stöckchenmontage eine besonders glatte und saubere Oberfläche aufweisen. Unebende Oberflächen können auf Dauer der Schnur schaden und im schlimmsten Fall einen Schnurbruch verursachen. Vor allem unter der Einwirkung großer Kräfte ist diese Gefahr vorhanden. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich also entweder Zeit bei der Auswahl seiner Stöcke, oder ersetzt sie wie geschildert durch Strohhalm-Stücke, deren Oberfläche sehr glatt ist und kein Risiko darstellt.

Gutes Zubehör für Wallermontagen findest du hier: Welsmontagen

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08.10.2018 18:23

Wallerangeln am Ebro

Wallerangeln am Ebro - die Waller des Rio Ebro sind seit Jahrzehnten in aller Munde. Welsangler aus ganz Europa besuchen das Gewässer-System regelmäßig, Fänge von großen Fischen sind an der Tagesordnung. Der Ebro gehört zu den ersten Adressen, wenn es um Gewässer mit hervorragendem Großfischbestand geht.

Wo am Ebro lohnt es sich auf Waller zu Angeln?

Wallerangeln am Ebro bedeutet ein Angeln in einem riesigen Gewässer-System. Mehrere Stauseen, Zuflüsse und der naturbelassende Flusslauf unterhalb aller Staumauern bieten exzellente Angel- und Fangmöglichkeiten. Das Dorf Mequinenza steht in engem Zusammenhang mit dem Wallerangeln am Ebro. Es liegt am oberen Ende des Riba-Roja Stausees, direkt unterhalb der Staumauer, hinter der sich der Caspe-Stau befindet. Zusätzlich liegt das Dörfchen, welches sich mit seiner Infrastruktur komplett auf die Angler und deren Bedürfnisse eingestellt hat, direkt am Mündungsbereich der Ebro-Zuflüsse Cinca und Segre. Eine perfekte Ausgangsbasis für Angler, die von dort aus zu den jeweiligen Hotspots ausschwärmen können.

Wallerangeln am Ebro - gibt er dort Angelcamps?

Am Ebro gibt es mehrere Angelcamps, die über zwölf Monate im Jahr von Anglern als Anlaufstelle genutzt werden. Die Camps bieten sichere Abstellmöglichkeiten fürs Auto, sowie Boote, die gegen Bezahlung für einen bestimmten Zeitraum gemietet werden können. Ausgestattet sind die Boote mit bestens funktionierenden Motoren und Echoloten. Wer sich zwischendurch eine Auszeit vom Wallerangeln am Ebro gönnen möchte, für den stehen Mietwohnungen bereit, die optional dazu gebucht werden können. Ausgestattet sind die klimatisierten Zimmer mit gepflegten, sauberen sanitären Anlagen, einer Küche, Betten und deutschem TV.

Wie angelt man am Stausee?

Das Angeln im Stausee bedeutet Stillwasserangeln mit Bojen oder abgespannten Montagen. Zum Abspannen bieten sich besonders die vielen kleinen Buchten an, die die Ufer des Ebros säumen. Die Schilfgürtel, auf die man dort häufig trifft, lassen sich bestens anspannen. Die Fangaussichten stehen dabei sehr gut, denn das Schilf bietet den Beutefischen der Welse sichere Rückzugsmöglichkeiten. Die Waller wissen das und patrouillieren ständig entlang der Schilfkanten. Bemerkenswert ist, dass beim Wallerangeln am Ebro zahlreiche Tagesbisse keine Seltenheit sind. Die Fische sind recht tagaktiv und können deshalb rund um die Uhr gefangen werden. Aktivangler kommen vom Boot aus zum Erfolg. Das Klopfen und das Vertikalangeln können besonders in den tiefen Passagen des Sees, die als Standplatz vieler Fische dienen, betrieben werden.

Wallerangeln am Ebro - wie angelt man am Fluss?

Wer das Wallerangeln am Ebro in fließendem Wasser betreiben möchte, kommt unterhalb aller Staumauern auf seine Kosten. Strömungskanten, Steilabrisse, Totholz, Plateaus, Kiesbänke und Krautfelder können mit großen Erfolgsaussichten angefischt werden. Im besagten Gebiet ist der Fluss noch naturbelassen, führt eine konstante, mittlere bis starke Strömung und damit geniale Voraussetzungen für das Angeln mit der Unterwasserpose. Bevor man sich in den Fluss begibt, sollte man sich aber dringend über die vorherrschenden gesetzlichen Bestimmungen informieren. Diese verändern sich in Spanien häufig und genau das sollte man berücksichtigen, um nicht ungewollt eine Straftat zu begehen.

Welche Fische sind zu erwarten?

