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21.09.2018 17:10 von Daniel Schulze

Angeln im Winter

Für viele Angler stellt der Winter eine Zeit dar, in der die Angelausrüstung gut eingepackt im Keller verharrt. Sie wartet dort darauf, dass die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen. Denn dann fällt meistens der Startschuss und eine neue Angel-Saison beginnt. Grund für die von vielen zelebrierte Winterpause sind die schlechten Fangaussichten, mit denen man das Projekt Angeln Winter angeht. Aber sind die Chancen wirklich so minimal? Wir glauben: nein!

Spinnangeln im WinterIst die Winterangelei überhaupt erfolgsversprechend?

Viele Angler zweifeln daran, dass man im Winter gezielt Fische fangen kann. Für sie ist es allein deshalb ausgeschlossen, weil davon ausgegangen wird, dass alle Fische die Nahrungsaufnahme im kalten Wasser einstellen. Zwischen komplettem Einstellen der Nahrungsaufnahme und einer reduzierten Nahrungsaufnahme existiert jedoch ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied. Genau diesen, kann der Angler für sich nutzen. Verschiedene Fischarten lassen sich auch im Winter überlisten.

Angeln Winter - auf Weißfische & Karpfen

Weißfische zählen sozusagen zu den Dauerbrennern unter den Fischen. Sie lassen sich auch dann noch fangen, wenn die Temperaturen des Wassers sehr weit gesunken sind. Maden und Pinkies sind ausgezeichnete Köder für das Projekt Angeln Winter. Wenn man es schafft sie im winterlichen Ruheplatz der Fische anzubieten, also dort, wo sehr viele Fische zusammenstehen, hat man große Chancen auf winterliche Fangerfolge. Kleine Futtermengen sind hier ratsam. Wenn man die Wörter Angeln Winter und Karpfen in einem Satz hört, glaubt man zunächst an einen Widerspruch in sich. Allerdings ist es tatsächlich möglich im Winter gezielt Karpfen zu fangen. Zugegeben, es gibt wesentlich bessere Perioden im Verlauf eines Jahres, aber mit der richtigen Strategie ist alles möglich. Wichtig ist es im Winter auf keinen Fall mit der Futtermenge zu übertreiben. Kleine Portionen genügen völlig, um die Aufmerksamkeit der Fische auf den Köder zu lenken und verhindern gleichzeitig, dass sich die Karpfen daran sättigen. Kleine, auffällige Köder bringen die Mission Angeln Winter ebenfalls auf die Erfolgsspur und sorgen für Karpfendrills bei eisigen Temperaturen.

Angeln auf Barsche, Zander & Hechte im Winter

Auch Barsche lassen sich eiskalt erwischen. Naturköder oder kleine, langsam geführte Kunstköder locken die Winter-Barsche aus ihrer Deckung und veranlassen sie zum Biss. Steganlagen, Spundwände oder verankerte Schiffe sind erstklassige Plätze für das Barschangeln im Winter. Das Angeln auf Zander im Winter ist wunderbar mit Kunstködern realisierbar. Diesen Fischen machen die niedrigen Temperaturen wesentlich weniger aus, als anderen Flossenträgern, weshalb der Winter keineswegs zu den schlechtesten Phasen des Jahres gehört. Auch winterliche Hochwasser sind ideal um den Zandern auf die Pelle zu rücken. Sie verharren dann meistens in Strömungsschatten und kleinen oder großen Rückdrehern, wo sie etwas Schutz vor der Strömung finden und dicht am Futterfisch stehen. Ein dort eingebrachter Kunstköder wird selten ignoriert. Hechte lassen sich im Winter sehr gut mit toten Köderfischen fangen, die man mit Grund- oder Posenmontagen anbietet. Die Posenmontage hat hier aber einige Vorteile auf ihrer Seite, da man mit ihr Stück für Stück des Gewässers absuchen kann, bis man einen am Standplatz verharrenden Hecht gefunden und zum Biss verleitet hat. Eine sehr spannende Angelei, die bei richtiger Durchführung für tolle Erlebnisse in der winterlichen Natur sorgen kann.

Gute Raubfischruten findest du hier: Angelruten

Wallerangeln im Winter

Auch den Waller würde man nicht sofort in eine enge Verbindung zum Thema Angeln Winter setzen. Jedoch ist es auch beim Angeln auf den Wels möglich im Winter Fänge zu erzielen. Wer stationär angeln möchte, sollte die Köder so dicht wie möglich an den ruhenden Welsen ablegen und auf einen Aggressionsbiss hoffen. Wesentlich effektiver ist es jedoch, die Waller aktiv mit dem Boot zu suchen und ihnen den Köder mit Vertikal-Montagen direkt vor dem Maul abzusetzen. Man angelt auf diese Art und Weise nicht nur näher am Wels, sondern sucht auch wesentlich größere Wasserflächen ab, was die Chance, einen Wels zu finden, der zuschnappt, stark erhöht.

Angeln Winter - auf Quappen

Bei der Quappe handelt es sich um eine Fischart, die wie gemacht für die Thematik Angeln Winter ist. Bei eisigen Temperaturen kann man sie vor allem nachts sehr gut fangen. Dies gelingt mit einfachen Grundmontagen, die mit Tauwürmern bestückt sind. Wichtig ist es allerdings zunächst Informationen einzuholen, ob das anvisierte Gewässer einen nennenswerten Quappen-Bestand aufweist. Ansonsten kann das nächtliche Ansitzen im Winter zur Hängepartie werden.

Was macht die Angelei im Winter so besonders?

Das Angeln im Winter ist nicht nur wegen seiner Fangmöglichkeiten so besonders. Auch der Umstand, dass man sich während der kompletten Zeit von einer winterlichen Ruhe umgeben fühlt, hebt das Ganze auf ein völlig anderes Niveau als während des restlichen Jahres. Man trifft kaum Menschen, keine Vögel zwitschern und das Wasser wirkt wie tot. Doch unter der Oberfläche ist einiges zu holen, wenn man weiß wie.

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14.09.2018 17:39 von Daniel Schulze

Angeln an der Elbe Hamburg

Hamburg ist eine der größten Städte Deutschlands. Diese Stadt ist bekannt für allerlei Sehenswürdigkeiten und für das bunte, abwechslungsreiche Treiben, dass in dieser Hansestadt vorherrscht. Was viele allerdings nicht wissen, dass zum Angeln an der Elbe Hamburg eine erstklassige Anlaufstelle ist. Es gibt hier jede Menge Möglichkeiten das Angeln auf unterschiedliche Art und Weise zu betreiben. Wie das im Detail aussieht und welche Fische ihr beim City-Angeln in Hamburg fangen könnt, lest ihr in den folgenden Zeilen.

Angeln an der ElbeWas macht das Angeln in Hamburg so besonders?

Wenn man für das Angeln an der Elbe Hamburg als Anlaufstelle auswählt, bedeutet das, dass man sich für ein Angeln vor einzigartigen Kulissen entscheidet. Mitten im regen Treiben der Großstadt, zwischen all den Fußgängern, Straßenbahnen, Fahrradfahrern und Touristen schwingt man seine Angelrute und versucht die Fische aus der Reserve zu locken, die sich im dichten Großstadtgewirr verstecken. Egal ob im hamburger Hafen, mitten in der Stadt, oder etwas außerhalb, wo es etwas ruhiger zugeht. Das Stadtangeln in und um Hamburg ist sehr speziell und abwechslungsreich, aber auch sehr interessant.

Angeln an der Elbe Hamburg - wie kann man dort angeln?

