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19.10.2017 16:32 von Daniel Schulze

Kunstköder für Zander

Kunstköder für Zander - wer ein Angelgeschäft betritt und sich in Richtung der Regale begibt, in denen die Kunstköder für Zander nebeneinander aufgereiht hängen, der wird schon von weitem von einer Vielzahl an Modellen, Farben und Formen übermannt. Man hat, wenn es um Kunstköder für Zander geht, die buchstäbliche Qual der Wahl und wenn man die Entwicklung der Köder-Industrie betrachtet, scheint kaum "Besserung" in Sicht zu sein. Um unseren Lesern einen kleinen, groben Überblick über einige Kunstköder für Zander zu geben, haben wir uns in diesem Artikel mit genau diesem Thema auseinandergesetzt.


Kunstköder für ZanderKunstköder für Zander - Gummifische

Wenn ich von Gummifischen rede, dann meine ich die Modelle mit stark ausgeprägter Schwanzschaufel. Dies möchte ich einleitend nochmals betonen, weil genau dieses Merkmal im weiteren Verlauf dieses Textes nochmal wichtig wird, respektive einen ausschalggebenden Unterschied zu einem anderen Kunstköder für Zander darstellt. Aber wie gesagt, dazu später mehr. Klassische Gummifische, die mit einer Schwanzschaufel ausgetattet sind können auf verschiedene Arten geführt werden. Entweder man kurbelt sie ohne Unterbrechungen durchs Wasser, oder man zupft sie so, dass der Köder mitsamt des Bleikopfes immer wieder angezogen und anschließend wieder auf den Boden absacken gelassen wird. Beides kann, je nach Situation, zum Erfolg führen. Was die beiden Varianten vereint ist der Umstand, dass die Schwanzschaufel egal bei welcher Führungsart stets große Druckwellen erzeugt und an die Umgebung abgibt. Das macht diesen Kunstköder für Zander zu einer nahezu unwiderstehlichen Verlockung.

Gute Gummiköder zum Spinnfischen findest du hier: Gummifische


Kunstköder für Zander - No Action Shads

Als No Action Shads werden Gummifische bezeichnet, die mit keiner Schwanzschaufel ausgestattet sind. Stattdessen laufen sie entweder spitz zusammen, oder das Schwanzende splittet sich in zwei Enden auf. Beide Versionen haben die Eigenschaft, dass sie auf den ersten Blick kaum Bewegungen erzeugen - zumindest für das menschliche Auge. Unter Wasser wird das Ganze von den Zandern aber als viel attraktiver empfunden, denn die sensiblen, meist sehr dünnen Schwanzenden erzeugen dort mehr Druckwellen, als gedacht. Damit dieser Kunstköder für Zander allerdings seine volle Lockwirkung entfalten kann, sollte man ihn nicht einfach durchs Wasser kurbeln. Das Schwanzende bietet dem Wasser beim einfachen Kurbeln nämlich nur sehr wenig Angriffsfläche und wird dadurch nicht ausreichend in Vibration versetzt. Viel besser ist es, den Köder über den Grund springen so lassen, da dies seinem effizienten Laufverhalten viel eher in die Karten spielt. Auch vertikal, entweder vom Boot, oder vom Ufer, beispielsweise an einer Spundwand, können No Action Shads sehr gut und fängig eingesetzt werden. Gerade in Zeiten, in denen die Zander sehr zickig sind und sich nur sehr zaghaft auf die Köder stürzen, sind No Action Shads einen Versuch wert. Ebenso, wenn man Spots befischt, an denen regelmäßig die Standard-Baits durchs Wasser gepeitscht werden. All diese beschriebenen, aus Gummi bestehenden Kunstköder für Zander gibt es sowohl als normale und als eingelegte, aromatisierte Varianten. Die Duftstoffe sollen müde Raubfische munter machen.

Kunstköder für Zander -Blinker

Blinker sind Kunstköder für Zander, deren Basis ein Stück speziell geformtes Stück Metall darstellt. Ob oberen Ende ist ein Öse, für das Anbinden der Schnur angebracht, am anderen Ende befindet sich ein Sprengring, der widerrum mit einem Drillingshaken ausgestattet ist. Zieht man den Blinker durchs Wasser, wird durch seine Form und den Wasserwiederstand das gewünschte Laufverhalten erzeugt. Dadurch entstehen für einen Raubfisch zum einem optische Reize, zum anderen Druckwellen, die ebenfalls wahrgenommen werden können. Beides macht den Köder für den Raubfisch interessant. Blinker werden vor allem dann gerne verwendet, wenn auf sehr große Distanzen geworfen werden muss, um in die Bereiche zu gelangen, wo man die Zander vermutet. Sie können in verschiedenen Tiefen geführt und dem Räuber präsentiert werden, was es möglich macht, die einzelnen Wasserschichten nach und nach abzusuchen, bis man die Fische gefunden hat. Mit Sicherheit hat der Blinker als Kunstköder für Zander in den letzten Jahren etwas an Ansehen verloren. Dennoch sollte er in jeder Box, in der Kunstköder für Zander mitgeführt werden, enthalten sein. Die verwendeten Gewichte, Größen und Farben der verwendeten Blinker hängen von Faktoren wie Wurfdistanz, Strömung, Aussehen und Größe der hauptsächlich vorkommenden Beutefische ab.


Kunstköder für Zander - Anpassung entscheidet

Mit Sicherheit haben wir in diesem Artikel nicht alle Kunstköder für Zander genannt, die der Markt hergibt. Unabhängig davon ist es jedoch wichtig, dass man bei der Köderauswahl immer auch seinem  persönlichen Bauchgefühl und seinem anglerischen Instinkt vertraut. Es ist wichtig, dass man sich vor Beginn des Angelns das Wasser genau ansieht, die Bedingungen prüft und sich daraus ableitet, welche Kunstköder für Zander in der, zum Zeitpunkt des Angelns, vorliegenden Situation am ehesten passen. Denn nur der Angler fängt beständig seine Fische, der sich am besten anpassen kann und nicht der, der die meisten Kunstköder mit ans Wasser trägt.

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16.10.2017 16:31 von Daniel Schulze

Hechtangeln mit Wobbler

Hechtangeln mit Wobbler - Hechte lassen sich auf viele verschiedene Arten fangen. Man kann sie sowohl mit Naturködern, als auch mit Kunstködern befischen. Während bei den Naturködern eigentlich fast nur der Köderfisch in Frage kommt, steht man im Bereich der Kunstköder vor der Qual der Wahl. Jigs, Gummifische, Spinner, Blinker: Alle haben ihre Daseinsberechtigung, sowie ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Diesen Bericht möchten wir einem Köder widmen, auf dessen Rechnung viele kapitale Hechtfänge in den letzten Jahren und Jahrzehnten gehen. Die Rede ist vom Wobbler, einem Kunstköder, dem nur die wenigsten Hechte widerstehen können.


Hechtangeln mit WobblerHechtangeln mit Wobbler - wo kann man ihn einsetzen?