Der Bestand an Welsen ist in diesem Gewässer extrem gut ausgeprägt. Neben der hohen Stückzahl, ist es vor allem die beachtliche Dichte an Großfischen, die beeindruckt. Die bisherige Obergrenze liegt bei über 260 Zentimetern, bei einem Gewicht von über 100 Kilogramm. Bis die 270-Marke geknackt wird, ist es nur eine Frage der Zeit. Verantwortlich für die erstklassigen Wachstumsraten der Welse sind die ganzjährig vergleichsweise milden Temperaturen. Diese Temperaturen bewirken, dass die Welse über 365 Tage im Jahr Nahrung zu sich nehmen und damit die Grundlage für das Erreichen dieser enormen Dimensionen legen.

Wallerangeln am Ebro - verspricht das Pelletangeln noch Erfolg?

Pellets werden von den Wallern am Ebro nach wie vor gerne genommen. Natürlich hat das Wallerangeln am Ebro mit Pellets im Lauf der Zeit auch eine gewisse Entwicklung hingelegt, da der Lerneffekt bei den Welsen nicht ausblieb. Mit einer angepassten Vorgehensweise sind die Fische aber nach wie vor fangbar. Im Gegensatz zu der Anfangszeit der Pelletangelei, als große Pelletmengen Biss auf Biss brachten, sind es mittlerweile kleine und unscheinbare Köder, die die Ruten regelmäßig krumm gehen lassen. Diese Aussagen beziehen sich allerdings nur auf den Bereich Mequinenza, sowie den Lake Caspe. Im unteren, tieferen Teil des Riba-Roja-Stausees kennen die Welse die Pellets nicht und lassen sich nur sehr schlecht damit fangen.

Welche Besonderheiten gibt es beim Wallerangeln am Ebro zu beachten?

Eine der positivsten Besonderheiten, die das Wallerangeln am Ebro mit sich bringt ist die eingangs beschriebene Flexibilität was die Gewässer-Auswahl angeht. Die kurzen Wege zu unterschiedlichen Stauseen oder Flüssen garantieren Ausweichmöglichkeiten, sollte es am angepeilten Ziel nicht so laufen wie gewünscht. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle zur Verfügung stehenden Alternativen gleichermaßen schlecht laufen ist sehr gering. Dadurch ist es fast unmöglich, dass eine Tour fangtechnisch komplett ins Wasser fällt.

 

Gute Angelrute zum Welsangeln findest du hier: Wallerruten

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21.09.2018 17:10

Angeln im Winter

Für viele Angler stellt der Winter eine Zeit dar, in der die Angelausrüstung gut eingepackt im Keller verharrt. Sie wartet dort darauf, dass die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen. Denn dann fällt meistens der Startschuss und eine neue Angel-Saison beginnt. Grund für die von vielen zelebrierte Winterpause sind die schlechten Fangaussichten, mit denen man das Projekt Angeln Winter angeht. Aber sind die Chancen wirklich so minimal? Wir glauben: nein!

Spinnangeln im WinterIst die Winterangelei überhaupt erfolgsversprechend?

Viele Angler zweifeln daran, dass man im Winter gezielt Fische fangen kann. Für sie ist es allein deshalb ausgeschlossen, weil davon ausgegangen wird, dass alle Fische die Nahrungsaufnahme im kalten Wasser einstellen. Zwischen komplettem Einstellen der Nahrungsaufnahme und einer reduzierten Nahrungsaufnahme existiert jedoch ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied. Genau diesen, kann der Angler für sich nutzen. Verschiedene Fischarten lassen sich auch im Winter überlisten.

Angeln Winter - auf Weißfische & Karpfen

Weißfische zählen sozusagen zu den Dauerbrennern unter den Fischen. Sie lassen sich auch dann noch fangen, wenn die Temperaturen des Wassers sehr weit gesunken sind. Maden und Pinkies sind ausgezeichnete Köder für das Projekt Angeln Winter. Wenn man es schafft sie im winterlichen Ruheplatz der Fische anzubieten, also dort, wo sehr viele Fische zusammenstehen, hat man große Chancen auf winterliche Fangerfolge. Kleine Futtermengen sind hier ratsam. Wenn man die Wörter Angeln Winter und Karpfen in einem Satz hört, glaubt man zunächst an einen Widerspruch in sich. Allerdings ist es tatsächlich möglich im Winter gezielt Karpfen zu fangen. Zugegeben, es gibt wesentlich bessere Perioden im Verlauf eines Jahres, aber mit der richtigen Strategie ist alles möglich. Wichtig ist es im Winter auf keinen Fall mit der Futtermenge zu übertreiben. Kleine Portionen genügen völlig, um die Aufmerksamkeit der Fische auf den Köder zu lenken und verhindern gleichzeitig, dass sich die Karpfen daran sättigen. Kleine, auffällige Köder bringen die Mission Angeln Winter ebenfalls auf die Erfolgsspur und sorgen für Karpfendrills bei eisigen Temperaturen.