Die Möglichkeiten die man für das Projekt Angeln an der Elbe Hamburg hat, sind sehr vielfältig. Natürlich kann man den Fischen ganz klassisch vom Ufer aus nachstellen. Hier muss man unterscheiden, ob man sich eine bestimmte Stelle raussucht, um diese beim Ansitzangeln nach Fischen abzusuchen, oder ob man aktiv auf die Suche gehen möchte. Das Ansitzangeln wählt man vor allem dann, wenn man auf Friedfische aus ist. Aktiv auf die Suche nach Fischen geht man, wenn man es auf Raubfische abgesehen hat. Man sucht dabei sehr viele verschiedene Stellen ab, vergrößert dadurch die befischte Wasserfläche und erhöht auf diese Weise die Chance, den Köder an einem hungrigen Raubfisch vorbei zu führen.

Welche Angelstellen sind interessant?

Hamburgs Gewässer sind für ihre guten Bestände an Raubfischen bekannt. Diese Raubfische findet man überall dort, wo das Gewässer entweder natürlich entstandene, oder von Menschenhand erbaute Strukturen aufweist. Die Rede ist hier neben Spundwänden und Steganlagen vor allem von kleinen und großen Brücken, Brückenpfeilern und Betonvorsprüngen. Friedfischangler finden überall dort Fische, wo sich im Boden des Gewässers unterschiedliche Tiefenabstufungen befinden. An diesen sogenannten Abbruchkanten ziehen die Friedfische entlang, während sie auf der Suche nach Nahrung sind.

Auf welche Fischarten kann man in der Elbe angeln?

In der hamburger Elbe tummeln sich viele verschiedene Fischarten, dabei handelt es sich sowohl im Raub- als auch um Friedfische. Der Angler hat also die freie Auswahl, worauf er angeln möchte, wenn er sich zum Angeln in Hamburg entscheidet.

Angeln auf Aale in der Elbe

Aale kann man hier vor allem dort fangen, wo durch Bebauungsmaßnahmen große Mengen an Steinen, oder Betonklötzen ins Wasser gelangt sind. Zwischen diesen Steinen bilden sich Spalten und Nieschen, die die Aale als Unterstände verwenden. Hier ruhen sie im Schutz der Dunkelheit, bevor sie sich nachts auf Beutezug begeben. Fangen kann man die Aale mit Grundmontagen, als Köder dienen Tauwürmer oder Köderfische.

Zander, Barsche, Hechte & Rapfen - die Raubfische der Elbe

Für den Fang von Zandern, Barschen und Hechten sollte man Plätze aufsuchen, an denen sich die Räuber unterstellen oder unauffällig aufhalten können. Spundwände, Brückenpfeiler, Steganlagen, Markierungspfosten und Stege sind erstklassige Stellen für das Angeln auf Hecht, Barsch und Zander. Auch überall dort, wo sich viele Futterfische aufhalten, findet man das Raubfisch-Trio. Als Köder dienen Köderfische oder Kunstköder. Rapfen findet man entweder dort, wo das Wasser regelmäßig in Bewegung ist, zum Beispiel an Mündungen kleiner Zuflüsse, oder dort, wo sich die Futterfische sammeln. Die Rapfen machen sich dort durch lautstarke Raubgeräusche bemerkbar und sollten dann mit Kunstködern angeworfen werden. Sehr schnell geführte Kunstköder werden von Rapfen eher attackiert, als langsame Köder.

Angeln auf Karpfen und Grasfische sowie Friedfische ist ebenfalls erfolgsversprechend

Auch Karpfen und Grasfische können gefangen werden, wenn man sich zum Angeln an der Elbe Hamburg zum Ziel setzt. Hier sollte man etwas ruhigere und abgelegenere Orte aufsuchen und dort Partikel oder Boilies an der Haarmontage anbieten. Das Vorfüttern des Angelplatzes macht auch an der Elbe Sinn, da sich die Fische dann eher darauf einstellen, diese Bereiche regelmäßig aufzusuchen, als wenn man die Plätze nicht anfüttert. Auch Feederangler werden beim Angeln an der Elbe in Hamburg ihre Freude haben. Brassen lassen sich hier mit der Feederrute gezielt fangen und sorgen für spannende Drills am vergleichsweise leichten Angelgerät. Das Ganze funktioniert sowohl in der Stadt, als auch etwas außerhalb.

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24.08.2018 15:29 von Daniel Schulze

Angeln Feedern

Friedfische wie Rotaugen, Brassen oder Schleien lassen sich mit verschiedenen Methoden überlisten. Eine dieser Methoden ist das Feederangeln. Um euch einen Überblick über die wesentlichen Aspekte zum Feederangeln zu geben, haben wir die wichtigsten wissenswerten Informationen in einem Bericht zusammengefasst und für euch ausformuliert.

Angeln FeedernAngeln mit Feeder – was ist das?

Wenn jemand vom Thema Angeln Feedern spricht, dann meint er damit das Angeln mit einer Montage, mit der man in der Lange ist, Futter an einem ganz bestimmten Punkt im Gewässer punktgenau anzufüttern. Es handelt sich dabei um eine Futterkorbmontage. Diese ähnelt einer einfachen Laufbleimontage, die man vom Aalangeln kennt. Mit dem Unterschied, dass anstatt des Laufbleis ein Futterkorb in der Montage integriert ist. Dieser Korb nimmt das Futter auf, der Angler bringt das Ganze punktgenau zum Platz.

Welche Hauptschnur und Vorfach benutzt man zum Futterkorbangeln?

Als Hauptschnur verwendet man bei dieser Angelei entweder eine monofile oder eine geflochtene Schnur. Monofile genügt in den meisten Fällen. Geflochtene ist nur dann sinnvoll, wenn man dauerhaft auf große Distanzen fischt. Durch die fehlende Dehnung erlaubt sie beim Langstreckenangeln eine genauere Bisserkennung, als eine dehnbare Monofile. Durchmesser von 0,22 bis 0,28 Millimeter sind beim Feedern mit Mono eine gute Wahl. Geflochtene Hauptschnüre sollten 0,15 bis 0,22 Millimeter dick sein. Mit der Länge des Vorfachs lässt sich beim Feedern bestimmen, wie weit der Köder vom Futterkorb entfernt liegt. Viele werden jetzt denken, dass es doch immer effektiv sein muss, wenn der Köder möglichst dicht am Futterkorb liegt. Dem ist leider nicht so. In manchen Situationen sind Vorfächer mit 100 Millimeter Länge denen mit 50 Millimeter Länge überlegen, gerade große Fische halten sich zunächst gerne am Rand des Futterplatzes auf, bevor sie ihn komplett überschwimmen. Materialstärken von 0,14 bis 0,18 Millimeter sind gängig.

Welche unterschiedlichen Feederkörbe gibt es?

Futterkörbe gibt es in sehr vielen verschiedenen Ausführungen. Es gibt sie mit Öffnungen an beiden Enden, mit einem geschlossenen Ende, mit weiten Maschen, mit engen Maschen und es gibt sogar Futterkörbe speziell für Maden, oder für das Fischen auf dem Kraut. Gewichte zwischen 10 und 30 Gramm sind für stehendes Wasser oder für leichte bis mittlere Strömung ideal, Gewichte zwischen 50 und 90 Gramm eignen sich für das Angeln im schnelleren Wasser.

Angeln Feedern – Haken welcher Größe sind ratsam?

Die Hakengrößen für das Projekt Angeln Feedern liegen im Bereich zwischen Größe 10 und Größe 16. Damit sind sämtliche Situationen abdeckbar. Wofür man sich letztendlich entscheidet hängt davon ab, welchen Köder man verwenden möchte und welche Zielfische beangelt werden sollen. Die Haken müssen diesen beiden Kriterien in Form und Größe angepasst werden.