Das Hechtangeln mit Wobbler kann prinzipiell überall dort ausgeführt werden, wo man auch mit Hechten rechnen kann. Wer seine Würfe mit dem Wobbler zielorientiert setzen will, der sollte sich zunächst einen Überblick über das anvisierte Gewässer verschaffen. Wo liegen Bäume im Wasser, wo gibt es Schilfgürtel und Seerosenfelder, existieren Krautbänke, stark abfallende Kanten, gibt es andere Unterstände, wie verankerte Boote oder Schiffe, überhängende Äste oder Sträucher? All das sind Leitfragen, über die man dem Erfolg beim Hechtangeln mit Wobbler ein ganzes Stück näher kommt, denn an genau solchen Stellen sucht ein Raubfisch wie der Hecht sich seine Deckung, um dann aus dem Hinterhalt zuzuschlagen und seine Beute zu attackieren. Sind die potentiellen Hotspots ausfindig gemacht worden, sollte man versuchen den Wobbler so dicht wie möglich an den vermuteten Standplatz heranzuwerfen. Wobei dringend erwähnt werden sollte, dass das Aufschlagen des Köders unmittelbar vor oder neben dem Hecht oftmals wenig fangfördernd ist. Man sollte das Wurfziel eher etwas überwerfen und den Köder anschließend am Hecht vorbeiziehen. Dann stehen die Chancen auf eine Attacke recht gut. Aber auch das Hechtangeln mit Wobbler im Freiwasser ist keinesfalls zu unterschätzen. Nicht selten kommt es vor, dass in einem völlig monotonen Bereich ein Hecht hinter dem Köder auftaucht und wenig später entschlossen zupackt. Die beschriebene Angelei kann entweder vom Boot, oder vom Ufer aus betrieben werden. Pauschal zu sagen was besser ist, kann man nicht, denn letztendlich kommt es darauf an, wie exakt man die einzelnen Spots anwerfen kann. Je nach deren Beschaffenheit kann der Vorteil dann entweder auf Seiten des Ufer- oder eben des Bootsanglers liegen. Ein wesentlicher Vorteil beim Hechtangeln mit Wobbler vom Boot aus, ist aber definitiv die hohe Flexibilität in der Platzwahl. Der Bootsangler kann Plätze ansteuern, an die ein Uferangler niemals rankommen könnte.

Gute Wobbler zum Hechtangeln findest du hier: Wobbler


Hechtangeln mit Wobbler - was bedeutet Schleppfischen?

Eine besondere Art vom Freiwasser Hechtangeln mit Wobbler ist das Schleppfischen. Im Regelfall betreibt man diese Angelei vom Boot aus. Der oder die Wobbler werden bei langsamer Fahrt in einiger Entfernung hinter dem Boot hergezogen. Dadurch gelingt es dem Angler innerhalb kürzester Zeit sehr große Areale eines Gewässers abzuangeln und entsprechend hoch ist die Chance, dabei auf einen Hecht zu stoßen und einen Biss zu erhalten. Je nach Gewässertiefe und anderen Rahmenbedingungen hat man beim Hechtangeln mit Wobbler die Wahl zwischen flachlaufenden und tieflaufenden Wobblern. Flachlaufende Wobbler tauchen, wie der Name bereits erahnen lässt, nur recht flach. Tieflaufende Wobbler gehen richtig auf Tiefe und holen die Hechte dort ab, wo sie auf ihre Beute lauern. Beifänge wie Zander, Rapfen, große Barsche oder gar Welse sind bei dieser Art vom Hechtangeln mit Wobbler keine Seltenheit und sorgen zusätzlich für Spannung und Abwechslung.


Hechtangeln mit Wobbler - worauf sollte man beim Wobbler achten?

Bei der Auswahl der Köder für das Hechtangeln mit Wobbler gibt es einige Kleinigkeiten, auf die der Angler achten sollte. Zum einen sollte überprüft werden, ob der Wobbler mit seiner Tauchtiefe zu dem individuellen Anwendungsfall des Anglers passt. Weiterhin sollte man sich die einzelnen Komponenten des Wobblers genau ansehen. Vor allem sollten die Sprengringe und Angelhaken von guter Qualität sein. Zu schwache Komponenenten können beim Hechtangeln mit Wobbler ärgerliche Fischverluste nach sich ziehen. Deshalb ist es falsch, bei der Anschaffung eines Wobblers am falschen Ende zu sparen oder einen Köder mit zu schwachen Komponenten einzusetzen. Denn was nutzt es, wenn später am Wasser der große Hecht zwar gehakt, aber nicht gelandet werden kann? Außerdem gibt es Wobbler mit und ohne Rasseln. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Viel mit Rasseln beangelte Hechte werden oft weniger gerne auf einen Wobbler mit, als auf einen Wobbler ohne Rasseln beißen. Bei der Farbe gehen die Meinungen natürlich auch auseinander und es gibt vermutlich so viele Ansichten wie Angler. Die Farben Rot und Weiß in Kombination, sowie Barsch- oder Hechtimitationen haben in den vergangenen Jahren häufig ihre Fängigkeit beim Hechtangeln mit Wobbler unter Beweis gestellt und sind oft für viele Hechtfänge verantwortlich. Außerdem ist es häufig ratsam, sich bei der Köderwahl für das Hechtangeln mit Wobbler von anderen Anglern abzuheben. Hat ein Hecht schlechte Erfahrungen gesammelt, ist er häufig misstrauischer und schwerer zum Anbiss verleiten.

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13.10.2017 08:45 von Daniel Schulze

Karpfenrute

Karpfenrute - wer auf Karpfen losziehen möchte, muss sich früher oder später mit der Frage auseinandersetzen, welches Gerät man dazu am besten verwendet. Vor allem bei der Auswahl der Karpfenrute gehen die Meinungen der Karpfen-Spezialisten auseinander. Es gibt Ausführungen, die sich durch ihre Eigenschaften grundsätzlich voneinander unterscheiden. Der Angler muss letztendlich entscheiden, welche Eigenschaften die Karpfenrute haben muss, damit sie möglichst exakt zu den Anforderungen passt, die das Angeln an seinem Gewässer an ihn stellt.


KarpfenruteKarpfenrute - was bedeuten die Abkürzungen ft und lbs?

Die Angaben, an denen man sich orientieren kann, um sich für seinen persönlichen Favoriten zu entscheiden, sind das Wurfgewicht und die Länge der Rute. Diese Angaben sind bei einer Karpfenrute meistens in den englischen Maßeinheiten lbs und ft angegeben . Lbs steht für pound und bezieht sich auf das Wurfgewicht, ft steht für feet und gibt die Länge an. Ein pound steht bei der Angabe des Wurfgewichtes einer Karpfenrute für etwa eine Unze, also etwa 28 Gramm. Das bedeutet, eine Rute, die mit 2 lbs angegeben ist, verfügt ungefähr über ein Wurfgewicht von 56 Gramm. Ein feet steht für circa 33 Zentimeter. Eine Karpfenrute, die mit 12 ft angegeben ist, besitzt also eine Länge von 396 Zentimeter.


Karpfenrute - was sollte sie haben für weite Würfe?

Es gibt Situationen, in denen man sehr weit werfen muss, um den Köder mit der Karpfenrute dorthin zu katapultieren, wo man die Fische vermutet. Da man beim Karpfenangeln in der Regel recht schwere Bleie verwendet, muss die Karpfenrute für weite, engergiegeladene  Würfe ein recht hohes Wurfgewicht vorweisen können. Es ist jedoch nicht nur das Wurfgewicht, von dem die weiten Würfe abhängen, sondern eher die Kombination mit der Rutenlänge. Je länger die Karpfenrute ist, desto länger ist der Hebel, der dem Karpfenangler zur Verfügung steht, um Kraft auf das Blei und die Montage auszuüben. Modelle mit 12 feet gehören mit ihren knapp 396 Zentimeter zu den langen Ausführungen. Viele setzen auf zehn und elf feet lange Stöcke. Ein entscheidender Nachteil, den lange Ruten mit sich bringen, ist das verhältnismäßig große Transportmaß.


Karpfenrute - was sollte sie haben für harte Drills?