Angeln auf Barsche, Zander & Hechte im Winter

Auch Barsche lassen sich eiskalt erwischen. Naturköder oder kleine, langsam geführte Kunstköder locken die Winter-Barsche aus ihrer Deckung und veranlassen sie zum Biss. Steganlagen, Spundwände oder verankerte Schiffe sind erstklassige Plätze für das Barschangeln im Winter. Das Angeln auf Zander im Winter ist wunderbar mit Kunstködern realisierbar. Diesen Fischen machen die niedrigen Temperaturen wesentlich weniger aus, als anderen Flossenträgern, weshalb der Winter keineswegs zu den schlechtesten Phasen des Jahres gehört. Auch winterliche Hochwasser sind ideal um den Zandern auf die Pelle zu rücken. Sie verharren dann meistens in Strömungsschatten und kleinen oder großen Rückdrehern, wo sie etwas Schutz vor der Strömung finden und dicht am Futterfisch stehen. Ein dort eingebrachter Kunstköder wird selten ignoriert. Hechte lassen sich im Winter sehr gut mit toten Köderfischen fangen, die man mit Grund- oder Posenmontagen anbietet. Die Posenmontage hat hier aber einige Vorteile auf ihrer Seite, da man mit ihr Stück für Stück des Gewässers absuchen kann, bis man einen am Standplatz verharrenden Hecht gefunden und zum Biss verleitet hat. Eine sehr spannende Angelei, die bei richtiger Durchführung für tolle Erlebnisse in der winterlichen Natur sorgen kann.

Gute Raubfischruten findest du hier: Angelruten

Wallerangeln im Winter

Auch den Waller würde man nicht sofort in eine enge Verbindung zum Thema Angeln Winter setzen. Jedoch ist es auch beim Angeln auf den Wels möglich im Winter Fänge zu erzielen. Wer stationär angeln möchte, sollte die Köder so dicht wie möglich an den ruhenden Welsen ablegen und auf einen Aggressionsbiss hoffen. Wesentlich effektiver ist es jedoch, die Waller aktiv mit dem Boot zu suchen und ihnen den Köder mit Vertikal-Montagen direkt vor dem Maul abzusetzen. Man angelt auf diese Art und Weise nicht nur näher am Wels, sondern sucht auch wesentlich größere Wasserflächen ab, was die Chance, einen Wels zu finden, der zuschnappt, stark erhöht.

Angeln Winter - auf Quappen

Bei der Quappe handelt es sich um eine Fischart, die wie gemacht für die Thematik Angeln Winter ist. Bei eisigen Temperaturen kann man sie vor allem nachts sehr gut fangen. Dies gelingt mit einfachen Grundmontagen, die mit Tauwürmern bestückt sind. Wichtig ist es allerdings zunächst Informationen einzuholen, ob das anvisierte Gewässer einen nennenswerten Quappen-Bestand aufweist. Ansonsten kann das nächtliche Ansitzen im Winter zur Hängepartie werden.

Was macht die Angelei im Winter so besonders?

Das Angeln im Winter ist nicht nur wegen seiner Fangmöglichkeiten so besonders. Auch der Umstand, dass man sich während der kompletten Zeit von einer winterlichen Ruhe umgeben fühlt, hebt das Ganze auf ein völlig anderes Niveau als während des restlichen Jahres. Man trifft kaum Menschen, keine Vögel zwitschern und das Wasser wirkt wie tot. Doch unter der Oberfläche ist einiges zu holen, wenn man weiß wie.

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14.09.2018 17:39

Angeln an der Elbe Hamburg

Hamburg ist eine der größten Städte Deutschlands. Diese Stadt ist bekannt für allerlei Sehenswürdigkeiten und für das bunte, abwechslungsreiche Treiben, dass in dieser Hansestadt vorherrscht. Was viele allerdings nicht wissen, dass zum Angeln an der Elbe Hamburg eine erstklassige Anlaufstelle ist. Es gibt hier jede Menge Möglichkeiten das Angeln auf unterschiedliche Art und Weise zu betreiben. Wie das im Detail aussieht und welche Fische ihr beim City-Angeln in Hamburg fangen könnt, lest ihr in den folgenden Zeilen.

Angeln an der ElbeWas macht das Angeln in Hamburg so besonders?

Wenn man für das Angeln an der Elbe Hamburg als Anlaufstelle auswählt, bedeutet das, dass man sich für ein Angeln vor einzigartigen Kulissen entscheidet. Mitten im regen Treiben der Großstadt, zwischen all den Fußgängern, Straßenbahnen, Fahrradfahrern und Touristen schwingt man seine Angelrute und versucht die Fische aus der Reserve zu locken, die sich im dichten Großstadtgewirr verstecken. Egal ob im hamburger Hafen, mitten in der Stadt, oder etwas außerhalb, wo es etwas ruhiger zugeht. Das Stadtangeln in und um Hamburg ist sehr speziell und abwechslungsreich, aber auch sehr interessant.