Welche Angelrute und Rolle nutze ich zum Angeln Feedern?

Eine Feederrute ist zwischen 270 und 390 Zentimeter lang und weist ein Wurfgewicht zwischen 30 und 180 Gramm auf. Lange, starke Ruten sind für weite Würfe und das Angeln in starker Strömung gedacht. Kurze und vergleichsweise sensible Ruten kann man für das Angeln in stehenden und langsam fließenden Gewässern, sowie für kurze Würfe verwenden. Die Spitze der Feederrute ist weicher als die Spitze anderer Angelruten und häufig rot oder gelb gefärbt. Dies dient dazu, dass der Angler den Biss, der beim Feedern über das Zucken der Rutenspitze erkannt wird, besser wahrnehmen kann. Eine gute Rolle zum Feedern zeichnen eine Größe zwischen 3000 und 4500, eine saubere Schnurverlegung, gute Wurfeigenschaften, eine Schnurkapazität von 200 Meter und eine ruckfrei arbeitende Bremse aus. Auch die Robustheit der einzelnen Komponenten und die saubere Verarbeitung sind Anzeichen für hohe Qualität.

Gute Angelruten zum Angeln Feedern, findest du hier: Feederrute

Was für Köder & welches Futter kommen zum Einsatz?

Beim Vorhaben Angeln Feedern macht es für den Angler Sinn, Köder wie Maden, Dosenmais, Pinkies, Dendrobena oder Tauwürmer einzupacken. All diese Köder eignen sich ausgezeichnet für das Angeln auf Friedfische, weil diese all diese Köder sehr mögen und sie ohne lange zu überlegen einsaugen. Das Futter sollte beim Feedern nicht zu nass und nicht zu trocken angemischt werden. Ist es zu nass, spült es sich nicht sauber aus dem Korb, wodurch der Lockreiz abgeschwächt wird. Ist es zu trocken, wäscht sich das Futter schon beim Eintauchen ins Wasser aus dem Korb und am Boden des Gewässers kommt nichts an.

Angeln Feedern – wie sollte ein Rutenhalter aussehen?

Beim Thema Angeln Feedern sollten Rutenhalter mit V-Auflage verwendet werden, da diese Modelle sowohl das Ablegen der Rute, als auch die blitzschnelle Aufnahme der Rute durch den Angler beim Anhieb sehr gut unterstützen.

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18.08.2018 18:36 von Daniel Schulze

Wallercamps

Wallercamps - wer sich darüber informiert, wie und wo das Wallerangeln im Ausland betrieben werden kann, der stolpert schnell über eines der vielen Wallercamps, die sich an Europas besten Wels-Revieren einquartiert haben, um abenteuerlustigen Welsanglern die Basis für einen Auslands-Trip zu bieten. Was genau man unter einem Wallercamp versteht, warum eine Buchung Sinn macht und was dem Angler vor Ort alles geboten wird, haben wir in den folgenden Zeilen für unsere Leser zusammengetragen.

WallercampsSind Wallercamps empfehlenswert, um auf Welse zu Angeln?

Die Buchung in einem der verschiedenen Wallercamps ist schon allein deshalb ratsam, weil man somit die Möglichkeit erhält, sein Fahrzeug sicher zu parken. In den Regionen, in denen sich die meisten guten Wallergewässer befinden, gehören zerschlagene Autoscheiben, entwendete Wertgegenstände und zerstochene Autoreifen zur Normalität. Ein sicherer Parkplatz ist deshalb für einen entspannten Angelausflug, ohne böse Überraschungen, die absolute Grundvoraussetzung. Außerdem hat man in den Wallercamps immer die Möglichkeit Ausrüstungsgegenstände zu verstauen, sodass man nur das mitführen muss, was man wirklich braucht. Das Schleppen von unnötigem Gepäck entfällt somit. Ein Boot ist zum Wallerangeln in den betroffenen Gewässern absolute Grundvoraussetzung. Glücklicherweise kann man diese ebenfalls in allen Wallercamps mieten. Man erhält dadurch eine sehr gute Arbeitsplattform zum Suchen von Stellen, Transportieren der Ausrüstung, Auslegen der Montagen und zum Drillen der Welse. Auch kann direkt vom Boot aus geangelt werden und das sowohl mit aktiven, als auch mit stationären Methoden. Ein Faktor, der von den meisten Anglern bei der Entscheidung für oder gegen eines der Wallercamps vernachlässigt wird, ist die Tatsache, dass man, durch eine Buchung im Wallercamp auch immer einen deutschsprachigen Ansprechpartner vor Ort hat. Dies kann nicht nur die Abläufe begünstigen, sondern auch in Problemsituationen sehr helfen. Wenn beispielsweise technische Probleme vorliegen, weiß der Campbetreiber in der Regel immer einen passenden Ansprechpartner. Noch wichtiger wird dies im Fall eines Unfalls und gesundheitlichen Notfällen. Der Campbetreiber kennt in jedem Fall den schnellsten Weg ins nächstgelegene Krankenhaus. Da die meisten Campbetreiber der Landessprache ihrer Wahlheimat mächtig sind, können Sie vor Ort die Kommunikation übernehmen, sodass schnellstmöglich helfende Maßnahmen eingeleitet werden können. Die meisten Campbetreiber kennen darüber hinaus ihr Gewässer wie ihre Westentasche. Nützliche Tipps und Tricks für die gastierenden Angler sind also immer verfügbar. Wer ganz neu am Gewässer ist, kann in den meisten Wallercamps auch die Dienste eines Guides buchen, der die Gäste zu ihrem Traumfisch führt. Diese Guidings können sich entweder auf einige Stunden, oder sogar auf eine ganze Woche belaufen. Verschiedene Angebote kann man sich vor Ort in Rücksprache mit dem Leiter des Camps erstellen lassen.

Wo befinden sich Wallercamps?

Es gibt Wallercamps in Italien und in Spanien. Die italienischen Camps liegen am Ufer des Flusses Po. Dieser Fluss ist bekannt für seinen sehr guten Welsbestand und die hohe Dichte an großen Fischen. Die Wallercamps befinden sich sowohl am Ober-, Mittel- und auch Unterlauf, respektive dem Delta des Flusses. So kann man sich vor Buchung der Reise genau den Bereich aussuchen, der am interessantesten erscheint. Die spanischen Wallercamps liegen am Ufer des Ebro und dessen Stauseen. Auch hier kann man sich für verschiedene Bereiche entscheiden. So gibt es beispielsweise Camps im Mündungsbereich von Cinca und Segre, aber auch weiter oben und unten im Flussverlauf. Jeder Bereich hat seine ganz besonderen Vorzüge und der Angler entscheidet vor der Buchung, wo er genau angeln möchte.

Welche Jahreszeiten sind interessant zum Welsangeln?

Der Frühling und der Herbst sind immer sehr interessante Phasen für einen Aufenthalt in einem der Wallercamps. Im Frühling erwärmt sich das Wasser Stück für Stück. Die im Winter eingebüßten Energiereserven müssen wieder zugeführt werden, was im Klartext bedeutet, dass die Fische aktiv auf Nahrungssuche sind. Dies steigert selbstredend die Aussichten des Anglers. Vor und nach dem Laichgeschäft, was sich, je nach Temperaturverlauf zwischen Mai und Juli abspielt, stehen die Chancen ebenfalls sehr gut. Im Herbst bereiten sich die Waller auf den bevorstehenden Winter vor und fressen sich Reserven an. Dies gilt sowohl für die spanischen, als auch für die italienischen Welse. Aber auch der Sommer kann seinen ganz besonderen Reiz ausüben. Klar ist es anglerisch etwas schwieriger, allerdings kommt bei den sommerlichen Temperaturen im Süden sehr schnell wahres Urlaubsfeeling auf.