Je weniger Wurfgewicht eine Karpfenrute besitzt, desto weicher ist sie in der Regel. Und je weicher die Rute ist, desto weniger Gewalt hat der Angler über den kämpfenden Fisch. Gerade dann wenn man in Gewässern angelt, in denen viele Hindernisse den Drill erschweren, sind weiche Ruten fehl am Platz. Denn man schafft es mit ihnen einfach nicht gut, die Karpfen zuverlässig von Ästen und umgestürzten Bäumen fernzuhalten. Mit etwas kraftvolleren Blanks lassen sich die gebartelten Rüssler wesentlich besser lenken, leiten und kontrollieren, was zu besseren Drillergebnissen führt. Zu harte Ruten sind hingegen auch nicht optimal, da mit ihnen die Gefahr besteht, dass der Fisch ausschlitzt. Vor allem in der Endphase des Drills, wenn der Fisch mit seinen harten Kopfschlägen gegen eine zu harte Rute zieht, kommt es häufig vor, dass sich der Haken aus dem recht weichen Karpfenaul rausarbeitet. Früher oder später kann die Schnur erschlaffen, der Fisch ist weg und dem Angler bleibt nichts, außer hängende Schultern und ein langes Gesicht.


Karpfenrute - worauf sollte man bei den Rutenringen achten?

Auch die Rutenringe können entscheidene Auswirkungen auf die erreichbaren Wurfdistanzen haben. Ringe mit zu kleinem Durchmesser behindern das Ablaufen der Schnur beim Wurf. Große Durchmesser begünstigen das Abwickeln hingegen, sodass ein gutes Werfen ermöglicht wird.


Karpfenrute - was kostet sie?

Auch beim Thema Karpfenrute ist es so, wie in vielen anderen Bereichen, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Die günstigsten Modelle sind ab circa 30 Euro erhältlich. Bei diesen Ruten macht sich der geringe Preis allerdings häufig auch in der Qualität bemerkbar. Für den Angeleinsteiger oder Gelegenheits-Karpfenangler, kann eine solche Rute aber interessant sein, um das Karpfenangeln auszuprobieren. Derjenige, der gleich etwas mehr Geld investiert, spürt dies zumeist in der Qualität. Rutenausführungen, die bei etwa 80 bis 100 Euro liegen, lassen sich häufig sehr gut zum Angeln auf Karpfen einsetzen. Gerade für Angler, die nur eine Rute für gelegentliche Ansitze benötigen, können in dieser Preisklasse eine für sie sehr gute Lösung finden. Die meisten gängigen Karpfenruten bewegen sich jedoch oft auch in einem Bereich zwischen 150 und 200 Euro. Ihrer Entwicklung liegen allerdings häufig auch die Erfahrungen sehr guter Karpfenangler zugrunde. Dies spiegelt sich in der Auswahl der einzelnen Komponenten und in ihrer Kombination wieder. Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, welche Anforderungen und Ansprüche er an seine Karpfenrute stellt, um eine für sich passende Angelrute auszuwählen.

Gute Karpfenruten findest du hier: Karpfenrute

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10.10.2017 15:14 von Daniel Schulze

Spinnfischen Rhein

Spinnfischen Rhein - der Rhein ist ein Fluss, der eine unglaubliche Masse an Wasser führt. Starke Strömung und ein abwechlungsreiches Erscheinungbild charakterisieren den größten Strom Deutschlands. Aufgrund seines Facettenreichtums bietet er jede Menge Möglichkeiten Angelköder einzubringen. Das gilt auch für das Spinnfischen. Deshalb haben wir uns heute einmal dem Thema "Spinnfischen Rhein" verschrieben und gehen dabei speziell auf zwei Zielfischarten ein.


Spinnfischen RheinSpinnfischen Rhein - auf welche Fische kann man angeln?

Wer das Vorhaben Spinnfischen Rhein in die Tat umsetzen möchte, der hat zunächst eine sehr große Auswahl, was den Zielfisch betrifft, auf den die Vorgehensweise speziell abgestimmt werden soll. Typische Verdächtige wie Hecht, Barsch, Zander und Döbel kommen einem jeden Angler sofort in den Sinn, wenn die Schlagwörter Spinnfischen Rhein fallen. Wir möchten uns in dieser Abhandlung allerdings mit zwei besonders starken Kämpfern beschäftigen. Zwei Raubfische, die den Köder nicht nur knallhart attackieren, sondern auch im Anschluss alles in die Wagschale werfen, um den Kampf gegen den Angler und sein Angelgerät zu gewinnen. Es handelt sich dabei, wie sich viele von euch sicherlich schon denken konnten, um den Wels und den Rapfen.


Spinnfischen Rhein - wie fängt man Welse?

Um den Plan Spinnfischen Rhein auf Waller erfolgreich zu gestalten, muss zunächst die passende Stelle gefunden werden. Grundsätzlich eignen sich dazu alle Plätze, an denen das Wasser aufgeschäumt wird, oder einen markanten Strömungsverlauf aufweist. Turbinenausläufe, Buhnen und Mündungsbereiche von Altarmen sind hier zielführende Anhaltspunkte. Aber auch all das, was dem Wels Deckung bietet, ist es immer Wert, mit der Spinnrute angeworfen zu werden. Typische Unterstände für Waller sind umgestürzte und im Wasser liegende Bäume, überhängende Äste und Sträucher, die Bereiche rundum Brückenpfeiler, Steganlagen und über einen längeren Zeitraum verankerte Boote oder Schiffe. An all diesen Orten findet der Dunkelheit liebende Fisch die Deckung, die er so sehr liebt und braucht, um sich auszuruhen, zu verdauen und zu verharren, bis der nächste Beutezug in Angriff genommen wird. Typische Spinnköder, die für das Projekt Spinnfischen Rhein genutzt werden können, um Welse zu fangen, sind große Blinker und Gummifische in verschiedenen Größen. Wichtig bei der Verwendung von Gummifischen ist, dass man auf stabile Jighaken setzt. Nichts ist ärgerlicher als ein durch Materialverschleiß verlorener Fisch. Mit diesen Ködern wirft man die vermuteten Stand- bzw. Raubplätze der Waller an. In welcher Wasserschicht der Köder geführt werden muss, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich ist es deshalb ratsam die einzelnen Wasserschichten der Spots mit vielen Würfen abzusuchen, bis man früher oder später auf die Welse stößt. Die Augen und Ohren offen zu halten, liefert wichtige Informationen für jeden, der sein Vorhaben Spinnfischen Rhein mit einem Waller krönen möchte. Als Gerät kommen 270 bis 300 Zentimeter lange Ruten mit einem Wurfgewicht von etwa zwischen 30 und 180 Gramm zum Einsatz. Bestückt mit einer robusten Rolle der Größe 5000 bis 6000, erhält man eine verlässliche Kombo. Als Hauptschnur kommen geflochtene Schnüre in Frage, die idealerweise einen Durchmesser von 0,35 bis 0,40 Millimeter aufweisen. Vorfächer in Längen von 60 bis 80 Zentimeter mit einem Durchmesser von ca. 1,2 Millimeter runden das Paket ab. Ans Ende des Vorfachs, sollte ein Karabinerwirbel geknotet werden, damit schnelle Köderwechsel möglich sind.

Gute Spinnruten zum Wallerangeln findest du hier: Wallerruten


Spinnfischen Rhein - wie fängt man Rapfen?