Angeln an der Elbe Hamburg - wie kann man dort angeln?

Die Möglichkeiten die man für das Projekt Angeln an der Elbe Hamburg hat, sind sehr vielfältig. Natürlich kann man den Fischen ganz klassisch vom Ufer aus nachstellen. Hier muss man unterscheiden, ob man sich eine bestimmte Stelle raussucht, um diese beim Ansitzangeln nach Fischen abzusuchen, oder ob man aktiv auf die Suche gehen möchte. Das Ansitzangeln wählt man vor allem dann, wenn man auf Friedfische aus ist. Aktiv auf die Suche nach Fischen geht man, wenn man es auf Raubfische abgesehen hat. Man sucht dabei sehr viele verschiedene Stellen ab, vergrößert dadurch die befischte Wasserfläche und erhöht auf diese Weise die Chance, den Köder an einem hungrigen Raubfisch vorbei zu führen.

Welche Angelstellen sind interessant?

Hamburgs Gewässer sind für ihre guten Bestände an Raubfischen bekannt. Diese Raubfische findet man überall dort, wo das Gewässer entweder natürlich entstandene, oder von Menschenhand erbaute Strukturen aufweist. Die Rede ist hier neben Spundwänden und Steganlagen vor allem von kleinen und großen Brücken, Brückenpfeilern und Betonvorsprüngen. Friedfischangler finden überall dort Fische, wo sich im Boden des Gewässers unterschiedliche Tiefenabstufungen befinden. An diesen sogenannten Abbruchkanten ziehen die Friedfische entlang, während sie auf der Suche nach Nahrung sind.

Auf welche Fischarten kann man in der Elbe angeln?

In der hamburger Elbe tummeln sich viele verschiedene Fischarten, dabei handelt es sich sowohl im Raub- als auch um Friedfische. Der Angler hat also die freie Auswahl, worauf er angeln möchte, wenn er sich zum Angeln in Hamburg entscheidet.

Angeln auf Aale in der Elbe

Aale kann man hier vor allem dort fangen, wo durch Bebauungsmaßnahmen große Mengen an Steinen, oder Betonklötzen ins Wasser gelangt sind. Zwischen diesen Steinen bilden sich Spalten und Nieschen, die die Aale als Unterstände verwenden. Hier ruhen sie im Schutz der Dunkelheit, bevor sie sich nachts auf Beutezug begeben. Fangen kann man die Aale mit Grundmontagen, als Köder dienen Tauwürmer oder Köderfische.

Zander, Barsche, Hechte & Rapfen - die Raubfische der Elbe

Für den Fang von Zandern, Barschen und Hechten sollte man Plätze aufsuchen, an denen sich die Räuber unterstellen oder unauffällig aufhalten können. Spundwände, Brückenpfeiler, Steganlagen, Markierungspfosten und Stege sind erstklassige Stellen für das Angeln auf Hecht, Barsch und Zander. Auch überall dort, wo sich viele Futterfische aufhalten, findet man das Raubfisch-Trio. Als Köder dienen Köderfische oder Kunstköder. Rapfen findet man entweder dort, wo das Wasser regelmäßig in Bewegung ist, zum Beispiel an Mündungen kleiner Zuflüsse, oder dort, wo sich die Futterfische sammeln. Die Rapfen machen sich dort durch lautstarke Raubgeräusche bemerkbar und sollten dann mit Kunstködern angeworfen werden. Sehr schnell geführte Kunstköder werden von Rapfen eher attackiert, als langsame Köder.

Angeln auf Karpfen und Grasfische sowie Friedfische ist ebenfalls erfolgsversprechend

Auch Karpfen und Grasfische können gefangen werden, wenn man sich zum Angeln an der Elbe Hamburg zum Ziel setzt. Hier sollte man etwas ruhigere und abgelegenere Orte aufsuchen und dort Partikel oder Boilies an der Haarmontage anbieten. Das Vorfüttern des Angelplatzes macht auch an der Elbe Sinn, da sich die Fische dann eher darauf einstellen, diese Bereiche regelmäßig aufzusuchen, als wenn man die Plätze nicht anfüttert. Auch Feederangler werden beim Angeln an der Elbe in Hamburg ihre Freude haben. Brassen lassen sich hier mit der Feederrute gezielt fangen und sorgen für spannende Drills am vergleichsweise leichten Angelgerät. Das Ganze funktioniert sowohl in der Stadt, als auch etwas außerhalb.

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