Was für Kosten sind zu erwarten?

Jedes einzelne der verschiedenen Wallercamps hat seine eigene Preisstaffelung. Dadurch ist es schwierig zu diesem Aspekt allgemein gültige Aussagen  zu treffen. So kostet das Mieten eines Bootes für eine Dreiergruppe in "Camp A" pro Woche 400 Euro, während in "Camp B" nur 250 Euro dafür verlangt werden. Allerdings liegt dies größtenteils auch in der Ausstattung der jeweiligen Boote begründet. Letztendlich sind aber derart viele Camps vor Ort, dass sich für jeden Geldbeutel das passende Angebot finden lassen kann.

Gutes Tackle & Zubehör zum Wallerangeln findest du hier: Wallerzubehör

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12.08.2018 15:04 von Daniel Schulze

Am Rhein Angeln gehen

Der Rhein führt nicht nur jede Menge Wasser mit sich, sondern hält jede Menge interessanter und spannender Möglichkeiten für Angler bereit. Wir haben uns mit diesem Fluss beschäftigt und seine wesentlichen Eigenschaften zusammengetragen. Dabei ist ein interessanter Artikel entstanden, den jeder, der am Rhein angeln möchte, unbedingt gelesen haben sollte.

Am Rhein AngelnWas macht diesen Fluss so interessant für Angler?

Wenn man am Rhein angeln möchte, ist das deshalb spannend, weil dieser Fluss sehr viele verschiedene Gesichter vorzuweisen hat. Deshalb ist das angeln dort extrem facetten- und dadurch abwechslungsreich. Je nachdem, auf welche Fischart man es abgesehen hat, sucht man sich den entsprechenden Platz aus und beginnt zu angeln. Man findet für jede Fischart Bereiche, die aufgrund ihrer Gegebenheiten hohe Fangchancen generieren. Wer am Rhein angeln möchte, der kommt auf seine Kosten, unabhängig davon, ob es sich um einen Allroundangler oder um einen Zielfischjäger handelt.

Am Rhein Angeln - welche Angelplätze gibt es?

Wie bereits erwähnt gibt es am Rhein sehr viele interessante Plätze, die sehr verschieden sind. Dadurch findet man, wenn man am Rhein fischen möchte, immer den Platz, der den persönlichen anglerischen Vorlieben entspricht. In der folgenden Auflistung findet man Beschreibungen zu sehr charakteristischen Angelplätzen am Rhein.

Buhnen sind gute Angelplätze beim Angeln im Rhein

Buhnen sind Steinwälle sind immer gute Plätze um am Rhein Angeln zu gehen, die quer zur Fließrichtung in den Fluss gebaut werden. Sie dienen dazu, die Strömung abzufangen und zu brechen. Wenn mehrere Buhnen in einem gewissen Abstand nebeneinander errichtet werden, entstehen dazwischen sogenannte Buhnenbecken. In diesen Buhnenbecken bilden sich typische Strömungsbilder wie Kehrwasser und Prallufer. Auch der Gewässergrund weist charakteristische Ausspülungen auf. Wer am Rhein fischen möchte, kann hier viele verschiedene Raubfische fangen. Die typischen Rhein-Räuber Rapfen, Zander, Wels und Barsch findet man in Buhnen genauso, wie Hechte.

Steinpackungen sind häufig gute Spots zum Raubfischangeln

Von Steinpackungen spricht man überall dort, wo mit Hilfe von vielen großen Steinbrocken die Ufer künstlich befestigt werden. Derartige Befestigungen können sich kilometerweit am Fluss entlang ziehen. Zwischen den Steinen finden viele Fische Schutz, andere Arten finden hier beste Jagdreviere. Wenn man am Rhein angeln und Aale fangen möchte, ist man hier genau richtig, da diese sich zwischen den Steinen verstecken können. Raubfische wie Rapfen, Döbel, Zander, Barsche, Hechte und Waller suchen die Steinpackung auf um dort ihre Beute in die Enge zu treiben. Waller nutzen die Steinpackung außerdem als Ruheplatz.

Am Rhein Angeln - auch Kiesbänke sollte man nicht vernachlässigen

Viele Ufer des Rheins sind von flachen Kiesbänken gesäumt. Diese Kiesbänke bieten zahlreichen Fischen Rückzugsgebiete. Die Raubfische folgen ihrer potentielen Beute in diese Bereiche. Deshalb kann man im flachen Wasser, in der entsprechenden Phase des Jahres, nicht nur Friedfische fangen, sondern auch Raubfische wie Rapfen, Zander und Welse.

Wodurch zeichnen sich Altarme und Inseln aus?

An begradigten Flüssen bleiben Altarme zurück, an denen der ursprüngliche Verlauf des Flusses sichtbar wird. Diese Altwasser bieten sehr gute Ruhezonen für die Fische, an denen sie Abstand von der Schifffahrt haben und teilweise Flachwassergebiete finden, die für die Reproduktion der Fische sehr wichtig sind. Altarme sind wesentlich übersichtlicher als der große Fluss selbst. Deshalb ist es für jemand, der am Rhein angeln will, sinnvoll in den Altwassern des Flusses anzufangen. Hier gelingt es schneller, sich einen Überblick zu verschaffen und ein Gefühl für den Fluss zu bekommen. Außerdem lassen sich an diesen Angelstellen sehr viele verschiedene Fischarten fangen. Inseln bieten immer eine besondere Gelegenheit zum Angeln. Sie stellen eine große Unregelmäßkeit in der regelmäßigen Struktur des Flusses dar und sind alleine deshalb schon sehr interessant für den Fischfang. Interessant ist, dass meist eine tiefe und eine flache Seite an der Insel vorbeiführt. Meist ist nur die tiefe Seite von Schiffen befahren. Hinter der Insel bilden sich oftmals interressante Strömungsschatten, die, wenn man am Rhein angeln möchte, immer einen Versuch wert sind.

Am Rhein Angeln - welche Fischarten sind zu erwarten und wie kann ich diese fangen?

Beim Angeln am Rhein kann man sehr viele unterschiedliche Fischarten fangen. Bei den Friedfischen stößt man auf Arten wie Rotaugen, Rotfedern, Lauben, Brassen, Güstern, Giebel, Schleien, Barben, Nasen und Karpfen. Zu den Raubfischen des Rheins gehören Aale, Döbel, Rapfen, Barsche, Hechte, Zander und Welse. Alle genannten Arten kommen in durchaus nennenswerten Beständen vor, der gezielte Versuch lohnt auf jede einzelne Art. Am Rhein kann man sehr viele unterschiedliche Angeltechniken anwenden. Vom Stippen, über das Feedern, das Spinnfischen und das Ansitzangeln ist bis hin zum aktiven Angeln vom Boot alles möglich. Auch das Nachtangeln ist an sehr vielen Strecken erlaubt. Für eine abwechslungsreiche, kurzweilige Angelei ist also auf jeden Fall gesorgt.