Für das Spinnfischen Rhein stellt der Rapfen einen sehr interessanten Zielfisch dar. Buhnen, Strömungskanten oder Steinpackungen bieten gute Fanggründe für Rapfen. Besonders wenn die großmäuligen Räuber ganz dicht an der Packung stehen, bietet das dem Angler aussichtsreiche Chancen. Am besten lässt man sich in solchen Momenten mit dem Boot an der Steinpackung entlang treiben und wirft den Köder so dicht wie möglich an die Steine heran. Dreißig Zentimeter mehr oder weniger können bei dieser Angelei bereits über Sieg und Niederlage entscheiden. Meistens erfolgen die Attacken der Rapfen kurz nach dem Aufschlagen des Köders auf die Wasseroberfläche. Das Unterfangen Spinnfischen Rhein auf Rapfen gelingt sehr gut mit kleinen Spinnern, die an einem ca. 0,30er Flurocarbon-Vorfach und einer 0,17 Millimeter dicken, geflochtenen Hauptschnur in Richtung der Steinpackung befördert werden. Wichtig ist, dass die Spinner sauber drehen. Modelle, die sich regelmäßig verhaken und sich dadurch selbst in ihrere Drehfreudigkeit behindern, scheiden aus. Oftmals hat man beim Vorbeidriften nämlich nur eine einzige Chance, den gewünschten Platz anzuwerfen und deshalb muss jeder Wurf sitzen. Wer nicht auf ein Boot zurückgreifen kann, der bertreibt das Vorhaben Spinnfischen Rhein vom Ufer aus. Buhnen und flache Kiesbänke in bzw. auf denen die silbernen Raufische ihre Beute jagen, sind problemlos zu Fuß erreichbar und bringen regelmäßig gute Fische hervor. Als Orientierungshilfen sollte man sich dabei wieder voll und ganz auf Augen und Ohren verlassen. Denn überall dort, wo Kleinfische panisch auseinanderspritzen, sind die Rapfen oft nicht weit.


Spinnfischen Rhein - Abwechslung und Spannung

Ihr seht, das Thema Spinnfischen Rhein bringt jede Menge Abwechlung mit sich, da es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt Fische zu fangen. Außerdem weiß man nie, was sich als nächstes am Köder vergreift, weil am Rhein zu jeder Zeit der absolute Ausnahmefisch einsteigen kann.

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07.10.2017 19:45 von Daniel Schulze

Karpfenrigs

Karpfenrigs - das moderne Karpfenangeln ist mittlerweile zur Leidenschaft sehr vieler Petri-Jünger geworden. Die Entwicklung steht niemals still, ständig entstehen neue Techniken und Fang-Strategien. Es wird getüfelt, probiert und getrickst, mit dem Ziel möglichst konstant am Fisch zu bleiben. Vor allem im Bereich der Montagen ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten. Es gibt deshalb unzählige verschiedene Karpfenrigs, die alle unterschiedliche Daseinsberechtigungen vorzuweisen haben. Um unseren Lesern einen Überblick und eine Orientierungshilfe zu liefern, haben wir in diesem Text einige der bekanntesten Karpfenrigs aufgelistet. Wir gehen dabei auf die sinnvollsten Einsatzgebiete und die typischen Anwendungskriterien der verschiedenen Karpfenmontagen ein.


KarpfenrigsKarpfenrigs - das Anti-Blow-Out-Rig

Bei dem Anti-Blow-Out-Rig liefert der Name im Grunde genommen schon die vollständige Erklärung. Es handelt sich dabei um ein Karpfenrig, das es dem Karpfen nahezu unmöglich macht, den Köder nach der Aufnahme wieder auszuspucken. Dazu wird auf dem Hakenschenkel ein Ring integriert, der dort frei hin und her gleiten kann. Der Ring wird vom Haar der Montage durchlaufen und auf diese Weise davor bewahrt, dass er komplett vom Haken rutscht. Bei anderen Karpfenrigs besteht die Möglichkeit, dass der Haken nicht fassen kann, weil der Fisch den Köder nur kurz einsaugt und diesen samt Haken wieder ausspuckt. Beim Anti-Blow-Out-Rig rutscht der Ring beim Versuch des Karpfens, den Köder loszuwerden, bis zum Hakenöhr, wodurch dem Karpfen dieser Versuch oft misslingt und der Haken in der Lippe greifen kann. Es entsteht ein sehr effizienter Hakeffekt. Gefischt wird dieses Rig mit sinkenden Ködern.


Karpfenrigs - das Stiff Rig

Das Stiff Rig gehört zu den Klassikern unter den Karpfenrigs. Oftmals werden Vorfächer aus geflochtenem Vorfachmaterial verwendet. Sie haben die Eigenschaft, dass sie sehr weich und flexibel sind und deshalb vom Karpfen aufgenommen werden können, ohne dass dieser große Gefahr wittert. Der große Nachteil geflochtener Vorfächer besteht allerdings darin, dass der Karpfen das weiche Material recht leicht wieder ausblasen kann. Beim Stiff Rig ist dies ganz anders. Es wird aus monofilem Vorfachmaterial gebunden und ist dadurch wesentlich steifer als herkömmliche Karpfenrigs. Es fällt dem Karpfen wesentlich schwerer ein steifes Rig wieder loszuwerden, was den Hakeffekt begünstigt. Besonders beim Angeln in klaren Gewässern gehört das Stiff Rig zu den effektivsten Karpfenrigs, weil es dort wegen seiner transparenten Optik für die Fische nur sehr schwer erkennbar ist.


Karpfenrigs - das Chod Rig

Das Chod Rig zählt ebenfalls zu den sehr bekannten Karpfenrigs. Die Verwendung macht überall dort Sinn, wo man entweder weichen Gewässerboden oder leichten Krautbewuchs vorfindet. Denn durch die Bauart dieses Karpfenrigs kann das Blei im Schlamm einsinken, ohne dass der Köder hinterhergezogen wird. Da das Chod Rig mit Pop Ups gefischt wird, ist auch ein leichter Krautbewuchs kein Problem, da der Köder leicht über dem Bewuchs schwebt. Ideal eignet sich das Karpfenrig auch, wenn man seine Montagen werfen muss, denn es kann sich, aufgrund seiner Bauweise nicht so leicht vertüdeln. Alles in allem gehört das Chod Rig zu den effektiven Karpfenrigs und spielt deshalb bei der Angelei vieler Karpfen-Interessenten eine entscheidende Rolle.


Karpfenrigs - Triggalink Rig

Das Triggalink Rig gehört zu der Gruppe der Karpfenmontagen, die ihren Namen wegen des verwendeten Vorfachmaterials erhalten. Triggalink ist die Bezeichnung für ein spezielles Material, welches, sobald es sich mit Wasser vollgesaugt hat, eine gewisse Dehnbarkeit erhält. Je nach Länge des Vorfachs ist eine Dehnung von ein bis zwei Zentimetern möglich. Dadurch spürt der Karpfen bei der Aufnahme des Köders keinen oder nur sehr wenig Widerstand, was bei ihm keinen Argwohn aufkommen lässt. Gerade an Gewässern wo sehr viel auf Karpfen geangelt wird und die Fische die meisten Karpfenmontagen bereits kennen, kann das Triggalink Rig dem Angler den entscheidenden Vorteil liefern. Wer den Hakeffekt zusätzlich begünstigen möchte, kann das dieses Rig mit einem Kurv Shank Haken fischen. Bei diesen Haken ist der Schenkel von Werk aus gebogen und das Öhr nach innen gebogen. Der Line Aligner-Effekt, den man normalerweise durch den Einsatz von Schrumpfschlauch erreicht, ist hier allein durch die Form des Haken gegeben. Die Fangergebnisse, die in den letzten Jahren mit diesen Greifern an den verschiedenen europäischen Karpfengewässern gelungen sind, sprechen für sich.

Guten Karpfenhaken findest du hier: Karpfenhaken


Karpfenrigs - der Schlüssel heißt Festblei

Natürlich können wir hier nur einige Karpfenvorfächer aufgreifen und ansprechen, weil die Auflistung aller existierenden Rigs den Rahmen eines solchen Artikels sprengen würde. Deshalb sind diese Ausführungen als ein kleiner Auszug der gesamten Rig-Möglichkeiten zu sehen. Für das Funktionieren der Karpfenrigs ist es allerdings wichtig, dass man stets mit einem Festblei agiert. Das bedeutet, dass das Blei so in die Montage integriert wird, dass der Karpfen die Schnur nicht frei hindurchziehen kann. Nur so erhält der Fisch den Gegenzug, der benötigt wird, damit der Haken sauber in seinem Maul fassen kann.

