Steinbutt

Steinbutt - Ein räuberischer Plattfisch

Angeln auf Steinbutt macht Spaß und ist mit der richtigen Technik kinderleicht

Steinbutt - Der Steinbutt gehört zu den Plattfischen und hat wegen seines hohen Marktwerts als Speisefisch eine große wirtschaftliche Bedeutung. Zum Schutz des Fisches gilt heute beim internationalen Fischfang ein Mindestmaß von 30 Zentimetern. Neben der Seezunge gilt er als der beliebteste Plattfisch.

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Merkmale des Steinbutts

Der Steinbutt lässt sich an seiner diskusförmigen Körperformen erkennen. Er ist linksseitig, beide Augen sind auf der linken Seite des Fisches angeordnet. Die rechte Seite ist die Unterseite, die weiß ist. Die Oberseite passt sich ausgezeichnet der jeweiligen Umgebung an und bietet dem Fisch daher einen hervorragenden Schutz vor Feinden. Auf der Oberseite des Fisches befinden sich keine Schuppen, wohl aber zahllose Knochenhöcker, die auf der Haut wie kleine Steine aussehen. Daher erhält der Steinbutt auch seinen Namen. Kennzeichnend ist ebenfalls das große Maul mit den spitzen Zähnen. Rücken- und Afterflosse sind beim Steinbutt umlaufend. Die asymmetrische Bauchflosse ist ein weiteres charakteristisches Kennzeichen des Steinbutt. Bei einer Länge von 70 Zentimetern kann der Steinbutt bis zu 12 Kilo wiegen. Die durchschnittliche Größe des Fisches liegt jedoch bei 40 bis 50 Zentimetern.

Steinbutt - ein Verwandter des Glattbutts

Die Heimat des Steinbutts

Der Steinbutt lebt entlang aller europäischer Küsten, einschließlich des Mittelmeers und der Ostsee. Der Steinbutt in der Ostsee ist deutlich kleiner als seine Artgenossen. Qualitativ gilt er als der beste Fisch. Vom Polarkreis bis zur nordafrikanischen Küste ist dieser Fisch heimisch. Im Schwarzen Meer gibt es eine andere Art des Steinbutts. Dieser Schwarzmeer-Steinbutt wird als Psetta maeotica bezeichnet. Der Steinbutt bevorzugt flaches Wasser mit Tiefen von 20 bis 70 Meter und einen sandigen, steinigen oder gemischten Untergrund. Er zieht mäßig warme Gewässer vor und lebt auf dem Grund, dessen Beschaffenheit er sich farblich anpassen kann. Der Steinbutt ist auch in anderen Gewässern ausgesetzt worden. So hat man zum Beispiel in Neuseeland mit dem Steinbutt einen guten Erfolg erzielt. Auch in Aquakulturen wird der Steinbutt heute mit Erfolg gezüchtet.

 

Lebensweise und Nahrung des Steinbutts

Der Steinbutt ist ein Raubfisch und ernährt sich hauptsächlich von kleineren Fischen. Zuweilen frisst er auch Krebse und Muscheln. Der Steinbutt lauert seiner Beute auf, indem er sich tief in den Sand eingräbt, so dass nur die Augen zu sehen sind. Nähern sich andere Grundfische, schnell er blitzartig hervor und greift seine Beute.


Auffällig ist, dass es in allen Verbreitungsgebieten der Anteil der männlichen Fische größer ist, als die Zahl der weiblichen Fische. Jungfische halten sich gerne in flacherem Wasser auf. Der ältere Steinbutt hingegen sucht größere Wassertiefen.

 

Das Angeln auf diese Fische unterscheidet sich im Wesentlichen durch die Art der verwendeten Angelköder von dem Angeln auf andere Plattfische, denn diese Fische werden überwiegend mit Fischfetzen oder Tobiasfischchen gefangen oder entsprechenden Imitaten. Sie sollten beim Angeln auf diese Fische auf sehr scharfe Haken achten, um die Fische trotz größerer Köder immer sicher haken zu können. Auch die Verwendung von Circle Hooks ist durchaus sinnvoll beim Angeln auf diese Fische. Gute Angelhaken finden Sie unter: Meereshaken

 

Laichzeit und Entwicklung des Steinbutts

Im fünften Lebensjahr wird der Steinbutt geschlechtsreif. Die Laichzeit des Fisches ist von April bis August. Das Steinbutt Weibchen legt die Eier in einer Wassertiefe von 10 bis 40 Meter ab. Sie ist in der Lage, bis zu 15 Millionen Eier freischweben im Wasser abzulegen. Nach etwa zehn Tagen schlüpfen die Larven, die zunächst pelargisch sind. Mit einer Größe von etwa 2,5 Zentimetern gehen sie zum Grundleben über, wo sie zunächst aufrecht schwimmen. Erst im Laufe der Entwicklung wandert das rechte Auge auf die linke Körperseite und der Fisch beginnt, auf der Seite liegend zu schwimmen.

 

Ihr Angeln Neptunmaster Angelteam