Guten Angelruten, um am Rhein Angeln zu gehen, findest du hier: Raubfischrute

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06.08.2018 19:13 von Daniel Schulze

Hechtrolle

Einer der wichtigsten Bestandteile der Ausrüstung zum Angeln ist die Rolle. Sie bietet dem Angler mit ihren Schnurreserven Rückhalt und die Möglichkeit, genauso auf das Verhalten des Fisches im Drill zu reagieren, wie es erforderlich ist. Auch beim Hechtangeln hat die Rolle eine wichtige Rolle inne. Die Anforderungen an eine Hechtrolle können je nach Anwendungsfall sehr unterschiedlich ausfallen. Wir sagen euch, worauf es in welchen Situationen bei einer Hechtrolle ankommt.

HechtrolleWorauf sollte man beim Kauf einer Rolle zum Hechtangeln achten?

Gerne werden die potentiellen Käufer von den Händlern mit einer besonders hohen Kugellageranzahl gelockt. Diese hat sich im Laufe der Jahre unter den Anglern als wesentliches Erkennungsmerkmal für eine hochwertige Angelrolle auserkoren und das Marketing der Anbieter, hat sich im Laufe der Zeit darauf eingestellt. Natürlich sind die Kugellager für den sauberen Lauf bei einer Angelrolle nicht unwichtig, allerdings gibt es noch einige andere Anhaltspunkte, an denen sich von Seiten des Anglers bei der Kaufentscheidung orientiert werden kann. Da wäre zum Beispiel die sauber arbeitende Bremse zu nennen. Sie stellt die absolute Grundlage für erfolgreiches Drillen dar. Denn nur wenn die Bremse der Hechtrolle sauber und ruckfrei Schnur freigibt, kann der Angler die explosiven Fluchten des Hechtes souverän abfedern. Auch ein vernünftiger Schnurfangbügel macht Sinn. Seine Stabilität lässt sich überprüfen, indem man die beiden Stellen, an denen der Bügel am Rollenkörper adaptert ist, zwischen Daumen und Zeigefinger einklemmt und Druck aufbaut. Bei guten Rollen lässt sich das Ganze kaum zusammendrücken, schlechtere Modelle erkennt häufig daran, dass die einzelnen Teile keinen festen Sitz aufweisen und sich mühelos spürbar bewegen lassen. Abschließend muss natürlich auch die Schnurfassung der Rolle zum vorgesehenen Anwendungsfall passen.

Welche Hechtrolle & Schnur kann man zum Spinnfischen verwenden?

Das Spinnfischen läuft in erster Linie so ab, dass der Angler mit seinem Köder am Gewässer entlang pirscht und mit vielen Würfen eine sehr große Wasserfläche nach Hechten absucht. Wichtig ist dabei, dass der Angler Ausdauer an den Tag legt, denn die Bisse erfolgen nicht immer bei den ersten Würfen. Um diese Ausdauer zu begünstigen ist es wichtig, dass er ermüdungsfrei angeln kann und dazu muss das Gewicht seiner Ausrüstung so knapp wie möglich bemessen sein. Eine leichte Hechtrolle ist hier ein absoluter Trumpf. Kleine Rollen mit geringem Gewicht sind deshalb für das Spinnfischen auf Hecht erste Wahl. Beim Spinnfischen eignen sich geflochtene Schnüre sehr gut. Sie weisen eine sehr geringe Dehnung auf und ermöglichen dem Angler dadurch einen sehr direkten Kontakt zum Köder, sowie eine sehr sensible Bisserkennung.

Welche Angelrolle & Angelschnur kann man zum Ansitzangeln auf Hecht mit Pose verwenden?

Beim Ansitzangeln mit Pose auf Hecht hält der Angler die Ruten in der Regel nicht dauerhaft in der Hand. Das Kriterium zum "Eigengewicht" der Hechtrolle steht deshalb nicht mehr an erster Stelle. Dafür rückt jetzt die Schnurfassung in den Fokus. Eine vernünftige Hechtrolle zum Ansitzen sollte mindestens 200 Meter einer 0,30 bis 0,35 Millimeter dicken Monofilen aufnehmen können, damit der Angler den Spielraum erhält, den er für diese Art des Hechtangelns braucht. Beim Posenangeln auf Hechte kann man problemlos mit monofilen Schnüren agieren, weil hier der Köder nur selten in großer Entfernung angeboten wird. Die Dehnung wirkt sich dadurch nur kaum aus und Anhiebe können sicher gesetzt werden. Die Bisserkennung gelingt ohnehin über die Pose und nicht über die Schnur, respektive die Schläge, die man in der Rutenspitze spürt.

Welche Hechtrolle & Schnur eignet sich zum Grundangeln auf Hechte?

Das Ansitzangeln auf Hecht mit Grundmontagen wird mittlerweile immer beliebter. Gerne werden die Köder dabei auf große Entfernungen hinausgebracht. Logisch, dass die Schnurfassung der Rolle so dimensioniert sein muss, dass das Angeln auf große Distanz möglich ist. Gerne werden dazu Freilaufrollen verwendet, die auch beim Karpfenangeln eingesetzt werden. Sie bieten dem Angler die Möglichkeit mit großen Schnurkapazitäten zu arbeiten und an Stellen zu gelangen, die von Angelkollegen nicht erreicht werden können. Je nach Modell, das als Hechtrolle ausgewählt wird, verfügt man zusätzlich über einen Freilauf, der sich dazu eignet, eine exakt auf das Beißverhalten der Hechte angepasste Bremskraft zu justieren. Beim Anhieb wechselt der Angler dann durch eine Kurbelumdrehung blitzschnell in den Drill-Modus der Bremse und kann dadurch bestens auf die Attacken und die Fluchten der Hechte reagieren. Da das Grundangeln auf Hechte, wie beschrieben, öfter mal in großen Distanzen zum Angelplatz stattfindet, macht hier eine geflochtene Schnur ebenfalls Sinn. Sie sorgt wie beim Spinnfischen dafür, dass dem Angler nahezu jeder Zupfer am Köder signalisiert wird.


Hechtrolle - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Beim Kauf einer Hechtrolle für Hecht ist es, egal für welches Modell man sich entscheidet, wichtig, auf Qualität zu achten. Die Rolle stellt neben der Rute die absolute Basis-Ausrüstung des Anglers da und nur auf einer vernünftigen Basis, kann man effektiv aufbauen. Deshalb sollten hier keine Kompromisse gemacht werden.

Eine gute Hechtrolle findest du hier: Angelrollen

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01.08.2018 17:38 von Daniel Schulze

Angelfutter

Wer beim Angeln seine Ausbeute steigern möchte, hat die Möglichkeit, mit Angelfutter etwas nachzuhelfen und den Platz, an dem der Köder ausgelegt wird, etwas attraktiver für die Fische zu gestalten. Dabei sind jedoch einige Aspekte zu beachten, damit das Ganze auch den gewünschten Effekt erzielt. Worum es dabei im Detail geht, lest ihr in diesem Artikel.

Angelfutter - fertig angemischtWas ist Angelfutter und wofür benötigt man es?

Unter der Bezeichnung Angelfutter könnte man zunächst eine Vielzahl von Futtermitteln zusammenfassen. Allerdings möchten wir uns in dieser Abhandlung lediglich auf das Pulverfutter versteifen, das man im Angelfachhandel erwerben kann und das vorzugsweise für den Fang von Weißfischen und anderen Friedfischen gedacht ist. Dieses Pulverfutter, welches vielen Anglern auch als Grundfutter bekannt ist, besteht aus verschiedenen Mehlen, die letztendlich den Gesamtmix ergeben. Es gibt Mischungen, die durchweg sehr feine Partikel aufweisen, aber auch Mixe, bei denen bewusst mit groben Bestandteilen gearbeitet wird. Außerdem gibt es Angelfutter in vielen verschiedenen Aromarichtungen. Von süß, über herb, bis hin zum fischigen Grundfuttermix sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sich dadurch mit seinem Futter auf viele Situationen und die Vorlieben verschiedener Zielfischarten einstellen. Das beschriebene Angelfutter ist sehr fexibel einsetzbar und nicht nur an eine spezielle Angelmethode gekoppelt. Im Folgenden findet ihr die Montagen und Methoden, bei denen das Futter am häufigsten verwendet wird.