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04.10.2017 11:16 von Daniel Schulze

Spinnfischen auf Hecht

Spinnfischen auf Hecht - der Hecht gehört zu den Raubfischen, die ihre Jagdmethoden perfektioniert haben. Blitzschnell stoßen sie aus der Deckung zu und schnappen sich ihre Beute. Um einen Hecht zu fangen, muss man ihm den Köder auf eine sehr natürliche Art und Weise präsentieren. Der Angler hat hierzu grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Das Angeln mit Köderfisch oder das Angeln mit Kunstködern. Beim Kunstköderangeln spricht man vom Spinnfischen auf Hecht und genau darauf möchten wir im Folgenden eingehen.


Spinnfischen auf HechtSpinnfischen auf Hecht - welche Gewässer kommen dafür in Frage?

Für das Spinnfischen auf Hecht kommen grundsätzlich alle Gewässer in Frage, in denen ein nennenswerter Hechtbestand vorhanden ist. Egal ob im fließenden, oder im stehenden Gewässer. Für den Angler stehen in beiden Gewässertypen zahlreiche Spots zur Verfügung, an denen man auf die Raubfische stoßen kann. Einzig und allein in sehr stark verkrauteten Gewässern fällt das Spinnfischen auf Hecht schwer, weil sich der Köder ständig im Kraut verfängt und dadurch seine Fängigkeit verliert.


Spinnfischen auf Hecht - welche Plätze sollte man aufsuchen?

Für das Spinnfischen auf Hecht kommen viele verschiedene Plätze in Frage. Eines sollten sie jedoch alle gemeinsam haben - sie sollten dem Hecht Deckung bieten, hinter der er seiner Beute auflauern kann, um sich dann pfeilschnell drauf zu stürzen. Umgestürzte Bäume, freigespültes Wurzelwerk von Bäumen, weit über das Wasser ragende Äste, Seerosenfelder, Krautfahnen, Steganlagen, dauerhaft verankerte Boote, Brückenpfeiler und teilweise auch Spundwände gehören zu den absoluten Top-Spots für Hecht. Aber auch an stark abfallenden Kanten im Gewässergrund, oder im Umfeld sogenannter "Barschberge" ist immer mit einem Hecht zu rechnen. Als Barschberge werden punktuelle Erhebungen am Boden des Gewässers bezeichnet.


Spinnfischen auf Hecht - welche Köder verwendet man?

Wer beim Spinnfischen auf Hecht zum Erfolg kommen möchte, dem stehen jede Menge verschiedene Köder zur Auswahl. Für das Spinnfischen auf Hecht kommen unter anderem Gummifische, Jigs, Spinner, Blinker, Wobbler und Jerkbaits in Frage. Sogar Köderfische können beim Spinnfischen auf Hecht eingesetzt werden. Dazu nimmt man sich ein Drachkovitch-System zur Hand, befestigt den handlangen Köderfisch und kann ihn dann benutzen wie einen Kunstköder. Deim Drachkovitch-System wird der besagte Köfi mit einem Draht an einem Bleikopf befestigt und mit einem Haken versehen. Der Angler erhält dadurch einen Köder, der nicht nur optische Reize aussendet, sondern zudem auch noch den Geruchssinn der Hechte anspricht. So entsteht ein sehr verlockender Happen, dem kaum ein Raubfisch widerstehen kann.

Gute Spinner zum Hechtangeln findest du hier: Spinner


Spinnfischen auf Hecht - welche Montage kommt zum Einsatz?

Die Montage für das Spinnfischen auf Hecht ist sehr simpel. Am Ende der bestenfalls geflochtenen und circa 0,17 Millimeter dicken Hauptschnur wird zunächst ein Stahlvorfach befestigt. Geflochten sollte die Hauptschnur deshalb sein, weil man durch ihre fehlende Dehnung einen sehr direkten Kontakt zum Köder erhält, wie man ihn mit einer monofilen Schnur nicht erreichen würde. Dadurch lässt sich der Köder exakter führen und ein Biss kann besser verwertet werden. Am Ende des Stahlvorfachs sollte sich ein Karabiner befinden, damit man bei Köderwechseln während des Angelns nicht zu viel Zeit verliert. In diesen Karabiner wird dann der Köder eingehängt, dem der Angler zum Zeitpunkt des Angelns das größte Vertrauen schenkt.


Spinnfischen auf Hecht - welche Fische sind zu erwarten?

Beim Spinnfischen auf Hecht kann der Angler mit allen Fischgrößen rechnen, die das Gewässer zu bieten hat. Vom Nachwuchsräuber bis hin zum Ausnahme-Tier kann jederzeit alles passieren. Allerdings muss man auch deutlich sagen, dass große erfahrene Fische im Verlauf ihres Lebens schon sehr viele Kunstköder präsentiert bekommen haben. Entsprechend groß ist ihr Erfahrungsschatz, was es sehr schwierig macht, die ganz alten Exemplare mit einem Kunstköder zu einem Biss zu verleiten. Wenn es dann jedoch gelingt, erfolgt ein knallharter Einschlag und der Tanz beginnt.


Spinnfischen auf Hecht - fischt man vom Ufer oder vom Boot?

Grundsätzlich kann das Spinnfischen auf Hecht sowohl vom Ufer, als auch vom Boot aus erfolgen. Das Angeln vom Ufer hat den Vorteil, dass man sich weder ein oftmals teures Boot anschaffen, noch einen Bootsführerschein erwerben muss. Dadurch ist der Material-Aufwand, der betrieben werden muss, sehr gering. Kein Schleppen, keine langen Vorbereitungszeiten. Der Angler schnappt sich nur seine Rute und einen Rucksack mit Kleinteilen und schon kann es losgehen. Allerdings ist es auch so, dass man beim Spinnangeln auf Hecht vom Ufer aus, nur eine begrenzte Anzahl an potentiellen Spots zur Verfügung hat. Im Normalfall unterliegen diese Plätze auch einem recht hohen Angeldruck, wodurch die Fische die Kunstköder nicht mehr arglos annehmen. Wer vom Boot aus angelt ist hier klar im Vorteil. Natürlich ist es etwas teurer und auch aufwendiger, allerdings erreicht man mit dem schwimmenden Untersatz auch Plätze, die von vielen anderen nicht erreicht werden. Dadurch fischt man unvoreingenommene Fische an, die den Köder oft wesentlich unbedachter attackieren.

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01.10.2017 08:29 von Daniel Schulze

Karpfengewässer

Karpfengewässer - bevor man einen Karpfen fangen kann, muss man zuerst einmal ein entsprechendes Gewässer finden. Denn all die Montagen, Köder und Futtermittel nutzen nur etwas, wenn man sie an Orten ausbringt, wo es auch Sinn macht, auf Karpfen zu angeln. Das heißt an Gewässern, die zum einen über einen nennenswerten Bestand an Karpfen verfügen und zum anderen so reglementiert sind, dass man vernünftig angeln kann. Worauf es dabei im Einzelnen zu achten gilt, welche weitere Anhaltspunkte auf ein gutes Karpfengewässer hinweisen und wie man sich die nötigen Informationen zusammenträgt, haben wir im folgenden Artikel beschrieben.


Karpfengewässer - Fischbestände klären

Wie bereits oben erwähnt ist es für das Projekt "Karpfen" zuerst einmal wichtig, ein Gewässer mit einem Bestand zu finden, der dem Angler realistische Fangchancen gewährt. Um an diese Informationen zu gelangen, sollte man alle Gewässer, die sich in der Umgebung befinden, abklappern. Die Angler, die man dort trifft, wissen meistens aus Erfahrung, ob Karpfen vorhanden sind oder nicht und mit welchen Größen zu rechnen ist. Trifft man niemanden an, kann man die einzelnen Angelvereine anrufen und sich dort nach Besatzmaßnahmen erkundigen, die in den zurückliegenden Jahren getätigt wurden. Anhand dieser Angaben lässt sich dann ungefähr abschätzen, wie sich die Fischdichte gestaltet.


KarpfengewässerKarpfengewässer - worauf kommt es im See an?

Typische Eigenschaften und Strukturmerkmale, die ein aussichtsreiches, stehendes Karpfengewässer vorzuweisen haben sollte, sind ein strukturreicher Gewässergrund und ausreichend Pflanzenbewuchs. Tiefe Passagen, Plateaus, Flachwasserzonen, Seerosenfelder, Schilfgürtel, umgestürzte Bäume, überhängende Äste. All diese Merkmale bilden einen Lebensraum, den Karpfen sehr lieben. Allerdings darf auch das Futter nicht fehlen. Krebse, Muscheln und Kleinstgetier sollten in einer derartigen Menge vorhanden sein, dass alle Karpfen, die im Karpfengewässer vorkommen, genug zu fressen finden. Nur ein gesunder und gut genährter Bestand ist ein guter Bestand.


Karpfengewässer - worauf kommt es an im Fluss?

Wer sich als sein persönliches Karpfengewässer einen Fluss raussucht, der muss sich, im Gegensatz zum Stillgewässer, mit der vorherrschenden Strömung auseinandersetzen. Um die Karpfen zu finden, kann man sich an den selben Wegweisern orientieren, wie im Stillgewässer. Allerdings sollte man sich zunächst die etwas langsam fließenderen Abschnitte raussuchen, weil dort die Wahrscheinlichkeit, auf Karpfen zu stoßen, sehr hoch ist. Sind diese langsamen Zonen dann noch dicht bewuchert durch Wasserpflanzen und überhängende Äste, weiß man, dass man einen sehr heißen Bereich vom Karpfengewässer entdeckt hat. Ebenfalls immer einen Versuch wert, sind die Bereiche im fließenden Karpfengewässer, an denen sich Nahrung sammelt. Kehrwasser und Strömungstaschen sind hier gut lokalisierbare Anhaltspunkte. Hier dreht das Wasser zurück und angespülte Nahrung setzt sich ab. Dennoch sollte man sich bei jedem Kehrwasser, das man entdeckt, davon überzeugen, dass sich am Grund kein Faulschlamm gebildet hat. Denn Faulschlamm gehört absolut nicht zu den Bereichen, an denen Karpfen nach Nahrung suchen - im Gegenteil, sie meiden meistens das schwarze, stinkende Sediment.


Karpfengewässer - welche Gesetze begünstigen das Angeln?

Für ein reibungsloses und uneingeschränktes Angeln ist es wichtig, dass der Einsatz eines Bootes möglichst erlaubt ist. Denn mit dem Boot kann man die Montagen mit einem Maximum an Genauigkeit ablegen. Gerade für das Angeln an Spots, die in zu großer Distanz zum Angelplatz liegen, um sie mit der Rute anzuwerfen, ist das Boot als Auslegehilfe sehr gut geeignet. Gleiches gilt für das Anlegen und das regelmäßige Befüttern von Futterplätzen, die sich in weiter Entfernung befinden. Für ein Karpfengewässer ist es weiterhin günstig, wenn das Boot auch mit einem Motor betrieben werden kann. An Stillgewässern sind Verbrennungsmotoren oftmals untersagt, auf Elektromotoren darf aber im günstigsten Fall zurückgegriffen werden. Wer einen Fluss als sein favorisiertes Karpfengewässer festlegt und mit einem Boot arbeiten möchte, der sollte sich auf jeden Fall auch einen Verbrennungsmotor anschaffen. Denn überall dort, wo man entweder mit regelmäßiger Schifffahrt, oder mit starker Strömung konfrontiert ist, kann es ohne Motor schnell gefährlich werden. Außerdem sollte man sich bei der Suche nach einem Karpfengewässer immer über die Bestimmungen informieren, die in Bezug auf das Anfüttern vorliegen. Ein absolutes Anfütterverbot ist logischerweise eine sehr schlechte Grundlage für dauerhaft zielstrebiges Karpfenangeln.


Karpfengewässer - welcher Angeldruck liegt vor?

Der Angeldruck unterscheidet sich von Gewässer zu Gewässer. Doch gerade die, für ihre guten Fangaussichten bekannten Flüsse und Seen werden im Verlauf eines Jahres von vielen Anglern besucht und beangelt. Die Fische spüren diesen Druck und verändern ihr Verhalten. Sie werden vorsichtiger und begutachten die Köder mehr und mehr mit großer Vorsicht. Erfahrene Angler schaffen es auch in einem schwierigen Karpfengewässer immer wieder einen Fisch ans Band zu locken. Einsteigern würde ich jedoch empfehlen, sich nach einem eher unbekannten Karpfengewässern umzusehen. Denn dort wo niemand angelt, kennen die Karpfen die Tricks der Angler noch nicht und fallen schneller auf die ausgebrachten Köder herein. Erste Fänge stellen sich schneller ein, der Angler schöpft Vertrauen ins eigene Tun und hat dann immer noch die Möglichkeit ein anderes, anspruchsvolleres Karpfengewässer aufzusuchen.

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28.09.2017 15:30 von Daniel Schulze

Hechtangeln

Hechtangeln - für viele Angler ist das Angeln auf Raubfische eine sehr spannende und reizvolle Angelegenheit. Vor allem der Hecht hat es vielen Petrijüngern angetan. Er fasziniert durch seine Lebensweise, seine Art Beute zu machen, seine blitzschnellen Attacken, mit denen er sich auf den Köder stürzt und durch die mitunter spektakulären Drills, die er liefert. Diesen Artikel haben wir deshalb dem Hechtfischen gewidmet und wollen damit einen Überblick über die Anforderungen geben, die an den Angler gestellt werden.


HechtangelnHechtangeln - welche Gewässer kommen dafür in Frage?

Viele Gewässer unserer Heimat werden von Hechten bewohnt und verfügen über passable bis sehr gute Bestände. Dies gilt vor allem für Vereinsgewässer, bei denen durch regelmäßige Besatzmaßnahmen in den letzten Jahren und Jahrzehnten dafür gesorgt wurde, dass immer genügend Hechte nachkommen. Aber nicht nur in Stillgewässern ist das Hechtangeln immer einen Versuch wert. Auch in zahlreichen Flüssen haben die Hechte in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt. Vor allem in den fließenden Gewässern, deren Wasser zunehmend klarer wird, findet ein Augenräuber wie der Hecht optimale Jagdbedingungen.


Hechtangeln - welche Jahreszeit eignet sich am besten?

Genau wie beim Angeln auf viele andere Zielfischarten, sind auch beim Hechtfischen Frühling und Herbst hocheffiziente Phasen. Im Frühling, wenn das Leben unter der Wasseroberfläche erwacht und viele Kleinfischschwärme umherziehen, ist es für einen genialen Räuber wie den Hecht ein Kinderspiel innerhalb kürzester Zeit jede Menge Beute zu machen. Entsprechend aktiv sind die Hechte zu dieser Zeit. Ebenso interessant ist der Herbst für das Hechtangeln. Wenn sich unter Wasser alles auf die kalte und undankbare Winterzeit einstellt schlagen sich auch die Hechte die Bäuche voll. Auch hier kann von einer sehr hohen Aktivität gesprochen werden, was dem Angler natürlich sehr entgegenkommt. Die Fische lassen sich in solchen Momenten mit vielen verschiedenen Methoden fangen. Aber auch der Winter stellt eine sehr interessante Periode für erfolgreiches Hechtangeln dar. Denn nur wenige Fischarten nehmen im Winter so kontinuierlich Nahrung auf, wie der Hecht.


Hechtangeln - welche Montagen sind erfolgreich?