 

Welches Fischfutter braucht man zum Futterkorbangeln?

Das Angeln mit Futterkorb ist eine Angeltechnik, die ohne vernünftiges Angelfutter nicht funktioniert. Die Montage ist recht simpel und gleicht einer einfachen Grundmontage, wie man sie vom Aalangeln kennt. Mit dem Unterschied, dass das Grundblei durch ein Futterkörbchen ersetzt wird und generell wesentlich feinere Komponenten, also Haken und Schnüre verwendet werden, als beim Angeln auf Aal. Das Futterkörbchen wird mit Angelfutter gefüllt, bevor man auswirft. Sobald es am Grund des Gewässers angekommen ist, beginnt das Futter damit, aus dem Körbchen auszutreten. Besonders im Fluss wäscht die Strömung das kleine Drahtgitter recht schnell aus. Auf dem Gewässerboden entsteht so von Wurf zu Wurf ein immer größer werdender Teppich aus Angelfutter. Dieser bleibt nicht lange unbemerkt und sobald die Fische am Platz eintreffen, finden sie den Hakenköder. Dieser wird aufgenommen, die Rutenspitze zuckt und der Angler kann den Anhieb setzen.

Angelruten zum Feederangeln findest du hier: Feederrute


Welches Angelfutter ist zum Posenangeln sinnvoll?

Beim Angeln mit Pose kommt das beschriebene Angelfutter ebenfalls zum Einsatz. Es wird hier allerdings nicht mit der Montage zu Wasser gebracht. Man formt stattdessen Kugeln, die etwa so groß sind wie ein Tennisball und wirft diese dann von Hand genau an die Stelle, an der später der Köder per Posenmontage angeboten wird. Übt man diese Angelei im Fluss aus, ist es wichtig die Strömung und die Wassertiefe zu berücksichtigen und die Kugeln aus Angelfutter entsprechend etwas weiter oberhalb einzubringen.


Angelfutter - was sollte man beachten?

Bevor man das Futter zu Kugeln formen, oder in den Futterkorb drücken kann, muss es zunächst mit Wasser angemischt werden. Hier lauern die folgenreichsten Fehlerquellen auf den Angler. Sehr entscheidend ist, wie nass man das Futter anmischt. Denn ist es zu nass, bilden sich Klumpen, die von den Fischen als Ganzes aufgenommen werden. Der Sättigungseffekt tritt dadurch wesentlich schneller ein, als wenn sich die Fische, wie im Idealfall gewünscht, immer nur sehr kleine Bestandteile einer Futterwolke einverleiben können. Außerdem sollte man versuchen, das Futter in seiner Farbe dem Grund des beangelten Gewässers anzupassen. Denn wenn zwischen den Farben von Boden und Futter ein zu großer Kontrast entsteht, kann es vorkommen, dass es die Fische meiden, sich über das Futter zu stellen. Sie haben Angst ihre Deckung zu verlieren, da sie in ihrer Körperfarbe ja an den Gewässergrund angepasst sind und über einem beispielsweise sehr hellen Futter deutlich erkannt werden können. Wenn Feuchtigkeitsgrad und Farbe stimmen, kann man das Angelfutter zusätzlich noch mit etwas Dosenmais oder einigen Maden verfeinern. Diese kleinen Bonus-Happen machen die Futterstelle für die Fische interessanter. Die Farbe vom Mais und die Bewegungen der Maden sorgen nämlich für nahezu unwiderstehliche, optische Reize.

Für welche Fischart ist welches Futter gut?

Nur über die Auswahl des Futters, kann man nicht komplett selektieren, welche Fischart man letztendlich fängt. Klar gibt es beispielsweise Aromen auf die manche Fischarten mehr und manche Fischarten weniger abfahren. So stehen beispielsweise Plötzen auf Anis-Aromen, während Brassen eher durch alles was nach Mandeln riecht und schmeckt animiert werden. Allerdings wird es immer wieder vorkommen, dass man auf einem von Brassen dominierten Platz zwischendurch einige Rotaugen fängt und umgekehrt. Wer auf größere Weißfische und Karpfen aus ist, hat beispielsweise auch die Möglichkeit ein Futter zu verwenden, dass mit sehr vielen groben Partikeln durchzogen ist. Eine derartige Mischung wird von den beschriebenen Fischen sehr gut angenommen. Im Normalfall ist es auch so, dass das Beißen der kleineren Fische nachlässt, sobald sich mittlere und große Exemplare auf dem Futterplatz einstellen und mit dem Fressen beginnen.

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26.07.2018 13:53 von Daniel Schulze

Angeln auf Zander in der Elbe

Die Elbe ist ein Fluss, der über sehr gute Fischbestände verfügt. Auch der Zander kommt in der Elbe häufig vor und das zum Teil in stattlichen Größen. Wir möchten mit diesem Artikel aufgreifen, wie und wo beim Angeln auf Zander in der Elbe der Versuch lohnt.

Zanderangeln in der ElbeAngeln auf Zander in der Elbe – welche Plätze eignen sich?

Zander kann man überall dort erwarten, wo Bauwerke oder Unterstände mit natürlicher Herkunft den Fischen Deckung gewähren. Für das Angeln auf Zander in der Elbe bedeutet dies, dass Häfen, verankerte Boote, Totholz, Markierungsbojen, sowie Brücken und Brückenpfeiler erste grobe Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort der Zander liefern. Hinzu kommen die langgezogenen Steinpackungen. Diese sind besonders seit dem Aufkommen der Grundeln interessant geworden. Die Grundeln finden Deckung zwischen den Steinen, die Zander wissen das und patrouillieren deshalb entlang dieser Steinwälle. Neben den Packungen sind auch die Buhnen beim Angeln auf Zander in der Elbe immer einen Versuch wert. Deren Flachwasserzonen bieten Rückzugsmöglichkeiten für allerlei Beutefische. Vor allem in den Abendstunden suchen neben den Rapfen, auch die Zander diese Areale auf, um sich am reich gedeckten Tisch zu sättigen.


Zanderangeln in der Elbe - welche Angeltechniken machen Sinn?

Das Angeln auf Zander in der Elbe kann man auf viele verschiedene Arten betreiben. Die favorisierten, stationären Angelmethoden sind das Grund- und das Posenangeln. Die beliebteste Aktivangelei ist das Spinnfischen mit Kunstködern.


Grundangeln auf Zander in der Elbe

Beim Grundangeln wird der Zanderköder mit Hilfe einer einfachen Laufbleimontage am Gewässergrund angeboten. Dabei sollte beachtet werden, dass das Blei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen angepasst wird. Ausführungen in 80 - 100 Gramm sind dabei keinesfalls übertrieben. Zu empfehlen ist der Gebrauch von Fluorocarbon für die Herstellung des Vorfachs. Dieses Material entzieht sich durch seine unauffällige Beschaffenheit den Augen der vorsichtigen Raubfische. Steinpackungen und Buhnen sind geeignete Passagen für diese Art des Zanderfangs. Da die Gefahr von Hängern bei der Verwendung von Bleien für die Steinpackungsangelei recht hoch ausfällt, macht es durchaus Sinn auf ein so genanntes "Tiroler Hölzl" zurückzugreifen. Diese Art von Montagenbeschwerung vermindert die Zahl der Montagenverluste. Als Köder kommen beim Grundangeln tote Köderfische oder Fischfetzen in Frage.


Zanderangeln mit mit der Pose

Für das Posenangeln müssen Zonen mit langsamer Strömung oder stehendem Wasser aufgesucht werden. Steganlagen oder in Häfen verankerte Freizeitboote eignen sich beispielsweise bestens dazu, mit der Posenmontage abgesucht zu werden. Die Zander suchen hier Schutz. Ergibt sich für sie eine leicht zu erreichende Nahrungsgelegenheit, wird diese in der Regel angenommen und die Pose taucht ab. Ebenfalls interessant für das Angeln auf Zander in der Elbe mit der Pose sind Kleinfischansammlungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Diese bleiben meist nicht lange unbemerkt von den Zandern und werden attackiert. Ein dezent in der Nähe dieser Schwärme angebotener Einzel-Fisch wird von diesen raubenden Zandern gerne angenommen.


Angeln mit Kunstködern auf Zander

Das Kunstköderangeln auf Zander stellt einen sehr effektiven Weg der Zanderangelei für all diejenigen dar, die lieber aktiv nach Fischen suchen. Jeder aussichtsreiche Spot kann mit Hilfe eines Gummifischs abgesucht werden, auch Stellen, an denen der Platz zum Ausüben der stationären Angelei nicht ausreicht. Weiterer Vorteil des Spinnfischens ist die große Strecke, die man während des Angelns zurücklegt. Die abgesuchte Wasserfläche ist dadurch wesentlich größer, als die, die vom Stationärangler erreicht wird.


Angeln auf Zander in der Elbe – welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln auf Zander in der Elbe kann mit jeglichen Fischgrößen gerechnet werden. Vom Nachwuchs-Räuber bis zu ausgewachsenen Endfischen mit über 100 Zentimeter Länge ist alles möglich, auch wenn die Chance auf Fische in Durchschnittsgrößen natürlich wesentlich ausgeprägter ist.


Worauf sollte man sonst noch achten?

Als Besonderheit der Elbe ist definitiv die Gefahr zu nennen, die von ihren Fluten ausgeht. Die Strömung hat eine nicht zu unterschätzende Kraft, sodass unbeabsichtigte Badegänge selten glimpflich ausgehen. Deshalb ist beim Angeln an der Elbe Vorsicht geboten. Gerade beim Betreten von Steinpackungen und Buhnenköpfen sollte man darauf achten, wo man hin tritt. Die Steine liegen nicht immer so fest zusammen, wie man es vielleicht vermuten würde. Eine falsche Gewichtsverlagerung bringt den buchstäblichen Stein ins Rollen und den unachtsamen Angler zu Fall. Endet der Fall im Wasser, kann die Situation schnell brenzlig werden. Deshalb gilt es, vor allem bei Nacht und bei Regen, wenn die Steine nass und glatt sind, genau darauf zu achten, wohin der nächste Schritt gesetzt wird. Wer das Angeln auf Zander in der Elbe vom Boot aus betreiben möchte, sollte sich im Vorfeld vom ordnungsgemäßen Zustand von Boot und Motor überzeugen. Auch eine Schwimmweste ist nicht unangebracht und kann im entscheidenden Moment Leben retten.

Gute Zanderrute findest du hier: Spinnruten

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20.07.2018 14:36 von Daniel Schulze

Futter für Aale

Wenn man vom Anfüttern spricht, dann denkt man zuerst an Fischarten wie Karpfen, Brassen oder Rotaugen. Beim Angeln auf diese Fische ist es normal, dass der Angler Futter einsetzt, um sie an den Angelplatz zu locken. Aber funktioniert das auch beim Angeln auf Aale? Und wenn ja, wie genau funktioniert es? Genau dies lest ihr in diesem Artikel.

Futter für AaleKann man Aale anfüttern?

Es ist tatsächlich möglich, Aale mit gewissen Futtermitteln an den Angelplatz zu locken. Man darf sich das Ganze nicht genau so vorstellen, wie es beim Angeln auf Friedfische der Fall ist, aber es ist tatsächlich möglich die Bissfrequenz zu steigern, indem man die Aale durch das Einbringen gewisser Futtermittel auf einen gewissen Bereich im Gewässer konditioniert.


Futter für Aale - welche Köder eignen sich dazu?

Als Futter für Aale eignet sich alles, was die Aale mögen und was sich gut am Angelplatz ausbringen und verteilen lässt. Vier Varianten von typischem Aalfutter haben wir hier für euch aufgelistet:


Futter für Aale - Fischfetzen & zerteilte Meeresfische

Aale mögen Fisch. Deshalb macht es Sinn den Angelplatz auch mit Fisch zu präparieren. Dazu fängt man sich zunächst einige Fische, tötet sie waidgerecht und schneidet sie in kleine Stücke. Wenn man mehrere Hände voll Fischfetzen vorbereitet hat, geht es an den Fluss oder den See, an dem geangelt werden soll. Dort bringt man die Fischfetzen am ausgewählten Angelplatz ein. Der Geruch der Fischfetzen verteilt sich recht rasch unter Wasser und macht den Angelplatz für die Aale interessant. Diese suchen den Platz auf und machen sich über das ausgebrachte Futter für Aale her. Die gleiche Vorgehensweise kann man auch bei der Verwendung von Meeresfischen anwenden. Man verteilt sie genau wie die aus dem Süßwasser stammenden Futterfischfetzen am Angelplatz und animiert die Aale dadurch zur Aufnahme von Nahrung. Meeresfische bringen als Futter für Aale zwei grundsätzliche Vorteile mit sich. Zum einen kann man sie bequem in nahezu jedem Supermarkt kaufen und muss nicht immer wieder Zeit in das Fangen von Köderfischen investieren. Zum anderen haben die Meeresfische, wie beispielsweise Sardinen, einen ganz eignen Geruch, den die Aale aus ihrem natürlichen Umfeld nicht kennen. Genau dieser Geruch macht die Meeresfische als Futter für Aale interessant.


Tauwürmer, Dendrobena und Maden zum Aalangeln

Auch Tauwürmer, Dendrobena und Maden kommen als Futter für Aale in Frage. Die größte Schwierigkeit besteht bei diesem Futter allerdings darin, es bis auf den Gewässergrund zu bekommen und damit einen gleichmäßigen Futterteppich anzulegen. Besonders im Fluss werden Würmer und Maden aufgrund ihres geringen Gewichtes gerne von der Strömung mitgerissen, sodass es sehr schwer ist, exakt zu bestimmen, wo das Futter für Aale den Weg zum Grund gefunden hat. Man behilft sich deshalb mit einem einfachen Trick und rührt sich einen Grundfutter-Mix an, der größtenteils aus Fischmehl besteht. Dieses Grundfutter lässt sich befeuchten, zu Kugeln formen und dadurch sehr genau anfüttern. Auch unter der Einwirkung von Strömung. Bevor man mit dem Füttern beginnt, mischt man die Würmer und die Maden unter den Grundfutter-Mix. Die Würmer sollte man vorher noch in mehrere Stücke zerteilen, weil sie sich dadurch besser unter das Futter mischen lassen und mehr Duftstoffe verbreiten.


Welche Vorteile hat das Anfüttern und wie oft sollte man füttern?