Das Hechtfischen kann auf viele verschiedene Arten praktiziert werden. Sowohl aktive, als auch passive Angelmethoden sind lohnenswert und bieten Chancen auf tolle Fänge.


Hechtangeln - mit Pose

Beim Hechtangeln mit Pose wird der Köder im Mittelwasser oder kurz über Grund angeboten. Die Montage ist aufgebaut wie eine herkömmliche Posenmontage, so wie man sie aus anderen Angelbereichen kennt und besteht aus Stahlvorfach, Wirbel, Blei und Pose. Der Angler hat mit dieser Montage die Möglichkeit, seine Angelei auf den Aufenthaltsort der Futterfische anzupassen. Stehen die Futterfische flach, bietet man den Köder flach an. Steht das Futter tief, hängt auch der Köder tief. So kann man sicher gehen, dass man immer genau dort angelt, wo der Hecht gezielt Beute macht. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit auf einen Biss beim Hechtangeln erhöht.


Hechtangeln - mit Segelpose

Die Montage für das Hechtfischen mit Segelpose ist sehr ähnlich aufgebaut wie die normale Hechtmontage. Einzig die Pose wird durch eine Segelpose ersetzt. Eine Segelpose ist eine Pose, die statt einer normalen Antenne über ein kleines Segel verfügt. Dieses Segel bietet eine Angriffsfläche für den Wind, sodass dieser die Pose sozusagen vor sich her drücken kann. Dadurch entsteht bei richtiger Anwendung eine konstante Drift, die die Pose und natürlich auch den Köder über große Distanzen hinweg trägt. Die Chancen dabei früher oder später einen lauernden Hecht aufzuspüren ist sehr hoch. Deshalb zählt das Hechtangeln mit Segelpose zu den sehr effektiven Varianten.


Hechtangeln - auf Grund

Beim Hechtfischen auf Grund wird der Köder mit Hilfe einer simplen Laufbleimontage direkt auf dem Gewässergrund präsentiert. Gerade große Hechte erweisen sich oftmals als Sammler, die ihre Nahrung vom Boden aufnehmen und genau diesen Fischen kommt diese Methode sehr entgegen. Aufpassen sollte man jedoch an Gewässern mit großem Krebsbestand. Hier wird der Köder in Windeseile von den kleinen Plagegeistern zerlegt. Deshalb muss hier regelmäßig ein neuer Köder eingebracht werden.


Hechtangeln - Aktivangeln

Wer sein Hechtfischen aktiv gestalten möchte, der kann die Spinnrute schwingen. Blinker, Spinner, Wobbler, Jerkbaits, Shads und Gummifische sind Köder, die mit ihren Eigenschaften auf die Reize der Hechte anspielen und sie so aus der Reserve locken.

Gute Gummiköder zum Hechtangeln findest du hier: Gummifische


Hechtangeln - welche Köder verwendet man?

Neben den bereits erwähnten Ködern, die zum Spinnfischen verwendet werden können, greift man beim stationären Hechtfischen auf Naturköder zurück. Im Klartext bedeutet das, dass man Köderfische einsetzt. Diese dürfen in Deutschland nur tot verwendet werden, was den Fangchancen jedoch keinen Abbruch tut. Grundsätzlich funktionieren die Fischarten, die am meisten im beangelten Gewässer vertreten sind, am besten. Dazu gehören in den meisten Fällen Rotaugen, kleine Brassen, Döbel, Barsche und in Stücke geschnittene Aale. Wer beim Hechtangeln besondere Reize an die Raubfische aussenden möchte, kann jedoch auch auf Meeresfische wie Makrelen, Heringe und Stinte zurückgreifen.

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25.09.2017 17:08 von Daniel Schulze

Montage für Karpfen

Montage für Karpfen - in sehr vielen Gewässern tummeln sich Karpfen. Egal ob im Fluss oder See, fast jeder Angler findet die kampfstarken Rüssler in einem Gewässer direkt vor der Haustür. Aber wie kommt man an diese Burschen ran? Wie sollte man vor allem den Köder präsentieren, respektive, wie sollte eine Montage für Karpfen aussehen?


Montage für KarpfenMontage für Karpfen - wie sollte sie aussehen?

Wenn man das Internet und verschiedene Fachmagazine nach Anleitungen zum Bau von Karpfenmontagen durchforstet, dauert es nicht lange, bis man sich eingesteht, dass es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt, den Karpfen in die Falle zu stellen, oder besser gesagt, an den Haken zu locken. Weil es den Rahmen sprengen würde, sämtliche Möglichkeiten in diesem Artikel aufzugreifen und alle Pro- und Kontra-Argumente gegenüberzustellen, möchte ich meine Aussagen an dieser Stelle etwas verallgemeinern. Wichtig ist, unabhängig davon, wie die Montage im Detail aussieht, dass man einen vernünftigen Hakeffekt erreicht, damit man den Großteil seiner Bisse auch verwerten kann. Denn gerade an Tagen, an denen es zäh läuft, kann ein einziger Biss über Sieg und Niederlage entscheiden. Die wohl bekannteste Montage für Karpfen besteht aus einem Festblei, einem Wirbel, einem Vorfach und einem, mit einem Haar versehenen, Haken.


Montage für Karpfen - was ist ein Festblei?

Ein Festblei ist ein ganz wesentlicher Bestandteil einer Montage für Karpfen. Es handelt sich dabei allerdings nicht, wie nun vielleicht so mancher Leser denken mag, um eine spezielle Bleiform. Die Bezeichnung "Festblei" rührt daher, dass das Blei so an der Montage fixiert wird, dass es seine Position nicht verändern kann. Oder anders ausgedrückt: Beim Angeln mit Festblei, kann die Schnur nicht frei durch das Blei gezogen werden, da es fest auf der Schnur sitzt. Dadurch wird verursacht, dass der Karpfen beim Abdrehen nach der Köderaufnahme gegen das komplette Gewicht des Bleis ziehen muss. Der Gegenzug des Bleis reicht in den meisten Fällen, um den Haken im Karpfenmaul fassen zu lassen. Man spricht dabei auch vom sogenannten Selbsthakeffekt. Weil die meisten Angler auf diesen Selbsthakeffekt nicht mehr verzichten möchten, ist das Festblei aus einer Montage für Karpfen nicht mehr wegzudenken. Wer mit Festblei angeln möchte, kann dies mit allen gängigen Blei-Ausführungen tun. Durchlaufbleie werden in vielen Fällen einfach auf das Öher des Wirbels gezogen und erhalten dadurch ihre Fixierung. Bleie, die über eine Öse mit der Montage für Karpfen verbunden werden sollen, fädelt man entweder direkt auf die Hauptschnur und stoppt sie mit einer Perle und einem Stopperknoten, oder man klinkt sie in einen sogenannten Safety-Clip ein, der im Vorfeld im Rig integriert wurde.

Gute Bleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie


Montage für Karpfen - warum die Haar-Montage?

Das Haar gehört zur Montage für Karpfen, wie die Angelschnur zur Rolle. Aber warum ist das so? Zunächst mal ist es unmöglich Boilies direkt auf dem Haken zu befestigen und gleichzeitig einen vernünftigen Hakeffekt aufrecht zu erhalten. Sitzt der Boilie jedoch auf dem Haar, liegt der Haken völlig frei, kann sauber drehen und sich entsprechend sehr gut im Fischmaul festsetzen. In der Kombination mit dem Festblei, bildet das Hair-Rig eine tolle Hakmaschine, die sehr häufig für kreischende Bissanzeiger sorgt, sobald ein Karpfen den Hakenköder einsaugt.


Montage für Karpfen - wie lang sollte das Vorfach sein?