Wenn man einen Termin für den Aalansitz festgelegt hat, sollte man, drei bis fünf Tage bevor man ansitzt, damit beginnen den Angelplatz anzufüttern. Dadurch haben die Aale genügend Zeit sich an den Platz zu gewöhnen und zu lernen, dass es dort leichte Beute abzugreifen gibt. Ist dieser Lerneffekt eingetreten, hat man sich beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aal-Session geschaffen. Der große Vorteil, den das Anfüttern auf Aale mit sich bringt ist, dass man die Chancen erhöht, am Tag des Angelns Aale auf dem Angelplatz vorzufinden. Je mehr Aale den Futterplatz besuchen oder passieren, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen den oder die ausgebrachten Hakenköder findet.


Futter für Aale - welche Nachteile hat das Füttern?

Einen Nachteil, den das Anfüttern auf Aale besitzt, ist die Tatsache, dass durch das eingebrachte Futter auch andere Fischarten angesprochen und an den Platz gewöhnt werden können. Da wäre zum Beispiel der Hecht zu nennen, der es ebenfalls begrüßt, wenn über einen längeren Zeiraum immer wieder Fischfetzen an einem bestimmten Platz eingebracht werden. Legt man am Angeltag die Aalmontagen mit Köderfisch oder Fischfetzen aus, ist es sehr gut möglich, dass sich ein Hecht daran vergreift. Der Angler geht aus diesen ungeplanten Konfrontationen nur selten als Sieger hervor, weil das Aalgerät nicht für die scharfen Zähne des Hechtes ausgelegt ist.

Gute Lockstoffe zum Aalangeln findest du hier: Lockmittel

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14.07.2018 14:00 von Daniel Schulze

Angelköder Forelle

Das Angeln auf Forellen ist in Deutschland sehr beliebt. Manche Angler schätzen diese Fische für ihre Kampfkraft und die spannenden Drills, andere mögen sie dafür, dass sie einen sehr guten Speisefisch abgibt. Andere Angler mögen sie gar für beide Eigenschaften. Weil die Forelle derart hoch im Kurs steht, haben wir in diesem Artikel die wichtigsten Informationen zu den Schlagworten Angelköder Forelle zusammengefasst, damit auch ihr bei eurer nächsten Forellen-Tour von Anfang an die richtige Wahl treffen könnt.

Angelköder ForelleWo sollte man sein Köder anbieten?

Forellen sind Fische, die das strömende und mit Sauerstoff angereicherte Wasser sehr mögen. Deshalb trifft man sie in Fließgewässern meistens dort an, wo das Wasser so richtig schön in Bewegung ist. Interessant sind Bereiche mit Tiefen zwischen 0,5 und 1,5 Meter, die von einer starken, gleichmäßigen Strömung durchzogen sind. Auch ist es sinnvoll, dass jemand, der sich beim Thema Angelköder Forelle entschieden hat, Bereiche unterhalb von Wehren mit dem ausgewählten Köder absucht. Hier stehen die Forellen gerne und spekulieren auf Beute.


Welche Rute sollte man beim Forellenangeln verwenden?

Für das Fangen einer Forelle genügt es nicht, sich nur mit der Thematik Angelköder Forelle auseinanderzusetzen. Man benötigt auch das richtige Angelgerät, um den Köder dorthin zu bringen, wo die Forellen stehen und die gehakten Forellen sicher zu landen. Hier eignen sich Ruten in Längen zwischen 240 und 270 Zentimeter mit einem Wurfgewicht von fünf bis zwanzig Gramm. Es kommt eben immer darauf an, für was man sich bei der Frage Angelköder Forelle entscheidet.

Gute Forellenruten findest du hier: Forellenrute


Angelköder Forelle – was kommt alles in Frage?

Die Forelle ist ein Fisch, der sich von recht vielen unterschiedlichen Reiz-Typen ansprechen lässt. Sie reagiert sehr gut auf Farben, Bewegungen und Geruch. Diese drei Aspekte bringen folgende Köder beim Thema Angelköder Forelle in die engere Auswahl.


Spinner & Wobbler sind tolle Angelköder für Forellen

Einer der besten Köder, den man bei der Aufzählung zu Angelköder Forelle nennen kann, ist der Spinner. Die Basis des Spinners bildet eine Drahtachse, die in Längsrichtung verläuft. An dieser Drahtachse ist ein Metallplättchen, das sogenannte Spinnerplättchen befestigt. Dieses Plättchen rotiert beim Einziehen der Angelschnur unter Wasser um die erwähnte Drahtachse. Es erzeugt dadurch starke Druckwellen, die von Raubfischen wahrgenommen werden können. Kombiniert wird das Ganze mit optischen Reizen, die vom silbern oder golden glänzenden Spinnerplättchen ausgehen. So entsteht eine attraktive Versuchung für jede Forelle, regelmäßige Bisse sind die logische Folge. Am hinteren Ende dieses Köders ist mit einem scharfen Drillingshaken ausgestattet, der sich zuverlässig im Fischmaul festsetzt. Wobbler müssen bei der Besprechung der Schlagworte Angelköder Forellen ebenfalls unbedingt genannt werden. Wobbler werden aus Balsaholz oder Kunststoff gefertigt wird. Diese Köder erinnern durch ihre Formgebung an Beutefische der Forellen. Im Normalfall sind Wobbler mit zwei Drillingen ausgestattet. Wobbler für Forellen fallen aber so klein aus, dass ab und an auf einen zweiten Drilling verzichtet wird, um die Laufeigenschaften so natürlich wie möglich zu halten. Für das Erreichen der gewünschten Tiefe ist ein Wobbler mit einer sogenannten Tauchschaufel ausgestattet, die je nach Neigungswinkel die Tiefe bestimmt. Unterschiedliche Farbdekors sorgen für Abwechslung im Köderangebot. Vom natürlich gefärbten Beutefischimitat bis hin zum grell lackierten Schock-Wobbler, ist alles erhältlich.

Angelköder Forelle - Forellenteig & Bienenmaden

Nahezu jeder Forellenangler wird mindestens eine Dose dieses, als Wundermittel angepriesenen, Forellenköders in seiner Angelkiste mitführen. Dies ist auch berechtigt, denn die Forellen mögen die bunten Teigmischungen. Interessant daran ist, dass es Tage gibt, an denen nur ganz bestimmte Farben funktionieren, während tags darauf wieder völlig andere Farbtöne gefragt sind. Es gilt für den Angler im richtigen Moment mit dem richtigen Teig zu arbeiten. Außerdem kann man dem Forellenteig aufgrund seiner weichen Konsistenz sehr leicht eine gewisse Formgebung verleihen, welche für ein verbessertes Laufverhalten sorgt, wenn man den Köder schleppen möchte. Ein um die eigene Achse rotierendes Klümpchen Forellenteig kann beispielsweise noch die Forelle zur Aufnahme des Hakens verleiten, die einen konventionell präsentierten Köder niemals genommen hätte. Grund genug für uns, den Forellenteig in unsere Auflistung zu Angelköder Forelle aufzunehmen. Bienenmaden bilden den Abschluss unserer Liste zum Thema Angelköder Forelle. Viele Generationen von Anglern setzten bereits auf die Bienenmaden, wenn es darum ging Forellen an den Haken zu bekommen. Sie werden per Posenmontage angeboten. Man kann dabei entweder darauf warten, dass eine hungrige Forelle den Köder findet, oder die Bienenmade an der Posenmontage schleppen, was meistens für eine höhere Bissfrequenz sorgt. Man kann sich diesen Köder entweder im Angelgeschäft kaufen, oder auf eigene Faust losziehen, um sich einen ausreichenden Vorrat zusammenzusuchen. In Wäldern sollte man dazu nach faulen und morschen Baumstümpfen suchen und diese aufbrechen. Sehr oft verstecken sich die Bienenmaden dort zwischen den ersten äußeren Schichten.

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