Je länger das Vorfach einer Montage für Karpfen ist, desto mehr Spielraum hat der Karpfen, bevor der Haken wegen des Festbleis greift, wenn der Fisch nach der Köderaufnahme abdreht. Es ist also naheliegend, dass kurze Vorfächer den Vorzug erhalten sollten. Zu kurz sollten sie allerdings auch nicht ausfallen, damit sie auch dann ins Fischmaul gezogen werden können, wenn der Rüssler der Köder aus etwas größerer Distanz ansaugt. Vorfachlängen zwischen zehn und zwanzig Zentimeter kann man hierbei durchaus als Standardlängen bezeichnen.


Montage für Karpfen - welche Köder kann man am Haar anbieten?

Es gibt eigentlich keinen Köder, den man nicht per Haar an einer Montage für Karpfen befestigen könnte. An erster Stelle steht natürlich der Boilie. Pop Ups, Pellets, Mais und Tigernüsse lassen sich aber ebenso gut am Haar präsentieren. Je größer der angebotene Köder ausfallen soll, desto länger sollte das Haar selbstredend sein.


Montage für Karpfen - muss man immer auf dem Gewässergrund angeln?

Natürlich ist nicht jede Montage für Karpfen eine Grundmontage. Wenn sich die Fische in anderen Wasserschichten aufhalten, kann man sie auch mit Posenmontagen, oder an freier Leine beangeln. Ein besonderes Erlebnis stellt jedes Jahr aufs Neue, das Schwimmbrotangeln dar. Man angelt dabei auf die Karpfen, die sich im Sommer nahe der Oberfläche aufhalten. Hat man einen oder mehrere Fische entdeckt, füttert man sie zunächst mit Brot und serviert ihnen wenig später eine Flocke, die auch einen Haken enthält. Diese Montage für Karpfen besteht nur aus der Hauptschnur und aus einem, an ihrem Ende befestigten Haken. Simple Montage, riesiger Fun-Faktor!

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22.09.2017 12:37 von Daniel Schulze

Karpfenangeln in Deutschland

Karpfenangeln in Deutschland - bei den Anglern in Deutschland ist der Karpfen ein sehr beliebter Zielfisch. Die Größe dieses Fisches, seine Kampfkraft und auch die Art und Weise, wie man ihn fangen kann, sind für viele Petri-Jünger faszinierend und sehr reizvoll. Wir möchten im folgenden Text die wesentliche Aspekte, die das Karpfenangeln in Deutschland ausmachen, aufgreifen und detailliert durchleuchten.


Karpfenangeln in Deutschland - welche Gewässer sind lohnenswert?

Für das Karpfenangeln in Deutschland bieten sich viele verschiedene Gewässer an. Sowohl Still- als auch Fließgewässer können für Karpfenangler lohnenswert sein, wobei sich die anglerischen Anforderungen und die Rahmenbedingungen der beiden Gewässertypen teilweise stark voneinander unterscheiden.


Karpfenangeln in DeutschlandKarpfenangeln in Deutschland - Flüsse

Das Karpfenangeln in Deutschland kann im Fluss zu einer echten Herausforderung werden. Je nach Strömung und Frequenz der Schifffahrt, kann es nämlich sehr schwer sein, Plätze anzufüttern und kontinuierlich unter Futter zu halten. Zusätzlich legen die Karpfen im Fließgewässer zumeist ein ausgeprägtes Zugverhalten an den Tag. In Kombination mit der Gewässergröße wird es für den Angler deshalb recht schwer, die Fische immer auf Anhieb zu finden. Blanks, also Angel-Versuche, bei denen kein Fisch gefangen werden kann, sind beim Karpfenangeln im Fluss deshalb keine Seltenheit - aber auch keine Schande...! Der besondere Reiz, dem sich der Angler beim Karpfenangeln in Deutschland am Fluss aussetzt, ist die Tatsache, dass man nie genau weiß, wo die Obergrenze für die zu erwartenden Fische liegt. Jeder Biss kann den Rekordfisch bedeuten und niemand weiß, wie groß das größte Exemplar des Gewässers wirklich ist.


Karpfenangeln in Deutschland - Seen

In Seen fallen die Berufsschifffahrt und die Strömung weg. Dadurch fällt das gezielte Füttern bestimmter Bereiche und das Aufrechterhalten des Futterplatzes leichter. Allerdings kann das Finden der Fische, je nach Größe des Sees, auch zur Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen werden. Freizeit-, Ruder-, und Segelboote, triff man beim Karpfenangeln in Deutschland auf sehr vielen Seen an, weshalb man die Montagen am besten immer mit sogenannten Backleads an den Gewässergrund schmiegt. Nur so lassen sich Kollisionen der Boote mit den Schnüren ausschließen.


Karpfenangeln in Deutschland - Vereins-Weiher

Weiher-Anlagen von Angelvereinen stellen die übersichtlichsten Gewässer, die man sich für das Karpfenfischen in Deutschland aussuchen kann, dar. Ihre Größe und Tiefe ist meistens überschaubar und Hürden wie Strömung, Schifffahrt oder Bootsverkehr sind nicht vorhanden. Vereins-Gewässer sind damit optimale Einstiegs-Gewässer für Einsteiger in die Materie des Karpfenangelns.


Karpfenangeln in Deutschland - was sind gute Köder?

Den "besten" Köder gibt es in dieser Form nicht, da die richtige Köderwahl immer sehr vom Gewässer und von den dort zum Zeitpunkt des Angelns vorherrschenden Bedingungen abhängt. Dennoch gehören Klassiker wie Boilies, Pop Ups, Pellets, Hartmais und Tigernüsse zu den absoluten Top-Ködern für das Karpfenfischen in Deutschland.

Gute Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Boilies & Karpfenköder


Karpfenangeln in Deutschland - welche Montagen kommen zum Einsatz?

Die Montagen, die beim Karpfenangeln in Deutschland regelmäßig Fische ans Band bringen, unterscheiden sich nicht von denen, die auch im Ausland für Fangerfolge sorgen. Dabei gibt es sehr viele Auswahlmöglichkeiten. Unabhängig davon, für welche Karpfenmontage man sich entscheidet, wird in der Regel mit einem Festblei geangelt, weil durch dieses ein zuverlässiger Hakeffekt erreicht werden kann.


Karpfenangeln in Deutschland - ist Nachtangeln erlaubt?

Die Bestimmungen, denen das Karpfenangeln in Deutschland unterliegt, variieren von Bundesland zu Bundesland. An vielen deutschen Gewässern ist das nächtliche Angeln gesetzeskonform. Solche Gewässer sind für Angler sehr reizvoll, weil man dort während der Dunkelphasen und somit während einer den Haupt-Aktivitätsphasen der Karpfen, legal angeln darf. Man kann somit auch mehrtägige Sessions planen und umsetzen, ohne diese zwischendurch immer wieder unterbrechen zu müssen.


Karpfenangeln in Deutschland - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Beim Angeln auf Karpfen in Deutschland kann man mit sehr großen Fischen rechnen. Natürlich ist es schwierig und auch immer etwas vom Glück abhängig, einen der alten, extrem abgewachsenen Fische an den Haken zu bekommen. Gelingt aber der Fang eines solchen Exemplares, kann man sich über einen Karpfen von über 30 Kilogramm freuen. Diese spektakuläre Gewichtsschwelle haben die größten bekannten deutschen Karpfen nämlich mittlerweile erreicht, respektive bereits weit überschritten.


Karpfenangeln in Deutschland - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Damit die Bestände der Karpfen und vor allem auch die großen Einzelexemplare möglichst effektiv geschont werden und auch weiterhin optimal abwachsen können, ist es wichtig, dass wir Angler sorgsam mit unseren Fängen umgehen. Vernünftige Kescher und Abhakmatten sollten deshalb möglichst zur Grundausrüstung von jedem Karpfenangler gehören, um die Fische nach dem Fang ordentlich versorgen zu können.

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